Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Donnerstag, Juli 20, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Dicki: "Mein Baby ist 1 geworden"


Herrchens Worte am 13. Juli morgens zu mir: "Alter, wer hätte das gedacht, dass Du noch so lange durchhälst und Lottes ersten Geburtstag erlebst!"

Ganz ehrlich, was soll so ein dummer Spruch! Als wenn ich nicht schon tausend Gören in dieser Familie groß bekommen hätte?? Na gut, mithalten kann ich bei unserem Wirbelwind nicht mehr....

Und irgendwie hat dieses kleine Rennmonster auch nicht viel Ähnlichkeit mit mir: Läufe, so dünn und sehnig, einfach nur fürs Rennen gemacht; ein zartes Köpfchen und ein langer Schweif und eine so feine und zarte Figur, hübsch ist sie wirklich, das muss man anerkennen; aber halt:

Eines hat sie von mir: Diese bestechende Intelligenz, sagt Frauchen!

Und während Amira nach wie vor meine ganz große Püppi ist, die ich furchtbar lieb habe, passe ich auf Lotte auf - ist ja auch unser aller "Baby".

Spazierengehen kann ich nicht mehr so gut, aber mit den Mädels im Jogger durch die Gegend fahren, das muß noch sein.

Ebenso die Abendrunde, wenn alle nach Hause kommen. Wenn die nicht auf mich hören, dann belle ich einfach stundenlang. Solltet alle mal sehen, wie schnell Frauchen mit uns mochmal ins Auto steigt und eine Runde fährt. Herrchen beschwert sich immer, ich sei ein Tyrann, ein schrecklicher, dabei fordere ich nur mein Recht.

Ansonsten habe ich hier noch die Hosen an: Skalli, der eigentlich nur Blödsinn macht, ist bei mir immer sehr vorsichtig. Er scheint zu wissen, dass ich alt und nicht mehr so gut zu Fuß bin. Aber wenn Perla nun auch noch anfängt, im Haus rumzulaufen, dann gibt es eine klare Ansage.

Ihr seht, mir gehts noch richtig gut, und den Gefallen tue ich meinem Herrchen noch lange nicht, dass ich abdanke. Aber im Grunde weiß ich ja, dass er froh ist, dass er Skalli und mich als echte Jungs neben dem ganzen Weiberhaufen hat, und ich nach wie vor seine Nummer 1 bin...

In diesen Gedanken schlafe ich ein. Eine schöne neue Woche... der alte Dicki


Montag, Juli 17, 2017

Kosmo´s Verhalten hat sich etwas geändert


Ich habe schon häufiger darüber gesprochen, was für ein gieriger Fresser Kosmo ist - heute muß ich sagen: war.

Bein Frühstück bekamen er und Mutter Frieda immer ein Leberwurstbutterbrot. Sie saß rechts von mir, nahm das Stückchen fein gesittet sitzend mit ihrer Zunge "in den Griff" - ihre Eckzähne sah man dabei gar nicht.

Kosmo saß links von mir, und er schnappte so schnell nach dem Stück in meiner Hand, sodass ich seine Eckzähne sogar zu spüren bekam: blaue Flecken an den Fingern. Also ließ ich sein Stückchen aus Tischhöhe einfach fallen. Er schnappte es immer in nahezu Schallgeschwindigkeit.

War das Leberwurstbutterbrot aufgegessen, dann war es Friedas Part gewesen, sich an mir hochzustellen und mit Küßchen ein Zweites zu erbetteln. Er hielt sich dabei stets im Hintergrund, war der "brave Junge". Die Verantwortung uns gegenüber, nicht zu "verhungern", hatte seine Mutter!

Und Jetzt: Er nimmt die Stückchen gelassenen mit seiner Zunge an. Gier vergessen?

Offensichtlich war er nie gierig, sondern einfach in ewiger Sorge als Friedas Sohn und somit "Zweithund" zu kurz zu kommen. Friedas Tod war seine "Beförderung" zum Ersthund. Er entspannte!

Die Verantwortung uns gegenüber, nicht zu "verhungern", hat er nun selbst. Aber er trägt nicht schwer daran: er bettelt kaum, er vertraut aus lebenslanger Erfahrung, immer und selbstverständlich gesättigt zu werden :-)

Bekommt er von Freunden ein Leckerli gereicht, dann trottet er oft nur langsam heran, keine überstürzte Hast mehr: "Ich bekomme es ja sowieso!" scheint er zu denken :-).

Seine neu gewonnene innere Sicherheit zeigte sich auch gegenüber Besuch. Früher warf er sich Richtung Tür und Zaun den Freunden entgegen, Frieda dabei gnadenlos umzurennen versuchend. Als sie jung und noch stark war, brachte sie ihn energisch knurrend schnell zur Raison. Aber im letzten Jahr machte sie ihm einfach Platz. Sie wußte um ihre zunehmende Schwäche.

Jetzt zeigt Kosmo diese Sorge, als Friedas Sohn und Zweithund in seiner Bedeutung vom Rest der Welt unterschätzt zu werden, nicht mehr. Er begrüßt Gäste ohne seine frühere Aufdringlichkeit. Freude sagen: "ER ist jetzt der Erwachsene."

Zunächst zeigte er eine gewisse Zurückhaltung, wenn es schellte und wir die Tür öffneten. Frieda hatte immer zuerst, durchaus unter Adrenalin, freundliche Wachsamkeit gezeigt - unmittelbar bereit sich zwischen "Freund oder Feind" zu entscheiden. Er war immer dieser ihrer Entscheidung ohne Zögern gefolgt und hatte sich zur Speerspitze der Begrüßung oder der Drohung aufgebaut.

Er wußte nach ihrem Tod, jetzt muß er in vielen Situationen verantwortlich selbst entscheiden, jetzt muß ER in Bruchteilen von Sekunden unsere Signale in diese Entscheidungen einbeziehen!

Diese Phase der Zögerlichkeit dauerte nur ein, zwei Wochen. Er schaute vor seinen Entscheidungen, wie zum Beispiel ein Fremder einzuschätzen sei, zunächst länger, dann immer kürzer uns an. Jetzt weiß er, wie Frieda, feinste Signale unserer Mimik oder Gestik unmittelbar zu deuten und mit seiner eigenen Wahrnehmung abzugleichen und seine Reaktion in der Regel anzugleichen. Er ist in Friedas verantwortliche Rolle hinein gewachsen.

Dabei hat er Frieda nicht vergessen. Neulich holte ich eine Decke hoch, die ich nach Friedas Tod noch nicht gewaschen hatte. Kosmo schnupperte daran und ging zu der Bettecke hin, wo Frieda zuletzt immer gelegen hatte... Dann setzte er sich eng neben mich.

Kosmo ist insgesamt gemütlicher und schmusiger geworden. Ich merke jetzt sehr bewußt, dass er auch schon 10 Jahre alt ist. Ich verbiete mir an seinen Tod zu denken, weil es die Jahre bis dahin vergiften würde. Er selbst scheint gerade das Leben neu für sich zu entdecken, und das ist glücklicherweise ansteckend :-))


Donnerstag, Juli 13, 2017

Trauerarbeit...


An Friedas Sterbetag sind Stu und ich mit Kosmo nachmittags dem Haus entflohen, denn es hielt uns in der großen Trauer fest... Wir fuhren zum Papageienpark nach Beverungen, Kosmo würde dort Spaß haben und uns so trösten.

Nun, als erstes begegnete uns dort eine Bulldoghündin. Kosmo bekam eine Bürste und jagte sie mitsamt ihres "französischen Bully-Anhangs" weg. Er meinte es geht jetzt nur noch um ihn! Wir konnten schmunzeln.

Er stöberte auch ein paar Kakadus auf, sie flohen vor ihm entsetzt von ihren Bäumen. Dies kakophone Kakadu-Gekrächze missfiel ihm, es klang auch für uns nach gereiztem "Haut ab". Nun, das mußte eine Antwort haben!

Jedenfalls waren wir kurze Zeit von Tod und Sterben abgelenkt durch das Hier und Jetzt. Ohne unseren geliebten Kosmo an der Seite wären wir verloren und verlassen gewesen. Aber auch mit ihm war und ist es schwer genug...

An jedem der nächsten Tage machten wir Ausflüge, die zu Kosmos Entzücken immer mit feinem Essen verbunden waren :-) Wir suchten Friedas Lieblingswege auf und erzählten uns unsere schönen Erinnerungen an sie. So unterbrachen Gefühle von Frieden und Dank unsere Trauer.

Rituale und Symbole helfen uns Menschen. Mir hilft es einen kleinen Urnen-Anhänger mit etwas von Friedas Asche an mir zu tragen. So ist sie auch ein wenig noch körperlich bei mir: ich spiele mit diesem Anhänger in meinen Fingern und fühle im Herzen ihre Nähe und große Wärme.

Jetzt gestalte ich einen kleinen Friedhof im Garten, es sind noch einige Arbeiten daran nötig. Alma, Wilma und Frieda liegen dort, Ziska und Sara wurden im Garten meines Elternhauses beerdigt.

Für jeden meiner Bulldogs habe ich eine kleine Basaltsäule gekauft. Dies gibt mir ein Gefühl ihrer aller Leben zu würdigen und zu ehren. Sie haben es verdient.


Montag, Juli 10, 2017

Dank EU: Kosmo genießt

ein Stück renaturierter Altenau


Hinter unserem Nachbardorf Husen gab es ein Überflutungs-Auffangbecken der Altenau, einen "Ministausee". Wir gingen gerne an den Ufern spazieren. Ein einsamer Schwan lebte unter den Enten da, der diese gegen sich nähernde Hunde wütend, zischend und flügelschlagend verteidigte. Frieda und Kosmo mieden seine Nähe, obwohl sie den kleinen Adrenalinschub genossen: sie bellten und drohten stets kurz zurück ;-)

Dann wurde vor einigen Jahren dieses ganze Gebiet zu einer riesigen, abgesperrten Baustelle.

Jetzt sind endlich keine schweren Baugeräte mehr im Gelände tätig, (Bild oben) und deshalb gehen wir wieder mit Kosmo gerne dort hin.

Der Grund der aufwendigen Gelände-Umgestaltungsarbeiten:
Die Altenau war immer häufiger trocken gefallen, und dieses Staubecken wirkte als Verstärker der Situation. Das Flüßchen, wenn es überhaupt da war, verlor nach und nach seine ökologische Gesundheit und die Proteste gegen dieses Staubecken nahmen zu. Im Jahr 2000 trat die EU-Wasserrahmenrichtlinie in Kraft. Sie verpflichtet alle Mitgliedstaaten, die Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. und die Erreichung des guten ökologischen Zustands bedingt die Herstellung des Durchgängigkeit an den Fließgewässern. Jetzt mußte die Stadt - dank EU - handeln. HIER mehr darüber für ökologisch Interessierte. Und HIER mehr, auch Bilder, über die letzten Bauarbeiten.

Am Wasser entlang sind Spaziergänge besonders schön. Je nach Wetterlage geht Kosmo nur mit seinen Pfoten hinein, oder er taucht ganz ab :-)

Ein mir zudem wichtiger Grund, warum wir gerade jetzt gerne hier rumlaufen: der Boden am neu gelegten Flußbett ist noch nackt, das heißt kaum Gras, kaum Zecken! Optisch ist die Anlage deshalb noch nicht wieder schön-wild, aber von der sonst überall wirklich schlimme Zeckenplage in diesem Jahr bleiben wir hier verschont ....

Der neue Bachlauf ist gut gestaltet worden : dicke Felsbrocken mittendrin erzeugen Schleifen und Wirbel, und diese halten das Wasser durch seine Bewegung klar. Und die kleinen Tümpel dazwischen, für Fische wichtig, erlauben Kosmo ein Bad :-)

Der flache, breitläufige Abfluss (Bild unten) des früheren Rückhaltebecken ist erhalten geblieben. Nicht nur zur Freude all der Entenpaare. Aber der Schwan hat sich verzogen!

Hier lauern mehr Zecken. Dieses Jahr haben wir Kosmo wieder mit "Advantix ® Spot-on" geschützt. Ein starkes Mittel, aber anders war dieser Massenplage hier nicht beizukommen.


Donnerstag, Juli 6, 2017

Kurznachrichten aus der Wissenschaft


Hunde schützen Babys vor Allergie- und anderen Risiken
Quelle: ScienceDaily (Apr. 6, 2017)

Eine neue Studie der Universität von Alberta zeigte, dass Babys von Familien mit Haustieren - 70 % davon waren Hunde - einen höheren Level von zwei Mikrobenarten zeigten, die mit niedrigeren Risiken für allergische Erkrankungen und Fettleibigkeit verbunden sind. "Es gibt definitiv ein kritisches Zeitfenster, in dem sich die Immunitätsfunktion des Darmes im Zusamenhamg mit Mikroben entwickelt, und Störungen während dieser Prozessphase führen zu Immunitätsstörungen", sagte Anita Kozyrskyj, weltweit führende Erforscherin dieser Zusammenhänge.

Die neuesten Erkenntnisse von Kozyrskyj und ihres Teams an Fäkalproben, die von Säuglingen gesammelt wurden, bauen auf zwei Jahrzehnten der Forschung auf, die zeigen, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, eine niedrigere Rate von Asthma haben. Die Theorie ist, dass die Exposition gegenüber Schmutz und Bakterien früh im Leben - zum Beispiel im Fell und auf den Pfoten eines Hundes - eine frühe Immunität schaffen kann.

"Die Fülle der beiden Bakterien (Ruminococcus und Oscillospira) wurde zweimal erhöht, wenn es ein Haustier gab", sagte Kozyrskyj und fügte hinzu, dass die Anwesenheit des Haustieres das Darmmikrobiom indirekt - von Hund zu Mutter zu ungeborenem Baby - während der Schwangerschaft beeinflussen würde. Und ein zweites Mal während der ersten drei Lebensmonate des Babys. Mit anderen Worten, auch wenn der Hund kurz vor der Geburt des Babys weg gegeben worden war, konnte der gesunde Mikrobiom-Austausch noch stattfinden. Die Studie zeigte auch, dass der immunitätsverstärkende Austausch auch in Geburtsszenarien aufgetreten ist, die für die Verringerung der Immunität bekannt sind: Kaiserschnitt und Antibiotika während der Geburt und Verzicht auf das Stillen. Darüber hinaus sagt Kozyrskyjs Studie, dass die Anwesenheit von Haustieren die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von vaginalen GBS (Gruppe B Strep) während der Geburt verringerte, die eine Pneumonie bei Neugeborenen verursacht und durch die Bereitstellung Antibiotika für die Mütter während der Geburt verhindert.

Es ist viel zu früh, um zu prognostizieren, welche Rolle dieser Befund in Zukunft spielen wird, aber Kozyrskyj schließt das Konzept eines "Hundes in einer Pille" als präventives Werkzeug für Allergien und Fettleibigkeit nicht aus. "Es ist nicht weit hergeholt anzunehmen, dass die Pharmaindustrie versuchen wird, eine Nahrungsergänzungsmittel aus diesem Mikrobiome zu schaffen, ähnlich wie bei Probiotika," sagte sie.


Hunde sind für Kinder sehr wichtige Freunde
Quelle: ScienceDaily (Jan. 29, 2017)

Nach neuen Forschungen von der Universität von Cambridge ziehen Kinder mehr Zufriedenheit aus den Beziehungen zu ihren Haustieren als aus denen zu ihren Brüdern oder Schwestern. Kinder scheinen sich auch mit ihren tierischen Begleitern besser zu verstehen als mit Geschwistern. Die Forschung zeugt weiter von zunehmender Evidenz, dass Haustiere einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben und eine positive Wirkung auf seine sozialen Fähigkeiten und sein emotionales Wohlbefinden.

"Jeder, der ein Kindheitstier geliebt hat, weiß, dass wir uns ihm wegen der Kameradschaft und Nähe zuwenden, genau wie in der Beziehungen zwischen Menschen", sagt Matt Cassells, Cambridge Scholar am Department of Psychiatry, der das Studium leitete. "Wir wollten wissen, wie stark diese Beziehungen zu Haustieren im Vergleich zu anderen engen Familienbindungen sind. Letztlich können wir damit begreifen, wie Tiere zu einer gesunden Kindentwicklung beitragen."

Forscher befragten 12-jährige Kinder aus 77 Familien mit einem oder mehreren Haustieren jeder Art und mehr als ein Kind zu Hause. Die Kinder berichteten - im Vergleich zu ihrer Geschwisterbindung - über eine starke Beziehungsbindung an ihre Haustiere, mit niedrigeren Konfliktniveaus und größerer Zufriedenheit bei Hunden als bei anderen Arten von Haustieren. "Auch wenn Haustiere nicht vollständig verstehen oder mündlich reagieren, die Öffnung gegenüber Haustieren war nicht geringer als gegenüber Geschwistern", sagt Kasseln. "Die Tatsache, dass Haustiere nicht verstehen oder reden, kann sogar ein Vorteil sein, weil es bedeutet, sie werten nicht." Und "Während vorherige Forschungen oft feststellten, dass Jungen über stärkere Beziehungen zu ihren Haustieren berichten als Mädchen, haben wir tatsächlich das Gegenteil festgestellt. Während Jungen und Mädchen gleichermaßen zufrieden mit ihren Haustieren waren, berichteten die Mädchen über mehr Offenheit, Kameradschaft und Konflikte mit ihrem Haustier als Jungen. Dies weist vielleicht darauf hinweisen, dass Mädchen mit ihren Haustieren in nuancierter Weise interagieren können."

"Die Evidenz wächst, dass Haustiere positive Vorteile für die menschliche Gesundheit und den Zusammenhalt der Gemeinschaft haben", sagt Dr. Nancy Gee, Co-Autor der Studie. "Die soziale Unterstützung, die Jugendliche von Haustieren erhalten, kann das psychologische Wohlbefinden später im Leben unterstützen, aber es gibt noch mehr über die langfristigen Auswirkungen von Haustieren auf die Entwicklung der Kinder zu erforschen."


Montag, Juli 3, 2017

Regentage....


Dieses Wochenende regnet oder nieselt es ohne Unterlass. Langweilig für einen Bulldog :-) Also, lieber Mensch, laß uns um einen Strick kämpfen. Oder überleg dir was Anderes ;-)

Kosmo ist es seit Friedas Tod gewöhnt im ungeteiltem Zentrum unserer Liebe und Aufmerksamkeit zu stehen... Und inzwischen besteht er auch darauf!

Er macht das nicht aufdringlich nörgelnd, sondern penetrant liebevoll, vorzugsweise durch Kuß-Attacken ins Gesicht. Die sind überzeugende Argumente, also legte ich gestern mein Buch beiseite und holte ihm nach langer Zeit wieder einmal sein altes Futtersuchbrett heraus.

Zunächst öffnete er - für seine Verhältnisse geduldig - die eine Reihe. Dann war ihm diese Lösung zu mühsam - es müßte doch auch schneller zu machen sein... zum Beispiel durch Rumschubsen ? Oder Draufhauen ?

Jedesmal, wenn ich das Brett neu füllte, ging er rabiater damit um - als sei er wütend auf dessen Widerspenstigkeit. Grund es wegzunehmen.

Jetzt ging das Küssen weiter - wenn er so ein Gesicht wie unten macht, dann weiß ich, gleich sind meine Augenhöhlen wieder dran... :-)

Er hatte uns überzeugt, wir packten ihn ins Auto und fuhren in sein Lieblingslokal :-) Sein Geschäft machte er unterwegs am Waldrand sofort, und das lag nicht am Regen, sondern wieder an seiner Ungeduld... er wußte wohin es geht - schließlich kennt er uns :-)


Freitag, Juni 30, 2017

Unsere Alma

Rettungsschwimmerin und Seewacht


In Friedas letzten Wochen mußte ich oft an meine früheren Hündinnen denken. Ich nannte Frieda sogar ein paar Mal Alma (1981-1994) oder Wilma (1994-2005). Die Situation holte mir den alten Schmerz, aber auch schöne Erinnerungen ins Bewußtsein zurück. Und beim Gestalten des letzten Beitrags, "Badesaison", mußte ich schmunzelnd wieder an Almas Retterinstinkte denken.

Es war 1986, wir flogen in unserem kleinen Flieger, der "Foxi", nach Jugoslawien. Zwischstopp in Wien mit Kutschenfahrt, Sachertorte und einem Ausflug in die Auen der Donau.

Dann ging es nach Porto Roz, Slowenien. Von dort "hüpften" wir von Flugplatz zu Flugplatz die wilde Küste runter; zwischendurch mit Leihwagen zu Kulturdenkmälern und diesen atemberaubend schönen Nationalparks:

Plivitzer Seen (Kroatien), Tal der Krka (Kroatien), auf der Insel Mljet (Kroatien) und die Durmintor Berge (Montenegro). Überall gab es Wasserläufe. Alma war 5 Jahre alt und eine glückliche, gute Wanderin.

Nun zum Thema "Rettungsschwimmerin"

Auf der so malerischen, zauberhaften Hotelinsel "Sveti Stefan" (Montenegro) blieben wir einige Tage zum Faulenzen. Von dort machten wir kleine Badeausflüge die wilde Küste entlang.

Irgendwo sprang Stu mit Schnorchel von einer kleinen Kaimauer ins Wasser. Als sein Kopf unter Wasser verschwand sprang Alma, schneller als ich reagieren konnte, hinter ihm her und packte ihn am Schnorchel. Sie zog ihn daran zurück zur Mauer!

Stu sah nur einen Schatten über sich und bekam keine Luft mehr... nach dem ersten Schrecken verstand er, dass Alma ihn vor dem Ertrinken retten wollte... also schwamm er mit dem Kopf ÜBER Wasser mit ihr zurück. Damit war Schorcheln abgesagt :-)

Aber Alma blieb alamiert. Ein paar Tage später ging ich vorsichtig über steinigen Strand in Richtung der Wellen weiter draußen. Ich kam nicht weit!

Alma rannte an mir vorbei Richtung Meer - und blieb drei Meter vor mir stehen. Sie rannte - mich wild anbellend, vor mir hin und her, sie ließ mich nicht weiter gehen! Sie versperrte mir so entschlossen wie konsequent - erfolgreich - jeden Schritt weiter hinaus ins tiefere Wasser.

Stu lachte am Ufer als wir zurück kamen: "Gefahr vermeiden! Kluge Konsequenz der letzten Erfahrung :-)"


Dienstag, Juni 27, 2017

Badesaison :-)


Alexandra schickte mir dieses Video, Bild unten links und LINK HIER. Ich wusste nicht, ob ich mehr staunen oder lachen sollte: die sprichwörtliche genüßliche Trägheit :-). Dem Schriftzug nach wurde dies Video irgendwo in Fernost gedreht.... naja, menschliche Europäer genießen das Klima da ähnlich entspannt ;-)

Auf dem Video, Bild oben rechts und LINK HIER, sehen wir die mehr sportliche Variante des Badespaßes :-)

Ich suchte bei YouTube noch ein paar mehr Schwimm-Videos heraus. Diese wasserdurchlässige Badematte; LINK HIER, fand ich sehr sinnvoll um Vertrauen ins Wasser zu lerne.

Der Bulldog im nächsten Video ist ein vorsichtiger Typ, LINK HIER. Er macht einen Versuch mit der Pfote die Wassertiefe zu messen, Ergebnis: ZUUU tief! Vielleich wäre es einfacher für ihn, wenn einer seiner Menschen vor ihn im Wasser stehen würde.

Rettungswesten erleichtern das Schwimmen auch in einem Pool; und das Spielen mit dem Wasserschlauch macht ist Spaß :-) LINK HIER.

Auch Stadtbulldogs haben gelegentlich Poolfreuden - so wie hier, Bild unten und LINK HIER, im Brunnen eines Parks :-)

Eine besondere Herausforderung ist es, Bild unten, LINK HIER, und auch LINK HIER, gleich im Meer schwimmen zu lernen.

Viel Spaß beim Baden mit Eurem Bulldog :-)

So wie zum Beispiel wir mit unserem Kosmo im Naturschutzgebiet hintern Nachbardorf.


Samstag, Juni 24, 2017

Trauer auch um Jack


Wir bekamen sehr mitfühlende, herzliche Beileidsmails - auch von "stillen" Blogleser. Euch allen ganz vielen Dank für Euer uns gezeigtes Mitgefühl.

Die Mails von Johannes und Roswitha Stahl aus Oberbayern möchte ich hier gerne wiedergeben, denn sie haben auch gerade ihren Bulldog, Jack, verloren. Wie taurig, wie schmerzvoll. Wir sind bei Euch, lieber Johannes und liebe Roswitha.

Weilheim, 11. Juni 17: Liebe Familie Savory, Gerade habe ich gelesen, daß Ihre Frieda gestorben ist. Wir möchten Ihnen ganz viel Kraft wünschen! Seit mehr als 10 Jahren lesen wir Ihren Blog.

Heute vor 4 Wochen ist unser Jack mit 10 1/2 Jahren gestorben. Er war für uns die liebste und beste Bulldogge auf der Welt. Es tut so unendlich weh, man kann es gar nicht in Worte fassen.

Wir denken an Sie, Viele liebe Grüße, Johannes und Roswitha

Weilheim, 13. Juni 17: Liebe Cornelia, lieber Stu, vielen herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen. Wir schicken Ihnen ein paar Bilder von Jack und von Little (er ist 3 Jahre alt). Ohne Little wäre es jetzt ganz einsam.

Das Bild mit den Blumen ist sein Totenbett auf "seiner Couch". Leider konnte er nicht selber einschlafen und wir mußten am Sonntagabend den Tierarzt hohlen. Am Montagabend haben wir ihn dann in unserem Garten beerdigt.

Wenn Sie einverstanden sind, könnten wir ja mal telefonieren. Das wäre vielleicht einfacher. Viele liebe Grüße aus Weilheim Johannes und Roswitha

Johannes und ich telefonierten dann miteinander. Es tröstet Erinnerungen aus dem Leben seines toten Bulldogs zu erzählen. Damit wird er im Herzen wieder jung und lebendig.

Johannes erzählte, dass Jack viel krank war. Als Welpe hatte er schon eine Lungenentzündung. Später entwickelten sich bei ihm Blasensteine, die operativ nicht alle entfernt werden konnten. Eine Fistel (künstlicher Ausgang) wurde gelegt. In Laufe der Jahre bekam er immer häufiger heftige Blasenentzündungen. Seine Lunge zeigte auch Schädigungen, vermutlich hing das mit der frühen Lungenentzündung zusammen. Als Konsequenz mußte sein Herz sich stetig überaus anstrengen, um den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Bis es dann dieses Übermaß an Arbeit nicht mehr voll leisten konnte, und das führte zu Wasseransammlung im Bauch. Johannes und Roswitha sind beide Ärzte, und Roswitha machte die nötigen Bauchpunktionen selbst bei ihm.

Johannes und Roswitha machen häufig Urlaub in Italien. Natürlich kam Jack mit. Dort bekam er wegen seines so überwältigend lieben Wesens den Spitznamen - oder besser gesagt den Ehrennamen - "Il Santo" (der Heilige :-)

Jack war ein sehr geduldiger und seelenvoller Bulldog. Ein Herzenshund. Dass er bei seinen Krankheiten so alt wurde, zeugt von der Liebe, die er bekam und gab. Wie schön, so etwas erlebt zu haben. Es prägt uns und unser Leben, und es bleibt uns unauslöschlich erhalten.


Mittwoch, Juni 21, 2017

Kurznachrichten aus der Wissenschaft


Darmentzündungen
Quelle: ScienceDaily (Okt. 3, 2016)

Die Mikrobenarten, die in unseren Verdauungstrakt leben - können bei der entzündlichen Darmerkrankung (IBD) eine Rolle spielen. IBD ist eine Familie von Krankheiten, zu der Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehört. IBD ist gekennzeichnet durch eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt, die Schmerzen, schwere Durchfälle und Gewichtsverlust verursachen kann.

Da Hunde auch darunter leiden können, analysierten Forscher an der Universität von Kalifornien, San Diego School of Medicine, Fäkalproben von Hunden mit und ohne Krankheit. Sie entdeckten ein Muster von Mikroben, welches auf IBD bei Hunden hindeutet. Die Forscher suchten nach Ähnlichkeiten und Unterschieden in den mikrobiellen Spezies, die bei IBD- und Nicht-IBD-Hunden gefunden wurden. Die Unterschiede waren signifikant genug, um IBD-Hundefäkalien von Nicht-IBD mit über 90 % Genauigkeit unterscheiden zu können. Die Forscher verglichen diese Hundedaten mit parallelen Befunden beim Menschen. Das Team fand einige Ähnlichkeiten in den mikrobiellen Wechselwirkungen von IBD-Proben zwischen Hunden und Menschen, aber die Überlappung war nur teilweise. Zum Beispiel sind Fusobacterium-Bakterien mit Krankheiten beim Menschen assoziiert, aber bei Hunden in den Nicht-IBD-Proben. Dieser Ansatz zur Diagnose von IBD bei Hunden steht noch nicht für Tierärzte oder Hundebesitzer zur Verfügung.

Anmerkung: Bei länger andauernden Durchfällen sollte man den Hunden in jedem Fall Bakterienkulturen, die typischerweise einen gesunden Darm besiedeln, eine Zeit lang täglich geben. Man bekommt sie als Paste beim Tierarzt.

Angeborene blasige Hautstörungen
Quelle: ScienceDaily (Juni 1, 2017)

Forscher an der Universität von Helsinki haben einen neuartigen Gendefekt identifiziert, der eine blasenbildende Störung der Haut, Epidermolysis bullosa, bei Hunden verursacht. Sie tritt, aufgrund eines identischen Gens, auch bei Menschen auf. Erbliche Blasenstörungen der Haut werden, in unterschiedlicher starker Ausprägung, bei Menschen und Tieren gefunden. Ein typisches Symptom ist empfindliche Haut, die leicht beschädigt wird, gefolgt von Blasenbildung und Abrieb der Haut. Dies wird durch einen Defekt oder Mangel der Strukturproteine der Haut verursacht.

Weil diese Blasenbildung bei Geschwisterwelpen beobachtet wurden, lag der Verdacht auf einen Erbdefekt nahe. In genetischen Studien wurde der Gendefekt, der die Krankheit verursachte, im COL7A1-Gen gefunden. Das Gen ist verantwortlich für die Herstellung von Kollagen, ein wichtiger Bestandteil bei der Erhaltung der Elastizität der Haut. "Kollagen hat eine wichtige Aufgabe bei der Verankerung der Ober- und Unterhautschicht miteinander. Durch die Abwesenheit des funktionierenden Proteins sind die Hautschichten leicht abgelöst", verdeutlicht Julia Niskanen, ein Forscher an der Universität von Helsinki.

Die Identifizierung des Gendefekts ermöglicht die Identifizierung jener Hunde, die für die Zucht verwendet wurden, und die den Defekt tragen, was es wiederum ermöglicht, die Störung wirksam zu beseitigen.

Angeborene Muskelschwäche
Quelle: ScienceDaily (Apr. 5, 2017)

Ein Team von Forschern in Frankreich und Teams von der University of Washington und der Harvard Medical School in den USA, erzielte durch Gentherapie einen neuen Schritt zur Behandlung myotubulärer Myopathie. Die Forscher zeigten die Wirksamkeit der Verabreichung eines therapeutischen Vektors durch eine einzige intravenöse Injektion und identifizierten die Dosis, die die Langzeitmuskelstärke der Erkrankung wiederherstellt.

Myotubuläre Myopathie ist eine X-verknüpfte genetische Erkrankung, die 1 bei 50.000 Neugeborenen betrifft. Es wird durch Mutationen im MTM1-Gen verursacht, das für Myotubularin kodiert, ein Protein, das an der Funktionsweise von Muskelzellen beteiligt ist. Die schwere Form der Krankheit führt zu Hypotonie, generalisierte Muskelschwäche und Tod in der frühen Kindheit aufgrund von Atembeschwerden. Hunde, die von dieser Myopathie betroffen sind, haben auch eine reduzierte Lebenserwartung. Bis heute gibt es keine wirksame Behandlung für diese seltene Krankheit. In der vorliegenden Studie entwickelte und produzierte das Team von Genethon einen Adeno-assoziierten Virus, der in der Lage ist, eine normale Kopie des MTM1-Gens in der gesamten Muskulatur zu liefern. Das AAV-Produkt wurde durch eine einfache intravenöse Injektion bei zehn Wochen alten Hunden verwendet, die die ersten Symptome der Erkrankung zeigten - anstelle der lokoregionalen Verabreichungswege, die in früheren Studien verwendet wurden.

Die Behandlung stellte im ganzen Körper die Muskelkraft und Muskelfunktion wieder her und verlängerte das Leben der betroffenen Hunde. Behandelte Hunde waren von normalen Tieren - nach 9 Monaten Produktinjektion - nicht zu unterscheiden.


Samstag, Juni 17, 2017

Lieber Spike: Happy Birthday!

- und etwas zur Globalisierung ;-)


Am 10. Juni feerte Spike Schmadtke seinen 8. Geburtstag. Frauchen Tanja schickte das Foto mit dem passenden Spruch dazu :-) Wir alle gratulieren :-)


Dieses besonders lustiges Bild - ewiges Thema - bekamen wir auch zugemailt.... ;-)))


Eine Überraschung kam aus China: mein Neffe Dari Deermann arbeitet und lebt seit Kurzem in Chengdu , einer Millionenstadt, die sich auch "Panda-Hauptstadt der Welt" nennt. In einem Cafe in der Nähe eins phantasievoll angelegten Parks der Stadt machte er dieses Foto:

Das ist auch Globalisierung :-)

Typisch chinesisch ist an dem vorderen "Global-Bulldog" seine halsbandartige Schulterbedeckung und seine strikt aufrechte Haltung, beides so wie es der klassische chinesische Wächterlöwe, ursprünglich vor Tempeln stehend, zeigt :-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

-

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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