Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Donnerstag, September 21, 2017

Der Bulldog als Sympathieträger


Es freut mich immer sehr, wenn ich irgendwo den Bulldog als Sympathieträger abgebildet finde, so wie neulich beim Friseur in einer Zeitschrift:

In letzter Zeit sieht man den Bulldog auf Deko-Artikeln häufiger mit Motorradhelm - starker Kerl eben. Susanne entdeckte ihn neulich so auf Feuerzeugen. Heißer Kerl eben :-)

Noch ein süßes Bild - der Bulldog als menschliches Spiegelbild :-)))


Montag, September 18, 2017

Hunde können die Perspektive des Menschen

übernehmen

Quelle: ScienceDaily (Apr. 7, 2017)


Menschen sind in der Lage, das Verhalten anderer zu interpretieren, indem sie ihnen mentale Zustände (und sich selbst) zuordnen. Durch die Übernahme der Perspektiven anderer Personen können sie deren Emotionen, Bedürfnisse und Absichten erkennen und entsprechend reagieren. Im Tierreich ist diese "Theory of Mind" ein sehr umstrittenes Thema.

Kognitionsbiologen des Messerli Forschungsinstituts (Uni Wien) konnten mit einem neuen Testverfahren nachweisen, dass Hunde nicht nur feststellen können, ob ein Mensch eine Nahrungsquelle im Auge hat und deshalb weiß, wo das Essen verborgen ist. Sie können dieses Wissen auch anwenden, um entsprechende Hinweise von Menschen richtig zu interpretieren. Diese Perspektive ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Intelligenz. Es hilft Hunden, mit der menschlichen Umwelt fertig zu werden.

Die so genannte "Theory of Mind" beschreibt die Fähigkeit des Menschen, mentale Zustände wie Emotionen, Intentionen, Wissen, Glauben und Wünschen zu verstehen. Diese Fähigkeit entwickelt sich bei Menschen innerhalb der ersten vier oder fünf Jahre des Lebens, während sie in der Regel bei Tieren nicht angenommen wird. Indikationen, dass Tiere mentale Zustände oder sogar Erkenntnisse von anderen verstehen können, wurden bisher nur bei Affen und Raben gefunden. Hunde wurden mehrmals getestet, aber die Ergebnisse waren widersprüchlich.

Mit einem neuen experimentellen Ansatz konnten Kognitionsbiologen aus dem Messerli Forschungsinstitut nun einen soliden Beweis finden, dass Hunde unsere Perspektive, unseren Gesichtspunkt einnehmen können. Durch Einnahme der Position eines Menschen und durch Folgen seines Blickes verstehen die Hunde, was der Mensch sehen konnte und folglich auch wissen. Diese Fähigkeit, Wissen zuzuschreiben, ist nur ein Bestandteil der Theory of Mind, aber einewichtiger.

Den richtigen Informanten identifizieren

Das sogenannte Guesser-Knower-Paradigma ist ein Standardtest in der Erforschung der Zuordnung von Wissen von anderen. Bei diesem Experiment handelt es sich um zwei Personen: ein "Wisser", der das Essen, unsichtbar für den Hund, in einem von mehreren Lebensmittelcontainern versteckt oder weiß, wo jemand anderes ihn versteckt hat, und ein "Rater". Der Ratende war entweder nicht im Zimmer gewesen oder bedeckte seine Augen während des Essenversteckens. Eine nicht transparente Wand blockiert die Sicht der Tiere auf das Essen. Danach werden die beiden Menschen Informanten, indem sie auf verschiedene Lebensmittelbehälter hinweisen.

Der Wisser weist immer auf den Essensbehälter und den Rater auf einen anderen hin. Alle Behälter riechen nach Nahrung. "Um das Essen zu bekommen, müssen die Hunde erkennen, wer das Versteck kennt, und wer nicht. Sie müssen den Informanten identifizieren, auf den sie sich verlassen können, wenn sie sich für Lebensmittel-Container entscheiden", sagte Hauptforscher Ludwig Huber. In etwa 70 Prozent der Fälle wählten die Hunde den vom Wissenden angezeigten Container. Dieses Ergebnis war unabhängig von der Position des Nahrungsmittelcontainers, der Person, die als der Wisser fungierte und wer als Rater.

Hunde können menschliche Perspektiven übernehmen

ANMERKUNG:

Wenn Hunde den Unterschied erkennen können, ob jemand "etwas weiß" und nur "etwas rät", dann müssen sie ein sehr feines Gespür für Sicherheit und auch Ehrlichkeit des Anderen besitzen. Man sagt ja auch, sie würden "schlechte Menschen" erkennen und uns vor ihnen warnen.

Ich wage zu bezweifeln, dass Menschen bei einem solchen Test gleich gut wie sie abschneiden würden...

Das einzige Ziel dieser Testreihe war es jedoch, eine in Neuseeland durchgeführte Studie selbstständig zu bestätigen. Ein deutlicher Beweis dafür, dass Hunde in der Lage sind unsere Perspektive zu übernehmen und zu nutzen, wurde in einem neuen, vom Team entwickelten Test, dem sogenannten "Rater Wegschauen" Test, entwickelt:

In diesem neuen Experiment verbirgt eine dritte Person in der Mitte das Essen. Diese Person gibt später den Hunden keine Hinweise. Die potenziellen Informanten knieten links und rechts vom Verstecker und sahen auf die gleiche Seite und leicht nach unten. So sah einer der Beiden zum Essen hin, und der andere sah von ihm weg. "Das bedeutet, dass die getesteten Hunde, um das Essen zu bekommen, beurteilen mussten, wer der Wisser ist, indem er die Perspektiven der Informanten annimmt und ihren Blicken folgt", erklärte Huber. Auch bei diesem Test, der für die Tiere sehr schwierig ist, wurden etwa 70 Prozent der Versuche beherrscht.

Die Annahme der menschlichen Perspektive führt zu unsichtbaren Speisen

In der Lage zu sein, die Perspektive eines Menschen zu übernehmen, erfordert jedoch nicht die Fähigkeit, Intentionen oder Wünsche zu verstehen. "Aber die Studie zeigte, dass Hunde herausfinden können, was Menschen oder Artgenossen sehen oder nicht sehen können", erklärte Huber. "Indem sie die Positionen der Menschen annehmen, finden sie heraus, was die Menschen sehen und deshalb wissen - und folglich, wem sie vertrauen können oder nicht."

In ähnlichen Experimenten konnten Schimpansen und wenige Vogelarten wie Raben den Wissensstand und auch die Absichten der Menschen verstehen und ihr eigenes Verhalten entsprechend ändern. Für Hunde gibt es bisher nur vorgegebene und vage Anzeichen. Aber Hunde verstehen unser Verhalten sehr gut, zum Beispiel unsere Aufmerksamkeit. Sie können von direkt sichtbaren Hinweisen wie Gesten oder Blicken lernen.


Donnerstag, September 14, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson erzählt von seinen Reisen: 1. München


Ich spürte mal wieder die aufkommende Unruhe im Haus und positionierte mich schon mal im Flur. Obwohl es noch nie passierte, habe ich doch im tiefsten Innern immer die Angst, meine beiden Lieblingsmenschen könnten mich vergessen oder zurücklassen.

Öfters vernahm ich das Wort MÜNCHEN und damit wusste ich, wo es hingeht. Da war ich nämlich schon oft. Hier wohnt jemand, den meine Lieblingsmenschen auch sehr lieben, - ihren Sohn. Aber da bin ich nicht eifersüchtig, bin ich eigentlich sowieso nicht. MAX, so heißt er, ist auch immer lieb zu mir, weiß genau, wo er mich streicheln muss, damit es mir super gefällt, und ich liege ihm ja auch zu Füßen - und lecke sie ihm ab - und er lässt es immer lachend geschehen. Er ist echt auch mein Freund.

Und München mag ich auch sehr. Das hat seine Gründe:
1. Hier gibt es in der Stadt und am Stadtrand viele Parks und Hundewiesen mit einer Menge Hundekumpels.
2. Es gibt in und um diese Stadt Gewässer, in denen ich problemlos meine Füße tauchen, oder sogar schwimmen kann. Von Oktober bis Mai kann ich das problemlos fast überall.
3. Die Menschen sind meistens nett und nennen mich auch schon mal "liabes Zamperl". Eigentlich soll das der Münchner Ausdruck für einen Dackel sein, weil das früher die häufigste Hunderasse in München war. Zu mir hat man es auch schon häufig gesagt und mich gestreichelt. Dabei sehe ich ja nicht wie so ein krummbeiniges Hundchen aus. Ich bin ja eine stolze, souveräne Englische Bulldogge. "Der beste Hund der Welt", sagt mein Frauchen, "Teufelskerl" sagt mein Herrchen. Übrigens ist es hier fast eine Selbstverständlichkeit, dass ich in einem Gasthaus oder Biergarten Wasser bereitgestellt bekomme.
4. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten: ein gutes Bier fürs Herrchen und Weißwürste für mich, und die habe ich zum Fressen gern.

Am Mittwoch (23. August) bekam ich gleich 2 Stück zum Frühstück, weil ich meinen 7. Geburtstag feierte. Da gab`s den ganzen Tag meine Lieblingsdinge zu fressen, sogar das geliebte Vanilleeis mit Schlagsahne. So ein Geburtstag ist einfach ein toller Tag!!

Ich verspreche euch in die Pfote: Mein Frauchen schreibt bestimmt bald den nächsten Beitrag. Es soll über mich und mein Verhältnis zum Wasser gehen!!

Lieber Tyson, zu deinem 7. Geburtstag gratulieren wir alle dir von Herzen. Mögen die Weißwürstchen mit Eis und Sahne nie für dich augehen :-) Deine begeisterten Blog-LeserInnen


Montag, September 11, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Heute ist Dicki´s 12. Geburtstag


Lieber Dicki, was wünscht man eigentlich einem so alten Kerl wie Dir?

Sicher nicht ein langes Leben... Was wir Dir wünschen, ist ganz einfach: Noch eine schöne Zeit bei und mit Deiner Familie, dem Herrchen, Frauchen, den Hundeweibern, Deinen lieben Pferdchen, vor allem Skalli und all den anderen, auf die Du immer so sehr aufpasst.

Jeder Hundebesitzer sagt von seinem Hund, er sei der Beste, der Tollste, das A und O aller Hunde... Das sagen wir gar nicht! Wir sagen ja gar nicht, dass Du ein richtiger Hund bist... Du bist irgendwie menschlich...

Schon als kleiner Kerl warst Du für das Extreme... Mit 10 Wochen hattest Du eine Anpassungsfähigkeit, die uns alle erstaunen ließ.

Und schon als sehr junger Kerl war unser Zuhause für Dich das Schönste auf der Welt... Du bliebst gerne zuhause, wo andere Hunde ihrem Herrchen und Frauchen hinterher geweint hätten.

Sehr schnell entwickeltest Du eine gewisse Jagdleidenschaft, die sich vor allem in einer fantastischen Nase auszeichnete. Du zeigtest uns jeden Wildeinstand über hunderte Meter an und Sauensuche hat Dich bis noch zuletzt von anderen Jägern anfordern lassen, wenn mal wieder nachgesucht werden musste.

Agility war für Dich ebenfalls eine große Leidenschaft, und so warst Du auch im Hundeverein stehts eine Ausnahme, wenn Du mit Deinen kleinen Bulldoggenbeinchen galant über die Hindernisse sprangst. Selbst die A-Wand hast Du bezwungen.

Aber Deine extreme Leidenschaft und der bedingungslose Willen, etwas zu meistern, haben uns auch das Leben oft schwer gemacht. Was Du doof fandest, hatte keine Chance! Weder Mensch, noch Tier, noch bestimmte Aufenthaltsorte, z.B. Hotels etc, die Dir nicht in den Kram passten, wurden gnadenlos angegriffen.

So war jeder Besuch, den wir bekamen, der reinste Stress, wenn er Dir nicht passte. Da half nur die Box, bzw. das konsequente Wegsperren. Leider wurde dadurch der Besuch seltener....

Wen Du aber mochtest, der hatte gewonnen, dieses galt übrigens für alle Angehörigen der Familie. Noch nach Jahren erkanntest Du alle wieder... nie hat es Probleme gegeben.

Du hast uns alle stark geprägt mit Deinem Verhalten, und im Nachhinein steht Dein Name für absolute Geradlinigkeit, unheimliche Liebe zu uns und einem extremen Verantwortungsbewusstsein.

Ja, Du bist für uns eher ein kleiner Mensch gewesen... hündisch sieht anders aus.

Tja, und nun haben wir die 12 gemeinsam geknackt. Die Knochen sind alt, aber der Geist ist wach wie eh und jeh. Kein Zahn fehlt, kein Auge ist trüb und die Organe sind topp fit.

Sauer bist Du regelmäßig, wenn wir Dir helfen wollen: Ein Dicki kann das alleine - und so riskiert vor allem Herrchen oftmals ein Knurren, wenn er dem alten Kerl ins Auto helfen will.

Frauchen dagegen wird tyrannisiert - das war schon immer so! Da ist doch der arme alte Junge, dem man helfen muss, was der arme alte Junge auch schamlos ausnutzt.

In unserem Tierrudel ist Dein Status gesetzt. Du bist die Nummer 1! Und so vergeht kein Wiedersehen, ohne dass Amira ihrem Papi das Gesicht putzt, oder die Ohren abschleckt.

Wenngleich wir nunmehr kein Agility machen können, oder Sauen jagen, so genießen wir jeden Tag mit Dir! Gemeinsam haben wir eine turbulente Zeit gehabt, gemeinsam werden wir älter. Wir wünschen Dir weiter die Würde, die Du ausstrahlst und danken Dir für Dein Dasein, so wie Du bist.

Einen dicken Geburtstagskuss von uns allen... Wir haben Dich ganz doll lieb!

Und noch etwas: Cornelia hat dich auch ganz doll lieb :-) Und alle Deine Fans gratulienen dir von Herzen und mit Respekt :-)


Freitag, September 8, 2017

"Faul sein geht immer" ;-)


Kosmo wird immer fauler! Als Frieda noch lebte, ging er morgens gleich hinter mir her in die Küche. Denn nach dem Kaffeekochen gab es immer Canicox GR (für alte Hunde), diese GR-Variante riecht nach Kräutern und Hefe, das machte ihm nichts, Hauptsache er bekam sie bevor Frieda sie bekam :-) Diese dagegen nahm sie nur in eine Wurstscheibe gewickelt an, sie mochte den Geschmack nicht, spuckte sie ohne Wurstscheibe aus.

Seit Friedas Tod spuckt Kosmo Canicox GR auch aus! Sie schmecken ihm offensichtlich genau so wenig wie sie Frieda schmeckten - nur seine Sorge benachteiligt zu werden ließ sie ihn früher sofort verschlingen. Konsequenz: jetzt bekommt er sie auch in eine Wurstscheibe gewickelt. "Welch eine Verbesserung", diesen Gedanken sieht man seinem zufriedenem Blick an!

Jetzt aber geht er morgens nicht mehr gemeinsam mit mir in die Küche - er bleibt im Wohnzimmer liegen und wartet ab, bis der Kaffee fertig ist. Er wartet sogar noch länger ab, er bleibt noch liegen, wenn ich den Kühlschrank öffne, da ihm klar ist, zuerst wird nur die Milch heraus geholt. Erst wenn ich die Wurstbox heraus nehme und öffne - er hört immer noch jedes feinste Geräusch - kommt er vom Sofa runter und in die Küche getrottet. Alles mit Muße, er bekommt ja alles sowieso... Anstrengung unnötig!

Er bleibt überhaupt oft liegen und wartet erst mal ab. Ein anderes Beispiel: Wenn ich früher nach oben ins Arbeitszimmer ging, folgte Frieda mir stets sogleich die Treppe hoch. Und er folgte dann Frieda um sicher zu gehen, dass sie nicht, wie auch immer, bevorzugt würde. Und heute: er bleibt unten am Treppenfuß liegen - nicht etwa weil er Gelenkschmerzen hätte, oh nein - sondern in der Gewissheit "Sie kommt irgendwann doch wieder runter". Anstrengung unnötig!

Kosmo macht sich als Einzelhund nun keinen Stress mehr. Ich denke, so wird er uralt werden :-)

Isabelle Borgert meinte, als ich ihr dies erzählte, Einzelhunde entwickelten mehr individuelle Verhaltensweisen, da der Anpassungszwang an die jeweiligen Rudelsituation entfalle. Ja, da stimme ich zu.

Auch Frieda hielt Kosmo immer im Blick, wenn sie etwas vorhatte. Ihre Entscheidungen berücksichtigten seine Gefühle, seine Talente und seine Eigenarten immer mit.

Sie vermied es z.B. stets seine Eifersucht zu reizen und hielt sich allgemein mehr zurück, als sie es vor seiner Geburt getan hatte.

Und in potentiell gefährlichen Situationen war sie nicht mehr, wie als Einzelhund, Nachhut und Front gleichzeitig, sondern machte ihn als ihren "Fontmann" scharf, während sie selbst, als seine ihn wirkungsvoll sichernde Rückendeckung, ihm größere Aktionsräume verschaffte. Wir vermissen sie...

Als ich Susanne Nas schrieb, dass Kosmo immer fauler würde, bekam ich diese zwei Fotos oben mit dem gelungenen Kommentar: "Faul sein geht immer" ;-))


Dienstag, September 5, 2017

Heute verabschiedet Gastbloggerin Alexandra Schnabel

Stanley. Ein Bulldog auf Reisen.


Sir Stanley und ich waren immer ein unzertrennliches Team…Dreamteam!!!

Schon im Alter von 7 Monaten reiste Stanley mit mir nach Wien, dort hat er seine Liebe zu U-Bahn fahren entdeckt…später dann bei unseren Reisen auch das Riesenrad- oder Seilbahnfahren, im Bimmelzug sitzen oder mit Segelschiffen segeln, Hauptsache dabei.

So bereisten wir viele Länder und Städte gemeinsam und haben unzählige Abenteuer erlebt. Wir waren in seiner Heimat Krakow (Polen), in Slowenien, in Dänemark, Holland und Südtirol, genauso wie in Flensburg, Brüssel, Bremen, München, Hannover, Karlsruhe und noch mehr.

Nach 10 Jahren und 8 Monaten, am 01.07.2017, hat Stanley beschlossen ohne mich in den Himmel zu reisen und ging über die Regenbogenbrücke.

Ich hoffe seine Abenteuerlust ist weiterhin ungebremst, und er erlebt sie jetzt mit Bill, Idaa, Frida, Dolores, und Shaja…einigen seiner Hundefreunde! Ich danke allen Lesern und Fans, die Sir Stanley´s Leben so viele Jahre auf Cornelias Bulldog Blog begleitet haben. Ich sage Tschüss, Eure Alex

Liebe Alex,

wir wissen um Deinen tiefen Schmerz und Deine tränenreiche Trauer. Fühle Dich damit eingebunden und verstanden von uns allen.

Sir Stanley war wunderbar, er wird für Dich immer die Erfahrung von unbedingter Liebe und großer Freude bleiben. Und das ist auch wunderbar. Deine Cornelia


Samstag, September 2, 2017

Kunst für Hunde: Dogumenta in New York

- und Entspannungsmusik für Hunde


Im Westfälischen Volksblatt erschien neulich eine spöttische Reportage über hundeverrückte Künstler und andere Menschen ;-) Dass bei 4 Bildern eines mit Bulldog dabei war, erfreute mich natürlich sehr.

Amüsiert Euch - oder staunt - beim Lesen; LINK

Mit Musik können Hunde wohl mehr anfangen als wie mit der Bildenden Kunst :-) Klassische Musik scheint sie zu beruhigen und Heavy Metal aufzupeitschen. (Naja, ähnlich wie beim Menschen ;-) HIER kann man mehr darüber lesen. Allerdings gibt es auch Beobachtungen, die Reggae und Soft Rock als besonders entspannend für Hunde beschreiben, siehe HIER den Bulldog.

In der "Rheinischen Post" fanden wir eine wahlkampf-satirische Info ;-) zum neuen Hunde-Entspannungs-Musikprogramms eines Radiosenders in Baden-Würtemberg.


Diese Musik (oben) für Bulldogs (und andere Hunde) gefällt mir und Kosmo auch, aber nicht eine ganze Stunde lang! Und überhaupt - Tiffy und Muffin Nas meinen:


Mittwoch, August 30, 2017

Bälle - und ein deutlicher Protest gegen Hass


Neulich zeigte ich schon einmal viele Bulldog-Gartenskulpturen, die waren alle ziemlich massiv. Evelyn Riesen fand jetzt diese eher leichten Stahl-Bulldogs bei Facebook. Der Sternenball Stahlschnitt gefiel uns am besten. Er scheint aber nur über Facebook bestellbar zu sein.

Kosmo hat ein neues Spielzeug: zwar keinen Sternenball, aber einen unzerstörbaren - und das hätte ich nicht für möglich gehalten!

Der Ball ist wirklich aus so hartem Gummi, dass Kosmos Zähne kein Loch und keinen Riss in ihm schafften. Und er springt beim Werfen und Prellen richtig hoch. Einmal traf er dabei Kosmos Kopf von hinten - das machte den Kerl so zornig und wütend - aber auch das nahm der Ball nicht übel!

Diesen Ball habe ich über amazon.de bezogen. Wir empfehlen ihn weiter :-) LINK HIER

USA: Protest gegen Trump & C0

NTV: "'Rechte, die im Hundekot marschieren': Dieses Bild hat Tuffy Tuffington vor Augen, wenn er an das kommende Wochenende denkt. Seinem Aufruf an alle Hundebesitzer San Franciscos, ihre Vierbeiner zum Crissy Field auszuführen, wollen Hunderte folgen."

"Nach der rechtsextremen Gewalt in Charlottesville demonstrieren Menschen überall in den USA gegen Rassismus und Hass. Am vergangenen Wochenende stellten sich in Boston rund 40.000 Demonstranten den weißen Nationalisten in den Weg. Am kommenden Wochenende wollen sich Anhänger der amerikanischen Rechten in San Francisco treffen. Die rechte 'Patriot's Prayer'-Gruppe kündigte einen Aufmarsch am Crissy Field, einer Grün- und Flanieranlage bei der berühmten Golden Gate Bridge, an."... LINK zum Artikel


Sonntag, August 27, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tierheimgeschichte Teil II: Tyson schreibt


Das war vielleicht ein aufregender Tag, aber es siegte quasi die Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Turbulenzen, das hat mein Frauchen ja schon erzählt, (Beitrag vom 31. 7. 2017), bekamen sie den Zuschlag, - nämlich mich.

Mein neues Frauchen machte mit der Tierheimchefin einen Vertrag, und ich durfte nach 3 Tagen bei meiner neuen Familie einziehen. Zwischenzeitlich wurde ich noch untersucht, geimpft und entwurmt. Ich kann euch sagen, das war nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aber ein Bully wie ich ist ja meistens tapfer. Ich habe ein Kämpferherz, meine Vorfahren haben ja schließlich gegen Bullen gekämpft und ganz oft gewonnen.

Meine Reise ins neue Zuhause

Was soll ich euch sagen? Ich wurde tatsächlich nach drei Tagen abgeholt, und meine zwei neuen Leute fuhren mit mir in mein neues Zuhause. Frauchen saß mit mir auf dem Rücksitz und streichelte mich mindestens 40 km lang, schätze ich, und dann ging`s in ein richtig großes Geschäft, einfach wunderbar.

Hier gab es natürlich Leinen, Futter, Fressnäpfe, aber auch so was von leckeren Leckerlies und vielen anderen Dingen, von denen meine Leute meinten, dass ich sie unbedingt brauchen würde. Die waren richtig im Kaufrausch. Mir waren vor allem die Leckerlies wichtig und was glaubt ihr, die kauften richtig viele Sorten für mich. Ich bekam natürlich auch ein Hundebett, knochenschonend. Dies wurde in meinem neuen Zuhause ins Esszimmer gestellt. Dieser Platz gefiel mir nur bedingt. Ich fand bald eine andere Lösung!!

Meine neuen Lieblingsmenschen

Zwei ganz besondere Hobbys haben ja meine zwei besten Freunde: Essen gehen und reisen. Traumjobs von Frauchen wäre wohl Restauranttesterin und Reiseleiterin, aber sie hat einen ganz anderen Beruf. Dennoch sind die beiden sehr unternehmungslustig, und wenn es bei uns unruhig wird, nach den richtigen Klamotten gesucht wird oder noch schlimmer, mit Koffern durch das Haus gestolpert wird, dann setze ich mich vorsichtshalber in den Flur. Damit man mich nicht vergisst.

Ich bin ja ein ganzer Bullymann, aber alleine bleibe ich nicht gerne. Ich benehme mich zwar dann auch, - bis auf wenige Ausnahmen. Einmal, ganz am Anfang in meinem neuen Heim, zernagte ich die Fernbedienung für den Fernseher, einige Teile verschluckte ich auch, aber es blieb ohne Folgen. Frauchen meinte, ich hätte damals einen sehr intensiven chemischen Mundgeruch gehabt.

Ein anderes Mal las ich eine Fernsehzeitschrift ganz genau und intensiv. Beides kam bei meinen Lieblingsmenschen nicht gut an. Natürlich zerstöre ich nichts mehr, aber mir wird immer so langweilig, wenn ich alleine bin. Folglich gehe ich überall mit hin.

Überall heißt überall. Frauchen meint überzeugend: "Wer uns mit Hund nicht mag, der bekommt uns gar nicht". Ich bin absolut restaurant- und hoteltauglich, benehme mich vorbildlich. Deshalb habe ich diesbezüglich viel gesehen und erlebt.

Wir leben in der Metropolregion Rhein-Neckar, in der schönen Kurpfalz bei Heidelberg, in einer Kleinstadt. Mein Revier ist hier vor allem der schöne, waldreiche Odenwald, aber ich war auch schon oft am Meer und im Gebirge. Ich werde noch davon erzählen.


Donnerstag, August 24, 2017

Hund - Mensch: Gemeinsame genetische

Basis für hypersoziales Verhalten

Quelle: ScienceDaily (Juli 19, 2017)


Die Fähigkeit der Hunde, mit Menschen zu kommunizieren und zu interagieren, ist eine der erstaunlichsten Unterschiede zwischen ihnen und den Wölfen. Eine neue Studie identifiziert genetische Veränderungen, die mit dem von Menschen dirigiertem sozialem Verhalten der Hunde verbunden sind, und deutet darauf hin, dass es eine gemeinsame zugrunde liegende genetische Basis für hyper-soziales Verhalten bei Hunden und Menschen gibt.

Ein interdisziplinäres Team von Forschern, darunter auch von der Princeton University, sequenzierte eine Region von Chromosom 6 bei Hunden und fand mehrere Abschnitte von Hunde-DNA, die mit Unterschieden im sozialen Verhalten verbunden waren. In vielen Fällen waren einzigartige zusätzliche genetische Sequenzen (Transposons) stark mit der Tendenz verbunden, physischen Kontakt zur Hilfe und für Informationen bei Menschen zu suchen. Im Gegensatz zu den Hunden ist beim Menschen der Verlust, und nicht der Zusatz von Genen - aus dem Gegenstück zu dieser DNA-Region - eine angeborene Erkrankung (Williams-Beuren-Syndrom, WBSCR), die durch hyper-soziale Merkmale wie außergewöhnliche Geselligkeit gekennzeichnet ist.

"Es war die bemerkenswerte Ähnlichkeit zwischen der Verhaltensdarstellung beim Williams-Beuren-Syndrom und der Freundlichkeit von domestizierten Hunden, die uns annehmen ließen, dass es Ähnlichkeiten in der genetischen Architektur der beiden Phänotypen geben kann", sagte Bridgett von Holdt, Assistant Professor in Ökologie und Evolutionsbiologie bei Princeton.

Durch die Analyse von Verhaltens- und genetischen Daten von Hunden und Grauwölfen konnten von Holt und Shuldiner einen starken genetischen Aspekt des menschdirigierten sozialen Verhaltens von Hunden belegen. Monique Udell, eine Assistenzprofessorin für Tier- und Gebirgsweltwissenschaften an der Oregon State University, sammelte und analysierte die Verhaltensdaten von 18 domestizierten Hunden und 10 gefangenen, menschsozialisierten Wölfen sowie die biologischen Proben, die zur Sequenzierung ihrer Genome verwendet wurden. Von Holdt hatte die Hunde-Analoge des WBSCR im Jahr 2010 identifiziert. Aber es war Emily Shuldiner, die 1976 als Teil ihrer Diplomarbeit die Gemeinsamkeiten in der Genetische Architektur des Williams-Beuren-Syndroms und der Hunde feststellte. Zuerst quantifizierte Udell menschdirigierte Gesellschaftsmerkmale bei Hunden: inwieweit sie sich einem Menschen im Raum zuwenden, soziale Interaktionen mit vertrauten und ungewohnten Menschen suchen, um Hilfe beim Versuch zu finden, z.B. einen Puzzle-Box-Deckel zu heben. Dann haben von Holdt und Shuldiner das Genom im Labor von von Holdt sequenziert und ihre Erkenntnisse korreliert.

Im Einklang mit ihrer Hypothese bestätigten die Forscher, dass domestizierte Hunde mehr mensch-dirigiertes Verhalten zeigten und mehr Zeit in der Nähe des Menschen verbrachten als die Wölfe. Sie entdeckten auch, dass einige dieser Transposons nur bei Haushunden und nicht bei Wölfen gefunden wurden. Von Holdts Erkenntnissen deuten darauf hin, dass wahrscheinlich nur wenige Transposons auf dieser Region ein komplexes soziales Verhalten beherrschen. "Wir haben kein "soziales Gen" gefunden, sondern eine wichtige [genetische] Komponente, die die Tierpersönlichkeit prägt und den Entwicklungsprozess von einem wilden Wolf zu einem zahmem Hund unterstützte", sagte sie.

Anna Kukekova, Assistentin der Abteilung für Tierwissenschaften an der Universität von Illinois, die mit der Forschung vertraut ist, aber keine Rolle dabei hatte, sagte, dass das Ergebnis auf diese Gene als evolutionär konserviert, oder als im Wesentlichen während der Evolution unverändert, hinweist. "Die Forschung belegt, dass es bestimmte evolutionär konservative Mechanismen gibt, die zur Geselligkeit über die Arten hinweg beitragen", sagte sie. "Dass festgestellt wurde, dass diese Region zur Geselligkeit bei Hunden beiträgt, ist spannend."

Überleben der Freundlichsten: Der Beweis der Forscher stellt auch die Rolle der Domestikation in der Evolution des Hundeverhaltens in Frage. Die meisten Experten sind sich einig, dass die ersten domestizierten Hunde Wölfe waren, die sich in frühe menschliche Siedlungen wagten. Diese Proto-Hunde entwickelten sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrem Verhalten, ein Prozeß, der wahrscheinlich von der Art des Zusammenlebens beeinflußt wurde.

Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass während des Prozesses der Domestikation Hunde für eine Reihe von kognitiven Fähigkeiten ausgewählt wurden, vor allem der Fähigkeit, Geste und Stimme zu erkennen, stellt von Holdt und Shuldiner's Forschung fest, dass Hunde stattdessen für ihre Tendenz ausgewählt wurden, die Gesellschaft von Menschen zu suchen. "Wenn die frühen Menschen mit einem Wolf in Berührung kamen, der eine Persönlichkeit hatte, die an ihnen interessiert war, und sie nur mit diesen "primitiven Hunde" lebten und sie züchteten, würden sie so deren soziales Verhalten weiter verstärkt haben" sagte von Holdt.


Montag, August 21, 2017

Unser Friedhof


Meine ersten Bulldogs, Ziska Line und Sahra Blue, begruben wir im Garten meiner Eltern. Alma Joy, Wilma Queen und nun auch Frieda Fay liegen hier in unserem Garten. Die Grabsteine von Alma und Wilma waren immer wieder wild von Akelei und anderen Blumen überwuchert worden - und ein Hollunderbusch hatte sich dahinter selbst ausgesät.

Ich wollte jetzt unter dem - die Gräber wie ein Schutzschirm überwölbenden Hollunderbaum - einen schönen Friedhof für alle Drei gestalten. Als wir sieben Basaltsäulen gesetzt und innerhalb eines Halbkreises von Holzpalisaden mit einer Plane den Boden für Lagen von Rheinkies vorbereitet hatten, machte ich abends ein Foto (unten links). Mir fiel das Licht in der Mitte auf, ich machte davon einen Ausschnitt (unten rechts). Und staunte.

Der Hollunderbusch ist die heilige Pflanze der Frau Holle, der alten Erd- und Sonnengöttin, die für Geburt, Tod und Wiedergeburt steht. Als ich "ihr" Licht-Bild auf dem Fotoausschnitt sah, fühlte ich meine Hunde beschützt in einem anderen Zuhause.

Wikipedia: "Zahlreiche archaische Motive in den Sagen deuten nach Ansicht von Heide Göttner-Abendroth auf das hohe Alter dieser Gestalt hin, die ihrer Meinung nach auf eine große Muttergöttin der Jungsteinzeit zurückgeht. Der Historiker Karl Kollmann kommt zu der Schlussfolgerung, dass sich schriftliche Spuren der Frau Holle mindestens 1000 Jahre zurückverfolgen lassen. Die früheste schriftliche Erwähnung findet sich in den Dekreten des Bischofs Burchard von Worms, die zwischen 1008 und 1012 verfasst worden waren. Jedoch ist sie seiner Ansicht nach sehr viel älter: „Die Indizien sprechen jedenfalls stark für die Annahme, dass Frau Holle keine Spukgestalt und kein Vegetationsdämon ist, sondern die regionale Verkörperung einer uralten weiblichen Erdgottheit, wie man sie fast überall auf der Welt unter den verschiedensten Namen verehrt hat."
Jetzt ist der Friedhof fertig, ein Liegestuhl steht davor. Gehe ich in diese Ecke des Gartens, es ist seltsam, aber dann fühle ich wirkliche Nähe und Freude.


Donnerstag, August 17, 2017

Hunden in China geht es heute besser


Gelegentlich gibt es in der "Frankfurter Allgemeinen" (FAZ) ein Foto eines Bulldogs. So wie neulich - ich freue mich dann immer sehr :-) Diemal ging es um Hundehaltung in China.

Die Situation für Hunde hat sich dort zumindest in den Städten sehr gebessert. Sie landen kaum noch im Kochtopf - im Gegenteil, wie ihr unten seht: sie haben zum Beispiel in Chengdu ein Schwimmbad :-)

Mein Neffe Dr. Dariush Deermann lebt zur Zeit in Chengdu. Er schickte neulich Fotos von dekorativen Holzbulldogs in einem Cafe. Chengdu ist das Zentrum der Pandazucht. Nun, Pandas und Bulldogs sprechen das menschliche Herz an, nicht wahr ?

Hier der Artikel aus der "FAZ", in dem über den Kulturwandel und die Arbeit der Tierschützer in China in Bezug auf Hunde berichtet wird.

Ich habe etwas gegoogelt und fand auch eine Seite in Englisch: der größte chinesische Online-Händler "yoycart" verkauft sogar Welpen und organisiert den Versand :-( Da ist es ja humaner auf einem örtlichen Markt zu suchen, wo vielleicht eine kleine Chance besteht, etwas über die Eltern zu erfahren...

Erstaunt haben mich die Preise: von $ 46 !!! bis zu $ 3570 für einen Welpen als Schau-Bulldog.

Insgesamt scheint mir, dass die Hundehaltung, Hundezucht und der Hundehandel in China prinzipiell nicht anders abläuft als im Rest der Welt. Also noch viel Einsatz und Arbeit für Tierschützer weltweit!



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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