Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Samstag, November 18, 2017

Eine Kutschenfahrt in der Heide


Zurück von Eckernförde ging es östlich an Hamburg vorbei durch´s Land bis in die LÜneburger Heide. Wir hatten uns einen alten Heidehof als Hotel augesucht, das von der 'Naturpark GmbH' mit Gourmet-Restaurant geführt wird.

Ich hatte von einer Kutschenfahrt durch die Heide geträumt - und direkt vor dem Hotel stand (auf uns ;-) wartend eine schöne, richtig alte Kutsche. Die Pferde hießen Peter und Nele, wie amüsant, da meine Familie mich immer Neli nennt. Es war früher Nachmittag, und so ging es gleich nach dem Einschecken los.

Unser Kutscher war ein hoch gebildeter Unterhaltungskönner, der sich sein Rentnerdasein mit diesen Touristenausfahrten kurzweiliger gestaltete.

Er erzählte uns viel über die alte einheimische, so wunderbar freundliche und sehr starke Kaltblutpferderasse (ermahnte die verspielte Nele zwischendurch sich zu benehmen) und über ihre Zucht heutzutage.

Die ganze Besiedlungs- und Kulturgeschichte der Heide, die botanischen, zoologischen und ökologischen Gegebenheiten - komplexe Zusammenhänge konnte er höchst amüsant erklären. Den Tourismus nahm er ein wenig hoch: "Der Wilseder Berg, der ist der höchste hier. Glaubt man der Werbung, dann ist er oben kahl, weil er so hoch ist, dass er die Baumgrenze durchbricht ;-)" Noch ein Reisetipp von ihm.

Stu war zu Fotografieren ausgestiegen, als wir eine Heidschnuckenherde am Horizont sahen. Sechs Herden hält die 'Naturpark GmbH Lüneburger Heide' dort. Es war ein Glück eine unterwegs zu erspähen. Die Heidschnucken sind eine alte Kreuzung zwischen Hausschafen und den Alpen-Mufflons. Hier nur als Stichwort: Sie kommen mit den Ernährungs- und Landschaftsbedingungen der Heide zurecht.

Mit der Dunkelheit kamen wir dann zum Hotel zurück. Es übernachteten auch einige Jagdhunde hier - zwei davon unserem Zimmer gegenüber. Sie bellten los als wir zu unserem Zimmer gingen, Kosmo bekam kurz eine Bürste, sah uns an, und blieb still, weil wir es blieben. Als ich spät abends mit Kosmo noch mal rausging, wir waren mucksmäuschen still, bellten die Jagdhunde wieder los. Kosmo bekam jetzt nicht mal mehr eine Bürste.

Kosmo ist wirklich ein wunderbarer Reisebegleiter geworden: kontaktfreudig aber nicht (mehr) aufdringlich und (meist) gelassen wie ein Buddha die Welt betrachtend.


Mittwoch, November 15, 2017

Wunderschöne Tage in Eckernförde


Eckernförde war uns verschiedentlich empfohlen worden: als ausnehmend schöne und interessante Shopping- Kur- und Urlaubsstadt ganz allgemein. Für Segler gilt das im Besonderen, aber wir meinen nach einer Woche dort auch für Wanderer, Fahradfahrer, Reiter, Hundehalter - einfach für Jedermann.

Unser bezauberndes, romantisches Ferienhäuschen lag im Waldgarten einer Vorstadtvilla direkt am Förde-Strand gegenüber der Altstadt. Und nur ein paar 100 Meter in die andere Richtung war ein schöner, leicht verwilderter Eichenwald - dorthin ging es täglich zum Morgenspaziergang.

Eckernförde hat die höchste Hundedichte, die Stu und ich je in einer Innenstadt erlebten. Überall Hunde an der Leine - und nirgendwo ein Haufen zu sehen! Die Stadt bekam vor ein paar Jahren auch eine Auszeichnung als besonders hundefreundlich :-)

Kosmo gefiel vielen, er hatte Fans von 4 bis 80 Jahren. Besondere Freude machte unser Buddha einer Gruppe von Frauen, als er - still wie dieser - vor uns in einem Straßencafe saß. Sie lachten und lachten vor ihm los - bis eine verschnaufend meinte: "Der Hund ist herrlich, HERRLICH!"

In der Altstadt gibt es noch viel individuelles Kunsthandwerk, Goldschmiede, Bonbonkocher, Schokoladenkünstler, Maler, Kaffeebrenner, .... und sie verkauften ihre Produkte zu überraschend moderaten Preisen. Die Eckernförder pflegen zudem einen freundlichen Humor, wie dies Dachengel auch hinausposaunen ;-) Und all die vielen Schlemmerrestaurants verschiedenster Art kann man in einer Woche leider nicht alle ausprobieren.

Natürlich waren besonders Fischgerichte angesagt - und wir begleiteten einen Fischer einen Vormittag lang mit raus in die Förde zum Einziehen seines Netzes, das er am Abend vorher ausgelegt hatte.

Die kleineren Schollen wurden alle wieder zurück ins Wasser geworfen. Ekelige Quallenklumpen landeten auch dort, ebenso unzählige Seesterne, die diese Glitschmatsche mit Freude fressen. Auch Krebse waren im Netz, und als besonders glücklichen Fang sah unser Fischer den Steinbutt an, der auch im Netz war. Die Schollen landeten an Bord dann manchmal nicht in der Bütt, sondern flatternd auf dem Boden. Wir alle waren erstaunt, dass dies Kosmo überhaupt nicht irritierte, er blieb der gelassene Buddha :-).

Wir erfuhren auch viel über Meeresökologie, Fangquoten und die EU-Politik zugunsten großer Fangflotten... Unser Fischer war ein humorvoller Typ, trotz des letzten Themas.

Wieder an Land und auf der dem Hafen gegenüberliegenden Seite der Förde (Fjord meint übrigens im Prinzip das Gleiche) erlebten wir dann, wie ein Boot explodierte... Auch das regte unseren "Buddha" nicht auf. War ja schließlich nicht sehr nah.

Stu bot später seine drei Feuer-Fotos der örtlichen Tageszeitung an. Sie freuten sich, denn von ihrer Hafenseite aus war nur der Rauch zu sehen gewesen. Am nächsten Tag war eines seiner Fotos auf der Titelseite - Stu als Pressefotograf. Er hatte sogar 30 Euro dafür bekommen ;-))

Wir machten aus Ausflüge ins Land - Seen, Hügel, Wiesen, Eichenwälder, einsame Dörfer. Eine idyllische, fruchtbare Landschaft.

Unsere Rückfahrt über die Lüneburger Heide wurde auch noch abenteuerlich. Darüber schreibe ich im nächsten Beitrag.


Sonntag, November 12, 2017

Bulldog sucht neues Zuhause !


Ich unterbreche hier unseren Reisebericht, weil mich ein Notruf erreichte:

Ja hallo Frau Savory.
Habe auf Face Book von dem armen Mac gehört, Besitzerin muss ihn abgeben aus Krankheitsgründen. Können Sie das evtl. in ihrem Blog posten ??? Er ist kastriert und neun Jahre alt. Ich habe 5 Bulldoggen, sonst würde ich ihn nehmen Vielen Dank für die Mühe.
Viele liebe Grüße, Corinna Muchau

Da ich selbst nicht bei Facebook bin, bat ich Corinna um die Kontaktdaten; HIER die Telefonnummer der Ansprechpartnerin. Und hier auch noch die Email-Adresse von Corinna Muchau.

Der Bulldog sieht ganz fit und gut gepflegt aus. Scheint ein gutmütiger Kerl zu sein :-) Ich hoffe, dass er schnell ein liebevolles Zuhause findet !


Donnerstag, November 9, 2017

Mit unserem "Buddha" an die Ostsee


Der Oktober ist ein ziemlich wettersicherer Monat, und uns zog es einmal wieder hin zu Sonne und Meer. Der frische und kühle Norden ist für Bulldogs ein Paradies, also auf nach Schleswig-Holstein: Meer rechts, Meer links und Seen in der Mitte :-)

So unterwegs meiden wir Autobahnen, wir wollen viel von der Landschaft sehen und auch die Atmosphäre schöner, historischer Altstädte genießen. Deshalb übernachteten wir zunächst einmal an der Elbe in Tangermünde: ein Kleinod der Hanse.

Statt Kuchen im Cafe wählten wir nachmittags in einer ehemaligen Kirche, später Gefängnis und heute "Zecherei St. Nicolai" ein Schmalzbrot, serviert wie wohl früher den Gefängniswärtern ;-)) Kosmo bekam zu seiner Zufriedenheit davon ab. Der Spaziergang am weitläufigen Elbeufer tat uns danach aber allen gut...

Die nächste Nacht übernachteten wir in Boltenhagen an der Ostsee. Aber zunächst pausierten wir im Biosphärenreservat Elbtalaue bei Wittenberge. Es gibt dort Kurioses und endlose Wanderwege über Dämme, Wiesen und durch Auenwälder. Es wäre einen eigenen Aufenthalt wert, aber uns zog es diesmal ans Meer.

Mittagspause machten wir, kurz vor unserem Tagesziel Ostseebad Boltenhaben, erst noch in der Hafen- und Hansestadt Wismar, auch ein Juwel der Hansezeit. Auf dem alten Marktplatz kam ein Mann auf Kosmo zu, Kosmo setzte sich, die Beiden sahen sich still an, der Mann war fasziniert: "Dieser Hund ist gelassen!"

Ja, Kosmo ist dabei ein Buddha zu werden :-)

Kosmo folgte mir behutsam über die Steine ins Wasser. Ein Stück weiter war mehr Sand, dort gefiel es ihm besser. Im Wasser passte er sogar auch noch auf, wo er hintrat :-)

Am nächsten Tag ging es weiter über Landstraßen zur Fähre nach Travemünde, vorbei an einer Holzdesign-Austellung und an einem Schmetterlingszoo, in dessen Gartencafe Kosmo und Stu sich im Warten auf mich übten :-)

An der holsteinischen Ostseeküste machten wir dann nachmittags eine Pause in den "Hamptons", wie ein Restaurant bei Scharbeuz heißt und dieser Strandgegend bei New York mit seiner Speise- und Getränkekarte auch sehr nahe kommt.

Dies reetgedeckte Restaurant direkt am feinem Sandstrand gefiel uns. "DOGS WELCOME" stand gleich am Eingang: viele Gäste hatten einen Hund dabei, in seiner neuen Buddha-Art übersah Kosmo sie, selbst als er von zwei Terriern angegiftet wurde. Mensch und Hund wurde übrigens auch in den Strandkörben draußen das Essen serviert. Und es würde auch gerne "Champagner oder Anderes" zu den Strandbetten gebracht, wurde uns gesagt. Kosmo hätte das toll gefunden!

Dann fuhren wir weiter zu unserem Ferienhaus nach Eckernförde. Darüber schreibe ich im nächsten Beitrag. Kosmo jedenfalls ist ein sehr geduldiger Reisender. Hauptsache Dabeisein - ihn schätzende Menschen, ein gutes Bett und delikates Essen sind dann das i-Tüpfelchen für ihn :-)


Dienstag, November 7, 2017

Tiffy feiert ihren 10. Geburtstag


Am 6. November feiert Tiffy Nas ihren 10. Geburtstag - und das bei guter Gesundheit!

Tiffy, wir gratulieren Dir von Herzen, wünschen dir weiterhin viele Reisen ans Meer und alles, was du dir sonst noch selber wünscht.

Tiffy´s Alter zeigt sich nur in einer leichten Arthrose - sie wird mit entsprechenden Medikamenten gut versorgt und hat von Susanne und Frank eine 'Treppe' bekommen, über die sie zuhause bequem aufs Sofa steigen kann, weil Springen nicht mehr angesagt ist :-)

Tiffy lebt ja mit ihrer etwas jüngeren Halbschwester Muffin zusammen. Die beiden - so unterschiedlich sie im Wesen sind - leben wie ein "Herz und eine Seele". (Mehr über beide in ihrem Archiv)

Susanne beschreibt beide so: "Muffin ist stürmisch, wild, aber auch verschmust. Tiffy ist liebevoll, vorsichtig und zeigt ihre Gemütslage."


Liebe Susanne, lieber Frank, liebe Tiffy und liebe Muffin, wir alle wünschen Euch eine ausgelassene und speisereiche Geburtstagsfeier :-) Möge das Ergebnis für das Geburtstagskind Tiffy so aussehen:


Freitag, November 3, 2017

Heute ein Reisetipp von Gastbloggerin Susanne Nas

Zeeland - Herbsturlaub an der Nordsee


Ja! Wieder mal am Meer …… diesmal haben wir in Holland die Provinz Zeeland besucht. Zum ersten Mal "Zeeland", und es hat uns gut gefallen.

Unser Feriendomizil war das "Amadore Hotel De Kamperduinen", ein schönes Hotel direkt an den Dünen vom Banjaardstrand. Das Hotel ist sehr hundefreundlich, wir bekamen sogar ein kostenloses Upgrade auf ein Apartment. Mehr Platz für Alle!

Die Mädels haben es genossen wieder am Meer zu sein. Spaziergänge am Strand sind ja bei uns sehr beliebt.

Wir haben uns auch Middelburg, Domburg und Goes angeschaut, schöne Städtchen zum Shoppen und verweilen.

Für uns steht fest ….. Zeeland, wir kommen wieder……..


Dienstag, Oktober 31, 2017

Schräges zu Halloween ;-)


Keiner kann mir erklären, wie meine Handycamera dies Foto zustande gebracht hat...

Das Jahr über habe ich ein paar lustige/verwirrende/erschreckende Fotos für Halloween gesammelt:

Alte Eichenwälder haben es in sich! Das erfuhren wir vor ein paar Tagen:

Chilli meint: "Alles eine Frage der Perspektive"...

Muffin meint das mit der Perspektive auch ;-) Jaja, Halloween...


Freitag, Oktober 27, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson und sein Verhältnis zum Wasser


Tyson liebt Wasser über alle Maßen. Es darf nur nicht von oben kommen, sprich: er hasst den Regen. Dann niest er und schüttelt sich gewaltig, und man bekommt ihn nur mit Mühe vor das Haus. Aber nur um blitzschnell wieder ins Trockene umzukehren.

Werden wir unterwegs in der Stadt vom Regen überrascht, schleicht er wie eine begossene Bulldogge ganz eng an den Häusern entlang, in der Hoffnung nur wenig Regen abzubekommen.

Allerdings liebt Tyson das Wasser in gefrorenem Zustand, sprich den Schnee. Er ist süchtig danach, und somit ist der Winter fast seine liebste Jahreszeit. Dann machen wir die längsten Spaziergänge oder besser Schneewanderungen.

Er spielt dann mit Leidenschaft "Schneeschieber", - Schnauze nach unten in den Schnee und Gas geben.

An einem unserer Lieblingswaldwege gibt es eine Quelle, die eingefasst ist. Tyson weiß schon lange vorher, dass es am Ende des Weges Wasser gibt und man hier gut die Füße kühlen kann, weshalb er auch plötzlich unheimlich beschleunigt.

Tyson kann schwimmen. Als wir das feststellten, blieb uns fast das Herz stehen. Er folgte nämlich seiner Hundefreundin Holly, einer Border-Collie-Labrador-Hündin in den Neckar. An diesem Fluss leben wir, und der ist immerhin schiffbar.

Am liebsten ist Tyson jedoch am Meer. Wir fahren gerne nach Südfrankreich (das fanden wir auch dort :-), natürlich nicht im Hochsommer.

Der morgendliche Spaziergang am Meer ist auch für Tyson ein Genuss. So wartet er immer ganz gespannt auf die nächste Welle, - um dann vor ihr zu flüchten.

Ist er nicht schnell genug, und wird er von ihr getroffen, macht er sich wie eine begossene Bulldogge von dannen. Aber nur um ganz schnell wieder umzukehren und auf die nächste Welle zu warten.


Dienstag, Oktober 24, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Haupt

Paula feierte ihren 13. Geburtstag :-)


Berlin, 20.10.17: Hallo ihr Lieben, heute ist Paulas 13ter Geburtstag, und ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin. Ich bin seit Tagen innerlich sehr aufgeregt, und auch in den letzten Nächten habe ich darüber viel nachgedacht. Ich bin sooooo happy, niemals hätte ich gedacht, dass meine Puppe 13 Jahre wird.

Sie hat im Moment wieder mit der Blase Probleme, nächste Woche sind die Labor-Ergebnisse da. Ich habe diese Woche ein Ultraschall machen lassen, die Organe sehen gut aus. Ihr Hunger und ihre Fresslust sind nach wie vor nicht zu bremsen. Ich schicke euch ein kleines Video von ihrem Geburtstagsschmaus.

Leider ist es nur ihr Futter und Ihre heißgeliebte Banane, weil sie ja andere Sachen nicht bekommen darf, aber wie Ihr sehen könnt, läßt sie es sich schmecken. Nachdem ich das Video beendet hatte ist sie immer wieder schauen gegangen ob vielleicht der Teller wieder gefüllt ist.

Jetzt kann meine Omi erstmal ein Fress-Päuschen einlegen und Siesta halten, und später bekommt der Bulldogbauch Nachschub. Euch wünsche ich einen schönen Tag, seid ganz lieb gegrüßt und gedrückt und für Kosmo einen dicken Kuß, Eure Silvia und Prinzeschen Paula


Liebe Silvia,

alle wir Leser und Leserinnen gratulieren Paula zu ihrem stolzen Alter sehr, und Dir gratulieren wir dazu auch von ganzem Herzen.

So viel hingebungsvollen Einsatz, Arztbesuche und Fürsorge jeder Art, wie Du ihn insbesonders die letzten Jahre der doch inzwischen schwachen und kranken Paula geschenkt hast, es wird Dir wahrlich mit diesem wunderbarem 13tem Geburtstag von ihr gelohnt :-)

Wir freuen uns so mit Dir. Es ist wunderbar, welches Lebensgeschenk die Liebe ist :-) Deine Cornelia

Hinweis: Mehr zu Paulas Leben findet sich in ihrem Archiv.


Freitag, Oktober 20, 2017

Neue Dicki-Abenteuer


Dicki Borgert ist eine Persönlichkeit, das zeigen allein schon seine "Gesichter", die er auf Fotos macht ;-). Isabelle hat uns wieder neue geschickt.

Im Herbst wird gejagd, FLEISCH!, aber der Sommer war ernährungsmäßig auch nicht schlecht!

Der Herbststurm vor 2 Wochen schlug im Oderbruch bei Borgerts und ihren Pferden, Schafen, Hühnern und sonstigem Kleintier brachial zu. Ein Ast durchschlug sogar das Hausdach - aber die Ställe hielten. Aufräumen, reparieren und Nerven behalten war angesagt. Isabelle mailt:

"Alle ackern, sägen, arbeiten... nur einer nicht... er hockt seit 9 Uhr früh in seinem Auto und bewegt sich keinen Meter..."

"Er hat übrigens das Auto geschrottet! Ich hatte den Gang drin, als ich ausstieg. Nach ein paar Augenblicken kam ich zurück, das Auto war weg... Er hatte es in den Graben gesetzt!" WIE ? "Mit seinem dicken Hintern löste er den Schalthebel, als er sich vom Beifahrersitz auf den Fahrersitz schob!" ...

Das Auto fährt noch, ein neues war eh fällig und schon bestellt. "Das bleibt jetzt seins!", meint Isabelle. Ja Dicki, Respekt, das ist in deinem Sinn gelaufen ;-)


Montag, Oktober 16, 2017

Little - gar nicht mehr so klein :-)


Nach Jack´s Tod veränderte sich Little. Johannes und Roswitha sagten, zu ihrer Freude sei er jetzt viel ausgeglichener, so sanft und noch viel anhäglicher geworden. Er strahle entspannte Zufriedenheit mit sich und seinem Leben aus, laufe nicht mehr aufgeregt herum, um nur ja hinter dem großen Jack beachtet zu werden.

Kosmo, Lady von Evelyn Riesen, und noch andere Bulldogs erlebten ihre neue Rolle als Einzelhund ähnlich. Und Isabelle Borgert erzählte mir nach Emmy´s Tod, sie könne nur sagen, dass Dicki deutlich froh sei, diese starke Person los zu sein.

Das heißt nicht, diese Bulldogs würden ihre alten Gefährten nicht vermissen, zum Beispiel zum Spielen und Balgen, es heißt nur, dass sie zwiespältige Gefühle haben - ein "Sowohl-als-Auch" - wie Menschen das auch kennen.

In einem alten Artikel des "Stern" über den English Bulldog stand geschrieben, er sei die einzige Hunderasse, die Menschen der eigenen Spezies vorzögen. Ja, das können viele von uns bestätigen.

Roswitha erzählt: "Früher nahm Little ruhig zur Kenntnis, dass ich das Haus verließ, heute heult er traurig in den höchsten Variationen los, wenn ich gehe."

Musikalisch war Little, anders als Jack, schon immer. Wenn Johannes Trompete spielt, heult er dazu mit, ja er trainiert sich in kleinen Tonfolgen, versucht mit zu "singen" :-) LINK ZUM VIDEO

Auch ansonsten ist Little nicht schweigsam: er schnarcht zum Engelerwecken.

Lustig ist das in Roswithas Praxis. Sein Zimmer liegt neben dem Wartezimmer, und durch die Wand können ihn die Patienten hören. Neulich sagte ein kleines Kind seiner Mutter dort: "Der ist soooo müde."



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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