Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Dienstag, März 21, 2017

Dicki inspiriert :-)


Isabelle schickte viele Fotos von Dicki, die mich lachen oder schmunzeln lassen und zu Sprüchen inspirieren :-)

Dickis Führungsanspruch, aber auch seine Wachsamkeit und sein Verantwortungsgefühl als Schutzhund zeigt sich oft auf diesen Fotos :-)

Lotte verehrt ihren "Papa". Und für Amira ist Dicki viel Vorbild und Führung. Er weiß das !

Dicki ist ein hervoragender Fährtenhund. Seine Lieblings-Beutetiere sind Waschbären (und Wildschweine ;-)


Samstag, März 18, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Dicki in der Alterskrise


Hallo Leute, lange nichts mehr von mir gehört, was? Ich bin mir definitiv sicher, dass diese roten Monster, die eine heißt Perla und die andere Lotte, daran schuld sind, dass Frauchen für nichts mehr Zeit hat. Am Wenigsten für mich, bin ich doch der schutzwürdigste von allen in meinem Alter...

Aber ich sehe schon ein, dass die Eine dauernd geritten werden muß, damit sie mit ihren komischen Hufen laufen kann und die andere nicht nur in der Anfangszeit ständig ins Haus gepinkelt hat, nein, sie muß ständig Laufen... ja, warum eigentlich? Meine Amira war ja schon laufwütig, aber Lotte? Nun, ich kann mich nicht um sie kümmern, das müssen die Mädels machen.... sagt Herrchen. Dann bleiben sie wenigstens alle schlank, sage ich!

Denkt bitte nicht, ich sei bösartig geworden. Nein, aber Altersboni müssen eingelöst werden. Bei Lotte habe ich mir abgesehen, wie es ist, wenn man auf den Teppich pinkelt. Da kommt sogar Herrchen angerannt und kümmert sich um das kleine Ding... warum soll ich das nicht auch probieren? Man muß nur schnell weg sein, bevor man vermöbelt wird, aber das traut Frauchen sich bei mir ja nicht... Ich bin ja sooooooo alt.

Und wenn man bellt und das - ach so kleine Hundebaby gerade schläft - was glaubt Ihr, wie schnell sich einer um mich kümmert, damit ich die Klappe halte? Tja, und so über die Wochen bin ich nochmal richtig ekelig geworden. Trauriges Gesicht, Hecheln, humpelnder Gang... das wirkt! Ein Frauchen, das mich wehleidig anschaut, eine Amira, die mir die Ohren putzt, ein Herrchen, was mir laufend eine extra Einheit Wurst gibt (es könnte ja die letzte für immer sein) und eine Lotte, die sich nicht traut, an mir vorbei zu gehen, weil ich ihr bewußt den Weg versperre... Ich bestimme hier, wo wer hingehen darf!!

Und dann prelle ich mir im Auto in Berlin noch meine Zehe am Pfötchen... und Frauchen stirbt vor Mitleid. Ich bin aber auch gestorben und habe so gejammert und gezittert, dass ich kaum noch Luft bekommen habe. Frauchen heulte und streichelte mich, Herrchen murmelte etwas von "Loch graben". Aber wißt Ihr wo? Neben Agrippina. Das war zuviel für mich...

Und dann haben sie mich noch alleine im Wohnzimmer sterben lassen... Nicht mit Dicki! Als alle im Bett waren, war ich wieder hergestellt. Na gut, der Zeh tat schon weh, aber davon geht man ja nicht ein... War wohl etwas übertrieben von mir, aber seit dem ich die Familie in Aufregung versetzt habe, laufen die Uhren für mich anders.

Letztens haben die mich doch glatt nachts zwei Stunden bellen lassen, ich wurde wegen meiner Pinkelei in meinen Baby-Drahtkäfig gesperrt - wo kommen wir da eigentlich hin? Leider hat mich Herrchen nach zwei Stunden so laut angeschriehen, dass ich wirklich dachte, er bringt mich um, und bin still geworden.

Im Auto darf ich nicht mehr vorne sitzen und Frauchen nötigen, mir ein Leckerchen zu geben. Ich muß zu Lotte in den Kofferraum! Und Bellen im Haus, wird mit Pantoffel- oder anderen-Dingen-Weitwurf quittiert.

Neulich im Auto hat Frauchen die Musik so laut aufgedreht, dass uns allen die Ohren weggeflogen sind... nur, weil Lotte und ich gemeinsam ein bischen Terror gemacht haben. Nach all diesen Konsequenzen habe ich eingesehen, dass auch ein alter Dicki Grenzen hat. Nachher sind die alle noch froh, wenn ich eingehe...??? Frauchen hat gesagt, dass dann endlich Ruhe von dem Ärger ist. So eine Aussage tut Dicki weh und er hat beschlossen, wieder lieb zu sein.

Na gut, den Teppich, der schon tausend Hunde überlebt hat, muß ja nicht ausgerechnet ich zerstören, und eingesperrt in einer Gitterbox zu schlafen, das muss Dicki auch nicht haben. Seit drei Tagen pinkel und belle ich nicht mehr und Lotte darf laufen, wohin sie im Haus will... Vielleicht habe ich so noch eine Chance, nicht neben Emmy begraben zu werden!

Ich plane jedenfalls noch nicht, die anderen alleine zu lassen. Dann hat Frauchen ja keinen mehr, den sie im "Jogger" herumfahren muß! In diesem Sinne eine schöne Woche, der Dicki


Mittwoch, März 15, 2017

Kleines Schmunzeln - und

"Bewegungsmuffel"


Alexandra Schnabel schickte Schmunzelfunde. Danke Alex :-)

Bewegungsmuffel sind Englishe Bulldogs eigentlich nur, wenn sie überzüchtet sind. Die typgerechten, mäßig breiten, geringer befalteten und nicht zu "großkopferten" Bulldogs bewegen sich in der Regel gerne. Sie sind gute Sprinter, aber keine Langstreckenläufer.

Und sie toben und spielen so gerne herum - besonders mit ihren menschlichen Kumpels auf dem Boden :-)

Das Problem mit ihnen ist - sie sind noch schwer zu finden. Viele Zuchtvereine und auch manche Hobbyzüchter haben sich noch nicht so recht auf den neuen Trend eingestellt. Es braucht eben Zeit und Geduld.

Unsere Frieda wird jetzt im Mai 12 Jahre alt. Und sie freut sich immer noch unendlich, wenn es raus in die Felder geht. Neulich zwängte sie sich trickreich und wendig am schweren Kosmo vorbei als Erste aus dem Auto heraus, da sie es nicht abwarten konnte den Frühling am Wegesrand zu erschnuppern. Gesunde Bulldogs (und auch unsere Beiden) können aber durchaus auch träge sein : wenn sich Einsatz nicht lohnt, da sind sie wie ich ;-) oder wenn es zu warm ist.

Der Ruf des Bulldogs zeigt seine Differenziertheit: Träge UND wild ist seine Natur - je nach Anlass - wie z.B. in diesem Comic-Video.


Samstag, März 11, 2017

Neues aus der

medizinischen Verhaltensforschung


Genetische Grundlagen der Hund-Mensch Beziehung
Quelle: ScienceDaily (Sep. 29, 2016)

Nach einer neuen Studie von der Linköping Universität in Schweden ist die soziale Fähigkeit der Hunde von Genen beeinflußt, die auch das menschliche Verhalten beeinflussen. Die Wissenschaftler fanden eine Zusammenhang zwischen fünf verschiedenen Genen und der Fähigkeit von Hunden, mit Menschen zu interagieren. Vier von ihnen sind beim Menschen ähnlich. "Unsere Erkenntnisse sind die ersten, die Gene enthüllen, die die extreme Veränderung des sozialen Verhaltens bei Hunden verursacht haben, seit sie domestiziert sind", sagt Per Jensen, Professor für Ethologie und Leiter der Forschungsgruppe.

Der Hund ist das älteste domestizierte Tier und hat sich in Tausenden von Jahren an ein Leben unter den Menschen angepasst. Während dieser Zeit haben die Hunde einzigartige Fähigkeiten entwickelt, um mit den Menschen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. In dieser Hinsicht sind sie den Wölfen weit überlegen. Angesichts einer schwierigen Aufgabe, suchen die meisten Hunde Kontakt mit einem Menschen, anscheinend um Hilfe zu bitten. In ähnlichen Situationen versuchen die Wölfe in der Regel, das Problem selbst zu lösen. In der neuen Studie untersuchten die Forscher das Verhalten der Hunde gegenüber einem für sie unlösbarem Problem. Sie sollten einen engen Deckel zu öffnen, um eine Belohnung zu erhalten.

Für mehr als 200 der Testhunde wurde auch die DNA untersucht. Mit Hilfe einer Methode namens GWAS (genomweite Assoziationsstudie) untersuchten die Forscher eine Vielzahl von genetischen Varianten im gesamten Genom. GWAS kann verwendet werden, um herauszufinden, ob eine bestimmte genetische Variante häufiger bei Personen/Hunden mit einem bestimmten Merkmal, wie Kontaktaufnahme in diesem Fall, auftritt. Es stellte sich heraus, dass die Kontaktsuchenden häufiger bestimmte genetische Varianten tragen.

Gehirnscan läßt auf Trainierbarkeit schließen
Quelle: ScienceDaily (Mar. 7, 2017)

Eine Studie von der Emory University (Atlanta, USA) findet heraus, dass Gehirn-Scans von Kandidaten für die Behindertenhunde-Ausbildung vorhersagen können , welche Hunde bei einem rigorosen Service-Trainingsprogramm scheitern werden. "Daten aus der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) lieferten eine bescheidene, aber signifikante Verbesserung der Fähigkeit, ungeeignete Hunde-Kandidaten herau zu finden", sagt Neurowissenschaftler Gregory Berns, der die Forschung leitete. "Die Gehirn-Bildgebung sagt uns nicht nur, welche Hunde sind eher scheitern, sondern auch warum."

Trotz ruhigen äußerlichen Verhaltens zeigten einige der Hunde eine höhere Aktivität in der Amygdala - ein Bereich des Gehirns, der mit Erregbarkeit verbunden ist Diese Hunde werden eher scheitern beim Trainingsprogramm. "Die Gehirnscans zeigen die mentale Temperatur eines Hundes", sagt Berns. "Die erhöhte neuronale Aktivität, die wir in der Amygdala von einigen Hunden sehen, kann außerhalb des Bereiches liegen, der auf einen erfolgreichen Service-Hund hindeutet." Bis zu 70 % der Hunde, die ein sechs- bis neunmonatiges Trainingsprogramm starten, müssen aus Verhaltensgründen abbrechen. Von mit fMRI getesteten Kandidaten-Hunde schieden 67 % von vorne herein aus; von den nicht fMRI getesteten wurden nur 47 % als ungeeignet erkannt. Die Studie ergab, dass fMRI die Fähigkeit, Hunde zu identifizieren, die letztlich zu 67 Prozent, bis von etwa 47 Prozent ohne die Verwendung von fMRI.

"Der ideale Servicehund ist einer, der hoch motiviert ist, aber nicht übermäßig aufgeregt oder nervös wird", sagt Berns. "Die beiden neuronalen Regionen, auf die wir uns konzentrierten - die Caudate und die Amygdala - scheinen diese beiden Züge zu unterscheiden. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass wir in der Lage sein werden, Variationen in diesen inneren mentalen Zuständen zu erkennen, bevor sie das Niveau des offenen Verhaltens erreichen."


Dienstag, März 7, 2017

Weltrekord:

951 Bulldogs treffen sich in Mexiko City


Wahnsinn, der mich mitreißt: 951 English Bulldogs trafen sich am 26. Februar 2017 in Mexiko City. Begeisterung lag in der eh schon heißen Luft. Ich verstehe diese Leidenschaft, die der English Bulldog in seinen Menschen auslöst, und die auch in solch einem Großereignis ihren Ausdruck finden will.

Hier einige YouTube-Videos, die Eindrücke von diesem unglaublichen Großereignis zeigen, zu dem BulldoggerInnen aus ganz Mexiko angereist waren. Link zu Video 1

Ein beliebtes "Bulldog-Cafe" gibt es übrigens auch in Mexiko City :-)

Es sind traditionelle, kurzatmige Bulldogs - aber auch viel "fit for function" auf den Videos zu sehen. Link zu Video 2 (Screenshots oben) und Link zu Video 3 (Screenshots unten).

Weltweit wurde über dies Treffen berichtet; besonders schöne Fotos zeigt "China daily"

Die BBC schreibt: "Wie viele Englische Bulldoggen braucht es, um einen Weltrekord zu setzen? Nein, es ist kein Witz - es ist eine Mission, zu der mexikanische Liebhaber der Bulldogs aufbrechen, um dies zu erreichen: ein Rekordtreffen von Bulldogs. Es kamen fast 1.000 der klobigen Hunde zusammen und marschierten um Mexiko-Stadt herum. Der Organisator, Erick Hernandez, sagte, dass er noch nie eine so große Versammlung dieser Rasse gesehen habe. Sie haben ihre Schwänze (Finger) gekreuzt, um den Rekord zu erreichen. Es ist ziemlich heiß in Mexiko, aber keine Sorge - die Besitzer haben sich um ihre Haustiere gekümmert, sie mit Wasser abgerieben und Regenschirme über sie gehalten, um sie vor der Sonne zu schützen."


Freitag, März 3, 2017

Frieda und Kosmo:

noch mehr Fotos von Alexandra Schnabel


Im Oktober machte Alexandra Schnabel eine Fotosession mit Frieda und Kosmo. Die Bilder im herbstlichen Garten brachte ich schon im Blog. Jetzt können sie im Archiv angeschaut werden.

Heute bringe ich noch die Familienfotos und die Bilder, welche im Haus entstanden. Wunderbare Kopfstudien, die Alexandra gelangen :-)

Kosmo fand diese Fotosession sehr aufregend und war zum Still-Liegen kaum zu überreden. Und Schmusen war auch nicht angesagt - für ihn nur eine Ablenkung von Alex spannendem Besuch mit Apfelwerfen im Garten ;-)

Es war toll von Alex, dass sie die Fahrt zu uns auf sich genommen hatte - so konnte sie wirklich schöne Fotos der Beiden in Action im Garten machen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Studiobildern. Danke Alex :-))


Dienstag, Februar 28, 2017

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Haupt

Fenstereinbau: Kälte und Chaos im Haus


Berlin, 24. Februar 2017: Hallo liebe Cornelia, ich möchte euch eine kleine aktuelle Episode von Paula berichten.

Wir kämpfen schon seit Jahren um neue Fenster in unserer Wohnung. Ende letzts Jahr war es dann soweit, und es kam eine Firma zum Ausmessen. Es wurde kein Einbautermin genannt, weil wir nicht die Einzigsten sind, bei denen die Fenster ersetzt werden. Vorletzte Woche bekam ich einen Anruf der Firma, und man sagte mir, unsere Fenster seien da, und man wolle sie einbauen kommen. Man gab mir den Termin für den kommenden Freitag.

So sehr ich mir die Fenster herbei gesehnt habe, bekam ich doch Kopfschmerzen und Bauchweh, weil ich mir große Sorgen machte, wie meine alte Fellrobbe Paula das doch verkrafte - nicht nur der Lärm, sondern auch die Kälte. Hinzu das Chaos, dass sich nichts mehr an seinem Platz befand. Es wurden ja alle Fenster auf einmal getauscht, alle Rahmen sowie alle Fenster Bretter rausgerissen.

So überlegte ich den Lösungsweg, ob ich Paula zu meinem Sohn geben solle, aber da dort zwei Katzen und zwei Hasen zur Familie gehören, wäre das zu viel Aufregung gewesen. Wir hatten also die Vorstellung, dass wir vielleicht darum bitten, ob ein Raum fertig gemacht werden könnte, damit wir dann unser Mädchen darein packen können. Unser Vorhaben hatte sich aber mit dem Eintreffen der Fenstermonteure mit einem Schlag erledigt.

Es klingelte an der Tür, und drei nicht deutsch sprechende Polen betraten mit Werkzeugmaschinen und Auslegplane die Wohnung. In Minutenschnelle war die verlegt, und die Fenster wurden rausgetrennt. Wir haben alle Heizungen auf voll gedreht in der Hoffnung, es wird nicht ganz so schlimm mit der Kälte, da haben wir uns aber gewaltig geirrt.

Die Wohnungstür sowie auch die Haustür blieben von halb acht in der früh bis vier Uhr nachmittags offen stehen, weil sie den Hausflur mit nutzten. Da ja nun auch keine Fenster mehr drin waren, kann man sich ja vorstellen wie es zog. Es war saukalt in der gesammten Wohnung. Wobei ich erwähnen möchte, dass die drei Arbeiter sowas von super gearbeitet haben - ohne Pause. Da saß jeder Handgriff, jeder wußte, was er zu tun hatte, wirklich toll.

Jetzt komme ich aber wieder zu Paula. Ich habe sie auf den einzigsten freien Platz in der Wohnung, und zwar eine Couch - alles andere befand sich unter Folie abgeklebt - verfrachtet und sie mit Pullovern in dicke Kuscheldecken gepackt. Sie war sehr aufgeregt und hechelte so stark, dass die Zähne klapperten. Ich habe mich also neben sie auf die Couch gesetzt und beruhigend auf sie eingeredet.

Die Arbeiter würdigten sie erst keines Blickes, vielleicht haben sie gedacht, wenn wir sie nicht anschauen, dann tut sie uns nichts. Irgendwann ergab sich die Situation, dass einer der Männer mich fragte, wie alt Paula sei. Als ich ihm mitteilte, dass sie schon zwölf ist, ging er an Paula ganz vorsichtig ran. Ich sagte ihm, er kann sie streicheln.

Paula zeigte ihm mit einem unter der Decke verstecktem Schwänzchen-Rudern, dass sie ihn mag. So war das Eis gebrochen, und jedes Mal, wenn er an ihr vorbei mußte, streichelte er ihr über den Kopf.

Die armen Kerle hätten schon viel früher entspannt arbeiten können, wenn wir uns hätten verständigen können. Ich saß also wie ein Pittbull mit dicker Jacke und Schal neben meinem Kind, um sie zu beruhigen. So kam es, dass Paula dann sehr entspannt schlief. Es war schon ein komisches Bild, als meine Paula, die wie eine Diva in Decken gehüllt anfing zu schnarchen, und die fleißigen Männer, die sich vor lauter Kälte Mützen aufsetzten mußten, jetzt doch lachen, denn inzwischen hat Paula soooo geschnarcht. Ich schicke ein kleines Schnarchen mit.

So haben wir es gottseidank gut hinter uns. Wir wünschen euch einen schönen Tag und dicke Kussi für die Kinder. Alles liebe Silvia und Paula


Samstag, Februar 25, 2017

Kostümfund zu Karneval

und eine Buchempfehlung


Evelyn Riesen mailte uns (danke :-) dieses Bild eines Karnevalkostüms, das ihre Tochter schoß. Gruselig, aber das ist ja der Hintersinn der ursprünglich Winter und Dunkelheit austreibenden Tollerei... :-)

Jedenfalls erzeugt dies Kostüm in mir widerwillige Todes- und Trauergefühle....

Zum Thema Gefühle:

Ich lese gerade ein hochspannendes Buch über die Gefühle von Tieren - Hunde sind auch dabei :-) Link zu diesem Bestseller, auch zu vielen Rezensionen.

Dies Buch ist unbedingt zu empfehlen. Was bis vor Kurzem noch als "Vermenschlichung" von Tieren abgewertet wurde, wie z.B. Trauer, Scham und Treue, wird durch die Forschung mehr und mehr als biologisch real erkannt. Und diese Gefühle den Tieren abzusprechen wird als aus Unwissenheit geborene, menschliche Hybris enttarnt.

Beobachtungen und Forschungsergebnisse werden von Wohlleben geradezu charmant erzählt. Sie erfreuen, machen staunen und erzeugen geradezu Hochachtung vor allem Leben. Viel Spaß beim Lesen :-)

Nachtrag 27. Februar 2017. Isabelle Borgert läßt Dicki mailen:


Donnerstag, Februar 23, 2017

Aktueller Stand

der Hundeverhaltensforschung

Quelle: ScienceDaily (Okt. 24, 2016)


Hunde sind eines der häufigsten Haushaltstiere der Welt, deshalb ist es erstaunlich, dass wir relativ wenig über ihre kognitiven Fähigkeiten wissen, da wir doch so viel über die Fähigkeiten anderer Tiere wissen, von Primaten zu Walen. In den letzten paar Jahrzehnten haben Forscher darauf geachtet, diese Lücke zu überbrücken und zu untersuchen, wie sich unsere Hundebegleiter verhalten, und was sie wissen und warum. Die Oktober 2016 Ausgabe von 'Current Directions in Psychological Science' präsentiert eine ganze Sonderausgabe der Erforschung all dessen, was Psychologie Wissenschaftler über Hundeverhalten und Kognition in den letzten Jahren erforscht haben. Inhaltsverzeichnis der Sonderausgabe mit Links zu den jeweiligen Artikeln)

"Obwohl Pavlovs klassische Arbeit zur Konditionierung mit Hunden durchgeführt wurde, sind seither die meisten Forschungen über Tiere in erster Linie mit Ratten, Tauben und Primaten (einschließlich Menschen) durchgeführt worden," schreibt der Sonderausgabe-Redakteur Thomas R. Zentall von der Universität Kentucky in der Einführung in diese Sonderausgabe. "Der Grund für diese Verschiebung in experimentellen Fächern kann auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt werden, einschließlich der Frage, ob sie in Käfigen untergebracht werden können, und obwohl Hunde in der Regel ganz als Begleittiere verfügbar sind, haben die Forscher gezögert, sich mit der großen, rassebedingten Reichweite in Bezug auf Eigenschaften, Erfahrung und Alter zu befassen." "In den vergangenen 20 Jahren haben Forscher jedoch erkannt, dass diese Variabilitäten nicht so groß sein können, wie man einmal dachte, und eine Fülle von Forschungen über die kognitiven Fähigkeiten von Hunden ist in der Literatur erschienen", erklärt Zentall.

Die Sonderausgabe bietet einen Überblick über die Literatur und hebt die Fragen zur geistigen und sozialen Kapazität von Hunden hervor, die die Wissenschaftler zu beantworten versuchen", fügt er hinzu.

Die Sammlung der Artikel unterstreicht die einzigartige Beziehung, die Hunde mit Menschen haben. Die akkumulierte Forschung zeigt zum Beispiel, dass Hunde sehr aufmerksam auf die kommunikativen Verhaltensweisen der Menschen beachten - einschließlich des Zeigens und der Blickrichtung. Sie sind in der Lage, gesprochene Worte zu verstehen und darauf zu antworten. Studien zeigen auch, dass Hunde einzelne Menschen auf der Grundlage ihres Gesichts erkennen können und zwischen verschiedenen Ausdrucksformen von Emotionen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, unterscheiden können. Aber die vorhandene Forschung liefert auch wenig Beweise dafür, dass Hunde ein sinnvolles Verständnis der menschlichen Motivationen und mentalen Zustände, oder dass sie die Fähigkeit haben, über ihre eigenen mentalen Zustände nachzudenken. Obwohl Studien darauf hindeuten, dass Hunde komplexe visuelle Aufgaben lösen und multisensorische Darstellungen speichern können, scheinen Hunde ein begrenztes räumliches Gedächtnis und eine numerische Diskriminierung zu haben. Und Daten zeigen, dass der Hunde Sinn für die Dauerhaftigkeit von Objekten etwa gleich dem eines 1- bis 2-jährigen Kindes ist.

"Hunde sind bemerkenswerte Wesen sind: Ihre Fähigkeit, eine größere, stärkere und sicherlich intelligentere Art um ihres Wohlergehens willen zu unterstützen, ist auffällig genug", schreibt der Forscher Clive DL Wynne von der Arizona State University in seinem Artikel über die Erkenntnisfähigkeit der Hunde. "Aber gerade weil Hunde unglaublich geschickt sind, wenn es um soziale Interaktionen mit Menschen geht, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie fortgeschrittenere kognitive Fähigkeiten haben als andere Tiere", fügt er hinzu.

Wie viele Mitwirkende der Sonderausgabe betonen, steckt die Erforschung der besonderen Fähigkeiten der Hunde noch in den Kinderschuhen. Bestehende Studien sind in der Regel klein und ungenügend gefördert, so dass es schwierig ist, einzelne Variabilitäten und komplexe Verhaltensweisen zu untersuchen. Darüber hinaus ist die Integration über mehrere Ebenen der Analyse - einschließlich Verhalten, Neurobiologie und Genetik - eher selten. Aber es scheint sich in Bezug auf dies Thema ein Aufschwung zu bilden.

"Obwohl die Hunde seit vielen Jahren nicht mehr der Forschung um ihrer selbst willen dienen, hat sich die Situation in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert", schreibt Gregory S. Berns und Peter F. Cook, beide der Emory University. "Es gibt jetzt eine wahre Renaissance in der Verhaltensforschung des Hundes."


Montag, Februar 20, 2017

Kälteeinbruch erfreut Frieda und Kosmo


Der Februar brachte uns in Ostwestfalen keinen Schnee, aber Dauerfrost. Kosmo, Frieda und ich lieben die Kälte - Stu nimmt sie eher unwillig hin ;-)

Als wir bei Sonne in den Frost rausgingen, biß Frieda mir - wie ein Welpe - vor Freude in die Schuhe :-) Sie ist, anders als Kosmo, ein unbedingter Outdoor-Fan :-)

Mit Frieda gehen wir nicht mehr viel spazieren, ihre Arthrose ist dabei das kleinere Übel, das halten wir gut mit Novalgin im Griff.

Durch ihren Herzbasistumor hat sie immer wieder Wasseransammlungen im Bauch. Dann bewegt sie sich manchmal sehr schwerfällig, angestrengt und mit Pausen schon nach wenigen Schritten.

Mit Entwässerungspillen helfen wir ihr, aber das ist ein Balanceakt. Ein bißchen zu viel davon, und sie säuft Wassermengen nach, damit der Kreislauf stabil bleibt - und der Bauch schwillt dabei nur wenig ab.

Sie bekommt diese Entwässerungspillen stets nach ihren Allgemeinzustand unterschiedlich dosiert; inzwischen haben wir ein ganz gutes Gefühl dafür entwickelt.

Unser Kosmo wird in 5 Wochen 10 Jahre alt. Er zeigt noch keine Altersprobleme, auch keine Einschränkungen durch Arthrose. Gottseidank :-)

Als Kosmo klein war ging Frieda immer vorneweg. Sie schnupperte sehr viel um Kosmo, der sofort mitschnuppern kam, so die Welt der Gerüche zu zeigen. Dies Verhalten ist im Wesentlichen so geblieben; Frieda voraus mit der Nase, und er folgsam und neugierig hinterher.

Jetzt ist wieder Regenwetter und wir freuen uns, wie wohl Ihr alle, auf den Frühling :-)


Donnerstag, Februar 16, 2017

Heute berichtet Gastblogger Alexander Esch

Luna wurde am Kreuzband operiert


Hallo Cornelia, hallo Stu; Habe ja versprochen mich wieder zu melden. Also, als Erstes vorweg, Luna hatte eben Ihre Kreuzband OP. Haben Sie grad wieder abgeholt, es ist alles soweit gut verlaufen. Jetzt liegt sie hier und ist am schlafen.??????

Und nun von vorne.... Nachdem ja Dr. Koch (TGZ Söhl) schon einen Kreuzbandriss vermutete, haben wir uns noch einen Termin in der Tierklinik Bielefeld geben lassen, um uns noch eine zweite Meinung zu holen, und ja, Dr. Koch's Vermutung hat sich bestätigt.

Nachdem wir dann nochmal im TGZ Söhl waren, hat uns Dr. Koch mitgeteilt, dass er zwar noch die OP machen könnte, danach jedoch das TGZ zum Ende Februar verlassen wird. (Er wird sich in Peckelsheim selbstständig machen.) Daher haben wir uns entschieden Luna dann doch von Dr. Flaig in Bielefeld operieren zu lassen. Heute war dann um 8.45 der Termin.

Nach erneutem Röntgen stellte sich dann heraus, dass das Kreuzband durch ist,swas sich auch in der anschließenden OP bestätigte. Unglaublich, wie tapfer die Luna damit noch gelaufen ist und gespielt hat. Kein Humpeln, nix...

Um ca.11.15 hat uns Dr. Flaig angerufen, dass die OP soweit gut verlaufen, und wir Luna nach der Aufwachphase um 17.00 wieder abholen könnten. Da fiel uns erstmal ein Stein vom Herzen.... Haben Luna nun wieder bei uns. Sie schläft noch.... natürlich wie es sich für eine Bulldogge gehört, laut am Schnarchen....

Ein paar Fotos von Bruder Rocco schicke ich auch noch mit.

So, das war es dann erstmal, sobald es was Neues gibt, melde ich mich nochmal. Viele Grüße, Alex



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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