Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Samstag, Juni 24, 2017

Trauer auch um Jack


Wir bekamen sehr mitfühlende, herzliche Beileidsmails - auch von "stillen" Blogleser. Euch allen ganz vielen Dank für Euer uns gezeigtes Mitgefühl.

Die Mails von Johannes und Roswitha Stahl aus Oberbayern möchte ich hier gerne wiedergeben, denn sie haben auch gerade ihren Bulldog, Jack, verloren. Wie taurig, wie schmerzvoll. Wir sind bei Euch, lieber Johannes und liebe Roswitha.

Weilheim, 11. Juni 17: Liebe Familie Savory, Gerade habe ich gelesen, daß Ihre Frieda gestorben ist. Wir möchten Ihnen ganz viel Kraft wünschen! Seit mehr als 10 Jahren lesen wir Ihren Blog.

Heute vor 4 Wochen ist unser Jack mit 10 1/2 Jahren gestorben. Er war für uns die liebste und beste Bulldogge auf der Welt. Es tut so unendlich weh, man kann es gar nicht in Worte fassen.

Wir denken an Sie, Viele liebe Grüße, Johannes und Roswitha

Weilheim, 13. Juni 17: Liebe Cornelia, lieber Stu, vielen herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen. Wir schicken Ihnen ein paar Bilder von Jack und von Little (er ist 3 Jahre alt). Ohne Little wäre es jetzt ganz einsam.

Das Bild mit den Blumen ist sein Totenbett auf "seiner Couch". Leider konnte er nicht selber einschlafen und wir mußten am Sonntagabend den Tierarzt hohlen. Am Montagabend haben wir ihn dann in unserem Garten beerdigt.

Wenn Sie einverstanden sind, könnten wir ja mal telefonieren. Das wäre vielleicht einfacher. Viele liebe Grüße aus Weilheim Johannes und Roswitha

Johannes und ich telefonierten dann miteinander. Es tröstet Erinnerungen aus dem Leben seines toten Bulldogs zu erzählen. Damit wird er im Herzen wieder jung und lebendig.

Johannes erzählte, dass Jack viel krank war. Als Welpe hatte er schon eine Lungenentzündung. Später entwickelten sich bei ihm Blasensteine, die operativ nicht alle entfernt werden konnten. Eine Fistel (künstlicher Ausgang) wurde gelegt. In Laufe der Jahre bekam er immer häufiger heftige Blasenentzündungen. Seine Lunge zeigte auch Schädigungen, vermutlich hing das mit der frühen Lungenentzündung zusammen. Als Konsequenz mußte sein Herz sich stetig überaus anstrengen, um den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Bis es dann dieses Übermaß an Arbeit nicht mehr voll leisten konnte, und das führte zu Wasseransammlung im Bauch. Johannes und Roswitha sind beide Ärzte, und Roswitha machte die nötigen Bauchpunktionen selbst bei ihm.

Johannes und Roswitha machen häufig Urlaub in Italien. Natürlich kam Jack mit. Dort bekam er wegen seines so überwältigend lieben Wesens den Spitznamen - oder besser gesagt den Ehrennamen - "Il Santo" (der Heilige :-)

Jack war ein sehr geduldiger und seelenvoller Bulldog. Ein Herzenshund. Dass er bei seinen Krankheiten so alt wurde, zeugt von der Liebe, die er bekam und gab. Wie schön, so etwas erlebt zu haben. Es prägt uns und unser Leben, und es bleibt uns unauslöschlich erhalten.


Mittwoch, Juni 21, 2017

Kurznachrichten aus der Wissenschaft


Darmentzündungen
Quelle: ScienceDaily (Okt. 3, 2016)

Die Mikrobenarten, die in unseren Verdauungstrakt leben - können bei der entzündlichen Darmerkrankung (IBD) eine Rolle spielen. IBD ist eine Familie von Krankheiten, zu der Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehört. IBD ist gekennzeichnet durch eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt, die Schmerzen, schwere Durchfälle und Gewichtsverlust verursachen kann.

Da Hunde auch darunter leiden können, analysierten Forscher an der Universität von Kalifornien, San Diego School of Medicine, Fäkalproben von Hunden mit und ohne Krankheit. Sie entdeckten ein Muster von Mikroben, welches auf IBD bei Hunden hindeutet. Die Forscher suchten nach Ähnlichkeiten und Unterschieden in den mikrobiellen Spezies, die bei IBD- und Nicht-IBD-Hunden gefunden wurden. Die Unterschiede waren signifikant genug, um IBD-Hundefäkalien von Nicht-IBD mit über 90 % Genauigkeit unterscheiden zu können. Die Forscher verglichen diese Hundedaten mit parallelen Befunden beim Menschen. Das Team fand einige Ähnlichkeiten in den mikrobiellen Wechselwirkungen von IBD-Proben zwischen Hunden und Menschen, aber die Überlappung war nur teilweise. Zum Beispiel sind Fusobacterium-Bakterien mit Krankheiten beim Menschen assoziiert, aber bei Hunden in den Nicht-IBD-Proben. Dieser Ansatz zur Diagnose von IBD bei Hunden steht noch nicht für Tierärzte oder Hundebesitzer zur Verfügung.

Anmerkung: Bei länger andauernden Durchfällen sollte man den Hunden in jedem Fall Bakterienkulturen, die typischerweise einen gesunden Darm besiedeln, eine Zeit lang täglich geben. Man bekommt sie als Paste beim Tierarzt.

Angeborene blasige Hautstörungen
Quelle: ScienceDaily (Juni 1, 2017)

Forscher an der Universität von Helsinki haben einen neuartigen Gendefekt identifiziert, der eine blasenbildende Störung der Haut, Epidermolysis bullosa, bei Hunden verursacht. Sie tritt, aufgrund eines identischen Gens, auch bei Menschen auf. Erbliche Blasenstörungen der Haut werden, in unterschiedlicher starker Ausprägung, bei Menschen und Tieren gefunden. Ein typisches Symptom ist empfindliche Haut, die leicht beschädigt wird, gefolgt von Blasenbildung und Abrieb der Haut. Dies wird durch einen Defekt oder Mangel der Strukturproteine der Haut verursacht.

Weil diese Blasenbildung bei Geschwisterwelpen beobachtet wurden, lag der Verdacht auf einen Erbdefekt nahe. In genetischen Studien wurde der Gendefekt, der die Krankheit verursachte, im COL7A1-Gen gefunden. Das Gen ist verantwortlich für die Herstellung von Kollagen, ein wichtiger Bestandteil bei der Erhaltung der Elastizität der Haut. "Kollagen hat eine wichtige Aufgabe bei der Verankerung der Ober- und Unterhautschicht miteinander. Durch die Abwesenheit des funktionierenden Proteins sind die Hautschichten leicht abgelöst", verdeutlicht Julia Niskanen, ein Forscher an der Universität von Helsinki.

Die Identifizierung des Gendefekts ermöglicht die Identifizierung jener Hunde, die für die Zucht verwendet wurden, und die den Defekt tragen, was es wiederum ermöglicht, die Störung wirksam zu beseitigen.

Angeborene Muskelschwäche
Quelle: ScienceDaily (Apr. 5, 2017)

Ein Team von Forschern in Frankreich und Teams von der University of Washington und der Harvard Medical School in den USA, erzielte durch Gentherapie einen neuen Schritt zur Behandlung myotubulärer Myopathie. Die Forscher zeigten die Wirksamkeit der Verabreichung eines therapeutischen Vektors durch eine einzige intravenöse Injektion und identifizierten die Dosis, die die Langzeitmuskelstärke der Erkrankung wiederherstellt.

Myotubuläre Myopathie ist eine X-verknüpfte genetische Erkrankung, die 1 bei 50.000 Neugeborenen betrifft. Es wird durch Mutationen im MTM1-Gen verursacht, das für Myotubularin kodiert, ein Protein, das an der Funktionsweise von Muskelzellen beteiligt ist. Die schwere Form der Krankheit führt zu Hypotonie, generalisierte Muskelschwäche und Tod in der frühen Kindheit aufgrund von Atembeschwerden. Hunde, die von dieser Myopathie betroffen sind, haben auch eine reduzierte Lebenserwartung. Bis heute gibt es keine wirksame Behandlung für diese seltene Krankheit. In der vorliegenden Studie entwickelte und produzierte das Team von Genethon einen Adeno-assoziierten Virus, der in der Lage ist, eine normale Kopie des MTM1-Gens in der gesamten Muskulatur zu liefern. Das AAV-Produkt wurde durch eine einfache intravenöse Injektion bei zehn Wochen alten Hunden verwendet, die die ersten Symptome der Erkrankung zeigten - anstelle der lokoregionalen Verabreichungswege, die in früheren Studien verwendet wurden.

Die Behandlung stellte im ganzen Körper die Muskelkraft und Muskelfunktion wieder her und verlängerte das Leben der betroffenen Hunde. Behandelte Hunde waren von normalen Tieren - nach 9 Monaten Produktinjektion - nicht zu unterscheiden.


Samstag, Juni 17, 2017

Lieber Spike: Happy Birthday!

- und etwas zur Globalisierung ;-)


Am 10. Juni feerte Spike Schmadtke seinen 8. Geburtstag. Frauchen Tanja schickte das Foto mit dem passenden Spruch dazu :-) Wir alle gratulieren :-)


Dieses besonders lustiges Bild - ewiges Thema - bekamen wir auch zugemailt.... ;-)))


Eine Überraschung kam aus China: mein Neffe Dari Deermann arbeitet und lebt seit Kurzem in Chengdu , einer Millionenstadt, die sich auch "Panda-Hauptstadt der Welt" nennt. In einem Cafe in der Nähe eins phantasievoll angelegten Parks der Stadt machte er dieses Foto:

Das ist auch Globalisierung :-)

Typisch chinesisch ist an dem vorderen "Global-Bulldog" seine halsbandartige Schulterbedeckung und seine strikt aufrechte Haltung, beides so wie es der klassische chinesische Wächterlöwe, ursprünglich vor Tempeln stehend, zeigt :-)


Mittwoch, Juni 14, 2017

Lieber Stanley: Weiter gute Besserung


Letzte Woche hatte Alexandra Schnabels Stanley einige beängstigende Ausfälle in der Orientierung und auch in der Hinterhand. Er ist jetzt 10 1/2 Jahre alt, und da macht man sich schon ernste Sorgen.

Seit gestern geht es ihm wieder besser. Gottseidank. Wir wünschen ihm weitere Stabilisierung seiner Gesundheit!

Diese Fotos sind vom letzten Jahr. Welch löwige Pracht - auch der Hund ;-)

Unten: Eine Wiese zum hinein Versinken, meint auch Stanley :-)

Zur Zeit erblüht der Mohn am Feldrain; Alex mailte uns auch herrliche Aufnahmen aus dem letzten Sommer von Stanley in dieser Pracht :-)

Liebe Alex, wir wünschen Dir einen schönen Sommer mit einem gesunden Stanley. Kopf hoch :-)


Samstag, Juni 10, 2017

Frieda: Time to die :-(


Ja, Frieda´s Zeit zu sterben war gekommen. Wir alle wußten es, auch sie.

Wie ich im Beitrag vom 31. Mai schrieb, war sie am Morgen nach ihrem Geburtstag äußerst schwach. Sie ging zwar, wenn auch wackelig, zum Pipimachen in den Garten, aß aber nichts mehr. Dann in der Nacht (1. Juni) begann ihr Sterben gegen 5.00 Uhr morgens. Ich schlief neben ihr und wurde durch ihr Erbrechen wach. Über eine halbe Stunde lang würgte sie immer wieder. Ich schob ihr saubere Handtücher unter und beruhigte sie. Dann döste sie ein.

Ihr Bewußtsein fluktuierte; sie sah mich immer wieder einmal bewußt an, dann tauchte sie wieder ab in andere Welten. Gegen Morgen riefen wir ihren Tierarzt Kim Söhl an und baten ihn zu uns zu kommen und ihr Sterben zu beenden. Sie verließ diese Welt schon während der Beruhigungsspritze.

Zurück blieb eine Verlorenheit und eine Leere, die ich im Herzen, aber auch stark und konkret noch tagelang an meiner rechten Seite spürte, an der sie, besonders in den letzten Wochen, immer neben mir gelegen hatte.

Kosmo half uns über die Maßen. Er war dabei gewesen, als Frieda starb. Er wußte darum. Anstatt sich wie sonst in den Vordergrund zu drängeln, drängelte er sich in den Hintergrund. Zum Krematorium nahmen wir ihn anschließend mit. Als wir zurückkamen suchte er sie nicht. Als wir "Frieda" sagten, bewegte er kein Ohr... Er lebte schon in der neuen Gegenwart...

Neben Kosmo half uns auch im Herzen zu wissen, dass Frieda einfach nicht mehr weiterleben gekonnt hatte. Sie schenkte uns noch ihren 12. Geburtstag als Feier ihres ganzen Lebens; bei allem Schmerz, welch ein Liebesgeschenk ist solch ein Abschied. Wir danken ihr für ihre Liebe, ihre Kraft, ihre Vitalität, ihr Verantwortungsgefühl für ihr Rudel, für ihre Späße, ihre Klugheit, auch für ihren Dickkopf, der uns oft schmunzeln ließ. Und für ihren Sohn Kosmo.

Wir danken allen Freunden, die uns schon ihr Beileid und Mitgefühl ausdrückten. Es hilft sich nicht allein mit diesem Schmerz zu fühlen, wir Hundemenschen kennen das alle.

Dieses Blog wurde mit Friedas Geburt vor 12 Jahren begonnen. Es ist ihr Denkmal. Solange Kosmo lebt, werde ich es auch weiterführen. Ihm und allen Bulldogs zu Ehren.


Mittwoch, Juni 7, 2017

Heute Fotogrüße von Gastbloggerin Susanne Nas

Tiffy und Muffin waren wieder am Meer !!!


Hallo Cornelia, jaaaa ?? wir waren wieder am Meer !!! Fehmarn, unsere Lieblingsinsel.

Zwei Wochen Strand und Meer und dazu bestes Urlaubswetter. Unsere Ferienunterkunft war direkt am Strand, der von Garten aus über eine kleine Holztreppe gut zu erreichen war.

Tiffy und Muffin hatten den Weg zum Wasser schnell raus, die Beiden lieben es am Strand zu laufen.

Wir hatten mal wieder eine schöne Zeit am Meer……… Liebe Grüße aus Herdecke und bis bald, Susanne.


Samstag, Juni 3, 2017

Kühe und Hängematten :-)


Stanley und Kosmo sind beide zehnjährige Rentner, und beide noch echt gut drauf; wenn auch wohlüberlegter als früher :-)

Mitte Mai ließ der Bauer hinter unserem Haus seine Kühe wieder auf die Weide. Wir freuen uns immer alle darüber, denn sie leben als natürliche Herde hinter uns: Kühe, Rinder (Jungkühe), Kälber und ein Bulle. Besonders die Jungkühe sind neugierig und kontaktfreudig. Halten Kosmo vielleicht für einen kleinen (Bull-)Artgenossen ;-)

Ja, der Klügere gibt nach ;-) TRAURIG...

Alex Schnabel schickte zwei schöne Fotos von Stanley in seinem Garten.

Stanley lebt nicht so auf dem Land wie Kosmo. Kühe können ihn da nicht überraschen. Also herrliche Ruhe :-)


Mittwoch, Mai 31, 2017

Friedas 12. Geburtstag :-)


Gestern durften wir Friedas 12. Geburtstag feiern - wir hatten uns so gewünscht, dies trotz ihres Herzbasistumors noch zu erleben, und es wurde wahr. Frieda hatte sogar einen ausgesprochen guten Tag :-)

Sie hörte uns morgens früh mit Kosmo im Wohnzimmer und stand gemächlich aus dem gemütlichen Bett auf um teilzuhaben.

Wir holten ihr einen Ehren-Blumenstrauß und machten ein Sahneherz als Frühstück für sie.

Ihren Sohn Kosmo ließ sie wie immer mitschlecken :-) Er sie aber auch - schließlich könnte er sie mit Leichtigkeit wegschubsen. Er respektiert sie, und sie gönnt ihm :-)

Für den späten Nachmittag hatten wir ein paar von Friedas Fans eingeladen. Alle wußten, dies war Friedas Abschiedsparty.

Sie bekam Schmusetierchen, dicke Fleischwürste und auch einen kleinen Kauknochen für ihr altes Gebiß. Nun, wie erwartet riss sich Kosmo das meiste davon unter den Zahn :-)

Frieda war den ganzen Tag lang erstaunlich lebhaft und fröhlich. Sie genoß alle Zuwendung und Liebe auf eine sanfte und stille Art. Wir Menschen erzählten uns viel aus ihren jungen Jahren, besonders über ihre so sensible und rücksichtsvolle Kinderliebe....

Kosmo strengte sich sehr an, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das gelang ihm, indem er nach jedem Bad versuchte alle mit naß zu machen :-) Er verkörperte das wilde Leben an diesem Abend, und das tat uns gut.

Frieda zog sich erst spät zum Schlafen zurück auf ihr Bett :-)

Heute ist Frieda sehr schwach und liegt nur still an unserer Seite. Es ist als meint sie selbst, dass nun der Abschied kommen darf...


Sonntag, Mai 28, 2017

Heiße Tage, Garten-(Lauben)tage!


Seit drei Tagen haben wir Sommerwetter, keine Wolken und Temperaturen bis zu 29 Grad. Da bleiben Bulldogs blieber zuhause im Garten, besonders wenn sie schon Rentner sind :-)

Zum Nachmittag hin wurde die schattige Laube der Treffpunkt. Zuerst kam Frieda mir dorthin nach.

Dann kam Kosmo: er schnupperte ihr zu nah an IHREM Korb herum, deshalb wurde ihm zuerst der Zahn gezeigt und als das nicht half, keifte sie ihn kurzangebunden an.

Das wirkte sogleich; er legte sich gehorsam in geziemendem Abstand auf den Teppich daneben.

Er tat mir leid und ich holte ihm den zweiten Korb von der Terrasse in die Laube. Er nahm ihn dankend an, fühlte sich aber - seinem Gesichtsausdruck nach - immer noch "abgeschoben" :-)

Zu Wochenbeginn noch, bei deutlich kühlerem Wetter, konnte selbst unsere Ururomi Frieda es nicht abwarten, mit ins Auto zu kommen um zum Essen zu fahren. Irgendwie merkt sie uns an, ob es in die Arztpraxis oder ins Restaurant gehen soll! Im ersten Fall ist sie gelasssen freundlich dabei, im zweiten fast zitternd vor freudiger Erwartung :-)

Auf dem Weg zu unserem Stamm-Gasthaus 'Bei Steffi und Matt' im Nachbardorf spazieren wir immer erst ein wenig durch die Felder. Kosmo markiert dann natürlich stets fleißig ;-)

Jetzt hoffen wir Savorys wieder auf solch kühlere Tage :-)


Mittwoch, Mai 24, 2017

Hundenamen werden immer individueller


Vor ein paar Tagen erschien in der FAZ ein Artikel über die heute beliebtesten Namen in Deutschland. Zu meiner Freude wurde weitergelinkt zu einem Artikel von 2012 über den Wandel populärer Hundenamen. Die Autorin meint: "Rex war einmal. Der Hundebesitzer von heute will zeigen: Er ist Kosmopolit."

Für ihre Magisterarbeit im Fach Onomastik - also Namenkunde - hat Eva Schaab Hundenamenlisten von 1907 und 1916 ausgewertet und zusätzlich 1000 Hundebesitzer gefragt, wie ihr Haustier heißt und vor allem warum es so heißt. Demnach sind Ben (Benny) und Sam (Sammy) die derzeit beliebtesten Namen für Rüden. Hündinnen werden mit Vorliebe Gina genannt.

"Insgesamt fiel auf, dass kaum ein Hundename doppelt vorkam", sagt Eva Schaab. Mehr als die Hälfte, also 538 der insgesamt 1000 Hundenamen, wurden nur einmal vergeben. "Es kommt mir so vor, als solle der Hund ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit sein", sagt die 26 Jahre alte Wissenschaftlerin aus Mainz. "Der Mensch will zeigen, wie lustig oder einfallsreich er ist." "Vielfalt und Einzigartigkeit wird bei der Namensvergabe immer wichtiger", sagt Damaris Nübling, Professorin für Onomastik in Mainz und Mentorin von Eva Schaab.

Kosmopolitisch und anglophil zeigt sich der Hundebeitzer heute mit Namen wie zum Beispiel "Cheyenne" oder "Merlin". Vor hundert Jahren dagegen war er noch Patriot und bevorzugte es seinen Hund "Fritz" oder "Rhenus" zu nennen.

Eva Schaab stellt ebenfalls fest, dass vor 100 Jahren Hunde ob ihres Äußeren manchmal noch "Krummbein" hießen. Andere sagten mit ihren Namen etwas über ihre Funktion oder ihre Fähigkeiten aus: "Greifan" oder "Putzenweg" oder "Taugenichts". Heute hingegen lassen nur noch wenige Namen auf Äußerlichkeiten schließen - und wenn, dann nur verschlüsselt oder zumindest nicht in deutscher Sprache. Schwarze Tiere heißen kaum mehr Nero, sondern allenfalls "Blacky"."

Hierzu muß ich anmerken, dass viele Bulldogrüden "Spike" (the spike = die Spitze, der Dorn, der Eckzahn) heißen. Hier ist der Bezug zu seinem Aussehen klar :-)

Im zitierten Artikel wird auch ausgeführt, dass "einige Hundehalter ihr Tier so nennen, wie ihr Kind nicht heißen darf. Schließlich ist es in Deutschland nicht erlaubt, seinem Kind zum Beispiel Produktnamen zu geben. Hundehalter aber müssen sich keinen Regeln unterwerfen. Mit Vorliebe benennen sie ihr Tier daher auch nach alkoholischen Getränken: Jim Beam oder Brandy, Asti oder Calvados. Beim Bulldog sind Essensnamen beliebt, wen wundert das? ;-). Sie zeugen oft vom Sinn für Humor seiner Besitzer :-) "Bacon", "Chilli" und "Muffin"sind drei Beispiele aus diesem Blog.

Wie bei den Namen für Kinder wird heutzutage zunehmen der Klang des Namens beachtet.

Den kosmopolitischen und die Klangsaspekt befriedigen oft Landschafts- oder Städtenamen; zum Beispiel "Dakota", "Yukon" oder "Sidney". Dabei werden tief klingende Vokale wie "u" und "o" eher mit Rüden assoziiert, weich klingende wie "i" und "e" eher mit Hündinnen. Das "a" scheint eher als weiblich empfunden zu werden, wie es als Endvokal in Alma, Wilma, Frieda usw. zeigt. Aber zunehmend werden auch Rüdennamen (Jungennamen) - unter diesem Aspekt gesehen - weiblicher, wie z.B. "Joda". Das "Y" als Endlokal für beide Geschlechter (Sammy, Tammy usw.) zeigt den gleichen Trend zu mehr Weiblichkeit.

Beim Bulldog ist mir aufgefallen, dass besonders die Rüden oft nach menschlichen Vorbildern genannt werden. "Winston" oder gleich "Churchill" ist klar, aber auch "Anton" (Schwarzenegger), "Stan" (Laurel) oder Camilla (Duchess of Cornwall) sind beliebt. Nun, solange niemand seinen Bulldog "Trump" nennt, ist das ok :-)


Samstag, Mai 20, 2017

Bulldogs - Dies und Das :-)


Meine Schwester Marcelle verbrachte Ostern in Holland an der Nordsee. Klar, in Holland gibt es viele Bulldogs, und so begegnete ihr auch gleich ein guter, fitter Rüde.

Wieder Zuhause traf sie eine 7monatige Welpin in der Stadt, VDH-Zucht, und wie sie sagt, viel zu dick; aber auch sehr lieb.

Ich mußte vor ein paar Tagen noch mal in das Gartencenter des Paderborner Großhandels. Von den neulich gezeigten Bulldogs (Beitrag 23. April) dort waren die meisten verkauft. Erstaunlich, weil es hier kaum lebende Bulldogs gibt - sie scheinen einfach als Typ zu faszinieren :-)

Es gab eine neue Kollektion:

Diese Bulldogs gefielen mir richtig gut. Jeder hatte durch die Holzmaserung ein idividuelles "Fell" und jedes Gesicht zeigte zudem durch die Schnitzerei seine ganz eigene Mimik!

Unsere Frieda und Kosmo wünschen Euch noch einen schönen Sonntag draußen in der Frühlingssonne.

... oder besser doch im Schatten? Mal sehen... :-)

Ich lag in der Hängematte, und sie blieben dann im Gras daneben. Naja, Ihr kennt dies wundervolle Rudelgefühl :-)


Mittwoch, Mai 17, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Frühlingsgrüße von Caligula


Frühling... ja genau, Dicki erlebt nun seinen 12. Lenz und hat beschlossen, sich noch Mal zu melden:

Frühling, ja, den merkt man an unserer Lotte. Die ist mit ihren 10 Monaten tatsächlich im Hundefrühling, erfreut sich einer unglaublichen Rennlust und ist draußen im Revier so gut wie nicht zu bremsen. Ich komme da natürlich nicht mehr mit und freue mich, wenn ich im Auto auf die wilde Bande warten kann.

Oder, was ganz neu ist: Ich darf beim Joggen nun auch bei Herrchen im Jogger mitfahren. Das ist toll, wenn wir alle zusammen eine Runde rennen. Ich stehe in meinem Wagen und treibe das Volk laut bellend an. Das bringt mir so viel Spaß wie eh und je.

Ansonsten spiele ich auch noch mit Skalli. Nicht nur bei Skalli genieße ich immer noch den größten Respekt, auch bei den Hundeweibern zählt Dickis Wort nach wie vor. Ein böser Blick und klein Lotti verzieht sich und Amira leckt mir die Schnauze.

Ja, und Agility? Mit Frauchens Hilfe kann ich auch noch die Wippe laufen. Tja, was gelernt ist, ist gelernt.

Ihr seht also, mir gehts sehr gut und ich bin richtig stolz, wieder einen kleinen Hund großbekommen zu haben.

In diesem Sinne einen schönen Frühling, der alte Dicki



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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