Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Dienstag, August 21, 2018

Wie sehr man einen English Bulldog

als eine eigene Persönlichkeit lieben kann


Freitag brachte Stu die BILD mit vom Bäcker: "Die Titelgeschichte ist für dich zum bloggen."

Mein erster Gedanke war: ja, das zeigt, wie sehr man einen Bulldog lieben kann!

Die Geschichte dahinter:

Niemand, den wir kennen, würde so etwas machen, wir auch nicht! Ich wurde mich selbst auch nicht klonen lassen wollen - einen "verspäteten" eineiigen Zwilling, der mein Leben übernehmen soll? Nein danke. Das wäre gefühlter Identitätsdiebstahl für mich.

Auf der anderen Seite verstehe ich den Schock, den ein gänzlich unerwarteter Tod eines Familienmitgliedes, und das ist ein Bulldog, auslösen kann. Man will diesen Tod nicht wahrhaben - und ein Klon könnte dabei helfen ihn halbwegs zu verdrängen... Ich glaube ein langsamer Alterstod ist immer noch schwer, aber doch leichter als solch ein gänzlich unerwarteter Tod in jungen Jahren zu akzeptieren.

Ich befürchte der "Marlon-Klon" wird es nicht leicht haben, denn er wird zwangsläufig stets mit dem echten Marlon verglichen werden - aber er ist nicht dieser und er wird eigene Persönlichkeitsaspekte entwickeln. Eine traurige Geschichte ist dies.


Freitag, August 17, 2018

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Ich bin´s wieder, der Tyson


Hallo liebe Bullyfreunde, ich bin`s wieder, der Tyson. Ich wollte euch von unserem letzten Urlaub erzählen. Wir waren wieder da, wo es meine Lieblingsmenschen immer wieder hinzieht, in Südfrankreich. Wenn Frauchen sagt, sie sei frankophil, heißt das für mich, dass ich erst mal viel mit dem Auto unterwegs bin.

Habe ich euch schon erzählt, dass ich Autos liebe? Ich wurde auch schon mal fast als vermisst gemeldet deswegen. Das kam so:

Frauchen hatte in der Garage die Fahrertür ihres Autos offengelassen, weil sie das Innenfenster putzen wollte. Dann verschwand sie im Haus. In einem unbeobachteten Augenblick habe ich mich quasi hinters Steuer gelegt und mein Mittagsschläfchen gehalten. Wenn ich schlafe, höre ich manchmal nichts!!! Was waren meine Zwei glücklich, als sie mich gefunden hatten. Aber das war eine andere Geschichte.

Wir waren also in Frankreich in dem Haus, das wir schon viele Jahre mieten, mit großem eingezäuntem Garten und vielen Olivenbäumen. Und wir waren auch wieder in den alten Dörfern, wo wir gerne einkehren.

In einem unserer Lieblingsbistros meint der "Patron" immer, ich sei "un chien extraordinaire". Das heißt nicht, dass ich ein extraordinärer Hund sei, nein natürlich nicht, -sondern ein außergewöhnlicher. Und weil ich so bin, bekomme ich mein Wasser vom Wirt immer in einem Champagnerkübel gereicht. Die Südfranzosen sind einfach herrlich hundeverrückt!

In den nächsten Wochen geht es vielleicht nach Bayern und dann habe ich ja auch Geburtstag. Da gibt wieder eine "extraordinaires", lukullisches Fest. Ich werde wieder berichten! Bis dahin ganz bullymäßige, fidele Grüße Euer Tyson

P.S. Im Augenblick bin ich nicht so sehr fidel, es ist zu heiß, seufz!


Dienstag, August 14, 2018

Langsamer Abschied von Kosmo


Vor wenigen Wochen erfuhren wir, dass Kosmo einen gutartigen, aber schon nicht mehr kleinen Bindegewebstumor im Brustraum hat.

Es war ein Zufallsbefund: weil sein gelegentlicher, aber dann heftiger Husten durch eine Antibiotika-Behandlung sich nur mäßig besserte, liessen wir ihn röntgen. Das Ergebnis "Tumor" erschütterte uns, aber der Kardiologe, bei dem wir anschließend alles per Ultraschall untersuchen ließen, beruhigte uns. Er meinte, diese Tumore wüchsen in der Regel langsam, er könne damit noch bis zu einem Jahr leben. Seine Sauerstoffversorgung sei zwar eingeschränkt, aber er selbst schone sich ja sehr - und wir ihn auch. Bis Anfang August zeigte Kosmo auch keine Verschlechterung seines Zustandes. Aber dann war wohl ein kritischer Punkt erreicht, er konnte den Sauerstoffmangel nicht mehr so ohne weiteres kompensieren. Die Hitze tat ihr Übriges.

Obwohl wir mit ihm im richtig kühlen Kellerschlafzimmer (Bild unten) schlafen und die kühle Nachtluft aus einem der Fenster direkt auf ihn herunter fällt, hechelte er nachts bis zu einer Stunde lang sehr schwer. Vor Erschöpfung schliefen er (und wir) dann irgendwann ein.

Vor zwei Wochen bekam er dann noch einen schlimmen Durchfall. Draußen auf der Wiese schrie er in einer Nacht tatsächlich richtig laut und andauernd beim Lösen, er würgte zum Erbarmen und brach dann zusammen. Ich blieb bestimmt eine Halbe Stunde lang neben ihm auf der Wiese liegen und sprach ihm sanft zu.

Am nächsten Morgen zum Arzt, er bekam Durchfallmittel, die ihm auch relativ schnell halfen. Dann wurde er wieder geröngt, ich sah selbst auf den Bildern, dass der Tumor plötzlich sehr schnell gewachsen war. Schätzungsweise ist seine Lunge bis auf einen Rest von circa 10 bis 15 % eingedrückt. Seine Luftröhre und auch die Speiseröhre sind in einem Bogen auch abgedrängt und leicht gequetscht.

Sein Arzt Kim Söhl und auch dessen Kollegen gaben ihm nur noch kurze Zeit zu leben, zumal sein Gesamtverhalten erschreckend schwach war. Er brach noch einmal nachts mit Würgen zusammen, hechelte aber danach weniger.

Wie schön, in den letzten Nächten, das Wetter hatte sich auch abgekühlt, schlief er ruhig und nahezu lautlos ohne Hechelattacken. Er weckt mich jetzt wieder früh morgens oder spät abends, wenn er noch mal Pipi machen muß. Tagsüber döst er viel, sein Blick ist manchmal abwesend, aber er sucht stets unsere Nähe, ja will uns auch immer im gleichen Zimmer haben - er pendelt sonst hin und her durch den Flur oder liegt dort herum, bis wir wieder endlich wieder im selben Zimmer sind :-)

Bewegungsprobleme hat er nach wie vor nicht; er rennt die Treppen bloß nicht mehr rauf oder runter, sondern macht alles langsam Schritt für Schritt. Seine Atmung hat sich aber sehr verändert.

Er schläft und döst zwar mit geschlossenem Maul, aber er atmet sehr schnell und kurz und sein Unterbauch zieht sich bei jedem Atenzug leicht krampfhaft zusammen. Schmerzen scheint er nach wie vor nicht zu haben, denn die Eingabe von Novamin beruhigte ihn nur zur Zeit des Durchfalls, jetzt ist er auch ohne sehr gelassen, ruhig und liebevoll.

In seine Wassermuschel geht er nicht mehr, dafür steht er jetzt geduldig und kräftesparend vor dem Ventilator, Bilder oben :-)

Seine Pflichten als unser Beschützer nimmt er immer noch ernst: wir hatten wegen der Hitze die Haustür auf, um Durchzug zu erzielen. Als ein Postbote mit einem Paket plötzlich in der Haustür stand, sprang er auf und stellte sich breitbeinig und drohend vor den Mann - der zuckte zurück, und wie!

Gestern morgen saß er eine Zeitlang vor der offenen Haustür auf den Steinen und betrachtete "seine" Straße. Als ein Fahrradfahrer vorbei kam verfolgte er diesen immerhin noch mit kritischen Blicken, mehr Aufwand sparte er sich vernünftiger Weise.

Ich bin dankbar, dass Kosmo uns und sich selbst Zeit für den Abschied gibt. Er ist so wunderbar.


Freitag, August 10, 2018

Sommerwelpen leiden häufiger

an Herzkrankheiten

Quelle: ScienceDaily (May 20, 2018)


Hunde, die zwischen Juni und August geboren wurden, haben ein höheres Herzinfarktrisiko als diejenigen, die in anderen Monaten geboren wurden und im Juli geborene weisen ein um 74 Prozent höheres Risiko auf.

Dies geht aus einer Studie hervor, die Wissenschaftler der Perelman School of Medicine an der University of Pennsylvania veröffentlicht haben. Ein Zusammenhang mit der Luftverschmutzung im Freien kann die Ursache sein. Der Risikounterschied im Geburtsmonat war bei Rassen, die genetisch prädisponiert sind, marginal, was darauf hindeutet, dass Herzkrankheiten, die später im Leben erworben werden, bei allen Hunderassen von der Jahreszeit abhängig sein können.

Rassen, die genetisch nicht anfällig für kardiovaskuläre Erkrankungen sind, wie Norfolk Terrier, Berger Picard, American Staffordshire Terrier, English Toy Spaniel, Bouvier des Flandres, Border Terrier und Havaneser, erwiesen sich als am stärksten gefährdet. Auch Rassen, die im Juli häufig geboren wurden - Norfolk Terrier und Berger Picard - hatten ein erhöhtes Herzkrankheitsrisiko. Insgesamt haben Hunde ein Risiko von 0,3 bis 2 Prozent - abhängig von der Rasse - Herzkrankheiten zu entwickeln. Das Forscherteam stellte fest, dass das Risiko bei Hunden, die im Juli geboren wurden, auf das höchste Niveau steigt, da das Risiko für Herzkrankheiten um 74 Prozent höher ist als normalerweise erwartet.

"Es ist wichtig, Hunde zu untersuchen, weil das Herz des Hundes ein bemerkenswert ähnliches Modell wie das menschliche Herz-Kreislauf-System ist", sagte Mary Regina Boland, PhD, Assistenzprofessorin für Informatik in Biostatistik, Epidemiologie und Informatik. "Auch Menschen und Hunde teilen ihr Leben miteinander und sind ähnlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wenn wir also diese Beziehung zwischen der Geburt und der kardiovaskulären Erkrankung bei beiden Spezies sehen, werden die Mechanismen dieser Beziehung zwischen Geburt und Jahreszeit beleuchtet."

Das Penn-Team untersuchte Daten von der Orthopädischen Stiftung für Tiere auf 129.778 Eckzähnen, die 253 verschiedene Rassen umfassen. Da der signifikante Zusammenhang zwischen der Geburtssaison und der kardiovaskulären Erkrankung bei Hunden gefunden wurde, die nicht genetisch prädisponiert sind, meinen die Autoren, dass der Effekt einen Umweltmechanismus unterstützt. Dieser Zeitraum zwischen Juni und August ist auch eine Spitzenzeit für die Exposition gegenüber Feinstaub - wie sie durch die industrielle Verschmutzung verursacht werden - ein Ergebnis, das in einem Bericht der American Medical Informatics Association über die menschliche Medizin in der Penn Medicine zum Ausdruck kommt.

Sowohl bei Hunden als auch bei Menschen scheint die äußere Luftverschmutzung während der Schwangerschaft und zum Zeitpunkt der Geburt eine Rolle bei der späteren Entwicklung von Herzerkrankungen zu spielen. In der früheren Studie untersuchte das Team Daten von 10,5 Millionen Patienten aus der ganzen Welt, einschließlich der Vereinigten Staaten, Südkorea und Taiwan. Eine ihrer wichtigsten Erkenntnisse war eine Verbindung zwischen der Exposition im ersten Trimester mit Feinstaub und neun Prozent erhöhtem Risiko der Herzrhythmusstörung, bekannt als Vorhofflimmern (Afib) später im Leben. In den Vereinigten Staaten leiden zwei Prozent der Menschen unter 65 Jahren an Afib - insgesamt 5,5 Millionen Menschen. Menschen, die während des ersten Trimesters der Schwangerschaft ihrer Mutter der höchsten Luftverschmutzung ausgesetzt waren, wiesen ein um neun Prozent höheres Risiko als gewöhnlich auf.

Zusammengenommen legen die beiden Studienergebnisse die Autoren nahe, dass die Verschmutzung ein möglicher Mechanismus für das erhöhte Risiko ist. Da die Schwangerschaften von Hunden kürzer sind als die der Menschen (nur 2 Monate), wird der vorgeschlagene Mechanismus immer noch durch das Einatmen von Luftverschmutzung durch die Mutter als Auswirkung auf die Gebärmutterumgebung angesehen, was wiederum das sich entwickelnde kardiovaskuläre System des Babys oder Welpen beeinflusst.

Nur Züchter, die sich entschieden hatten, die Daten ihrer Hunde öffentlich zur Verfügung zu stellen, wurden in die Studie eingeschlossen (einige Züchter und Eigentümer können sich dafür entscheiden, diese Daten nicht zu veröffentlichen). Auch einige Variablen, die das kardiovaskuläre Krankheitsrisiko beeinflussen, wie Ernährung und Bewegung, waren im Datensatz nicht verfügbar.

Die Forscher weisen darauf hin, dass zukünftige Studien wertvoll sein könnten, um herauszufinden, warum bestimmte Rassen anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind, sowie weitere Arbeiten über die Auswirkungen der Geburtenzeit auf das spätere Risiko für bestimmte Krankheiten.

Kosmo´s Freundin Gaby grüßt aus New York :-)


Dienstag, August 7, 2018

Kosmo´s Morgen


Man sagt, je älter ein Mensch wird, um so mehr beharrt er auf seinen Gewohnheiten und Ritualen. So gesehen ist Kosmo sehr menschlich, oder Menschen sehr tierisch ;-)

Morgens wartet er unten im Keller-Schlafzimmer (dort ist es herrlich kühl) bis auch der zweite von uns aufgestanden ist, meist bin ich das. Dann kommt er mit nach oben und spaziert gemütlich zur Gartentür, die jetzt im Sommer dann schon offen steht, um sein Pipi zu machen. Ist das erledigt, geht er zur Küche, denn jetzt gibt es - oder aus seiner Sicht hat es zu geben - Canicox in Leberwurst. Er wartet dort geduldig, bis ich Kaffee gemacht und alle Medizin und Nahrungs-Ergänzungsmittel für uns drei bereit gelegt habe.

Er weiß, jetzt folgt das morgendliche Bad und geht nach der Pillenverteilung schon mal ins Badezimmer. Im Foto zeigt er sich so faul in der Hitze, dass er die Badematte einfach von Stu bewegungslos auf sich drauf legen lies.

Dann hat es Frühstück zu geben, meint er, und legt sich neben meinen Stuhl im Eßzimmer - wenigstens tat er das bis zu dieser Hitzewelle, die Stu und mich morgens appetitlos macht. Das hat er verinnerlicht und geht zur Zeit gar nicht mehr ins Eßzimmer, sondern legt sich abwartend in seine Lieblingsecke auf das Fernseh-"Sofa", welches eigentlich ein altes Doppelbett ist.

Auf dem Foto unten hat er zwar die Augen zu, aber seinen Ohren sieht man an, dass er aufmerksam verfolgt, was wir machen :-) Er erwartet, dass ich jetzt dorthin mit der Tageszeitung, Kaffee und Leckerli für ihn zu ihm komme. Und ich enttäusche ihn nicht :-)

Alles in Ordnung, alles wie immer - er ist zufrieden :-)


Freitag, August 3, 2018

Was diese Hitze mit uns macht


Zwei Wochen Hitzewelle, nachmittags bis 36/37 Grad Celsius..... Ein ganz zauberhafte Video wurde anläßlich dieser Hitzewelle über WhatsApp herumgeschickt:
"Sorry, I´m not in the mood to do ANYTHING"

Ein Bulldog ist auch unter diesen Faulheitskünstlern ;-). Aber ich muß gestehen, einige andere Hunde fand ich in ihrer Hitzelähmung noch komischer! LINK HIER

Einige BulldoggerInnen schickten Fotos ihrer die Hitze verschlafenden Bulldogs:

Die Fotos von Kosmo unten sind frei nach Loriot: "Ich will nur hier sitzen" beschriftet ;-))

In seine Wassermuschel geht er immer erst in der abendlichen - wenn auch geringen - Abkühlung, denn immerhin ist es bis dort 10 Meter weit ;-)

Susanne Nas schreibt zum Foto von Tiffy unten: "Ich habe Kühlmatten für die Damen besorgt. Die sind immer so ca 10 Grad kühler als die Raumtemperatur."

Tiffy denkt auf ihrer Kühlmatte: "jetzt rühre ich mich erst recht nicht mehr vom Fleck!" :-)


Dienstag, Juli 31, 2018

Englisches Auto mit Englischem Hund :-)


Johannes Stahl ist ein großer Englandfan, als junge Ärzte arbeiteten er und Roswitha dort auch einige Jahre. Beide lieben den Bulldog über alles, und er pflegt auch seine Begeisterung für alte Englische Autos, wie den Morgan.

Roswitha Stahl schreibt uns:

Liebe Cornelia, das Morgan-Treffen wiederholt sich seit 21 Jahren im Allgäu, jeweils am letzten Juni-Wochenende. Diesmal waren circa 90 Morgans da. Little war der einzige Englische Bulldog dabei, nur ein Dackel war auch noch da. Die Ausfahrt ging über kleine abgelegene Straßen, teils durch die Wildnis. Zum Mittagessen gab es Schweinshaxe und Hähnchen vom Grill. Hat gut geschmeckt. Später war ein Empfang durch die Bürgermeisterin von Kempten, das vor 2000 erstmals historisch erwähnt wurde. Übernachtet wurde in der Österreichischen Enklave Jungholz.

Der englische Oldtimer Morgan steht der Englischen Bulldogge gut :-) Gegen das Lampenfieber haben wir Little "Rescue-Tropfen" gegeben. Sein Verhalten war allerliebst, wie sie halt so sind. Gutes Wetter war´s auch. Liebe Grüße, Roswitha, Johannes und Little

Roswitha erzählte mir am Telefon von Little´s erster Fahrt im Morgan:

Jack (siehe Archiv) war ein sehr ruhiger Bulldog und Little´s Vorbild. Nun, Jack saß immer würdevoll und gelassen während der Fahrt auf dem Sitz - Little, noch ein Welpe damals, wurde auf den Platz unten vor dem Sitz hingesetzt... Aber Bulldog ist nicht Bulldog!

Als Johannes anfuhr sprang er hoch an Jack vorbei und aus dem Wagen raus! Als der Schreck überwunden und Little beruhigt worden war, wurde die Konsequenz gezogen, ihn bei diesen Abenteuern immer mit einem Sicherheitsgurt anzuschnallen.


Samstag, Juli 28, 2018

Die Emotionale Intelligenz der Hunde

und aus gegebenem Anlass: menschliche Dummheit


Per Zufall fand ich ein kleines YouTube-Video über die emotionale Wahrnehmungs- und Verständnisfähigkeit unserer Hunde.

Ich verlinke es hier, zumal (und zurecht :-) ein "Sherlock-Holmes"-Bulldog als Symbol überragender Klugheit gewählt wurde. - LINK -

Zwei Beispiele Emotionaler Intelligenz:

Kosmo will abends beim Fernsehen hin und wider mein Bein rubbeln. Zu Lebzeiten seiner Mutter Frieda erlaubte diese es ihm nicht... seit ihrem Tod hofft er auf eine Chance. inzwischen lasse ich ihn manchmal auch: er ist so alt, dass man nichts mehr erzieherisch versäumen kann. Und solange er das gelegentlich will, steht der Tod noch nicht unmittelbar vor der Haustür ....

Vor ein paar Tagen nervte er mich allerdings mit seinem Rubbelversuch. Ich sagte ihm ganz ruhig und liebevoll: "Guuuuter Kosmo, aber ich möchte das nicht." Er hielt still, sah mir länger nachdenklich in die Augen - und ging beseite, legte sich auf das Kissen neben mir - und schlief ein. Er hatte jedes Wort inhaltlich verstanden! Und da ich ihm meinen Wunsch sanft und liebevoll gesagt hatte, erfüllte er ihn mir liebevoll :-))

Little von Roswitha und Jahannes Stahl (siehe Archiv) zeigte neulich auch einen Liebesbeweis voller liebevollen Einfühlungsvermögens.

Während Roswitha in der Praxis war, hatte sich Little einen ihrer Schuhe gepackt, auf sein Kissen mitgenommen und hingebungsvoll zerkaut! Nun, als Roswitha nach Hause kam war sie nicht entzückt, aber der Schuh war eh hin und Ärger würde nichts mehr bringen. Sie sagte Little nur ruhig, dass er ihr mit solchen Aktionen echt keine Freude machen würde.

Als Rowitha am nächsten Tag nach Hause kam, fehlte im Flur wieder ein Schuh... sie ging ins Wohnzimmer und fand Little auf seinem Kissen mit ihrem heilen Schuh liebevoll im Arm und an die Nase gedrückt :-))

Menschlicher Dummheit und Gefühllosigkeit sind dagegen kaum Grenzen gesetzt!

Eine Frau hatte zugesagt sich während des Urlaubs ihres Brudes um dessen English Bulldog zu kümmern. Sie ließ ihn im Auto einen qualvollen Hitzetod sterben! Da denke ich an "Auge um Auge, Zahn um Zahn." HIER DER LINK zum Artikel.

Die Tabelle links entstammt diesem Artikel.

Um bis zu 15 Grad Celsius weniger heizt sich ein Auto auf, wenn es im Schatten statt in der Sonne parkt. Diesen Richtwert nennt der Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt.

Viele Menschen, sogar Hundehalter, denken der Hund könne Hitze so ab wie Menschen, und dass Schatten reiche. DAS IST EIN IRRTUM!

Rechnen Sie diese 15 Grad von der Tabelle ab, dann ist es für einen Hund schon bei 20 Grad Außentemperatur nach einer guten halben Stunde auch in einem im Schatten geparktem Auto, besonders für einen Bulldog, lebensgefährlich heiß. Hunde können nicht über die Haut Temperatur abbauen, denn sie können nicht schwitzen. Sie kühlen sich ausschließlich durch Hecheln ab! Und allein schon extremes Hecheln kann zu einem Herzkollaps führen! Mehr zum Thema Lebensgefahr durch Hitze: LINK 1, LINK 2


Dienstag, Juli 24, 2018

Sommerzeit meint auch Eis mit Sahne


In einem unserer Dörfer hier gibt es ein Bauerneiscafe. Die Milch von der Kuh kommt - von der Bäuerin wundervoll verfeinert und angereichert - gleich in die Eismaschine. Im Hof und in einer Garage hat sie eine kleine Eisdiele eingerichtet.

AM RANDE: solch ein Eis-Erlebnis wäre auch nicht schlecht, meint Kosmo !

Wir fuhren am Sonntag zu einem Nachmittagsausflug mit Kosmo hin, um ihm eine Schlemmerfreude zu machen, denn unser guter Kosmo liebt Eis mit Sahne! Vor Genuß macht er dabei oft die Augen zu :-))

Die Bäuerin lachte über sein hingebungsvolles Schlecken. Ich bat um eine weitere Portion Sahne für ihn - und die durften wir nicht einmal bezahlen!

Stu fotografierte Kosmo´s genüßliches, so sanftes wie genüßliches Schlecken. Als junger Hund und in Gegenwart seiner Mutter Frieda trieb ihn die Angst zu kurz zu kommen an. Er riß mir dabei fast die Finger ab. Heute zeigt sich seine gelassene Alterswürde auch beim Schlemmen :-)

Und heute Abend geht es wieder zum Grill am Diemelsee. Kosmo liebt es dort :-)


Samstag, Juli 21, 2018

Sommerzeit - Grillzeit


Kosmo geht gerne aus zum Essen - wie der Herr so´s Gescherr ;-). Gutes Essen meint Lebensqualität, er ist völlig unserer Meinung!

Jetzt im Sommer fahren wir gerne ins Hochsauerland, der Diemelsee ist auch nur eine gute Halbe Stunde von uns entfernt. Im Fährhaus dort gibt es den Sommer über jeden Dienstag einen wirklich herrlichen Grillabend.

Kosmo hält sich dann an mich - Stu gönnt als echter Topdog dem Underdog das leckere Fleisch nicht. Naja, Kosmo bekam von mir mein Steak, ich entwickel eh mich immer mehr zum Vegetarier...

Von meiner Grillbanane mit Sahne bekam er von der Sahne ab - er ist nämlich ganz und gar kein Vegetarier, außer Kirschen spuckt er "sowas" aus.

Glücklich und satt gingen wir noch etwas am Ufer entlang und fuhren dann nach Hause.

Zum Fahren: Kosmo hat ein neues "Doggy Car".

Unseren 18 Jahre alten und mit seinen 340.000 km auf dem Buckel immer noch locker 200 km/h fahrenden gelben Beetle hat uns eine Frau auf dem Supermarktparlplatz leider erledigt. Stu war eingestiegen und hatte gerade seine Beine drin, da kam diese Dame angebraust und riß ihm beim Einparken die Autotür ab.... wirtschaftlicher Totalschaden. Beim Gebrauchtwagenhändler im Nachbardorf haben wir einen kleinen Fiat als neues "Doggy Car" gekauft.

Um Kosmo nicht hochheben zu müssen kauften wir ihm eine kleine Rampe. Zur Erstnutzung mußten wir ihn überreden, aber schon beim zweiten Mal wußte er worum es geht und benutzt seitdem die Rampe rasant und mit Spaß :-)


Dienstag, Juli 17, 2018

Gehirntraining für alte Hunde:

Touchscreen-Spiele sind in der Entwicklung

Quelle: ScienceDaily (Feb. 7, 2018)


Könnten Touchscreen-Spiele zum Sudoku des besten Freundes des Menschen werden?

Alte Hunde in ihren letzten Jahren zu verwöhnen, indem Sie sie sich auf das Sofa zurückziehen lassen und ihnen ihre Sturheit oder ihren Ungehorsam verzeihen, tut unseren vierbeinigen Freunden nicht gut. Regelmäßiges Gehirntraining und lebenslanges Lernen schaffen positive Emotionen und können den geistigen Verfall im Alter verlangsamen. Körperliche Einschränkungen erlauben jedoch oft nicht die gleiche Ausbildung wie bei jungen Hunden.

In einer neuen Studie schlägt ein Forscherteam unter Leitung von Kognitionsbiologen der Vetmeduni Vienna Computer-Interaktionen als praktische Alternative vor. Im Trainingslabor reagierten alte Hunde positiv auf kognitives Training mit pädagogischen Touchscreens. Ziel ist es nun, das interaktive "Hunde-Sudoku" für den Heimgebrauch bereit zu machen.

Lebenslanges Lernen ist nicht nur gut für Menschen, es ist auch gut für Hunde. Hunde sind in der Lage, auch im Alter zu lernen, und konstantes Gehirntraining und mentale Problemlösung erzeugen positive Emotionen und verlangsamen das natürliche Tempo des geistigen Verfalls. Im Gegensatz zu Welpen oder jungen Hunden werden alte Hunde jedoch fast nie mental trainiert oder herausgefordert. Ältere Hunde sind normalerweise perfekt in unser Leben integriert und wir vergeben ihnen oft Ungehorsam oder Sturheit. Außerdem ersparen wir alten Hunden aufgrund ihrer zunehmenden körperlichen Einschränkungen die Art von Training, die wir von jungen Tieren erwarten können.

Kognitiv-Biologen vom Messerli Research Institute der Vetmeduni Vienna schlagen Computerspiele als effiziente Alternative vor. Einfache mentale Aufgaben am Computer, kombiniert mit einem Belohnungssystem, können körperlich anstrengendes Training ersetzen und die Tiere auch im hohen Alter geistig fit halten. Zuerst muss die Methode jedoch aus dem Labor genommen und ins Wohnzimmer gebracht werden.

Tablet-Spiele wie "Sudoku" für alte Hunde

ANMERKUNG:

Unser KOSMO und auch unsere früheren Bulldogs sind mit jedem Lebensjahr weniger an Stöckchen oder ähnlichem "totem" Spielzeug interessiert gewesen, aber mit jedem ihrer Jahre stärker an Menschen und Menschlichem.

KOSMO interessiert sich für Stöcke oder Kauknochen gar nicht mehr - und das liegt nicht an schwachen Zähnen. Einen Marknochen nagt er bis auf den letzten Markrest aus - aber dabei geht es schließlich um Leckerli und nicht ums Spielen.

Für ihn sind heute mit 11 Jahren nur noch Menschen wichtig - und ihr Verhältnis zu ihm. Andere Hunde regen ihn auch nicht mehr sehr auf. Sein Fokus richtet sich zunehmend nur noch auf das Wichtigste : Familie und Fressen :-)

Sein Leben konzentriert sich fast ganz auf uns: Er hält selbst im Schlaf noch Obacht, was Stu und ich machen, und steht sofort auf, wenn wir es tun, um mitzukommen - mindestens aber um uns zu beobachten. Und er bemüht sich stets mit fassungslos geduldigem, penetrantem, forderndem Anstarren, uns in ein Zimmer zusammen zu bringen, denn das erleichtert seine Beobachteraufgabe. Wenn überhaupt, würde er nur mit uns beiden zusammen am Computer spielen :-)

In der Hundeschule oder im privaten Bereich werden Welpen und junge Hunde mit verschiedenen Trainingsmethoden sozialisiert und herausgefordert, um ihnen eine reibungslose Integration in unser tägliches Leben zu ermöglichen. Wenn die Hunde älter werden, reduzieren wir jedoch zunehmend - und unbewusst - das Niveau regelmäßiger Trainings und Herausforderungen. "Das schränkt aber die Möglichkeiten ein, positive positive Erfahrungen für die Tiere zu machen, die auch im Alter lernfähig bleiben", erklärt Erstautorin Lisa Wallis. "Wie bei Menschen fällt auch die Dopaminproduktion bei Hunden ins hohe Alter, was zu einem Rückgang des Gedächtnisses und des Antriebs führt. Dieser natürlichen psychischen Verschlechterung kann jedoch mit dem gezielten Training kognitiver Fähigkeiten entgegengewirkt werden."

Unter Laborbedingungen arbeitet das Training mit computergestützten Denksportaufgaben. Es braucht einige Vorbereitungen, um die Hunde an den Touchscreen zu gewöhnen, aber sobald die Tiere den Trick haben, werden sie zu begeisterten Computerspielern. "Touchscreen-Interaktion wird meist bei jungen Hunden analysiert. Aber wir konnten zeigen, dass alte Hunde auch positiv auf diese kognitive Trainingsmethode reagieren", sagt Senior-Autor Ludwig Huber. "Vor allem ist die Aussicht auf eine Belohnung ein wichtiger Faktor, um die Tiere zu motivieren, etwas Neues oder Herausforderndes zu tun."

Geistig passende vierbeinige "Gamer" - Laborlösung, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird

Mit einfachen Aufgaben, die durch Touchscreen-Interaktion gelöst werden können, gefolgt von einer Belohnung, bleiben selbst alte Hunde lernwillig. "Das positive Gefühl, das durch die Lösung einer mentalen Herausforderung entsteht, ist vergleichbar mit dem Gefühl, dass ältere Menschen etwas Neues lernen, etwas tun, was ihnen Spaß macht. Regelmäßiges Gehirntraining reißt nicht nur uns, sondern auch Hunde aus ihrer Apathie im Alter hin zu Motivation und Engagement und damit zu maximalen Lernchancen ", sagt Huber.

Es ist immer noch nicht klar, ob Hunde die Dinge, die sie einmal gelernt haben, wegen verminderter Erinnerungsfähigkeit oder mangelnden Trainings im Alter langsam vergessen. Fakt ist, dass lebenslanges Lernen mit dem Touchscreen dieser Entwicklung entgegenwirken kann. Das Forschungsteam hofft, dass diese Studie nicht nur Techniker und Softwareentwickler, sondern auch interessierte Hundebesitzer motivieren wird, zukünftige Kooperationen in Betracht zu ziehen. "Unser wissenschaftlicher Ansatz könnte zu einem spannenden Citizen-Science-Projekt führen, um das Verständnis für die Bedeutung des lebenslangen Lernens bei Tieren zu verbessern", sagt Wallis.


Samstag, Juli 14, 2018

Die letzte Fahrt des Dicki Caligula Borgert


Am 12. Juli ereichte uns diese WhatsApp von Isabelle Borgert:

"Im Alter von fast 13 Jahren ist unser geliebter Caligula friedlich im Auto neben Amira eingeschlafen. Wir haben ihm am letzten Tag sogar die Freude machen dürfen, mit zur Dientstelle zu fahren... die Traurigkeit tritt hinter grosser Dankbarkeit zurück, dass er so gestorben ist, wie er es wollte... im Auto dabei neben seiner geliebten Püppi. .. So lag er da... einfach eingeschlafen..."

Liebe Isabelle, lieber Willi, wir wissen, wie Ihr ihn vermissen werdet. Eine Lebensepoche geht mit ihm für Euch zu Ende. Wir fühlen im Herzen mit Euch.

Ich hatte einen Tag vorher einen Blogbeitrag mit Fotos von Dicki zusammengestellt. Sein Abschied hatte sich angekündigt: Mit diesem Fotos unten kam am 8. Juli die Nachricht:

"Ich war eben mal kurz im Hundehimmel... hatte ein Stück Knochen runter gewürgt. Dann habe ich zweimal geröchelt, Augen verdreht, Pippi unter mich gemacht und dunkelblaue Zunge bekommen.

Frauchen hat mir ordentlich gegen die Rippen gehauen, mein Maul aufgestemmt und mit der Hand in den Hals gegriffen. Ich habe im Reflex natürlich in ihre Hand gebissen, weil ich gekrampft habe... Herrchen ist fast durchgedreht vor Angst. Dann gab es mehrere Schläge auf den Rücken, und da bin ich nun wieder... habe halbe Stunde Probleme mit dem Kreislauf gehabt, aber jetzt fahre ich erstmal mit den Mädels Abendrunde... die brauchen mich doch noch... Gruß der bekloppte Dicki.

PS: Als ich wieder da war, hat Frauchen geweint. Sie hat sich schrecklich erschrocken..."

Dicki war bis zuletzt bewundernswert klar und auch immer noch wachsam und verstand sich als verantwortlich für Haus und Hof, für seine Tiere und Menschen. Und ziemlich fit war er im Großen und Ganzen auch noch. Seine Stellung als Rudelchef verteidigte er erfolgreich bis zuletzt.

Ende Juni schrieb Isabelle über ihn und mailte einigen Fotos dazu: "Dicki hat ein körperliches Leistungshoch derzeit, was sich auf Angriffe gegen Schafe, Hühner und Pferde auswirkt..."

Isabelle und Willi boten ihrem Dicki ein sehr artbezogenes Leben in der Natur. Willi ist Jäger und Dicki war der Held jeder Nachsuche. Seine Nase und sein Mut waren seine besonderen Qualitäten bei der Jagd.

Und Dicki bekam viel Wild zu essen, seinen Beuteanteil sozusagen, was gibt es für einen Wolfsabkömmling Besseres? So blieb er lange gesund und munter, gelegentlich auch dickköpfig wild :-)

Liebe Isabelle und lieber Willi, auch wir LeserInnen und besonders ich selbst werden Dicki sehr vermissen.



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


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Stus Blog

Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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