Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Donnerstag, August 17, 2017

Hunden in China geht es heute besser


Gelegentlich gibt es in der "Frankfurter Allgemeinen" (FAZ) ein Foto eines Bulldogs. So wie neulich - ich freue mich dann immer sehr :-) Diemal ging es um Hundehaltung in China.

Die Situation für Hunde hat sich dort zumindest in den Städten sehr gebessert. Sie landen kaum noch im Kochtopf - im Gegenteil, wie ihr unten seht: sie haben zum Beispiel in Chengdu ein Schwimmbad :-)

Mein Neffe Dr. Dariush Deermann lebt zur Zeit in Chengdu. Er schickte neulich Fotos von dekorativen Holzbulldogs in einem Cafe. Chengdu ist das Zentrum der Pandazucht. Nun, Pandas und Bulldogs sprechen das menschliche Herz an, nicht wahr ?

Hier der Artikel aus der "FAZ", in dem über den Kulturwandel und die Arbeit der Tierschützer in China in Bezug auf Hunde berichtet wird.

Ich habe etwas gegoogelt und fand auch eine Seite in Englisch: der größte chinesische Online-Händler "yoycart" verkauft sogar Welpen und organisiert den Versand :-( Da ist es ja humaner auf einem örtlichen Markt zu suchen, wo vielleicht eine kleine Chance besteht, etwas über die Eltern zu erfahren...

Erstaunt haben mich die Preise: von $ 46 !!! bis zu $ 3570 für einen Welpen als Schau-Bulldog.

Insgesamt scheint mir, dass die Hundehaltung, Hundezucht und der Hundehandel in China prinzipiell nicht anders abläuft als im Rest der Welt. Also noch viel Einsatz und Arbeit für Tierschützer weltweit!


Montag, August 14, 2017

Mit Kosmo auf der Herzinsel


Die Herzinsel im Brückentinsee - im vergleichsweise dünn besiedelten Mecklenburg: Im Beitrag vom 3. August schrieb ich schon von den Zwischenstopps der Hin- und Rückfahrt. Nun zum Herzstück dieses besonders erholsamen "Naturlaubs" mit Kosmo, während Stu durch die Alpen kurvte :-)

Die kleine Insel ist ein stilles Naturparadies. Das einzige Haus auf der Insel ist ein kleines, gutes und sehr hundefreundliches Hotel. Man fühlt sich bei Barbara Karge, der Pächterin, persönlich willkommen - auch Kosmo genoß das sehr :-)

Übrigens werden hier im Hotelgelände gelegentlich Hundetrainings-Wochenenenden von Martin Rütter durchgeführt.

Eine prima Überraschung war noch: Isabelle hatte zufälligerweise in der Nähe zu tun, so besuchte sie uns an einem Abend :-)

Jeden Morgen, noch im Frühtau, umrundeten Kosmo und ich die kleine Insel, unter hohen Bäumen verläuft der Weg, vorbei an den drei See-Bungalows des Hotels.

Das Wetter war wolkig bis heiter, 20 bis 23 Grad, also perfekt für uns Beide. Seine Schwimmweste brauchte er nicht - ihn war nicht heiß, und so ging er nur bis zum Nabel ins Wasser. Ihn zu mehr zu animieren fand er unangebracht ;-)

Meine Schwester Gunda meinte neulich, Kosmos Verhalten habe sich nach Friedas Tod verändert: "Er rennt mich nicht mehr um, um als Erster da zu sein. Er leistet sich jetzt Faulheit!" Ja ja :-)

Stille, Wald, Wasser, weite Wiesen und Wind beruhigen hier auf der Herzinsel die Sinne und versöhnen. Nach Friedas Tod half mir das zu heilen.

Im nächsten Jahr möchte ich mit Stu und Kosmo noch einmal hier hin :-) Ich empfehle die Insel jedem, der Sehnsucht nach Ruhe, stillem Wasser und auch nach Romantik hat. Die ganze Mecklenburger Seenplatte bietet faszinierende Urlaubsmöglichkeiten.


Donnerstag, August 10, 2017

Neue Sportfotos von Dicki


Isabelle mailt zwischendurch immer wieder mal wundervolle Fotos von Dicki. Sie erfreuen mich jedesmal sehr!

Zunächst hier Fotos von ihm als Leichtathlet. Und jetzt weiter Dicki als Wassersportler:

Gelegentlich betätigt er sich dabei auch als Flösser oder Treibholzsammler :-)

Gruppenspielen wie Stock- oder Ballwerfen ist er auch nicht abgeneigt. Es mangelt ihm nur manchmal an einem gleichwertigem Gegner, meint er ;-)

Als Sportler braucht er eine eiweiß- und kalorienreiche Ernährung - und natürlich nicht zu wenig davon - um in Form zu bleiben !

Dicki wird am 11. September (wegen dieses Datums nennt ihn Isabelle manchmal "der Terrorist" ;-) 12 Jahre! Und Ihr seht wie fit er körperlich und mental immer noch ist! Wunderbar!


Montag, August 7, 2017

Almas Tauchhobby und

ihr wundersames Geschenk


Im letzten Beitrag schrieb ich, dass Kosmo und ich auf Almas (1981 - 1994) Spuren im Harz wandelten. Unser Lieblingsziel, das heißt Almas Lieblingsziel :-), war damals das Bodetal, bevor es sich zu einer gewaltigen Schlucht verengt. Diese Schlucht eroberten wir später mit Frieda, worüber ich im Beitrag vom 30. August 2006 schrieb.

Alma schleppte aus Bächen auch gerne Hölzer an Land - am liebsten aber suchte sie im Bachbett nach Steinen! Die legte sie uns dann, vor Erfolg strahlend, vor die Füße :-)

Zunächst suchte sie mit Pfoten und Zähnen am Bachgrund nach einem geeigneten Stein. Er durfte nicht zu klein sein, das wäre langweilig. Fest im Kiefer mußte sie ihn aber bei möglichster Größe noch halten können. Dann positionierte sie ihn mit den Pfoten und dem Kopf unter Wasser so, dass er gut zu packen war.

Sie blieb dabei oft erstaunlich lange mit der Nase unter Wasser - deshalb sprachen wir von ihrer Tauchleidenschaft :-)

Hatte sie sich einmal für einen Stein entschieden, dann hielt sie beharrlich an ihrer Entscheidung fest, bis sie ihn sicher in ihren Fängen hielt. Sie war zielstrebig, geduldig und voller Durchhaltevermögen :-)

Hier zuhause fließt die Altenau durch ihr steiniges Bett, vielleicht 500 Meter von uns entfernt. Almas Lieblings-Spielplatz :-)) Vor 25 Jahren hatte die Altenau noch reichlich Wasser, heute ist sie meist trocken gefallen. Das liegt am rapide sinkendem Grundwasserspiegel :-((

Einmal ging Stu mit Alma alleine zur Altenau runter. Als die Beiden zurückkamen legte mir Alma einen schönen Stein vor die Füße. Stu sagte: "Den hat sie unten aus dem Wasser geholt und bis hier hin getragen. Ein Geschenk für dich :-)"

Als ich den Stein aufhob sah ich, dass sie mit ihren Eckzähnen beim Tragen ein A hineingeritzt hatte.... Der Stein liegt jetzt neben mir. Danke Alma.


Donnerstag, August 3, 2017

Unterwegs im Harz und im Unstruttal


Im Juli machte Stu mit zwei Freunden seinen jährlichen Motorradurlaub. Diesmal ging es zum Gardasee. Ich wollte diese Woche nicht mit Kosmo alleine zu Hause sein - zu sehr hätte ich in dieser Situation Frieda vermisst.

Vor Monaten sah ich im Fernsehen einen Bericht (NDR) über ein sehr schönes Hotel auf einer kleinen Insel im Brückentinsee, mitten in ursprünglicher Natur. Ich hatte gleich beschlossen: "da will ich einmal hin." Nun, jetzt war eine gute Gelegenheit dazu.

Kosmo hatte noch nie richtig geschwommen, er geht hier zuhause - nur bei Bedarf - zur Abkühlung und zum Trinken in die Bäche hinein. Mitten in einem See würde er vielleicht weiter raus ins Wasser wollen, deshalb kaufte ich ihm eine Schwimmweste. Alexandra empfahl mir Stanleys Marke, und diese passte ihm perfekt!

Die Fahrt bis zum Inselhotel in Mecklenburg hätte 5 Stundeen Autobahnfahrt bedeutet - ohne die Baustellenstaus unterwegs. Das wäre alles andere als eine Freude gewesen, und ich wollte mich freuen :-) Also plante ich die Hinreise auf Landstraßen durch Wald und Flur mit einer Übernachtung im Harz. Für die Rückfahrt entschied ich mich südlicher zu fahren und für eine Übernachtung im geschichtsträchtigen Unstruttal. Nebenbei ist dies das nördlichste Weinanbaugebiet, und der Wein von hier zählt für mich zu den erlesensten.

Auf der Hinfahrt durch den Harz pausierten wir zunächst an der mächtigen und zauberhaften Rhumequelle - in Legenden sind Quellen stets Verjüngungsorte, also sollte Kosmo darin baden ;-).

Auf dem Weg zu unserem Hotel an der Rosstrappe wandelte ich noch mit Kosmo auf Almas Spuren. Direkt nach der Wende erkundeten wir mit ihr den noch wilden Ostharz, besonders liebte Alma die Bode.

Leider war die Bode bei Tanne, wo wir mit Alma gerne übernachteten, von der Straße aus nicht mehr so leicht erreichbar wie damals, schließlich fand ich eine Parkmöglichkeit an einer alten Furt. Kosmo freute sich über die Pause.

Abends spazierte ich mit Kosmo auf der wild umwaldeten Bergkante der Rosstrappe. Dann gab es ein vorzügliches Abendessen, Kosmo bekam reichlich ab ;-) Ein Aufenthalt im Harz ist immer wieder eine Freude!

Über unsere so glücklich entspannten Tage auf der Insel im Brückentinsee schreibe ich in einem folgenden Beitrag. Jetzt noch ein paar Worte zu unserem Übernachtungsstopp auf der Rückfahrt:

Die Täler der Saale und Unstrut sind für uns immer wieder eine Reise(-unterbrechung) wert. Viel Geschichte, Kunst, Kirchen, Klöster, Schlösser, berühmte Gärten, sanfte Wiesen und Hänge, Wälder, Weindörfer, Barbarossa im Kyfhäuser und die Himmelsscheibe von Nebra.

Und unsere Bulldogs wurden überall dort stets freundlich behandelt :-)


Montag, Juli 31, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Eine Tierheimgeschichte: Tyson


Hallo Cornelia, ich habe mir lange überlegt, was ich über Tyson schreiben könnte. Vieles fiel mir ein. Aber ich werde erzählen, wie wir auf den Hund, sprich auf Tyson kamen. Es war ein einmaliger Glücksfall.

Nachdem ich vor Jahren unseren Boxer wegen eines schweren Krebsleidens einschläfern lassen musste, wollte ich keinen Hund mehr. Aber im tiefsten Innern spürte ich doch bald, dass mir so ein lieber Kamerad fehlte.

In meinem Leben war eigentlich gerade nicht die Zeit, mir wieder einen Hund zuzulegen. Meine Eltern waren hochbetagt und Pflegefälle und ich beruflich sehr eingespannt: morgens eilte ich zur Arbeit, mittags war ich in die Pflege meiner Eltern eingebunden. Gott sei Dank hatte aber mein Mann viel Zeit. Ich träumte von einem Hund, ein Molosser sollte es wieder sein, am besten eine Englische Bulldogge. Viel hatte ich über diese Rasse gelesen und mich in sie verliebt.

In einem Tierheim 40 km von uns entfernt, stieß ich im Internet auf einen Mischling, und den wollten wir eigentlich kennenlernen, vereinbarten einen Termin mit der Tierheimchefin. Am Tag vor diesem besagten Termin checkte ich nochmals die Homepage des Tierheims und siehe da, sie hatten eine junge Bulldogge, einen Scheidungshund, - unseren Tyson.

Als wir im Tierheim eintrafen, mussten wir eine eingezäunte Wiese überqueren. Hier spielten alle verträglichen Hunde miteinander. Wir öffneten die Holztüre und genau hinter dieser Türe saß Tyson und schaute uns mit einem Blick an, der in etwa folgendes sagte: "Wo kommt ihr denn her? Ich warte schon so lange auf euch."

Ich streichelte den hübschen Kerl, und er wich nicht mehr von unserer Seite. Die Tierheimchefin teilte uns jedoch mit, dass sie uns genau diesen Hund nicht verkaufen könne, da eine Familie wegen dieses Hundes von weither kommen würde. Vor allem für mich war aber ganz klar, dass ich genau diesen Hund haben musste. Es war Liebe auf den ersten Blick - für Tyson wohl auch.

Tyson sitzt auch heute noch gerne auf Stühlen. Und so saßen wir nun, mein Mann und ich, Tyson in der Mitte, auf roten Stühlen im Tierheim und hofften, dass die Familie doch nicht kommen würde. Aber sie kam. Und nun passierte das Außerordentliche. Die Frau schaute sich das Bild, das sich ihr bot, genau an und sagte folgenden denkwürdigen Satz: "Und da drängen wir uns nicht mehr dazwischen!"

Ich habe sie umarmt. Ich wusste, dass mit Tyson bei uns ein besonderes Wesen einziehen würde, und dem war auch so. Tyson ist nun 51/2 Jahre bei uns, bereichert unser Leben, macht uns so viel Freude, lässt uns jeden Tag lachen.

Für meine alten Eltern war er ein lieber zärtlicher, empathischer Freund, und meine Mutter wies mich an einem ihrer letzten Lebenstage an, ich solle doch ja immer gut auf Tyson aufpassen, und das tun wir täglich aus ganzem Herzen und werden dafür tausendfach belohnt.

Liebe Cornelia, ich hoffe, Sie können etwas mit dieser Geschichte anfangen. Natürlich kann ich auch etwas Kurzes aufs "Papier" bringen. Es gibt ja dauernd etwas Bemerkenswertes mit diesen liebenswerten Burschen. Bilder schicke ich Ihnen alsbald. Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Wochenende und knuddeln Sie Kosmo. Liebe Grüße Silvia

14. Juni 2017; Sehr geehrte Frau Savory, wir kennen uns nicht.

Dennoch weiß ich unendlich viel von Ihnen und über Sie. Seit 5 1/2 Jahren lese ich Ihren Blog sehr regelmäßig, und genau so lange haben wir unseren Tyson, den besten Hund der Welt. Was uns verbindet ist die Liebe und Leidenschaft für diese wundervolle Hunderasse.

Nach dem Tod unseres Boxers Axel, den ich nach einem schrecklichen Krebsleiden einschläfern lassen musste, wollte ich keinen Hund mehr. Axel war auch ein toller Kerl und der Abschied so unendlich schlimm. Vor 5 1/2 Jahren fanden wir unseren Tyson in einem Tierheim. Ein lieber, souveräner, best erzogener Hund, damals 1 1/2 Jahre alt - ein Scheidungshund. Seit dieser Zeit bereichert und erheitert er unser Leben jeden Tag und begleitet uns wo immer wir sind. Doch was erzähle ich Ihnen von unserem Hund.

Ich möchte Ihnen vielmehr sagen, wie traurig auch mich der Tod Ihrer lieben Frieda macht. Es ist so unendlich schwer, wenn so ein liebes, treues Wesen uns verlässt und die lieben Augen sich für immer schließen. Ich hoffe, dass Kosmo, der Gute, noch lange gesund bleibt und Ihnen und Ihrem Mann noch viel Freude bereitet. Ganz liebe Grüße, Silvia Wolf & Tyson


Donnerstag, Juli 27, 2017

Sommergrüße ;-)


Im Sommer sind Ventilatoren ein Segen - aber nicht jeder ist sich da sicher ;-))
LINK ZU 1. VIDEO - siehe Screeshot unten links.
LINK ZU 2. VIDEO - siehe Screeshot unten rechts. Dies schickte uns Silia Haupt :-)

Ina Teloudis schickte uns einen fröhlichen Sommergruß ihrer weidenden Chilli. Diese wird im Alter ihrer Mutter Frieda immer ähnlicher, sage nicht nur ich :-) LINK HIER

Noch ein Video von Antje über die Freuden eines Gartenteichs - auch zum Versteck spielen! LINK HIER


Montag, Juli 24, 2017

Kunst und life


Isabelle Borgert fand diese alte Radierung und gestaltete sie mit Dicki und Nachbarshund Billy life nach. HERRLICH Isabelle!


Donnerstag, Juli 20, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Dicki: "Mein Baby ist 1 geworden"


Herrchens Worte am 13. Juli morgens zu mir: "Alter, wer hätte das gedacht, dass Du noch so lange durchhälst und Lottes ersten Geburtstag erlebst!"

Ganz ehrlich, was soll so ein dummer Spruch! Als wenn ich nicht schon tausend Gören in dieser Familie groß bekommen hätte?? Na gut, mithalten kann ich bei unserem Wirbelwind nicht mehr....

Und irgendwie hat dieses kleine Rennmonster auch nicht viel Ähnlichkeit mit mir: Läufe, so dünn und sehnig, einfach nur fürs Rennen gemacht; ein zartes Köpfchen und ein langer Schweif und eine so feine und zarte Figur, hübsch ist sie wirklich, das muss man anerkennen; aber halt:

Eines hat sie von mir: Diese bestechende Intelligenz, sagt Frauchen!

Und während Amira nach wie vor meine ganz große Püppi ist, die ich furchtbar lieb habe, passe ich auf Lotte auf - ist ja auch unser aller "Baby".

Spazierengehen kann ich nicht mehr so gut, aber mit den Mädels im Jogger durch die Gegend fahren, das muß noch sein.

Ebenso die Abendrunde, wenn alle nach Hause kommen. Wenn die nicht auf mich hören, dann belle ich einfach stundenlang. Solltet alle mal sehen, wie schnell Frauchen mit uns mochmal ins Auto steigt und eine Runde fährt. Herrchen beschwert sich immer, ich sei ein Tyrann, ein schrecklicher, dabei fordere ich nur mein Recht.

Ansonsten habe ich hier noch die Hosen an: Skalli, der eigentlich nur Blödsinn macht, ist bei mir immer sehr vorsichtig. Er scheint zu wissen, dass ich alt und nicht mehr so gut zu Fuß bin. Aber wenn Perla nun auch noch anfängt, im Haus rumzulaufen, dann gibt es eine klare Ansage.

Ihr seht, mir gehts noch richtig gut, und den Gefallen tue ich meinem Herrchen noch lange nicht, dass ich abdanke. Aber im Grunde weiß ich ja, dass er froh ist, dass er Skalli und mich als echte Jungs neben dem ganzen Weiberhaufen hat, und ich nach wie vor seine Nummer 1 bin...

In diesen Gedanken schlafe ich ein. Eine schöne neue Woche... der alte Dicki


Montag, Juli 17, 2017

Kosmo´s Verhalten hat sich etwas geändert


Ich habe schon häufiger darüber gesprochen, was für ein gieriger Fresser Kosmo ist - heute muß ich sagen: war.

Bein Frühstück bekamen er und Mutter Frieda immer ein Leberwurstbutterbrot. Sie saß rechts von mir, nahm das Stückchen fein gesittet sitzend mit ihrer Zunge "in den Griff" - ihre Eckzähne sah man dabei gar nicht.

Kosmo saß links von mir, und er schnappte so schnell nach dem Stück in meiner Hand, sodass ich seine Eckzähne sogar zu spüren bekam: blaue Flecken an den Fingern. Also ließ ich sein Stückchen aus Tischhöhe einfach fallen. Er schnappte es immer in nahezu Schallgeschwindigkeit.

War das Leberwurstbutterbrot aufgegessen, dann war es Friedas Part gewesen, sich an mir hochzustellen und mit Küßchen ein Zweites zu erbetteln. Er hielt sich dabei stets im Hintergrund, war der "brave Junge". Die Verantwortung uns gegenüber, nicht zu "verhungern", hatte seine Mutter!

Und Jetzt: Er nimmt die Stückchen gelassenen mit seiner Zunge an. Gier vergessen?

Offensichtlich war er nie gierig, sondern einfach in ewiger Sorge als Friedas Sohn und somit "Zweithund" zu kurz zu kommen. Friedas Tod war seine "Beförderung" zum Ersthund. Er entspannte!

Die Verantwortung uns gegenüber, nicht zu "verhungern", hat er nun selbst. Aber er trägt nicht schwer daran: er bettelt kaum, er vertraut aus lebenslanger Erfahrung, immer und selbstverständlich gesättigt zu werden :-)

Bekommt er von Freunden ein Leckerli gereicht, dann trottet er oft nur langsam heran, keine überstürzte Hast mehr: "Ich bekomme es ja sowieso!" scheint er zu denken :-).

Seine neu gewonnene innere Sicherheit zeigte sich auch gegenüber Besuch. Früher warf er sich Richtung Tür und Zaun den Freunden entgegen, Frieda dabei gnadenlos umzurennen versuchend. Als sie jung und noch stark war, brachte sie ihn energisch knurrend schnell zur Raison. Aber im letzten Jahr machte sie ihm einfach Platz. Sie wußte um ihre zunehmende Schwäche.

Jetzt zeigt Kosmo diese Sorge, als Friedas Sohn und Zweithund in seiner Bedeutung vom Rest der Welt unterschätzt zu werden, nicht mehr. Er begrüßt Gäste ohne seine frühere Aufdringlichkeit. Freude sagen: "ER ist jetzt der Erwachsene."

Zunächst zeigte er eine gewisse Zurückhaltung, wenn es schellte und wir die Tür öffneten. Frieda hatte immer zuerst, durchaus unter Adrenalin, freundliche Wachsamkeit gezeigt - unmittelbar bereit sich zwischen "Freund oder Feind" zu entscheiden. Er war immer dieser ihrer Entscheidung ohne Zögern gefolgt und hatte sich zur Speerspitze der Begrüßung oder der Drohung aufgebaut.

Er wußte nach ihrem Tod, jetzt muß er in vielen Situationen verantwortlich selbst entscheiden, jetzt muß ER in Bruchteilen von Sekunden unsere Signale in diese Entscheidungen einbeziehen!

Diese Phase der Zögerlichkeit dauerte nur ein, zwei Wochen. Er schaute vor seinen Entscheidungen, wie zum Beispiel ein Fremder einzuschätzen sei, zunächst länger, dann immer kürzer uns an. Jetzt weiß er, wie Frieda, feinste Signale unserer Mimik oder Gestik unmittelbar zu deuten und mit seiner eigenen Wahrnehmung abzugleichen und seine Reaktion in der Regel anzugleichen. Er ist in Friedas verantwortliche Rolle hinein gewachsen.

Dabei hat er Frieda nicht vergessen. Neulich holte ich eine Decke hoch, die ich nach Friedas Tod noch nicht gewaschen hatte. Kosmo schnupperte daran und ging zu der Bettecke hin, wo Frieda zuletzt immer gelegen hatte... Dann setzte er sich eng neben mich.

Kosmo ist insgesamt gemütlicher und schmusiger geworden. Ich merke jetzt sehr bewußt, dass er auch schon 10 Jahre alt ist. Ich verbiete mir an seinen Tod zu denken, weil es die Jahre bis dahin vergiften würde. Er selbst scheint gerade das Leben neu für sich zu entdecken, und das ist glücklicherweise ansteckend :-))


Donnerstag, Juli 13, 2017

Trauerarbeit...


An Friedas Sterbetag sind Stu und ich mit Kosmo nachmittags dem Haus entflohen, denn es hielt uns in der großen Trauer fest... Wir fuhren zum Papageienpark nach Beverungen, Kosmo würde dort Spaß haben und uns so trösten.

Nun, als erstes begegnete uns dort eine Bulldoghündin. Kosmo bekam eine Bürste und jagte sie mitsamt ihres "französischen Bully-Anhangs" weg. Er meinte es geht jetzt nur noch um ihn! Wir konnten schmunzeln.

Er stöberte auch ein paar Kakadus auf, sie flohen vor ihm entsetzt von ihren Bäumen. Dies kakophone Kakadu-Gekrächze missfiel ihm, es klang auch für uns nach gereiztem "Haut ab". Nun, das mußte eine Antwort haben!

Jedenfalls waren wir kurze Zeit von Tod und Sterben abgelenkt durch das Hier und Jetzt. Ohne unseren geliebten Kosmo an der Seite wären wir verloren und verlassen gewesen. Aber auch mit ihm war und ist es schwer genug...

An jedem der nächsten Tage machten wir Ausflüge, die zu Kosmos Entzücken immer mit feinem Essen verbunden waren :-) Wir suchten Friedas Lieblingswege auf und erzählten uns unsere schönen Erinnerungen an sie. So unterbrachen Gefühle von Frieden und Dank unsere Trauer.

Rituale und Symbole helfen uns Menschen. Mir hilft es einen kleinen Urnen-Anhänger mit etwas von Friedas Asche an mir zu tragen. So ist sie auch ein wenig noch körperlich bei mir: ich spiele mit diesem Anhänger in meinen Fingern und fühle im Herzen ihre Nähe und große Wärme.

Jetzt gestalte ich einen kleinen Friedhof im Garten, es sind noch einige Arbeiten daran nötig. Alma, Wilma und Frieda liegen dort, Ziska und Sara wurden im Garten meines Elternhauses beerdigt.

Für jeden meiner Bulldogs habe ich eine kleine Basaltsäule gekauft. Dies gibt mir ein Gefühl ihrer aller Leben zu würdigen und zu ehren. Sie haben es verdient.



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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