Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Sonntag, Mai 28, 2017

Heiße Tage, Garten-(Lauben)tage!


Seit drei Tagen haben wir Sommerwetter, keine Wolken und Temperaturen bis zu 29 Grad. Da bleiben Bulldogs blieber zuhause im Garten, besonders wenn sie schon Rentner sind :-)

Zum Nachmittag hin wurde die schattige Laube der Treffpunkt. Zuerst kam Frieda mir dorthin nach.

Dann kam Kosmo: er schnupperte ihr zu nah an IHREM Korb herum, deshalb wurde ihm zuerst der Zahn gezeigt und als das nicht half, keifte sie ihn kurzangebunden an.

Das wirkte sogleich; er legte sich gehorsam in geziemendem Abstand auf den Teppich daneben.

Er tat mir leid und ich holte ihm den zweiten Korb von der Terrasse in die Laube. Er nahm ihn dankend an, fühlte sich aber - seinem Gesichtsausdruck nach - immer noch "abgeschoben" :-)

Zu Wochenbeginn noch, bei deutlich kühlerem Wetter, konnte selbst unsere Ururomi Frieda es nicht abwarten, mit ins Auto zu kommen um zum Essen zu fahren. Irgendwie merkt sie uns an, ob es in die Arztpraxis oder ins Restaurant gehen soll! Im ersten Fall ist sie gelasssen freundlich dabei, im zweiten fast zitternd vor freudiger Erwartung :-)

Auf dem Weg zu unserem Stamm-Gasthaus 'Bei Steffi und Matt' im Nachbardorf spazieren wir immer erst ein wenig durch die Felder. Kosmo markiert dann natürlich stets fleißig ;-)

Jetzt hoffen wir Savorys wieder auf solch kühlere Tage :-)


Mittwoch, Mai 24, 2017

Hundenamen werden immer individueller


Vor ein paar Tagen erschien in der FAZ ein Artikel über die heute beliebtesten Namen in Deutschland. Zu meiner Freude wurde weitergelinkt zu einem Artikel von 2012 über den Wandel populärer Hundenamen. Die Autorin meint: "Rex war einmal. Der Hundebesitzer von heute will zeigen: Er ist Kosmopolit."

Für ihre Magisterarbeit im Fach Onomastik - also Namenkunde - hat Eva Schaab Hundenamenlisten von 1907 und 1916 ausgewertet und zusätzlich 1000 Hundebesitzer gefragt, wie ihr Haustier heißt und vor allem warum es so heißt. Demnach sind Ben (Benny) und Sam (Sammy) die derzeit beliebtesten Namen für Rüden. Hündinnen werden mit Vorliebe Gina genannt.

"Insgesamt fiel auf, dass kaum ein Hundename doppelt vorkam", sagt Eva Schaab. Mehr als die Hälfte, also 538 der insgesamt 1000 Hundenamen, wurden nur einmal vergeben. "Es kommt mir so vor, als solle der Hund ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit sein", sagt die 26 Jahre alte Wissenschaftlerin aus Mainz. "Der Mensch will zeigen, wie lustig oder einfallsreich er ist." "Vielfalt und Einzigartigkeit wird bei der Namensvergabe immer wichtiger", sagt Damaris Nübling, Professorin für Onomastik in Mainz und Mentorin von Eva Schaab.

Kosmopolitisch und anglophil zeigt sich der Hundebeitzer heute mit Namen wie zum Beispiel "Cheyenne" oder "Merlin". Vor hundert Jahren dagegen war er noch Patriot und bevorzugte es seinen Hund "Fritz" oder "Rhenus" zu nennen.

Eva Schaab stellt ebenfalls fest, dass vor 100 Jahren Hunde ob ihres Äußeren manchmal noch "Krummbein" hießen. Andere sagten mit ihren Namen etwas über ihre Funktion oder ihre Fähigkeiten aus: "Greifan" oder "Putzenweg" oder "Taugenichts". Heute hingegen lassen nur noch wenige Namen auf Äußerlichkeiten schließen - und wenn, dann nur verschlüsselt oder zumindest nicht in deutscher Sprache. Schwarze Tiere heißen kaum mehr Nero, sondern allenfalls "Blacky"."

Hierzu muß ich anmerken, dass viele Bulldogrüden "Spike" (the spike = die Spitze, der Dorn, der Eckzahn) heißen. Hier ist der Bezug zu seinem Aussehen klar :-)

Im zitierten Artikel wird auch ausgeführt, dass "einige Hundehalter ihr Tier so nennen, wie ihr Kind nicht heißen darf. Schließlich ist es in Deutschland nicht erlaubt, seinem Kind zum Beispiel Produktnamen zu geben. Hundehalter aber müssen sich keinen Regeln unterwerfen. Mit Vorliebe benennen sie ihr Tier daher auch nach alkoholischen Getränken: Jim Beam oder Brandy, Asti oder Calvados. Beim Bulldog sind Essensnamen beliebt, wen wundert das? ;-). Sie zeugen oft vom Sinn für Humor seiner Besitzer :-) "Bacon", "Chilli" und "Muffin"sind drei Beispiele aus diesem Blog.

Wie bei den Namen für Kinder wird heutzutage zunehmen der Klang des Namens beachtet.

Den kosmopolitischen und die Klangsaspekt befriedigen oft Landschafts- oder Städtenamen; zum Beispiel "Dakota", "Yukon" oder "Sidney". Dabei werden tief klingende Vokale wie "u" und "o" eher mit Rüden assoziiert, weich klingende wie "i" und "e" eher mit Hündinnen. Das "a" scheint eher als weiblich empfunden zu werden, wie es als Endvokal in Alma, Wilma, Frieda usw. zeigt. Aber zunehmend werden auch Rüdennamen (Jungennamen) - unter diesem Aspekt gesehen - weiblicher, wie z.B. "Joda". Das "Y" als Endlokal für beide Geschlechter (Sammy, Tammy usw.) zeigt den gleichen Trend zu mehr Weiblichkeit.

Beim Bulldog ist mir aufgefallen, dass besonders die Rüden oft nach menschlichen Vorbildern genannt werden. "Winston" oder gleich "Churchill" ist klar, aber auch "Anton" (Schwarzenegger), "Stan" (Laurel) oder Camilla (Duchess of Cornwall) sind beliebt. Nun, solange niemand seinen Bulldog "Trump" nennt, ist das ok :-)


Samstag, Mai 20, 2017

Bulldogs - Dies und Das :-)


Meine Schwester Marcelle verbrachte Ostern in Holland an der Nordsee. Klar, in Holland gibt es viele Bulldogs, und so begegnete ihr auch gleich ein guter, fitter Rüde.

Wieder Zuhause traf sie eine 7monatige Welpin in der Stadt, VDH-Zucht, und wie sie sagt, viel zu dick; aber auch sehr lieb.

Ich mußte vor ein paar Tagen noch mal in das Gartencenter des Paderborner Großhandels. Von den neulich gezeigten Bulldogs (Beitrag 23. April) dort waren die meisten verkauft. Erstaunlich, weil es hier kaum lebende Bulldogs gibt - sie scheinen einfach als Typ zu faszinieren :-)

Es gab eine neue Kollektion:

Diese Bulldogs gefielen mir richtig gut. Jeder hatte durch die Holzmaserung ein idividuelles "Fell" und jedes Gesicht zeigte zudem durch die Schnitzerei seine ganz eigene Mimik!

Unsere Frieda und Kosmo wünschen Euch noch einen schönen Sonntag draußen in der Frühlingssonne.

... oder besser doch im Schatten? Mal sehen... :-)

Ich lag in der Hängematte, und sie blieben dann im Gras daneben. Naja, Ihr kennt dies wundervolle Rudelgefühl :-)


Mittwoch, Mai 17, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Frühlingsgrüße von Caligula


Frühling... ja genau, Dicki erlebt nun seinen 12. Lenz und hat beschlossen, sich noch Mal zu melden:

Frühling, ja, den merkt man an unserer Lotte. Die ist mit ihren 10 Monaten tatsächlich im Hundefrühling, erfreut sich einer unglaublichen Rennlust und ist draußen im Revier so gut wie nicht zu bremsen. Ich komme da natürlich nicht mehr mit und freue mich, wenn ich im Auto auf die wilde Bande warten kann.

Oder, was ganz neu ist: Ich darf beim Joggen nun auch bei Herrchen im Jogger mitfahren. Das ist toll, wenn wir alle zusammen eine Runde rennen. Ich stehe in meinem Wagen und treibe das Volk laut bellend an. Das bringt mir so viel Spaß wie eh und je.

Ansonsten spiele ich auch noch mit Skalli. Nicht nur bei Skalli genieße ich immer noch den größten Respekt, auch bei den Hundeweibern zählt Dickis Wort nach wie vor. Ein böser Blick und klein Lotti verzieht sich und Amira leckt mir die Schnauze.

Ja, und Agility? Mit Frauchens Hilfe kann ich auch noch die Wippe laufen. Tja, was gelernt ist, ist gelernt.

Ihr seht also, mir gehts sehr gut und ich bin richtig stolz, wieder einen kleinen Hund großbekommen zu haben.

In diesem Sinne einen schönen Frühling, der alte Dicki


Sonntag, Mai 14, 2017

Frieda feiert Muttertag :-)


Unsere Frieda kann ihren Muttertag in noch stabiler Verfassung feiern: sie ist wieder ganz schlank und beweglich - dank einer Bauchpunktion. Ihr Sohn Kosmo freute sich sichtbar darüber; er behandelte sie sofort ein wenig robuster :-)

Aus Friedas Bauch plätscherte letzte Woche, über eine Stunde lang, insgesamt 2,7 Liter Wasser über eine Kanüle, die unter Ultraschall beobachtet wurde, heraus. Nicht mal eine Lokalnarkose war nötig, sie spürte garnichts, lag die ganze Zeit entspannt auf der Seite.

Mein Streicheln und meine Stimme genügten ihr zu vertrauen - und sie bemerkte zudem, dass ihr Bauch nach und nach weniger spannte und sie leichter atmen konnte, da auch der Druck auf das Zwerchfell verschwand. Unser Tierarzt Kim Söhl, der Sohn unseres verstorbenen Freundes und Tierarztes Peter Söhl, zeigte großes Geschick und ebenso große Ruhe bei dieser Prozedur.

Frieda wiegt jetzt ohne Wasserbauch nur 19,5 kg; sie ist sehr mager geworden, was aber in ihrem Alter eher von Vorteil ist. Zuhause dann lief sie - wörtlich erleichtert - abends die Treppe hoch, um wieder in ihrem gewohnten Schlafzimmer mit uns Anderen schlafen zu können. Weil ihr das Treppensteigen mit ihrem Wasserbauch sehr schwer gefallen war, hatte ich die letzte Zeit bei ihr unten im Fernsehzimmer geschlafen.

Und am nächsten Tag lief sie morgens gleich wieder die Treppe hoch, um mich im Arbeitszimmer - von ihrem geliebten Sofa aus - beim Bloggen zu beobachten ;-) Ihr könnt Euch meine Freude vorstellen :-)

Jetzt wird ihr Bauch, wie als Folge des Tumordrucks auf einige Gefäße zu erwarten war, langsam wieder dicker; gut, dann wird wieder punktiert, um ihr Erleichterung (auch bei der Hausbewachung, die sie immer noch völlig ernsthaft angeht :-) zu verschaffen.


Frieda´s (und Sohn Kosmo´s) Muttertagsfrühstück

Friedas Eßverhalten hat sich allerdings verschlechtert. Durch das Wasser im Bauch wird auch ihr Magen gedrückt - also oft wenig essen, heißt das. Sie nimmt auch längst nicht mehr alles an. Fleischwurst, Kartoffeln und Schlagsahne sind nur noch genehmigt. Gut, dann bekommt sie es eben, zur Not auch zusammen :-)

Stu mußte Kosmo festhalten, als ich das Tablett raus brachte. Süße Sahne liebt auch er gewaltig, um nicht zu sagen gewalttätig ;-)

Aber er ist ja ein Braver; nach ein paar Augenblicken konnte Stu ihn loslassen. Er hatte es akzeptiert sich an die guten Sitten zu halten und näherte sich langsam und mit Respekt seiner Mutter am Sahnetopf - und sie überließ ihm am Ende einen kleinen Rest :-)

Dann ging es an die Wurst, aber nicht um die Wurst ;-)

Großzügig, gründlich und gelassen wurde miteinander geteilt bis alles auf war :-)


Mittwoch, Mai 10, 2017

Heute schreibt Gastblogger Michael Hebeis

Egon - er fehlt uns


Liebe Egon-Freunde, unten ein Foto von Egon "Der Schöne und das Biest". Aufgenommen wurde es zu Ostern. Da war Egon schon etliche Wochen krank, freute sich aber seines Lebens.

Er hatte plötzlich Hustenanfälle bekommen, die Tierärztin stellte Wasser in der Lunge fest und gab Herz- und Entwässerungstabletten.

Am Samstag früh (6. Mai 17) um eins ging sein Leben dann zu Ende. Er saß neben mir, wie meist am Abend nach dem Ausgang, plötzlich hörte ich es Plätschern und dann fiel er einfach um. Er war über fünf Jahre ein guter und witziger Gefährte. Egon fehlt uns.
Freundliche Grüße, Michael Hebeis

Lieber Michael Hebeis, Egons Tod tut mir und allen Egon-Fans sehr leid, es schmerzt stark seinen Hund zu verlieren.

Egon hatte so schöne Jahre bei Euch, wir freuten uns für ihn, dass er seine 2. Lebenshälfte bei Euch in Sicherheit und Vertrauen erleben konnte. Er ist über 10 Jahre alt geworden, und er hat seinen Abschied nicht Euch zur schweren Entscheidung überlassen.

Egon war ein starker, guter Bulldog. Er konnte Euch all die Jahre Freude machen, das war ihm wichtig. Liebe Grüße, Cornelia Savory


Sonntag, Mai 7, 2017

Hunde sind prosozial, sogar großzügig

Quelle: ScienceDaily (Jan. 27, 2017)


Großzügigkeit, auch unter Familienmitgliedern, gilt seit langem als spezifisch menschliches Merkmal. Dennoch zeigen Ratten, Schimpansen und auch noch andere Tiere ein ähnliches Verhalten. Rachel Dale, Friederike Range und Kollegen des Messerli Forschungsinstituts der Vetmeduni Wien hatten bereits gezeigt, dass Hunde mit anderen Hunden Belohnungsleckerli teilen, besonders wenn ihnen diese bekannt sind.

Eine neue Studie des Forscherteams nutzte nun eine komplexere Aufgabenstellung als bei der ersten Studie, um das prosoziale Verhalten von Hunden zu bestätigen. Das Experiment zeigte, dass Hunde weiterhin vertraute Partner bevorzugen. Allerdings beeinflusste die erhöhte Komplexität der Aufgabe die Bereitschaft, mit der die Hunde eine Nahrungsmittelbelohnung einem anderen Hund lieferten. Die Studie bestätigte damit, dass die gewählte Methode das Ergebnis beeinflusst und viel mehr von der sozialen Nähe abhängig ist als bisher angenommen wurde.

Erkennung von Objekten, die für die Gabe von Leckeris notwendig sind

Anstatt ein Seil zu ziehen, mussten die Hunde in der vorliegenden Studie Spielmarken erkennen, um dem anderen Hund ein Lohngut zu liefern. "Dieses Mal haben wir nicht nur einen anderen Versuchsaufbau getestet, sondern auch das Schwierigkeitsniveau", erklärt Dale. "Die Hunde wurden zuerst trainiert, eine Marke im Austausch für eine Nahrungsbelohnung für sich selbst zu berühren. Sie wurden dann trainiert, zwei weitere Marken zu erkennen: eine, die zu einer Belohnung für einen Partnerhund diente und eine, die dies nicht tat." Es wurden drei Experimente durchgeführt, um zu testen, ob die Hunde auch in dieser komplexeren Aufgabe prosoziale Verhaltensweisen zeigten, und ob sie ein Lohngut an einen Partner liefern würden oder nicht. Die Forscher haben auch getestet, ob es einen Unterschied für den Geberhund ausmachte, ob der Empfänger vertraut oder fremd war, und ob die Anwesenheit eines anderen Hundes allein schon reichte, um großzügiges Verhalten im Testhund auszulösen.

Hunde bleiben auch bei komplexen Aufgaben wohltätig

Der Testaufbau bestand aus zwei Gehäusen. Der Testhund wurde trainiert, um an einem bestimmten Ort in einem Gehäuse zu warten, bis die Forscher ein Brett mit den Spielmarken enthüllten. Der Hund konnte dann wählen, ob er eine Nahrungsbelohnung an den Empfängerhund liefern wollte oder nicht. Im ersten Test saß entweder ein vertrauter Hund oder ein fremder im Empfängergehäuse. Die Hunde konnten sich während des Experiments sehen. Bei der zweiten Prüfung blieb das Empfängergehäuse leer, aber der andere Hund war im Prüfraum vorhanden. In einem dritten Test waren die Testhunde allein im gesamten Setup. Am Ende jeder Testreihe konnten die Spendertiere sich belohnen, indem sie die Marke berühren konnten, die ihnen Lohngut lieferte. Dies wurde getan, um sicherzustellen, dass die Hunde motiviert und unbelastet blieben und nicht von einem fremden Hund beunruhigt wurden.

Das Experiment bestätigte, dass Hunde trotz der komplexeren Aufgabe weiterhin prosoziales Verhalten zeigen. Die Hunde zeigten eindeutig eine Vorliebe für das Teilen der Nahrungsmittelbelohnung mit einem vertrauten Hund. Fremde Hunde wurden fast dreimal weniger oft als vertraute belohnt. Die höhere Komplexität beeinflusste jedoch die allgemeine Häufigkeit der Nahrungsversorgung. Dieser Einfluß konnte bei den Hunden zum ersten Mal dadurch gezeigt werden, dass man das Marken-Auswahl-Experiment mit einem einfacheren vergleicht, und es bestätigt auch die Ergebnisse ähnlicher Tests mit kleinen Kindern und Schimpansen.

Die Verhaltensbiologen fanden einen weiteren signifikanten Unterschied in Bezug auf die Frage, ob die sichtbare Anwesenheit eines Partners für die Motivation des Testhundes wichtig war. Selbst wenn ein zweiter Hund im Prüfraum anwesend war, aber nicht im Empfängergehäuse, waren die Spenderhunde mehr motiviert, Lohngut zu geben. Wenn ein Testhund alleine im Zimmer war, berührte er die Marke, welche zur Belohnung eines Partnerhundes führte, viel seltener.

Dieses Verhalten ist als 'Soziale Erleichterung' bekannt. Die Theorie der 'Sozialen Erleichterung' geht von der Annahme aus, dass Tiere lieber in Gegenwart von Vertrauten agieren. Angesichts einer komplexeren Aufgabe scheint die Anwesenheit eines Partners eine noch größere Rolle zu spielen. Auch in diesem Fall bevorzugten die Spenderhunde vertraute Partner. "Der Verhaltensunterschied war jedoch kleiner, wenn es einen direkten visuellen Kontakt gab. Die soziale Erleichterung sollte daher in zukünftigen Studien und in einfachen Experimenten stärker berücksichtigt und kontrolliert werden", sagt Range.


Donnerstag, Mai 4, 2017

Der Mai bringt den Frühling :-)


Endlich Frühling! Einige BulldogfreundInnen grüßten uns mit Sonne im Gemüt :-) Alex mailte, ihr alter Stan sei so gut drauf gewesen, dass sie mal wieder weiter mit ihm laufen konnte.

Ina Teloudis verbrachte das Wochenende in Binz an der Ostsee und begegneten diesem blauen Kettenhund ;-) Eine 7monatige Hündin traf sie auch. Sie stammt aus Ungarn, die Besitzerin holte sie dort selbst ab. Sie wirkt ganz gut, die Kleine, keine offensichtliche Überzüchtung mehr :-)

Susanne schickte Fotos, auf denen ihre Zwei in den Mai hineinschlafen... Sie sammeln Kraft für den Urlaub am Meer, für den gerade gepackt wird :-)

Sie schreibt: "Nichts geht bei Muffin ohne ihren Teddy. Anstrengend!"

Der alte Dicki geht es locker an - seine Lotte passt ja mit auf ;-)

Spike dagegen erfuhr einen genußvollen Energieschub der besonderen Art ;-)

Unsere uralte Frieda, gerade 11 Jahre und 11 Monate geworden (wenn sie jung sind, zählt man die Monate, und wenn sie alt sind wieder) genoß die Sonne und ihren kleinen langsamen Gartenspaziergang.

Ihr Wasserbauch, bedingt durch den Herzbasistumor, belastet sie - aber sie will immer noch alles alleine bewältigen und alles mitmachen.

Kosmo, inzwischen ja auch schon 10, erfreute sich alldieweil an der warmen Sonne auf dem Kissen, das ich für Frieda auf ihren Lieblingsplatz gelegt hatte: "... weg gegangen, Platz vergangen!" ;-)

Zum Spargelessen wollte Frieda dann unbedingt mit. Der Schinken schmeckte auch ihr vorzüglich :-)

Anmerkung: "ALT" nenne ich einen Bulldog ab 10 Jahren. Denn "ab 10 wird es ernst". In den USA heißt es typischerweise, "ab 8 wird es ernst". Ich glaube das liegt mit daran, dass die (veterinär)medizinische Versorgung dort fast unbezahlbar geworden ist...


Sonntag, April 30, 2017

Funde und Begegnungen :-)


Alex Schnabel findet immer wieder irre Bulldog-Sachen im Internet und auch im Leben. Bulldog-Magie eben :-)

Und beim Tierarzt begegnete Alex und Stan neulich eine Bulldoggin. Die Kleine fand Gefallen an ihr. Ein lustiges Foto mit den Beiden :-)

Im Kölner Stadtanzeiger kam dieses Bild zu einem Bericht über die Sparkasse dort. Meine Schwester Gunda schickte es mir.

Ostern wanderte Gunda in Spanien durch die blühende, oft noch wilde Extremadura. Am Flughafen Madrid begegnete ihr gleich diese durstige Gestalt :-)

An diesem Wochende findet in Dalheim (bei Paderborn) wieder das jährliche Sommerfest statt. Hunde sind willkommen.

Am Donnerstag kamen wir auf dem Weg zum Klosterrestaurant an Ausstellern vorbei, die alles dafür aufbauten, und Stu entdeckte diesen fein gemachten Kerl unten, der auf einem ihm unangemessenen Platz ausharrte :-)


Wir wünschen einen herrlichen 1. Mai :-)

Dicki Borgert bekommt zur Feier des Tages Eiscreme :-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

-

LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


Blog-interne Suchmaschine : HIER




English Bulldog
Treffen
NRW
Infos + Berichte



Impressum

Tel.: 05292 1291
Stus Blog
Wohnort

Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
Herkunft der Blog Leser




Blog Index

BLOG GESAMT-
INHALTSVERZEICHNIS
chronologisch und mit Vorschau: HIER

Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv:

Wir und unser Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Pflege und Nahrung:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Krankheiten:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !
Zuchtfragen, Vereine und Welpen:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Verschiedenes rund um den Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Zuchtgeschichte(n):
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !


GESCHICHTEN (VON UND) ÜBER UNSERE BLOG-STARS:



Unser Tierarzt und
Bulldog Spezialist

Tier-Gesundheitszentrum Söhl & Koch
Lichtenau/Paderborn




Engl. Bulldog
Standard


Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009

Mit Skizze: HIER




Cornelias Engl. Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"



















"Kosmo Key Feeling Free"

















Aus Künstler-Sicht:






Lese-Stoff


Buchtipps
Unterhaltung, Gefühl, Kultur und Kunst

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek

LINK: Zelda Wisdoms "Tag für Tag Dogma"


Buchtipps
Haltung, Zucht und Gesundheit

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek




Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen!

Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright.

Cornelia Savory-Deermann


Site Meter