Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Donnerstag, September 21, 2018

DANKE und Redaktionelles


So viele Menschen kannten Kosmo über diesen Blog, und manche auch persönlich. Stu und ich sind sehr gerührt über die Anteilnahme, die sein Tod und die Trauer darüber fand. Wir danken Euch allen von Herzen. Euer Mitgefühl half und hilft.

"Eng vertraute Lebensgefährten wie Kosmo sterben nicht von uns weg, sondern in uns hinein." G.B.G.

Stu und ich brauchen jetzt eine Zeit des Rückzuges und der Stille.
Die Blog-Beiträge, die ich schon fertig hatte, findet Ihr unten.
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Seid gut zu Euren Hunden, wir haben sie nur kurz.


Montag, September 17, 2018

Heute schreibt Gastbloggerin Conny Ebert

Ein Traum geht in Erfüllung, und er zerplatzt

so bitter.


Hildegard war es und sie machte mich glücklich, glücklicher als es Isolde je hätte machen können. Es passte alles und es sah alles so gut aus. Für mich!

Hildegard ist eine gestandene, selbstbewusste Dame. Weiß, wie das Leben für sie zu laufen hat und gibt für sie die Richtung an. Man sollte meinen, sie komme aus einem für sie erschaffenen kleinen Planeten, wo nur sie die Regie führt. Sie ist optisch ein Traum (für mich) und charakterlich eine Diva.

Sie bestimmte die Regeln im Haus, und wenn es nicht nach ihren Regeln läuft, wird entweder gekämpft bis zum bitteren Ende oder es wird ins Haus uriniert genau da, wo der der für sie vermeinte "Eindringling" sich niederließ.

Hildegard war für Isolde im Haus der Tyrann auf 4 Pfoten. Aus heiterem Himmel und aus unerklärlichen Gründen stürzte sie mittlerweile öfter täglich auf Isolde los und verbiss sich derart in sie, dass nur teils gewaltsames trennen half. Ich kann nicht mal sagen, was die Auslöser waren. Es war plötzlich aus einer Ruhe heraus, im ruhigen vorbeigehen oder wenn sie auch nur da lag.

Anfangs lag es wohl an Eifersucht. Sie wollte unsere Tochter für sich. War Elisa im Haus, gehörte sie Hildegard ganz. Es entwickelte sich aber so, dass sie überall, wo Isolde lag oder sich länger als 10 Minuten aufhielt, Hildegard hin urinierte. Ja sie sprang extra hoch aufs Sofa, um auf den Liegeplatz ihre Marke zu setzen.

Dabei blieb es nicht. Ich dachte zuerst, ich müsse an der Sauberkeit noch sehr arbeiten und ließ nachts sogar die Terrassentür vom Schlafzimmer auf. Das klappte auch gut, wenn Madame wollte. War sie jedoch zu bequem aufzustehen, ließ sie eben laufen, genau da wo sie eben lag.

Ich verzweifle immer mehr, dachte mir, was ist das für ein Charakter. Woran kann das nur liegen???. Mein Traum??? Sowas macht mein Traum nicht! Und die Zankereien legen sich auch wieder. Denkste !

Hildegard bestimmt ihr Leben selbst, so hat sie für sich entschieden, und so lebt sie auch. Sie wird dem Menschen gegenüber nie aggressiv aber Artgenossen - da bestimmt sie, wer in ihre Nähe darf und wer lieber auf Distanz bleiben sollte.

Das kurioseste jedoch, sobald es zum Spazierengehen geht, passt alles. Sie akzeptiert Isolde neben sich, ja sogar an einer Leine führen ist möglich ohne rumzuzicken. Es wird kurz getobt, wenn auch nicht ausgiebig und lange aber ich habe ein verträgliches Hundepaar.

Wieder zu Hause angekommen, das gleiche Bild. Hilde auf Kampf aus und Isolde völlig deppert, weil sie das nicht einordnen kann. Froh bin ich bei diesem ganzen Verhalten von Hildegard nur, dass Isolde sehr unterwürfig ist und nicht "mitkämpft". Jedoch trägt sie jedesmal größere Wunden davon. Der Familienfrieden hängt mehr als schief und die Hunde werden dauerhaft im Haus getrennt. Mein Traum???

Eine Lösung muss her! Verzweifelt suche ich danach, aber ich muss ja auch noch arbeiten. Die Jobs wollen zur vollsten Zufriedenheit erfüllt werden. Klar kann ich die Hunde mitnehmen. Geht jedoch mit beiden nicht und arbeiten muss ich ja auch. Werde ja nicht für meinen Traum bezahlt.

Es kommt wie es kommen musste. Mein Mann stellt mich vor die Wahl. Entweder Hildegard oder ... nein, es gab kein oder.

Hildegard ist eine kleine Persönlichkeit, die aus ihrem bisherigen Leben für sich den für sie besten Weg gewählt hat. Es passt ja auch, es ist völlig ok, wenn sie im Haus alleine lebt. Sie duldet keine Artgenossen im Haus und das ist auch so gesehen gut so. Ich weiß nicht, was sie vorher erlebt hat. Fakt ist jedoch, dass sie mit ihren 2 jungen Jahren schon Babys hatte. Wer weiß wie viele Würfe. Eine Qual für ein so junges Wesen. Wer weiß, mit wie vielen sie Haus, Menschen oder gar Futter (sie hat aber absolut kein Futterneid) teilen musste? Alles Fragen, die ich nie beantwortet bekam.

Elisa hat es gut gemeint und sie wollte mir meinen größten Traum erfüllen. Mit großen, leuchtenden Augen stand sie vor mir und zeigte mir Hildegard. Tränen laufen mir übers Gesicht. Soll ich Isolde verstoßen, weil ich ja den Rassehund English Bulldog will?

Zum Glück erwies sich meine Schwester als Retter. Sie nahm Hildegard zu sich, nahm sie kurzerhand nach ihrem Besuch und einigen miterlebten Vorfällen mit und bietet ihr ein Leben als Einzelprinzessin. Sie lebt zwar 350 km weit weg und leider auch in einer Etagenwohnung, aber Hildegard ist eher der kleine Typ Bulldogge und mit ihren knappen 20 kg auch gut zu tragen, um ihr die Treppen zu ersparen und die Entfernung, ja die Entfernung ist für mich ein Alptraum.


Donnerstag, September 13, 2018

Die Attraktivität von Kühen :-)


In den Fotoarchiven fand ich zwei köstliche Bilder von Little Stahl aus dem letzten Jahr: seine Kuhbegegnung. Roswitha Stahl erzählte, Kühe begeisterten ihn so sehr, dass er in ihrer Nähe an die Leine genommen werden müsse.

Kühe üben eine erstaunlich positive Anziehungskraft auf viele Bulldogs aus. In den Archiven findet Ihr lustige Geschichten über solche "Flirtereinen" :-) Bitte jedesmal bis zum angegebenen Datum herunter scrollen:

Donnerstag, August 25, 2005, Alma und die Tiere, LINK

Mittwoch, Juli 30, 2008, Kühe am Gartenzaun, LINK

November 16, 2011 Bruno liebt Kühe :-), LINK

Oktober 22, 2016, Staunen über Sarah, LINK


Montag, September 10, 2018

Humor :-))


Jetzt etwas Humor; Stu fand dies im Internet:

Und diese lustigen Aspekte von Schönheit fand Stu auch:

Sehr unterschiedliche Vorstellungen von Kampflust (und Kampfunlust) fand er ebenso:

Noch ein Spaß darüber, wie unsere Hunde uns erziehen:

Und ein Foto über ihre Gefühle und ihren Charme, mit dem sie uns erobern:

Naja, über des Bulldogs spezielle äußere Eigenschaften gibt es auch immer wieder Späße:


Donnerstag, September 6, 2018

Hunde wissen, was sie am Ende

einer Spur finden werden

Quelle: ScienceDaily (Mar. 5, 2018)


Der ausgezeichnete Geruchssinn von Hunden ist bekannt, sei es im Zusammenhang mit der Suche nach Menschen oder nach Schmuggelware. Die Frage, wie Hunde verstehen, was sie mit ihrem Geruchssinn wahrnehmen, ist jedoch weitgehend unerforscht.

In einer heute im Journal of Comparative Psychology veröffentlichten Studie haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte und der Abteilung für Allgemeine Psychologie und Kognitive Neurowissenschaften (Institut für Psychologie) der Friedrich-Schiller-Universität Jena diese Frage untersucht und Beweise gefunden, dass Hunde eine "mentale Repräsentation" des Ziels erzeugen, wenn sie eine Spur von Gerüchen verfolgen. Mit anderen Worten, sie haben eine Erwartung, was sie am Ende einer Spur finden werden.

Insgesamt untersuchten Studienleiterin Dr. Juliane Bräuer und ihre Mitarbeiter 48 Hunde, von denen 25 bei der Polizei oder einem Such- und Rettungsteam ausgebildet wurden und 23 davon Familienhunde ohne besondere Ausbildung waren. Die Tests wurden mit finanzieller Unterstützung der Schweizer Albert-Heim-Stiftung in der Gruppe Dog Studies des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte durchgeführt.

Die Hunde unterzogen sich zunächst einem Vortest, bei dem zwei Spielzeuge für jeden Hund identifiziert wurden, den er oder sie gerne zurückholen würde. Im Test selbst wurde jeder Hund vier Mal getestet, wobei er einer Duftspur folgte, die mit einem der beiden Spielzeuge gezeichnet wurde. Am Ende der Strecke fanden die Hunde entweder das Spielzeug, mit dem die Fährte gelegt worden war (der normale Zustand) oder der Hund fand das andere Spielzeug (der Überraschungszustand). Die Hälfte der Hunde in der ersten Runde erhielt den normalen Zustand und die andere Hälfte wurde in einen Überraschungszustand versetzt. Das Verhalten der Hunde wurde während aller Testläufe gefilmt.

"Nach meiner Erfahrung in anderen Studien war ich davon ausgegangen, dass die Überraschung messbar sein würde, da sich die Hunde im Überraschungszustand anders verhalten würden als im Normalzustand", erklärt Dr. Bräuer ihren Studienansatz. "In der Tat zeigten einige Hunde ein interessantes Verhalten, besonders in der ersten Runde der Überraschungsbedingung, die wir" Zögern" nannten: Obwohl sie das Spielzeug offensichtlich bemerkt hatten, suchten sie weiter nach Geruch, wahrscheinlich nach dem Spielzeug, das verwendet wurde, um die Duftspur zu legen."

Dieser "Überraschungseffekt" verschwand jedoch in den nachfolgenden Testläufen. Dies könnte daran liegen, dass die Hunde, egal welches Spielzeug sie fanden, mit Spielen belohnt wurden, oder weil das Zimmer trotz der Reinigung immer noch nach den Spielzeugen der vorherigen Testläufe roch. Nach Einschätzung von Dr. Bräuer sind die Ergebnisse der ersten Testreihe indes ein Hinweis darauf, dass Hunde beim Verfolgen eines Duftes eine mentale Repräsentation des Zielobjekts haben, was bedeutet, dass sie eine konkrete Erwartung des Ziels haben.

"Interessant war auch der Vergleich zwischen Arbeitshunden und Familienhunden", ergänzt Dr. Bräuer. Obwohl die Polizei und die Rettungshunde die Objekte in der ersten Runde tatsächlich schneller als die Familienhunde zurückholten und tatsächlich abholten, holten die beiden Gruppen die Spielzeuge innerhalb von vier Runden gleich schnell wieder ab. Weitere Studien sollen helfen, den genauen Zusammenhang zwischen Geruchswahrnehmung, Suchverhalten und Kognition zu klären.


Montag, September 3, 2018

Unser Garten


Anfang August besuchte uns meine Schwester Gunda, die ein wunderbar gutes Auge für die Fotografie - und auch eine ganz gute Kamera für Nahaufnahmen hat. Sie machte uns durch ihre Bilder einmal wieder bewußt, wie schön und still belebt unser Garten ist.

Kosmo ging nicht mehr viel in den Garten, der heiße Sommer hatte ihm die Vorzüge des Hausinneren klar gemacht. Nur natürlich zum Pipimachen ging er raus. Und abends stieg er häufiger noch in seine Wassermuschel für ein erfrischendes Pfotenbad.

Durch einen großen Walnussbaum, Ahorn, Apfelbaum und einige Tannen am Südrand gibt es immer kühlere Schattenbereiche. Um bei Kosmo zu bleiben war ich trotzdem nicht mehr viel im Garten, wir machten "Andrücki" auf seinem Lieblingssofa.

Im Bildausschnitt unten sieht Kosmo so aus, als würde er über die Hängematte wandern ;-)


Donnerstag, August 30, 2018

Dank an Kosmo


Unser Kosmo verlies uns und die Erde am 24. August. Nach einer schrecklichen Nacht, in der er weder im Liegen noch im Stehen Ruhe fand, war er morgens früh von Frieden durchflutet. Er freute sich, als sein Tierarzt Kim Söhl und die Witwe unseres alten Tierarztes Peter, Moni Söhl, ins Haus kamen und begrüßte sie freundlich. Er wußte, sie kamen zu seiner Hilfe.

Kosmo´s Ruhe und innerer Frieden übertrug sich auf Stu und mich.

So wie wir ihm jetzt halfen, so half er uns in dieser schweren Situation. Wir alle Drei fühlten im Herzen: "Es ist gut, so wie es ist."

So viel Sanftheit, Hingabe, Dank und Liebe, alle diese Gefühle drängten die Trauer in den Hintergrund. Es ging um ihn, nicht um uns. Eine große Seele wandte sich einer anderen Welt zu, aber keiner fremden Welt, es ist dort, wo unsere Herzen von Anbeginn wohnen.

Kosmo wurde 11 Jahre und 4 Monate alt. Er hat die Erde hinter sich gelassen, aber nicht das Dasein. Ich fühle ihn neben mir, er ermuntert mich zur Freude... Ich muß tatsächlich lächeln, er schafft es auch jetzt Freude in mein Herz zu zaubern; über ihn und über die Geschenke des Lebens auf der Erde.


Montag, August 27, 2018

Heute eine Mail von Gastblogger Anton-Andreas Bellwald

Camillo´s besonderer Geburtstag


Liebe Frau Savory, da bin ich wieder - können Sie sich an mich erinnern? Wir haben uns vor einigen Jahren an der Hundeausstellung in Dortmund kennengelernt.

Nun bin ich 11 Jahre und 11 Tage alt und geniesse mein Rentnerdasein.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Ihr Camillo

Lieber Herr Bellwald, wir gratulieren von Herzen zu diesem besonderen Geburtstag und wünschen Camillo (er beeindruckt wie immer :-) und Ihnen noch eine ruhige und glückliche gemeinsame Zeit. Liebe Grüße, Cornelia Savory


Donnerstag, August 23, 2018

Kosmo liebt das Leben immer noch


Unserem Kosmo geht es etwas besser. Er müht sich an all den kleinen Freuden des Lebens noch teilzuhaben. In seinem geschwächten Zustand hätte er in der Hitze leicht sterben können, tieftraurig rechneten wir im Grunde damit...

Jetzt haben er und wir noch eine kleine Zeit-Zugabe bekommen, die wir sehr bewußt und in tiefem Dank wahrnehmen.

Abends will er immer noch kleine Kampfspielchen machen - aber wie ein wilder Asthmatiker.

Und vor ein paar Tagen, ich war oben im Arbeitszimmer im Dachgeschoss, da kam er mir einige Minuten später nachgelaufen - die Treppe im Eilschritt genommen. Heftig schnaufend erholte er sich langsam davon. Natürlich bekam er wie immer Leckerli aus dem ihm sehr wohlbekannten Topf oben :-)

Wenn es an der Haustür schellt, dann springt er auch noch immer vom Sofa und verbellt schon im Flur den Scheller. Sind dann Freunde draußen, beobachtet er alles still.

Vor zwei Wochen überraschte er uns sehr: Wir sagten ihm, da Stus Oldtimer einen Werkstatt-Termin hatte und ich deshalb mit einem zweiten Auto hinter ihm herfahren mußte, um ihn zurück zu bringen: "Kosmo hütet das Haus".

Und zum allerersten Mal in seinem Leben setzte er sich daraufhin nicht auf seinen Sofa-Wachtposten, sondern drängte an uns vorbei zur Haustür, er wollte unbedingt mit. Also ja, und als Stu Kosmo´s kleine Rampe nicht schnell genug an die Autotür geklemmt bekam, drückte der sich in die Knie und schwang sich mit einem Kraftsprung allein hoch! --- Und er war später enttäuscht, dass es wieder Zuhause war, wo er aussteigen sollte - hatte sicherlich ein Restaurant erwartet ;-)

Seelisch ist er noch ganz gut drauf - obwohl seine Atmung zwar langsam, aber stetig immer kürzer wird. Gelegentlich wird seine Zunge jetzt für ein, zwei Minuten blau. Er verfügt über große mentale Kraft.


Dienstag, August 21, 2018

Wie sehr man einen English Bulldog

als eine eigene Persönlichkeit lieben kann


Freitag brachte Stu die BILD mit vom Bäcker: "Die Titelgeschichte ist für dich zum bloggen."

Mein erster Gedanke war: ja, das zeigt, wie sehr man einen Bulldog lieben kann!

Die Geschichte dahinter:

Niemand, den wir kennen, würde so etwas machen, wir auch nicht! Ich wurde mich selbst auch nicht klonen lassen wollen - einen "verspäteten" eineiigen Zwilling, der mein Leben übernehmen soll? Nein danke. Das wäre gefühlter Identitätsdiebstahl für mich.

Auf der anderen Seite verstehe ich den Schock, den ein gänzlich unerwarteter Tod eines Familienmitgliedes, und das ist ein Bulldog, auslösen kann. Man will diesen Tod nicht wahrhaben - und ein Klon könnte dabei helfen ihn halbwegs zu verdrängen... Ich glaube ein langsamer Alterstod ist immer noch schwer, aber doch leichter als solch ein gänzlich unerwarteter Tod in jungen Jahren zu akzeptieren.

Ich befürchte der "Marlon-Klon" wird es nicht leicht haben, denn er wird zwangsläufig stets mit dem echten Marlon verglichen werden - aber er ist nicht dieser und er wird eigene Persönlichkeitsaspekte entwickeln. Eine traurige Geschichte ist dies.


Freitag, August 17, 2018

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Ich bin´s wieder, der Tyson


Hallo liebe Bullyfreunde, ich bin`s wieder, der Tyson. Ich wollte euch von unserem letzten Urlaub erzählen. Wir waren wieder da, wo es meine Lieblingsmenschen immer wieder hinzieht, in Südfrankreich. Wenn Frauchen sagt, sie sei frankophil, heißt das für mich, dass ich erst mal viel mit dem Auto unterwegs bin.

Habe ich euch schon erzählt, dass ich Autos liebe? Ich wurde auch schon mal fast als vermisst gemeldet deswegen. Das kam so:

Frauchen hatte in der Garage die Fahrertür ihres Autos offengelassen, weil sie das Innenfenster putzen wollte. Dann verschwand sie im Haus. In einem unbeobachteten Augenblick habe ich mich quasi hinters Steuer gelegt und mein Mittagsschläfchen gehalten. Wenn ich schlafe, höre ich manchmal nichts!!! Was waren meine Zwei glücklich, als sie mich gefunden hatten. Aber das war eine andere Geschichte.

Wir waren also in Frankreich in dem Haus, das wir schon viele Jahre mieten, mit großem eingezäuntem Garten und vielen Olivenbäumen. Und wir waren auch wieder in den alten Dörfern, wo wir gerne einkehren.

In einem unserer Lieblingsbistros meint der "Patron" immer, ich sei "un chien extraordinaire". Das heißt nicht, dass ich ein extraordinärer Hund sei, nein natürlich nicht, -sondern ein außergewöhnlicher. Und weil ich so bin, bekomme ich mein Wasser vom Wirt immer in einem Champagnerkübel gereicht. Die Südfranzosen sind einfach herrlich hundeverrückt!

In den nächsten Wochen geht es vielleicht nach Bayern und dann habe ich ja auch Geburtstag. Da gibt wieder eine "extraordinaires", lukullisches Fest. Ich werde wieder berichten! Bis dahin ganz bullymäßige, fidele Grüße Euer Tyson

P.S. Im Augenblick bin ich nicht so sehr fidel, es ist zu heiß, seufz!



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Stus Blog

Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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