Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv: Beiträge ab 2005 zum Thema

Ernährung und Leckerli


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Samstag, Juni 18, 2016

Gewichtsfragen


Ernährungsfragen kann man, anders als Gewichtsfragen, meiner Erfahrung nach kaum allgemein beantworten: die Hunde reagieren speziell durch die Zunahme von Allergien sehr verschieden. Manche Bulldogs vertragen so ziemlich jedes Futter - so wie unsere Beiden - andere reagieren speziell auf Trockenfutter negativ.

Allergien wandeln sich nach einiger Zeit auch gerne: wird z.B. auf Rindfleisch allergisch reagiert, auf Pferdefleisch aber nicht, so kann das nach einigen Wochen genau umkippen. Für mich selbst leite ich daraus ab, dass grundsätzlich nie immer nur das Gleiche gefüttert werden sollte. Ein "Stets-und-immer-das-Gleiche", ja das wollen wir Menschen schließlich auch nicht ;-) Eine Allergie dagegen, als Antwort des Körpers, erscheint mir naheliegend.

Nun zu der Gewichtsfrage: sie ist von Gewicht, denn sie ist ein Hauptfaktor für Gesundheit und ein langes Leben ohne Verlust der Beweglichkeit.

Es fällt auf, dass viele Notbulldogs Übergewicht haben. Das liegt nicht an einem ZUVIEL an Nahrung, sondern an minderwertiger, das heißt billiger und/oder auch ganz falscher Nahrung - wie zum Beispiel Reste von Fritten usw...

Es ist wie bei Fast Food für Menschen: zu viel Mehl und Zucker, zuviel Fett, zu wenig Proteine und zu wenig Bewegung, um das Übermaß an Kohlhydraten zu verbrennen.

Ungeliebten Hunden, wie z.B. in Puppy Mills, gibt man altes Brot statt ausgewogenes Fertigfutter. Oder Billigst-Fertigfutter aus tierischen Abfällen...

Es gibt aber auch Hunde, die aus falsch verstandener Liebe überfüttert werden - statt aus richtig verstandener Liebe mit ihnen zu wandern. Diese Hundebesitzer wissen oft, dass sie weniger füttern sollten, aber sie kommen gegen ihren Füttertrieb nicht an... vielleicht ist dies Ausdruck davon, dass sie selbst mehr Zuwendung wünschen. Nun, nicht nur in Bezug auf Zuwendung, auch in Bezug auf andere soziale Defizite muß oft der Hund als "Ausgleich" herhalten; aber das ist ein anderes Thema.

Wie dem auch sei, geben Sie Ihrem Bulldog auch immer wieder Gemüse und Obst ins Futter oder zwischendurch. Melonen sind eine geliebte Erfrischung für Ihren Bulldog :-) Möhren und Kolrabi sind etwas süß im Geschmack, wohl deshalb mögen unsere Bulldogs sie in der Regel gerne. Sie sind Ballaststoffe, die auch für festen Stuhl sorgen und somit durch dessen Druck die Analdrüse leerdrücken.

Der Kürbis

Besonders möchte ich auf die gute Wirkung des Kürbis hinweisen: zu dünnen Stuhl verfestigt gekochter Kürbis - und zu festen Stuhl weicht er auf. Eine Wunderfrucht :-)

Bei Kaffee und Kuchen auf dem Tisch gilt es dagegen seinem Bulldog zu widerstehen ;-)

Zum Thema Fressen fand ich ein lustig bulldogtypisches Video: Gus genießt seine 1. Geburtstagstorte :-) ---> Link hier! <--- (Screenshot unten)

Noch ein paar Worte zum "Füttern, wie ein Wolf frißt".

Ich weiß, Füttern ist so etwas wie eine Glaubensfrage. Aber unser heutiger Hund sieht nicht nur völlig anders aus als der Wolf, seine Sinne, seine Instinkte, seine Kaukraft und auch sein Stoffwechsel sind nicht mehr wie beim Wolf. Wir wissen heute durch die Forschungsergebnisse der Epigenetik, dass die Gene bei Wolf und Hund zwar gleich sind, aber es sind längst nicht mehr all die gleichen Gene "ein- oder abgeschaltet", und zwar als Folge der nicht mehr gleichen Umweltbedingungen, deren Wirkung sich vererbt.

Es mag für manche Arbeitshunderassen gut sein, sie wie einen Wolf zu füttern, aber für einen English Bulldog in der Regel wohl kaum.


Freitag, Oktober 3, 2014

Hundefutter wird Gourmet-Futter:

Neue Trends in der Tiernahrung

Quelle: ScienceDaily (July 18, 2014)


Vier von fünf Tierbesitzer betrachten ihr Haustier als Familienmitglied, und die Verbraucher verlagern ihre Prioritäten, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln für ihre Haustiere geht, entsprechend.

In der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Food-Technologie (USA), die vom Institut für Lebensmittel-Technologen veröffentlicht wird, schreibt Redakteur A. Elizabeth Sloan über die jüngsten Trends in der Gourmet-Tiernahrung.

  1. Auf den Premium-Sektor entfielen 40 % des 26 Milliarden Dollar US-Marktes für Tiernahrung in 2013 (Packaged Facts, 2014).
  2. Der Verkauf von natürlicher Tiernahrung betrug im Jahr 2012 (Packaged Facts, 2014) 4.100.000.000 $.
  3. 79 % der Tierbesitzer geben an, die Qualität des Essens ihre Haustiere 'ist ebenso wichtig wie für ihrem eigenen' (Mintel, 2013).
  4. Top-Verkäufer von Tierfutter hatten "Begeisterung" erreicht über Haustier-Lebensmittel mit Aromen, Soßen, menschlichen Rezepten und Spezial-Essen wie Vorspeisen und Frühstück (IRI, 2014).
  5. In die Hälfte der neuen, gepriesenen Tiernahrung sind Vitamine, Antioxidantien, Eiweiß und DHA für Welpen aufgenommen worden; dafür keine Füllstoffe, keine künstlichen Zutaten oder Nebenprodukte (Packaged Facts, 2014).
  6. Im Jahr 2013 hatten mehr Haushalte Hunde als Kinder: 39 % der Haushalte waren mit Hund, 32 % der Haushalte waren mit Kindern (Packaged Facts, 2014).
  7. Die Paleo-Diät hat einen neuen Sektor, die "Ahnen"-Lebensmittel, kreiert; er reflektiert frühere Futter für Hunde und Katzen, die sich auf eine hohe Qualität der Proteine und Getreideprodukte in der Tiernahrung konzentrieren.
  8. 53 % der Hunde und 58 % der Katzen sind übergewichtig, wodurch die Notwendigkeit einer funktionellen und therapeutischen Tiernahrung besteht. (APOP, 2013).
  9. 51 % der Hundebesitzer und 44 % der Katzenbesitzer glauben, dass der Packungsaufruck "made in USA" sehr wichtig ist, da Angst vor Kontaminierung und Produktunsicherheit eine allgemein große Sorge der Tierhalter ist. (Packaged Facts, 2014)

Diese Daten gelten für die USA, die Situation dürfte aber in der ganzen Westlichen Kultur ähnlich sein: das ökologische Bewußtsein und der Respekt vor dem (auch menschlichen) Einzelwesen wachsen stetig weiter.


Mittwoch, September 3, 2014

Risiken überwiegen Vorteile der

Rohfleischfütterung

Quelle: ScienceDaily (Jan. 2, 2014)


Haustiere mit rohem Fleisch zu Füttern ist immer beliebter geworden, vor allem durch die kommerzielle Verfügbarkeit solcher Produkte und Rezepten dazu - aber es ist ein polarisierendes Thema.

Enthusiasten behaupten, es ist eine gesündere, natürliche Ernährung für Hunde und Katzen, aber die "American Animal Hospital Association" und die "American Veterinary Medical Association" haben von der Aufnahme von rohen und ungenügend gekochtem Fleisch in Tiernahrung - wegen der Möglichkeit einer Lebensmittelvergiftung sowohl des Haustiers als auch der Menschen, die im Kontakt damit sind - abgeraten.

Die Risiken einerLebensmittelvergiftung durch rohes Fleisch sind real, und andere Studien legen weitere Bedenken diesem Futter gegenüber nahe. In einem kürzlich erschienenen Artikel in der Zeitschrift der American Veterinary Medicine vergleicht eine Forschergruppe die Vorstellungen über Rohfleisch basierte Ernährung (RMBDs) mit vorhandenen Belegen darüber, um so zu helfen allgemein gehaltene Überzeugungen von den Fakten zu trennen.

"In unserer Kultur wird die Bereitstellung von Lebensmittel oft als eine Form der Liebe angesehen, und das gilt auch gegenüber unseren Haustieren", sagte Lisa Freeman, DVM, Ph.D., Hauptautor des Papiers, Fachtierernährungsberaterin und Mitglied der Fakultät an der Cummings School of Veterinary Medicine an der Tufts University. "Haustier-Ernährung ist oft eine Entscheidung aus dem Herzen und mit den besten Absichten, aber es ist wichtig zu schauen, was über den Nutzen und die Sicherheit einer bestimmten Fütterungsart belegt ist. Dies ist besonders wichtig für eine Ernährung mit rohem Fleisch, und unterm Strich zeigen die vorhandenen Forschungsergebnisse, dass die Risiken minimale Vorteile überwiegen."

Unausgewogene Ernährung:

Eine verbreitete Vorstellung ist, dass RMBDs alle Nährstoffe in der richtigen Balance bietet, die ein Hund oder eine Katze braucht. Aber zumindest zwei Veröffentlichungen haben gezeigt, dass RMBDs ein hohes Risiko für Mangel- oder Überschussernährung bedeutet. Dies gilt vor allem für zu Hause zubereitete RMBDs, wie bei jeder zu Hause zubereiteten Ernährung, aber auch für kommerzielle RMBDs.

Ein Unterschied von RMBDs im Vergleich zu einigen kommerziellen Lebensmitteln ist, wie die Ergebnisse der drei Studien zeigen, ein bescheidener Anstieg der Verdaulichkeit im Bereich von etwa 5 bis 14 Prozent. Es ist jedoch unklar und noch nicht überprüft, ob diese geringe Erhöhung zu gesundheitlichen Vorteilen führt.

Eine weitere Idee ist, dass die Fütterung von rohem Fleisch nachahmt, was die wilden Vorfahren von Hunden und Katzen in der Wildnis gegessen haben.

Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass zwischen Wölfen und Hunden einige Änderungen in der Verdauung ein entscheidender Schritt in der frühen Domestikation der Hunde war. Wölfe in der Wildnis, die in der Regel ein paar Jahre leben, essen Lebensmittel, die nicht optimal für unsere Tiere sind, von denen wir hoffen, dass sie ein langes und gesundes Leben haben, merken die Autoren an.

RMBDs -und Lebensmittelsicherheitsbedenken:

Gekaufest rohes Fleisch - ob für den menschlichen Verzehr oder als Teil der zu Hause zubereiteten oder für kommerzielle RMBDs - kann mit einer Vielzahl von Krankheitserregern wie Salmonellen, E. coli und Clostridium u.a. kontaminiert sein.

Obwohl auch andere Formen kommerziellen Tierfutters anfällig für eine Kontamination mit Salmonellen und anderen Bakterien sind, haben Studien gezeigt, dass sie es in einer viel kleineren (Prozent)Rate sind. Zum Beispiel ergab eine Studie, dass bis zu 48 Prozent der getesteten Handels-RMBDs mit Salmonellen kontaminiert waren.

Und während die Verschmutzungsrate der zu Hause zubereiteten RBMD unbekannt ist, ergab eine andere Studie, dass 8 von 10 zu Hause zubereiteten Futtern - basierend auf rohen Hähnchen - mit Bakterien kontaminiert waren. Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass 16 Prozent der RMBDs-Proben mit Listerien kontaminiert waren.

Während RMBDs-Befürworter behaupten, dass die Tiere nicht durch kontaminierte Ernährung krank werden, gibt es mehrere wissenschaftliche Arbeiten, die dokumentieren, dass diese Erreger zur Krankheit oder sogar zum Tod der Tiere führte. Wenn Knochen im Zubereitungsrezept (egal ob roh oder gekocht) vorgesehen sind, kann es andere Gesundheitsrisiken geben - wie gebrochene Zähne und Behinderungen oder Perforationen des Magen-Darm-Trakts.

"Wir raten Tierbesitzer mit ihren Tierarzt oder einem Tierernährungswissenschaftler von der American College of Veterinary Nutrition über die Ernährung ihres Haustieres zu sprechen, und jeder wird empfehlen, in Bezug auf die Fütterung von rohem Fleisch sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse anzusehen", sagte Dr. Freeman.


Montag, April 28, 2014

Heute eine Erfahrung von Gastbloggerin Chrissi Probst

Es war ein Albtraum!

Warnung vor Knorpel-Leckerlis


14. 3. 2014, Liebe Cornelia. Ich muss dir eine erschreckende Geschichte erzählen, auch damit andere Bully- und Hundebesitzer achtsamer sind bei der Auswahl von Hundelerckerlis.

Vorgestern, am Mittwoch abend, gab ich Schmusebully Spyke und Sweet Snowy je ein Knorpelstück. Diese bekommen wir immer als Beigabe von unserem Futter-Lieferanten, da wir nun schon seit vielen Jahren barfen.

Die Beiden bekommen mindestens viermal die Woche Knochen und Knorpel zum knabbern - a) für die Zahnreinigung und b) wegen Calcium für die ausgewogene Ernährung. Oft zanken sich die Beiden, weil jeder den besten Knorpel - und eigentlich alle - haben will. Nie passierte etwas - bis Mittwoch abend!

Ich gab ihnen besagte Knorpel-Stücke. Plötzlich wollte sich Sweet Snowy Spykes Schatz schnappen, als er ihn völlig gierig einfach schluckte. Er würgte und versuchte ihn wieder hochzubringen, das macht er auch oft mit Schweineohren. Deshalb bekommt/bekam er die auch nur im Garten, weil eine bullyg ekelige Fressprozedur. Er schlingt und würgt ihn wieder hoch und schmatzt dann fröhlich weiter drauf rum.

Am Mittwoch nicht. Der Korpel steckte fest. Ich versuchte zu helfen und griff ihm gleich in den Hals, aber bekam´s nicht raus. Er würgte und konnte Schleim und Schaum raus bringen, jedoch nicht das Knabberwerk. Ich bekam wahnsinnig Angst.

Er bekam keine luft mehr. Ohne nachzudenken und ohne Zögern beatmete ich ihn durch die Nase. Nun keine Zeit verlieren, schnell ins Auto in die Tierklink. Schon im Haus war er zusammen gebrochen, konnte keinen Schritt mehr machen. Vor der Tür sackte er einfach zusammen. Ich beatmete ihn wieder. Mein Freund raste und eilte. Auch während der gesamten Fahrt (20 min), die mir wie Stunden vorkamen, musste ich ihn über die Nase mehrfach mit Luft versorgen und den schleimigen Schaum, der auch aus der Nase kam, dafür entfernen.

Vor der Klinik angekommen sackte er wieder zusammen. Und kurz vor dem Behandlungsraum erneut. Bis der Tierarzt ihn gleich auf dem Tisch mit Sauerstoff versorgen konnte. Er bekam sofort eine Narkose. Wurde geröntgt, aber es war nichts zu orten. Also Endoskopie. Diese Prozedur dauerte 2 1/2 Stunden. Ich weinte und betete. Mein Freund versuchte mich zu beruhigen. Ich hatte so wahnsinnig Angst um meinen Schmusebully. Er ist doch schon 8, und die Narkose immer schwierig beim Bulldog.

Verschiedenen Dokumente, die ich unterschreiben musste. Vom Tierarzt über die Kosten aufgeklärt wurde, welche mir egal waren, weil es doch mein Schmusebully ist. Der Arzt erklärte schon vor der Endoskopie, dass es schwierig wird: entweder rausholen oder in den Magen schieben. Oder im Härtefall aufschneiden, wenn überhaupt möglich. Er könne aber auch nicht zu lange suchen und probieren. Auf keinen Fall 2 - 3 Stunden.

Wir warteten nun schon 2 1/2 Stunden. Ich wusste nun immer mehr um die Ernsthaftigkeit und die Gefahr, mit meinem Schmusbully eventuell nie wieder schmusen zu dürfen. Nach besagter Zeit öffnete sich endlich die Tür vom Behandlungszimmer. Der Tierarzt stand vor mir mit vielen Sorgenfalten im Gesicht. Und einem Becher. ER HAT ES GESCHAFFT!

Dieser Knorpel hatte sich unter dem Kehlkopf verkeilt. Der Arzt hatte kaum eine Chance zu unterscheiden, was Schleimhaut, was Kehlkopf, was Knorpel, da alles von Schleim und Schaum durchzogen war. Nun abwarten, ob der Schmusebully von der Narkose wach wird. Nachts um 2 Uhr bekam ich den für mich etwas schlafbringenden und beruhigenden Anruf: Spyke ist wach und steht bereits. Nun ist die größte Gefahr vorbei. Ob der Kehlkopf verletzt ist, und sein Herz und Kreislauf stabil sind, erfahren wir erst Donnerstag nach der Visite.

GOTT SEI DANK. Mein Schmusebully Spyke hat alles gut überstanden. Und am Donnerstag abend durfte ich ihn endlich wieder im Arm halten, und mir sind die Freudentränen übers Gesicht gelaufen, die er mir freudig weg geschleckt hat.

Nun gibts erstmal einige Tage Brei. Aber es gibt keine Leckerlis mehr, an denen er ersticken könnte. Ich bin sowas von glücklich, dass dieser Albtraum vorbei ist, und er es alles so gut überstanden hat. Da hatten wir wirklich unglaublich Glück und Spyke einen starken Schutzengel ;) Wenn das nicht gut gegangen wäre, das hätte ich mir NIE verziehen.

Nun können Sweet Snowy und Schmusebully Spyke die Sonne genießen. Und ich mit meinem Schmusebully schmusen, was das Zeug hält ;)


Freitag, Dezember 27, 2013

Heute Mails von Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlock hat es schwer ;-)


22. Dezember 13: Liebe Tante Cornelia, Onkel Kosmo und Omi Frieda, ich Sherlock der Schöne, antworte auf Deinen lieben Weihnachtsgruß, weil Frauchen nicht einmal Zeit hat für uns Hunde Weihnachtskekse zu backen, wie soll sie dann Briefe schreiben?

Ich muss sowieso meine Sorgen offen kundtun: ich fühle mich absolut diskriminiert und benachteiligt. Frauchen kümmert nur um Csöpke, weil sie Ruhe haben soll, weil sie gesund werden soll. Sie hat jetzt ihre Rekonvaleszenz - allerdings weiss nicht was das ist, etwas mit der Zeit - sie soll noch mehr schlafen als bisher. Hahaha, sie hat auch füher fast den ganzen Tag geschlafen, nur zum fressen ist sie aufgestanden... na, auf dieses Kunststück bin ich neugierig.

Csöpke war gestern beim Tierarzt, der war sehr zufrieden mit ihr, diesmal heilt die OP Wunde ordentlich, und der pathologosche Befund ist auch da, die Tumoren waren nicht bösartig. Jetzt sind wir alle sehr glücklich (naja, ich auch).

Wir haben immer noch keine Weihnachtskekse bekommen, ich denke über eine Auswanderung ernsthaft nach. Ich werde nähmlich sträflich vernachlässigt: mir wurde ein Bullddogbaby versprochen, wo ist sie, nirgendwo! Ich bekomme nicht jeden Tag (nicht mal jeden zweiten!) ein schönes Fleischstück, wie es einem Bulldogjunge zusteht... ah, will Euch nicht mit meinem Schicksal langeweilen.

Ich zeig mal was Schönes: was für schöne Kekse Frauchen backen kann, wen sie es will! Ich habe sogar das Rezept rausgekrammt:

Ach ja, und die Antwort auf die intime Frage lautet: nein ich war nicht auf eigene Tour gegangen (kann ich auch nicht wegen der blöden Leine), ich habe wieder mal irgend eine Pille bekommen (statt einer schöne Bulldogdame!), dass soll mir helfen, mal sehen. Gestern im Wald habe ich ein wunderschönes Boxermädchen gesehen, leider war sie nicht allein, irgendeiner blöder Rüde war auch dabei, vielleicht nächstes mal.

So, jetzt ist Schluss, ich muss noch in eigener Sache weitere Briefe schreiben, letztendlich selbst ist der Hund. In diesem Sinne wünsche ich Euch alles schöne ruhige Festtagen mit viel-viel Keksen, Euer Sherlock

17. Dezember 13, Zsuzsa mailte: Liebe Cornelia, wir wünschen Euch schönes frohes Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

Bei uns ist momentan noch nicht an Feiertage zu denken, erstens ich habe diese Woche noch voll zu tun, das ist aber das Wenigste. Zweitens: vor 10 Tagen wurde Csöpke operiert: sie hatte am Rücken eine kahle Stelle, wo die Haut schwarz wurde. Diese Hautpartie wurde herausoperiert (die pathologischen Befunde liegen noch nicht vor) aber diese Stelle war verdächtig.

Samstag sollten dann die Fäden gezogen werden, was auch passierte, aber eine halbe Stunde später ist die Wunde aufgeplazt. Der Tierarzt steht vor einem Rätsel, die Wunde ist nicht infiziert, nicht vereitelt, sah 9 Tage nach der OP so aus, als hätten sie vor eine Stunde operiert. Sie wurde nochmals in leichte Narkose versetzt, wieder zusammangenäht und das volle Program von vorne: die beide Hunde strikt von einander trennen, aufpassen, dass nichts in die Wunde kommt, zweimal am Tag die Wunde reinigen und salben.

Sherlock versteht die Welt nicht mehr, warum darf er nicht mit Csöpke zusammen sein, und zu allem Überfluss fühlt er sich wieder als grosser Lover, seine Hormone spielen verrückt. Wenn die pathologischen Befunde da sind, melde ich mich wieder. LG Zsuzsa und die Bulldogs

17. Dezember 13, Cornelia antwortete auf die Mail vom 17. Dezember: Liebe Zsuzsa, es tut mir richtig leid, dass Csöpkes Heilung so stockt. Im Alter gehen Heilungsprozesse ja langsamer vor sich. Homöopathisch läßt sich vielleicht etwas machen, sozusagen Heilungs- Wachstumsimpulse setzen. Sonst heißt es leider Geduld zu haben. Hat sie Schmerzen an der OP-Stelle? Csöpke hat schon so viel mirgemacht. Sie ist eine kleine Heldin :-) Und Sherlock, ja, die Hormone sind Treibstoff ;-) Aber Du wirst ihn schon im Griff haben, denke ich! Versuchte er noch mal auf eigene Tour zu gehen? (Das ist die oben gemeinte "intime Frage" ;-) Für die Omi baldige Heilung, und Euch allen eine ruhige und sinngebende Weihnachtszeit, Eure Cornelia


Montag, Juli 8, 2013

WICHTIG FÜR BULLDOGGEN:

Keim-Öle senken die Körpertemperatur


Eine Studie (Quelle: ScienceDaily Mar. 27, 2013) sollte klären, wie die "Schnüffel-Leistung" von Sürhunden verbessert werden kann. Als - für uns sehr wichtiges - Nebenergebnis wurde festgestellt, wie man über spezielle Fütterung die Körpertemperatur, besonders nach Anstrengung, senken kann!

Hunde können Bomben und Drogen erschnüffeln, bislang sprach man dabei von einer 70 %igen Genauigkeit. Eine Studie (Cornell College of Veterinary Medicine mit einem $ 1.000.000 Zuschuss von der US Department of Justice finanziert) sollte klären, wie diese Genauigkeit zu steigern sei. Die Forscher fanden heraus, dass eine Fütterung mit reduziertem Eiweißanteil und erhöhtem Fettanteil (in den Versuchen wurde Maisöl verwendet) zu niedrigerer Körpertemperatur nach dem Training führt, dadurch wird das Keuchen reduziert, und der Hund kann so schneller und besser zum Schnüffeln zurückkehren.

Das Studienergebnis zeigte auch, dass Spürhunden zuverlässigere Detektoren sind als bisher angenommen. Die Versuchsaanordnung wurde erstmalig so modifiziert, dass zwischen den Tests die Luft für die Hundenase mit Rauch neutralisiert wurde. Bei diesem Vorgehen zeigten die Hunde statistisch signifikant eine Erkenntnisquote verdächtiger Substanzen von 90 % und mehr. Und diese Leistung konnte durch die Futter-Zugabe von Maisöl noch weiter erhöht werden.

"Maisöl hat viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren,... die den Geruchssinn verbessern und die Körper-Temperatur reduzieren." sagte Studienleiter Wakshlag. Die Maisöl-Diät enthält weniger Protein (18 %) als High-Performance-Diäten (27 %). "Wenn du ein Hund bist, erhöht die Verdauung von Protein die Körper-Temperatur...

Unsere Studie verändert die Paradigma der High-Performance-Ernährung für Hunde. Die geeignete Ernährung hängt davon ab, was Sie mit Ihren Hund tun möchten. Ein Schlitten-Hund oder Windhund kann mehr Protein benötigen, um weiterzumachen. Doch Spürhunde müssen sich während der Arbeit schnell erholen, um wieder gut riechen zu können. Dafür brauchen sie weniger Protein und mehr Fett."

Für unsere hitzempfindlichen Bulldogs bedeuten diese Forschungsergebnisse, dass sie - speziell im Sommer - nicht mehr als 17 % Protein im Futter haben sollen, dafür aber immer einen Schuß Mais- oder anderes Keimöl. Das senkt ihre Körpertemperatur und läßt sie deshalb, besonders nachdem sie gelaufen sind, weniger keuchen.

Trotzdem braucht der Bulldog seinen kühlenden Badespaß :-) ...

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Unabhängig von diesem Ernährungs-Tipp müssen Sie Ihren Bulldog vor Hitze schützen. NIE im Sommer im Auto lassen, auch nicht im Schatten eines Baumes, denn Atos heizen sehr schnell auf. Jedes Jahr sterben deshalb Hunde qualvoll....


Montag, Dezember 12, 2011

Heute Erfahrungen von Gastbloggerin Alexandra Bombek

Allergie, Fellprobleme und dazu

die Tierärzte....


Vor zwei Jahren etwa bekam Stanley kleine kahle Stellen im Fell, die kamen und gingen wieder, daher machte ich mir keine großen Sorgen. Es könnte ja alles mögliche sein... vielleicht mal Stress... oder eine Reaktion auf´s Wasser, da Stanley immer so gerne schwimmt... und der erste Tierarzt sagte mir: "Das haben die Bulldoggen schon mal im Sommer."

Im Winter wurde es auch echt besser... und im Sommer darauf wurde es schlimmer als im Jahr zuvor, so dass wir eine Hautabschabung machen ließen, die nichts ergeben hat, daher bekamen wir nur Tabletten für den Fellaufbau.

Es wurde aber nicht besser, auch zum Winter hin nicht... also sind wir zum Tierazt Nr.2, und da sagte man "das ist eindeutig eine bakterielle Hautentzündung."

Also machten wir 3 Monate lang eine Kur mit Antibiotika, was zunächst auch half. Als wir die Tabletten abgesetzt haben, wurde es erneut schlimmer, und ich sollte wieder Antibiotika geben... allerdings halfen sie dies zweite mal nicht mehr wirklich, so dass ich damit aufhörte und beschloß das Futter zu wechseln.

Ich ließ mich von einem Futterhändler und Züchter beraten und versuchte ein gutes Futter, was nur aus Hirsch und Reis bestand, ohne Getreide und den ganzen Mist. Hirsch wäre wohl für Hunde mit Fellproblemen gut verträglich, da Hirsch keine Allergien verursacht. Das Fell wurde zeitweise besser, dann kam aber der Rückfall... also brauchten wir erneut einen neuen Tierarzt.

Tierarzt Nr.3 machte ebenfals eine Hautabschabung. Es wurde auf Milben und Pilze getestet... wieder ohne Befund. Stanleys Fell wurde aber immer schlimmer, auch seine Ohren waren mitlerweile betroffen, dick geschwollen und entzündet, und mir fiel auf, dass er dadurch schlecht hörte. Was Stanley ja auch einschränkte... er bekam nicht mehr mit, dass Besuch kam, da er die Klingel nicht hörte, und er ist schreckhafter geworden.

Ich also wieder mit Stanley zum Tierarzt, und dieses mal bekam Stanley Kortison für seine Ohren, ist ja ganz einfach (Ironie)... aber nach der Ursache wollte irgendwie niemand mehr suchen. Da habe ich einfach bestimmt, dass ich eine Blutabnahme wünsche, und dass ein Allergietest gemacht werden soll.

Das Ergebnis kam 3 Tage später, und ich erfuhr, dass Stanley allergisch auf Hirsch reagiert... dann sagte mir der Tierarzt, ich sollte bitte die nächsten 10 Tage nur Pferdefleisch, und das roh, füttern.

Gesagt, getan... Stanley bekam das teure Pferdefleisch... nur wurde sein Fell nicht besser, sondern nach meinem Gefühl eher schlechter... mittlerweile hatte er schon richtig große kahle Stellen, die dazu auch noch juckten, die Haut war gerötet und wund. Na ja wenigstens wurden seine Ohren durch das Kortison etwas besser. (Ironie)

Irgendwann bekam ich Post vom Labor, welches den Allergietest gemacht hatte, einen Allergiepass für Stanley. Ich war sehr überrascht, dass dort stand Stanley wäre auch auf Pferdfleisch allergisch... und da wunderte ich mich, dass es ihm nicht besser ging. Ich habe mich nicht nur gewundert, sondern war mächtig stinkig auf diesen Tierarzt... der hatte sich zweimal den Laborbefund durch gelesen und mir trotzdem Pferdefleisch empohlen!

Auf meine Nachfrage, warum er mir Pferdefleisch empohlen habe, da er doch im Labor-Bericht lesen konnte, dass Stanley auch darauf allergisch sei, erhielt ich die Antwort, "weil er auf Pferdefleisch nicht so stark reagiert wie auf Hirsch." "Aber entschuldigen Sie mal, es gibt doch auch Rind, Geflügel und Fisch?! Das verträgt Stanley dem Bericht nach ohne Probleme!"....

Manchmal glaube ich, die Tierärzte spulen nur eine Punkteliste ab!!! Nach dem Motto: Pferd verträgt fast jeder Hund... also muss Stanley das auch vertragen. Gedanken werden sich keine gemacht.... Was soll ich sagen, dieser Tierarzt, verdient an mir kein Geld mehr.

Ich habe mir jetzt meinen eigenen Futterplan gemacht (wer braucht schon Tierärte dafür) und das Futter erneut umgestellt. Stanley bekommt jetzt nur noch Rohfleisch vom Rind und Geflügel... das machen wir jetzt sein ca. 7 Wochen, und in den letzten 2 Wochen konnte man fast zusehen, wie sein Fell nachgewachsen ist... die kahlen Stellen sind nicht wiederkommen, und sein neues Fell ist ganz weich und glänzend. Und auch seine Ohren jucken nicht mehr. Wir hoffen sehr, dass es so bleibt, und dass wir diese schlimme Zeit hinter uns gelassen haben.

Ich muss mich auch bei einer Freundin, die Heilpraktikerin ist, bedanken. Sie hat mir mit ein paar wichtigen Tipps geholfen. Auch hat sie mir ein tolles Buch empfohlen, wo genau diese Problematik mit den Tierärzten aufgegriffen wird. Es wäre toll gewesen, wenn ich das Buch: "Hunde würden länger leben, wenn ..." schon früher gehabt hätte... dann wäre uns vielleicht viel erspart geblieben; noch ein Vergleich "vorher - nachher"!

Es wird immer nur mit Medikamenten gearbeitet, der Hundeorganismus wird durcheinander gebracht und viel Geld auf Kosten der Tiere verdient... aber keiner will sich mit der Ursachenfoschung beschäftigen... nur die Symtome werden behandelt. Das finde ich schade. Ich möchte nicht alle Tierärzte schlecht reden, aber ich habe mein Vertrauen aufgrund dieser Ereignisse verloren.

Danke für´s Lesen... vielleicht hilft meine Erfahrung anderen weiter. Liebe Grüße und bleibt gesund, Alexandra und Sir Stanley

15. Dezember 2011: Tipp von Jürgen Sauer

Hallo Frau Savory!
Bei derartigen Fellproblemen hilft in der Regel immer die Gabe von Biotin. Ich empfehle eine entsprechende Kur und die Besitzerin wird nach wenigen Wochen eine vollständige Besserung feststellen. Es handelt sich hier nicht um ein bulldog-spezifisches Problem. Ich habe bei einer anderen molossoiden Rasse mit Biotin die besten Erfahrungen gemacht. Biotin kann in Tabletten oder durch Pulver verabreicht werden. Zu beziehen über die Fa. Grau.
Freundliche Grüße und Frohe Weihnachten, Jürgen Sauer


Freitag, Dezember 2, 2011

Weihnachtsgebäck :-)


Zsuza Feldenkirchen aus Budapest schickte Frieda und Kosmo herrliches Gebäck. Das Rezept (weiter unten) ist eine gute Anregung, um damit einen Weihnachtsteller für unsere (ewig hungrigen ;-) Hunde zu füllen.

Vor einigen Tagen kam von Sherlock eine schöne Postkarte an:
"Guten Tag Omi Frieda und Onkel Kosmo, ich habe Tacheles gebellt mit Frauchen, und sie hat Kekse gebacken. (Ihr wißt ja, ihr Schlankheitswahn!) Ich schicke Euch ein paar Krümelchen mit der Reisetasche. Guten Appetit, Sherlock"

Ich antwortete Zsuzsa gleich: Liebe Zsuzsa, heute kam die angekündigte Welpen-Transporttasche zurück, und das mit wunderbarem Hafergebäck! Frieda und Kosmo erschnupperten dieses Innenleben schon, als der Briefträger das Paket noch im Arm hatte. Und welche Aufregung, als dieses verführerische Innenleben dann vor ihnen stand!

Frieda und Kosmo danken dem lieben Sherlock schmatzend, lippenleckend und glücklich, mit seiner Mami solch ein Tacheles gebellt zu haben! "Sherlock, du bist ein Enkel und Neffe, der weiß was im Leben wichtig ist! Wir sind stolz auf dich!"

Zsuzsa antwortete und schickte das Rezept:

"Liebe Cornelia, die Freude war auch bei uns gross, dass Omi und Onkel unsere Krümmelchen gern gegessen haben. Diese Kekse sind immer ein Hammer bei Hunden. (Ehrlich gesagt, mit ein bisschen mehr Honig ist es auch für die 2Beinigen ist ein gesundes Knabberzeug). Die Variationsmöglichkeiten siund unbegrenzt:

Thunfisch, Haehnchenbrust, Gemüse, alles kann in der Grundteig rein: Haferflocken, Eier, Mehl, Honig, Prise Salz, -LMilch zusammengemischt und eine streichbare Masse entsteht, welche man auf Backpapier zu Oblaten-grossen Talern schmiert. 160 Grad (Umluft) goldbraun backen.

Das Hundevolk vom Herd fernzuhalten ist eigentlich das Schwierigste dabei. Wir wünschen einen schönen Sonntagabend für Euch, bis zum nächsten Mal: Zsuzsa und die Bulldogbande"

Noch mehr Rezepte von Zsuzsa

29. November 2011: Hallo liebe Cornelia,

  1. Bulldog Geburtstagstorte

    600 Gramm mageres Hackfleisch (Rind oder Pute) 200 Gramm feine Haferflocken, 2 Eier, ein Bund Petersilie (gefroren oder getrocknet auch gut) prise Salz, alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Ein runde Tortenform mit Pinsel ausbuttern oder ölen. Die Masse in der Form tun und mit einer Tasse Wasser oder Fleischbrühe (dann aber bitte ohne Salz) aufgießen. Im vorgewärmten Backofen (Heissluft 175 grad) backen. Auskühlen lassen und den Bulldogs servieren - und die schmatzende Bulldogs bewundern.

  2. Hähnchenbrustknödel und Hähnchenbrustfladen

    Ein ganzes Filet in wenig Wasser/Brühe zerkochen, bei der Hälfte der Kochzeit vorgekochten Reis zufügen. Wenn beides klebrig und matschig ist, mit nassen Händen kleine Kugeln formen und im Backofen goldgelb backen (ein paar Tropfen Olivenöl kann man auf die Bälle tropfen).
    Eine weitere Variante: von dem Fleischteig flache Fladen formen und im Backofen bei 100 Grad ganz austrocknen lassen. Die kann man 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren und als Belohnungs-Leckerlis verteilen. (Bei uns noch nie gelungen, das Aufbewahren :)

  3. Thunfischknödel
    Statt Hähnchenbrust kann man beliebig Thunfischkonserven im eigenen Saft verwenden: den vorgekochten Reis mit dem Fisch und dem Saft vermischen und flache Fladen formen, im Backofen goldgelb backen (austrocknen lassen geht schwer, weil das ganze zerbröselt).

Viel Spass beim Nachkochen und Guten Appetit den Testern!


Donnerstag, Juli 21, 2011

Kürbis ist gesund und hilft

besonders bei Verdauungsproblemen


Alle Hunde haben gelegentlich Durchfall. Die übliche Diät kennt jeder: Reis, gekochtes Hühnerfleisch, Kartoffelpüree usw.

Dosis für den Bulldog bei Durchfall:

über den Tag verteilt 3 Eßlöffel von ungezuckertem Dosen-Kürbis oder roh pürriertem Kürbis geben.

Gefährlich wird ein Durchfall erst, wenn er sehr stark ist und nicht innerhalb von 3 Tagen aufhört: dann bitte zum Arzt gehen! Denn mit dem Wasser des Durchfalls verliert der Hund in dieser Zeit zu viele der sogenannten Elekrolyte (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Hydrogencarbonat). Im Minimum muß dies ausgeglichen werden, schlimmstenfalls mit Infusionen. Die weitere Behandlung mit speziellen Antibiotika und/oder Sulfonamiden und ein Mittel gegen Darmkrämpfe (meistens Buscopan) bestimmt dann der Arzt.

Willie von Doris Ehrenstein hatte neulich für ein paar Tage leichten Durchfall und Doris griff zum in den USA üblichen Standard-Hausmittel dagegen: Kürbisfleisch. Die Fasern des Kürbis binden bei Durchfall das zu viel an Wasser im Verdauungstrakt hervorragend.

Willie liebte (wie alle Hunde :-) den Geschmack sehr. Und seine Verdauung produzierte danach sofort wieder ordentlich feste Würste.

Der Kürbis hilft auch bei Verstopfung:
gibt man dem Hund mehr als oben gegen Durchfall empfohlen, dann bewirkt er nämlich aufgrund der Fasermenge das Gegenteil! Ein wunderbares Gemüse :-)

Das Kürbisfleisch enthält zudem Beta-Carotin, Antioxidantien, Eisen und die Vitamine K, C and E. Es hilt Krebs, Herzkrankheiten und Grauem Star vorzubeugen.
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Mehr Infos (in Englisch) HIER!


Montag, Februar 21, 2011

Arthrose und Arthritis


Das Hundemagazin "WUFF" widmet in der Ausgabe 02/11 den altersbedingten Gelenk-Veränderungen, der Osteoarthrose, einen eigenen Artikel. Da gerade die Bulldogs - wie alle schwereren Hunderassen - besonders darunter leiden, widme ich diesem Thema auch noch einmal einen Beitrag.

In der Literatur kann man ganz allgemein lesen, dass alters- und verschleißbedingte Gelenkveränderungen beim Hund schon ab circa dem 3. Lebensjahr beginnen.
Das bedeutet für uns: rechtzeitig mit der Vorbeugung beginnen!

Arthrosen sind schmerzhafte Gelenksveränderungen: das Knorpelgewebe wird zunehmend zerstört, und an seiner Stelle wird knöchernes Material angelagert. Das bedingt einen chronisch fortschreitenden Prozess: je mehr harte Knochensubstanz - statt weichem und geschmeidigen Knorpel - sich im Gelenk befinden, um so schmerzhafter jede Bewegung, und um so mehr Zerstörung des Restknorpels.

Dieser Zerstörungsprozess des Knoppelgewebes führt (meistens schubweise) zu Entzündungen speziell der Gelenksinnenhaut: dann spricht man von Arthritis.

Ursachen:

  • Angeborene oder sich in der Jugend entwickelnde Fehlbelastungen eines Gelenkes (z.B. ED/ HD)
  • Verletzungen wie z.B. Bänderrisse, Verstauchungen, Verrenkungen usw.
  • Entzündliche Veränderungen wie z.B. Polyarthritis, Rheuma oder Borreliose.
  • Operationen, um die Folgen oben genannter Erkrankungen oder Verletzungen zu beseitigen.
  • Altersbedingte einfache Abnutzungs-Erscheinungen.
  • Der "WUFF"-Artikel (Autor Dr.H.Mosser) befaßt sich besonders mit den guten Möglichkeiten, die eine spezielle Ernährung bietet. Am Rande: es lohnt sich die "WUFF" zu abonnieren.

    Solch ein glukosamine-haltiges Diätfutter (Hills, J/D) bekommt z.B. seit längerem schon die 8jährige Berta von Doris Ehrenstein. Seit dem Futterwechsel auf "Gelenkfutter" steht Berta wieder ganz locker auf! Dieses langsame Aufstehen ist, wie natürlich auch Lahmen oder allgemeine Bewegungsunlust, ein typischen Anzeichen für Arthrose. Doris gibt neuerdings auch von Eaglepack das fettreduzierte Futter (mit Bulldog in der Produkt-Info :-). Für ältere Hunde (Doris´s 2. Bulldog Willie wird im April 7 Jahre alt) ist eine leichtere Kost, nicht nur zur Gelenkentlastung, von ganz allgemeinem Vorteil.

    Es gibt inzwischen auch viele verschiedene glukosaminehaltige Nahrungsergänzungsmittel:
    Billige z.B. bei "Schlecker" und natürlich das speziell für Hunde zusammengestellte "Canosan" beim Tierarzt. Falls ein Hund z.B. allergisch auf eine weizenhaltige Trägersubstanz irgendeines dieser Mittel reagiert, gibt es Ausweichmöglichkeiten genug. Doris´s Tierarzt empfieht als glukosaminehaltiges Nahrungsergänzungsmittel ganz besonders Dasuquin. Ich vermute allerdings, Ihr Tierarzt müßte dieses Mittel über eine internationale Apotheke bestellen.

    Als unsere Alma alt wurde (Anfang der 90ger Jahre) gab es nur das "Canosan". (Hauptbestandteil: zermahlene grünlippige, neuseeländische Süßwassermuscheln, da sie besonders viel des Wirkstoffes "Glukosamin-Chondroitin" enthalten. Pur riecht dieses Pulver extrem nach Fisch.) Canosan wurde ursprünglich für den Pferdesport entwickelt, weil speziell die Sprungpferde an starkem Gelenkverschleiß leiden. Und da es bei diesem Sport um viel Geld geht, lohnte sich für die Pharmaindustrie die Entwicklung solch eines gelenkschonenden Mittels. Dann wurde es für Hunde weiterentwickelt. Ich kenne eine Frau, die - aus Not - damals gegen ihre Arthroseschmerzen "Canosan" aß! Da es sich in der Tiermedizin so sehr bewährt hatte, fand endlich auch die Entwicklung und Zulassung für uns Menschen statt. Zunächst nur in den USA, deshalb brachte ich mir früher diese "Glukosamin-Chondroitin"-Tabletten immer von dort mit. Heute kaufe ich sie (auch für mich selbst) beim "Schlecker".

    Arthrose ist nicht heilbar, aber man kann ihre chronische Fortschreitung zum Stillstand bringen und die Beschwerden stark mindern. Neben den Glukosamin-Chondroitin-haltigen Spezialfuttern und Nahrungs-Ergänzungsmitteln gibt es auch ein wirklich wunderbar wirkendes homöopathisches Mittel: "Vermiculite D6". Es wird in Deutschland hergestellt, aber über die Niederlande vertrieben. Deshalb muß man es über das Internet bestellen, oder die örtliche Apotheke in einer Internationalen Apotheke bestellen lassen.

    Mehr über dieses fantastische Mittel können Sie in den Archiv-Beiträgen vom 18. Juni 2007: "Welpengewicht, Gelenkprobleme und Hilfe durch VERMICULITE D6" und vom 26. Juli 2007: "Kein Humpeln dank Homöoptahie" nachlesen.

    Für unsere Bulldogs ist zudem besonders wichtig:

  • Kein Übergewicht! Besonders nicht bei Welpen, damit sich alle Gelenke korrekt entwickeln können! Zitat "WUFF": "Bei übergewichtigen Hunden kann eine Gewichtsreduktion um 11-18 % die Symptome der Osteoarthrose deutlich verbessern wie durch wissenschaftliche Studien bewiesen wurde. (Impellizeri 2000)"
  • Kein "Couch-Potato"-Dasein! Bewegungsmangel läßt die Gelenkflüssigkeit verdicken und fördert so die Arthrose.
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    Noch ein Hinweis von Anke Teloudis:

    "Eine unkomplizierte und - offenbar für Hunde leckere - Variante sind diese kleinen Kügelchen von "Fidavet", die Chilli seit ihrer Kreuzband-Operation bekommt. Zusätzlich zum Glucosamin sind darin noch Heilkräuter, Algenmehl und Bierhefe enthalten. Nachdem wir dieses Mittel probeweise abgesetzt haben, wurde das Knie wieder empfindlicher. Schon etwa 1 Woche nachdem sie es wieder bekam war alles wieder in Ordnung :) Dieser Erfolg war auch für unseren Jägerfreund Anlass genug, das bei seiner älteren Deutsch-Drahthaar Hündin zu probieren. Das Ergebnis : 1. sie findet diese Kügelchen seeeehr lecker ;) 2. sie ist auch nach anstrengenden Jagdtagen nicht steif in den Gelenken :)
    Tipp : wenn der Tierarzt es nicht führt, kann man es auch online bestellen. einfach den Produktnamen " Perloquan" googeln ;)"


    Sonntag, Dezember 19, 2010

    Heute eine Warnung von Gastblogger Stu Savory

    Keine Schokolade!


    Weihnachten steht vor der Tür, und der Mensch schafft SICH mengenweise Leckerchen an, insbesonders Schokolade, A B E R . . .

    Schokolade kann Deinen Hund töten!

    Also gib ihm keine, nicht mal ein klitzekleines Stückchen! Denn Schokolade enthält Theobromin, was Hunde süchtig macht. Einmal probiert, wollen sie es immer wieder, und wenn sie es klauen.

    Unsere Bulldoggen wiegen 20 bis 30kg, und schon nur 25-50g (weniger als eine halbe Tafel) Bitterschokolade wäre ggf. eine tödliche Dosis. Weisse Schokolade enthält 10 mal weniger Theobromin als dunkle Schokolade. Der Theobromin-Anteil steigt jeweils bei Vollmich-Schokolade, dunkler Zartbitter, Backschokolade und Kakaopulver; am meisten Theobromin haben Kakaobohnen. Alles verboten!

    Alle Sorten müssen weggesperrt werden, sonst holt sich der (süchtige) Hund sie selbst vom Tisch weg resp. aus dem Schrank. So machte es Kosmo nach dem Adventsmarkt-Besuch, 60g beste dunkle Mandelsplitter hat er gemopst :-( Dann bin ich schnell mit ihm zum Tierarzt gefahren - bevor das Theobromin in den Blutkreislauf gelangen konnte (max. 2 Stunden hat man Zeit) - wo er von Peter Söhl eine Spritze bekam, die das Kotzen provoziert. Kaum 1 Minute später mußte der sich elend fühlende Kosmo 15 Minuten lang in einen bereitgehaltener Eimer erbrechen, zuerst kam die gemopste Schoko, dann das Abendessen, dann klarer Schleim, zum Schluß gelbe Galle. Gerettet. Danach durfte er 12 Stunden lang weder essen noch trinken, sonst ginge das Erbrechen wieder los.

    Und wenn Du des Hundes Diebstahl nicht bemerkt hast? Was sind die Symptome?

    Ersten Anzeichen kommen ca. 1 - 4 Stunden nach dem Konsum der Schokolade. Die Symptome sind Unruhe, Erregung (Hyperaktivität), ggf. Erbrechen und Durchfall, Harndrang bis zur Inkontinenz, Muskelzittern und ggf. starke Krämpfe, Lähmung der Hinterhand, Delirium und Tod durch Herzversagen. Beim ersten Anzeichen nichts wie ab zum Tierarzt, auch nachts, nicht verzögern!

    Was soll Dein Hund nebst Schokolade auch nicht bekommen?

    Übliche Haushaltsgifte für unsere lieben Hunde wären :- Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado, Nikotin (Zigaretten usw), Obstkerne und rohes Schweinefleisch.

    NB : Ich bin zwar kein Tierarzt, nur Hundebesitzer, aber Ihr könnt mir hier glauben!


    Dienstag, Januar 5, 2010

    Sch...-Diät ;-)


    Stu fand neulich diese "Pedegree-light"-Werbung. Das Monster sieht wie ein Bulldog aus ;-)

    Nach Weihnachten haben viele Leute und Hunde ein paar Pfund mehr auf den Knochen. Diäten sind angesagt ... Auf ein "Light-Futter" umzusteigen ist das Einfachste, man sollte es aber nicht endlos lange verfüttern, da es meist sehr viele Ballaststoffe (wie man an den ebenso vielen Haufen merkt) beinhaltet. Dieses "zuviel davon" belastet auf Dauer Magen und Darm. Es kann sich eine Neigung zum Erbrechen entwickeln.

    Weniger zu füttern ist die beste Methode seinen Hund abzuspecken. Hat der Körper weniger zu verdauen, dann repariert er statt dessen mehr, das gilt besonders für die Nacht. Daher auch die Volksweisheit "sich gesund schrumpfen". Die Diät des "Dinner canceling" beruht auf genau diesem Prinzip...

    "Schmalhans-Kost" zu verfüttern fällt zumindest mir nicht leicht, besonders wenn diese seelenvollen Bulldogaugen mich in der Küche oder bei Tisch hypnotisch anstarren ;-) Zudem, wenn es um das lebenserhaltende Prinzip des Fressens geht, entwickeln unsere Hunde besondere Pfiffigkeit und Intelligenz, ja nahezu eine Hellhörigkeit durch Stockwerke hindurch ..... Doris Ehrenstein erzählte mir dieser Tage von Bertas Beobachtungsgabe und Klugheit in Bezug auf Leckerli:

    In ihrer Waschküche/Trockenkeller hat Doris ein Regal stehen, auf dem sie für Berta und Willie Brotscheiben knackig trocknet. Die Waschküche ist aus Sicht der beiden also eine Schatzkammer! Geht Klaus mit einem Wäschekorb im Arm herunter, folgt Berta ihm augenblicklich.... geht er ohne Wäschekorb herunter, dann bleibt sie liegen wo sie ist: denn Klaus geht dann in die Garage oder in sonst einen Arbeitsraum - jedenfalls nicht in die Brot-Schatzkammer = Waschküche...


    Freitag, Juli 17, 2009

    Uschi und Chilli genießen die Eis-Zeit :-)


    Bulldogfreundin Sophie Schliemann wurde in Berlin mit ihrer Uschi kurz von RTL gefilmt :-) Die beiden sind ja auch schöne Beispiele dafür, wie man gelassen und genüßlich die Sommerhitze erträgt ;-)

    Hunde-Eisrezepte von Anke Teloudis

    Sommerzeit ist EISZEIT !!! Nicht nur wir Zweibeiner schätzen die "eiskalte" Sünde an warmen Tagen, auch unsere Bulldogs und ihre Kollegen wissen eine leckere Abkühlung zu schätzen. Damit sich der kalte Genuss nicht auf den Rippen niederlässt, gibt es für unsere Hunde selbstgemachtes, leichtes Eis statt der Kalorienbomben aus der Eisdiele.

    • gesund und fruchtig :
      500g Magermilchjoghurt natur, ca. 200g pürriertes Obst nach Geschmack (gerne Banane, Erdbeer,Kiwi) 2 Eiweiss,steif geschlagen, 1 Päckchen instant Gelatine Joghurt und Obstbrei mischen, Gelatine einrühren, Eischnee unterheben - fertig :)
    • herzhaft und lecker :
      Geflügelleber und Gemüse abkochen, im Mixer fein zerkleinern. Etwas von der Brühe dazugeben und mit Eischnee auflockern
    • Leicht und schnell :
      "Baby-Gläschen" Karotte (schmeckt süß) mit 1Teel. Öl und 1 Eischnee mischen

    Abgefüllt in kleine Joghurtbecher(Plastiklöffel als Stiel reinstecken) oder in "Eis am Stiel" Behälter, die überall in verschiedenen Größen und Formen erhältlich sind ergibt das mehrere leckere Erfrischungen für unsere Lieblinge. Bei kleinen Verletzungen oder Insektenstichen im Maulbereich auch eine tröstende, blutstillende und Schwellungen reduzierende 1. Hilfe !


    Freitag, Mai 22, 2009

    Heute berät uns Gastbloggerin Chrissi Probst

    Hund, Vitamine, Immunsystem


    Jeder, der oft oder immer selbst für seine Hunde kocht, sollte wissen welche Vitamine der Hundekörper - für was - benötigt. Und man sollte wissen, welche Vitamine fett- und welche wasserlöslich sind.
    Ein Mangel an Vitaminen kann für Hunde genauso schädlich sein wie ein Zuviel dieser lebensnotwendigen Wirkstoffe. Bei Fertigfutter oder abwechslungsreichem Selbstgekochtem ist aber das Risiko von Unter- oder Überdosierung praktisch null. Probleme treten, wenn keine Stoffwechselstörung vorliegt, nur bei sehr einseitiger Versorgung auf, oder bei übermäßiger oder falscher Vitaminpillen-Zugabe. (Quelle der folgenden Tabelle: IVH)

    Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Viatamine A, D, E und K.

    • Vitamin A hält Haut und Schleimhäute gesund, sorgt für ein gutes Sehvermögen und schützt vor Infektionen. Es ist z. B. in Kalbsleber, Möhren und Spinat enthalten.
    • Vitamin D ist für den Knochenbau unentbehrlich und kommt in rohem Hering, Lebertran und Eigelb vor. Ein Mangel an Vitamin D kann beim jungen Hund zu Rachitis führen, eine Überdosis kann jedoch ebenfalls schädlich sein.
    • Vitamin E ist unter anderem wichtig für die Fruchtbarkeit und eine normale Trächtigkeit. Es kommt in großen Mengen in Weizenkeimöl und in geringeren Mengen in Rindfleisch vor.
    • Vitamin K sorgt für eine normale Blutgerinnung und wird vom Darm des Hundes in ausreichender Menge produziert.

    Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören alle B Vitamine sowie die Vitamine H und C.

    • Die B Vitamine: B1 ist wichtig für das Nervensystem, B2 sorgt für Wachstum und steuert den Fett- und Eiweißstoffwechsel. Beide kommen in Bierhefe, Schweine-, Rind- und Kalbsleber vor. Vitamin B6 fördert die Blutbildung und die Durchblutung der Haut. Man findet es z. B. in Ochsenherzen und Bierhefe.
    • Vitamin H führt bei Mangel daran zu Haarausfall und Hautentzündungen und ist in Rinderleber und -niere enthalten.
    • Vitamin C sorgt für ein gesundes Bindegewebe, wird aber vom Hund selber gebildet.


    Immunsystem und Ernährung

    Ein starkes Immunsystem ist ein wahres Schutzschild gegen Bakterien, Viren, Parasiten, Krebszellen, Umweltverschmutzung & Co.
    (C.S.D.: Ein sehr guter Artikel (USA) über Stärkungen des Immunsystems : HIER!)

    Es empfiehlt sich dem Futter regelmäßig frisches püriertes Obst und Gemüse beizumischen! Und Öl, da viele Vitamine nur fettlöslich sind.
    Körperlicher oder psychischer Stress fährt das Immunsystem herunter. Manche Hunde sind auch leider "von Haus aus" sehr empfindlich, sei es z.B. durch Allergien oder einen allgemein geschwächten Zustand. Gerade dann ist es mehr als wichtig auf das Immunsystem ausgleichend einzuwirken und es zu stärken. Mit einem gut funktionierenden Immunsystem kann die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers viele Krankheiten erfolgreich bekämpfen. Gerade schlechtes Futter kann den Hund schwächen und sein Immunsystem angreifen.

    Wer sich für Rezepte und Tipps interessiert, der findet diese in den Beiträgen:
    12. Mai 2009 und 10. Januar 2009

    Hier folgen nun einige Beispiele von Heilpflanzen + Mittelchen + Zusätze, die der Gesundheit des Bulldogs förderlich sind und die das Immunsysthem stärken und oder stimulieren können. Einige wirken auch entzündungshemmend.

    • Propolispulver; Produkt der Bienen, es hilft (wie Honig) gegen fast alles ;o)
    • Hagebuttenpulver; gegen Erkältungen sehr hilfreich.
    • Spirulina; ein Algenprodukt, das den Körper entschlackt und entgiftet.
    • Aloe Vera; besonders geeignet bei Verbrennungen und anderen Hautirritationen.
    • Apfelessig; entschlackt und macht schlank.
    • Grünlippenmuschel; enthält Glukosamine und macht Gelenke wieder geschmeidig.
    • Lachsöl; ist sehr gut für das Fell.

    Das Hauptorgan des Immunsystems ist der Darm. Sollten die Häufchen Eures Bulldogs nicht fest oder sonstwie nicht bestens sein :o), dann dringend über einen Futterwechsel nachdenken!

    Beachtet, dass dies Thema Ernährung natürlich noch viiieeel umfassender ist; ich bin auch keine Ernährungsexpertin, aber ich finde dieses Thema sehr interessant. Ich hoffe dieser Bericht ist für Euch informativ und hilfreich.


    Dienstag, März 7, 2009

    Hilfe gegen Kinn-Pickel:

    "Schmusebullyge Rezept Ideen"


    Im Januar bloggte Chrissi Probst hier über gesunde Ernährung. Loritta Drubba, (email), machte mit der von Chrissi vorgetellten Diät erste tolle Erfahrungen: Emma Kinnpickel verschwanden!!

    "Euer Netzwerk zum Austausch von Infos unter Bulldoggern finde ich sehr gut. ...

    Vielleicht kann Chrissy Prost mal ein paar Hundefutterrezepte mit Mengenangaben ins Netz stellen, zum Nachkochen. Vielleicht hat dieser oder jener ein Rezept für Hundeplätzchen oder eine tolle Idee womit man den Kong füllen könnte.... Ich habe mit den Dosen von Vetconcept "Rentier mit Kartoffeln" angefangen. Die Pickel wurden zwar weniger und kleiner, aber gingen nicht weg. Der Beitrag von Frau Probst (siehe Blog-Beitrag vom vom 10. Januar 09) war wie eine Initialzündung.

    Ich habe mir einen Frischfleischanbieter im Netz gesucht (Fa. Tackenberg) und einen großen Topf Kartoffeln gekocht. Ich habe mit Pferdefleisch und Kartoffeln angefangen. Und innerhalb weniger Tage waren die Pickel weg. Zuallererst ist uns aber aufgefallen, dass Emmas Häufchen sich um 2/3 verringert haben und nicht mehr breiig waren. Da habe ich gewusst, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nun frage ich mich jedoch was in dem Dosenfutter noch drin ist (laut Etikett nur Fleisch und Kartoffeln). Dass die Hunde so große Haufen machen muss ja von irgendwas kommen..."

    Chrissi Probsts Antwort: Das Grundgerüst der Rezepte ist immer gleich.

    1. Variante ohne Gemüse

      Ich setze 1kg Reis mit Wasser auf, erst kochen, dann die Hitze etwas runterstellen, der Reis quillt von alleine. Ich bringe etwa zeitgleich mit dem Reis 1 Liter Wasser zum Kochen. Nun das aufgetaute, gewollfte Pferdefleisch (oder Rind, Wild) dazu geben - ständig rühren, sonst wird es ein großer Fleischklops. Mittlerweile ist der Reis angequollen, ihn abgießen und rungefähr die Hälfte, also 500g, mit in den Topf zum Pferdefleisch und der beim Kochen entstandenen Brühe geben. Der Reis quillt nun noch mal in der leckereren Fleischbrühe und saugt diese fast komplett auf.
      (Die anderen 500g Reis friere ich nach dem Abkühlen ein, um sie beim nächsten mal Kochen mit zu verwerten, dies spart Energiekosten und Arbeit.)

      Wenn das Lecker-Selbstgekochte-Fresschen im Topf abgekühlt ist, gebe ich es in eine große Tupperschüssel, es hält sich mindestens 2 Tage im Kühlschrank, vielleicht auch etwas länger. Morgens und abends hole ich die "Bullyge Schüssel" aus dem Kühlschrank, nach Belieben. kann man nun auf den Futternapf Petersilie, püriertes Obst, Öl u.s.w. mit einmengen, auch Karotten Saft+Öl ist eine nette Abwechslung und bringt Glanz ins Fell.

    2. Variante mit Gemüse

      Den Reis wie oben zubereiten. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und ca. 3-4 große Möhren und ca. 3 Kartoffeln (natürlich beides gewaschen, aber ungeschält, in der Schale sind viele Nährstoffe) schööön klein geschnitten hineintun und durchkochen. Dann püriere ich diese mit meinem Zauberstab (Pürierstab), gebe das Fleisch hinzu und koche alles zusammen so lange auf, bis auch das Fleisch gar ist.

      Und wenn es abgekühlt ist, wieder ab in meine große Plastikschüssel mit Deckel und hinein in den Kühlschrank. Da nun Gemüse mit eingekocht ist, muss in den Futternapf Öl dazu gegeben werden, damit der Bulldog die Vitamine auch verwerten und aufnehmen kann.

    Spyke und Snowy bekommen beide morgens und abends eine Portion von jeweils ungefair 500g. Sie sind beide wohl ernährt, nicht zu dünn, haben beide eine "Bullyge Taille" und sind auch nicht zu fett, eben meiner Meinung nach genau richtig in Form ;o)

    In der Zeckenzeit gebe ich ab und an eine Knoblauchzehe mit ins Fresschen zum Kochen, diese hilft die Parasiten zu vertreiben, Knoblauch sollte nur in kleinen Mengen gefüttert werden, einige empfehlen sogar Knoblauch Granulat.

    Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert aus, was eurem Bully schmeckt, die Umstellung dauert einige Zeit, denn wenn er vorher z.B. Trockenfutter bekommen hat, hat sich der Magen daran gewöhnt, dass nach dem Wassertrinken erstmal das Gefressene im Inneren aufquillt. Aber wenn sich euer Liebling an die neue Kost gewöhnt hat, wird er probierfreudig!

    Ich variiere beim Fleisch zwischen Pferd, Rind, auch Pansen und Innereinen stehen öfter auf der "Bullygen Speisekarte". Oder einfach mal ein Döschen Thunfisch mit Reis lässt die Bulldogäuglein größer werden. Als Kalziumlieferant bekommen die Beiden rohe Knochen zum Knabbern, aber auch ein Schweineohr oder einen getrockneter Rinderhautknochen. Das ist dienlich für die Zahnpflege.

    Viel Spaß beim Nachkochen, vielleicht habt Ihr ja auch noch einige Ideen oder Rezepte, ich freue mich sehr auf Euer Feedback. Liebe Grüße, die Schmusebully Chrissi, (email)

    Die Web-Adresse der "Interessengemeinschaft Frischfleisch für Hunde und Katzen" HIER!


    Samstag, Januar 10, 2009

    Heute eine Empfehlung von Gastbloggerin Chrissi Probst

    Die Gesunde Ernährung beim Bulldog?!

    Welches Futter ist das richtige ? Trocken? Nass? Frisch !


    Einige Trockenfutter halten leider nicht, was die Preise und die "tollen Verpackungen" versprechen, bzw. irgendwann wird es dann doch zu einseitig. Bei Spyke und Snowy wurde das Fell stumpf, und Snowy kratzte sich ständig, jedoch Parasiten (Milben) hat der Tierarzt ausschließen können. Unser Tierarzt gab uns den Rat, mit einer Futterdiät aus speziellem Trockenfutter von ihm, Snowy umzustellen.

    Aber, wir haben ja zwei Bulldogs: Spyke und Snowy bekommen beide das selbe Futter, und so sollte das auch bleiben, da die beiden genau darauf achten, was der andere bekommt. So wäre diese Tierarztlösung - allein für Snowy - nicht in Frage gekommen.

    Aus einigen Foreen aus der BulldogWWWwelt hatte ich über eine Auschlussdiät mit Pferdefleisch gelesen, und das gerade Pferdefleisch sehr bekömmlich auch für sensiblere Hundetypen sei. Bei dieser Diät bekommt der Hund 6 Wochen lang ausschließlich Pferdefleisch, keine Leckerlis, und NICHTS anderes, danach, sofern die Symptome besser geworden sind, kann dann probiert werden: z.B. Reis 6 Wochen dazu füttern; dann z.B. Rind 6Wochen lang. Das sollte aber von einem Tierarzt kontrolliert werden!

    Schlußendlich, bei unserer Suche nach einer besseren Ernährung - bei gleichzeitiger Stärkung des Immunsysthems - entschloss ich mich selbst zu kochen.

    Sechs Wochen bekamen Spyke und Snowy erstmal nur Pferdefleisch und Reis (gekocht), danach gab´s geschnitte Möhren dazu, mit Distelöl (Öle enthalten wichtige ungesättigte Fettsäuren, die für´s Immunsystem und viele weitere Funktionen im Körper nötig sind). Spyke und Snowy waren ab dem 1. Tag nach der Futter Umstellung UNGLAUBLICH HUNGRIG UND VERFRESSEN, so waren die zwei vorher NIE gewesen, beide ließen den anderen zwar erstmal den eigenen Napf fressen, ungefair zeitgleich wechseln sie dann die Näpfe zur Endkontrolle ;o)

    Wir versuchen sie gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Barfen (=biologisch artgerechtes rohes Futter) wäre die beste und gesündeste Variante, nur Spyke frisst kein rohes Fleisch...

    Nun, so hab ich zwar mehr Arbeit, da ich es vorher bequemer fand Fertigfutter zu kaufen und in den Futtersack zu greifen, aber die Mühe selbst zu kochen lohnt sich für mich auf jeden Fall, wenn ich die Beiden ausgelassen auf dem Feld toben sehe. Man merkt ihnen förmlichst an wie gut diese neue Ernärung ihnen tut, beide toben draußen als hätten sie ein Mega Energie Tuning/Doping bekommen, das Fell glänzt schön, sie riechen beide "bullyg gut" und Snowy krazt sich nicht mehr ;o)

    Auf unserem Speiseplan, steht, abwechselnd und abwechslungsreich angerichtet: Pferd, Rind, Huhn, Wild, Lamm, Fisch, Reis, Haferflocken, Möhrchen, Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Lauch, rote+gelbe Paprikaschoten, ab und zu Knoblauch, fast alles an Obst (außer Rosinen und Weintrauben). Auch die Zufütterung von bestimmten Kräutern wie Petersilie, Thymian, Liebstöckel, sowie Öle wie Lachsöl, Distelöl, Nachtkerzenöl, Ei, Honig, Hüttenkäse, Quark tut ihnen gut.

    Damit es bei uns zu Weihnachten auch was Leckeres für die Bulldogs gibt, hab ich ihnen aus gewolftem Wild, Bullyleckere **Bullyettchen** mit Petersilie und Ei in Sonnenblumenöl gebraten ( HMHM ;)

    Spyke und Snowy essen nun eine Banane so als wäre es eine Wiener, so schnell kommt man nicht mal zum Knipsen, Schwups, ist sie schon weg genau wie Mandarine, Apfel, Ananas... Und sogar eine Kiwi lässt die Bulldogäuglein betteln und sie verspeisen sie bulldoggenüsslich ;o)

    Ich kann diese gesunde Ernährung auf Jeden Fall bullyg weiterempfehlen, weil man vor allem weiß, WAS drin ist, ;o)

    Schmusebullyge liebe Grüße und noch ein schöÖönes, schmusebullyges Jahr 2009 -
    Chrissi und die Schmusebullys :o)


    Donnerstag, Dezember 11, 2008

    "Greenies"


    Diese Greenie-Werbung - mit Bulldog :-) - sah ich im Paderborner "Fressnapf". Ich nehme sie zum Anlaß kurz etwas zu den "Greenies" zu sagen.

    Unsere Bulldogs lieben die Greenies. Eine gute Beschreibung, warum und wodurch diese grünen Kauknochen so gut für Hunde sind, findet Ihr HIER. Neben der Zahnpflege mindern die Greenies übrigens durch ihren Chlorophyl-Anteil die "Duftintensität" der Pupse. Und der Atem riecht gut, da nicht nur die Zahnsteinbildung gebremst, sondern die ganze Mundschleimhaut durch das Chlorophyl gepflegt wird.

    Auch wichtig: Die grüne Farbe, also das Chlorophyl in den Greenies, kommt von ihrem Algen-Anteil. Und Algen sind wunderbare Gesundheitsbringer! Insbesondere bauen sie Schlackstoffe im Körper ab. HIER ist das Wichtigste über Algen als Nahrungsergänzung nachzulesen.

    Ich empfehle Greenies als Weihnachtsgeschenk für Eure Hunde!


    Dienstag, Dezember 9, 2008

    Heute Tipps von Gastbloggerin Anke Teloudis

    Weihnachtsschlemmereien -

    oder: wie bleibt mein Bulldog bei Figur?


    Advent, die Vorweihnachtszeit ist wohl für Mensch und Hund gleichermaßen die Zeit der duftenden Verlockungen, auf den Weihnachtsmärkten springen uns die köstlichen Düfte von Grillwürsten, gebrannten Mandeln, Glühwein und Lebkuchen förmlich in die Nase.

    Die Hunderunde durch den Schnee (oder Regen) macht Appetit auf Herzhaftes ! Für den Menschen kommt die Zeit der Festbraten und Weihnachtsmänner und, Hand aufs Herz : wer mag seinen Liebling dann nicht auch verwöhnen ;) ? Also gibt es auch für unsere Fellkinder das Eine oder Andere Leckerchen ausser der Reihe !

    Unsere Hunde lieben Nüsse - in allen Varianten. Ob es die frisch gepalte Erdnuss ist, oder die gemahlene und im Keks gebackene Walnuss : Nüsse sind gesund, gerade die Walnuss enthält wertvolle, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine - aber, bitte nur ohne Schale anbieten. Die Gefahr durch die zersplitterte Schale Verletzungen im Verdauungstrakt davonzutragen ist sehr groß - und völlig überflüssig ! Denn, für unsere Lieblinge knacken wir auch die härteste Nuss ;)

    Aron liebte Mandeln, aber VORSICHT !!! Bitte immer erst ein Stückchen von der Mandel selbst probieren, Bittermandeln enthalten Blausäure und dürfen nicht verzehrt werden !!!

    Leider hat die Leidenschaft für Leckereien einen Nachteil - wer ihr zu oft nachgeht, verliert die "Form". Und - wie der vorige Blog-Beitrag zeigt - geht das allzu oft auf die Gesundheit unserer Hunde. Eine Patentlösung habe ich auch nicht, aber ich achte darauf, dass unsere "Feinschmecker" vowiegend gesunde, kalorienarme Leckerlies bekommen.

    Der Nährwertvergleich von sog. Natur-Leckerlies lohnt sich : getrocknete Lunge oder Hasenohren sind z.B. deutlich fettärmer als getrockneter Pansen oder Schweineohr ! Viele Hunde - unsere sind HEISS darauf - mögen gerne Obst ! Auch ein Mandarinenscheibchen oder ein Apfelschnitz ist ein tolles Leckerchen. Gesund und lecker sind auch Bananenchips : wenig Masse, viel Geschmack und zusätzlich noch Magnesium für die Muskeln !

    Und wenn's dann doch mal etwas zu viel der guten Sachen war, ein oder zwei Möhren - fein geraspelt - sind eine süße Ergänzung der Hauptmahlzeit. "Der Bauch ist voll" für ganz wenig Kalorien : - und, der nächste Spaziergang wird ein wenig verlängert ;)

    Eine genussvolle Weihnachtszeit allen Zwei- und Vierbeinern!

    Hunde - Nussplätzchen
    2 Eier, Mark einer ½ Vanilleschote, 1 Msp. Zimt, 200 g. Mehl, 50 g. gemahlene Nüsse. Alle Zutaten verkneten, ggfs. etwas Mehl zufügen. Teig 10 Min. ruhen lassen, ½ cm dünn ausrollen und Figuren ausstechen. Bei 160° C ca. 20 Min. backen.


    Tipp: Lest dazu auch den Beitrag vom 23. Januar 2007. C.S.D.


    Sonntag, Dezember 7, 2008

    Wann ist ein Bulldog zu dick?


    Der Bulldog auf dem Bild unten (WUFF; aktuelle Ausgabe) ist ganz zweifellos zu dick! Das wunderbare Muskelrelief, das einen gesunden, typvollen Bulldog auszeichnet, ist überhaupt nicht sichtbar - vielleicht nicht einmal mehr vorhanden. Alles fette Wamme ... Warum lassen manche Menschen ihre Hunde so verfetten?

    Ich weiß es ist nicht immer leicht seinem Hund auch gelegentlich ein konsequentes "NEIN" zu sagen. Aber Liebe ist dazu fähig :-)

    Ich will hier gar nicht erst auf die Herz- und Kreislaufprobleme bei Überfettung eingehen; um die wird sowieso jeder Leser wissen. Heute geht es mir um den Verlust an Bewegungsfreude und Bewegungsfähigkeit durch Übergewicht.

    Ist das durch Übergewicht erzeugte Phlegma vielleicht von manchen Menschen unbewußt gewollt ??? Auf diesen Gedanken brachte mich ein Paar, welches seinen Bulldog solange dieser lebte - wider besseres Wissen - massiv übergewichtig hielt, auch als dieser schon herzkrank war. Die so dumme wie schwache Entschuldigung: "Futter ist doch seine größte Freude im Leben..."

    Ich war überzeugt: Spiele, Übungen jeder Art wären für diesen Hund mindestens gleich viel Freude wie Fressen gewesen - wenn denn seine Menschen sich die Mühe gemacht hätten, seine Aufmerksamkeit durch phantasievolle Beschäftigung mit ihm zu fesseln, anstatt seine Lebenslust ständig - und vor allen Dingen bequem - mit Leckerli "ruhigzustellen"..... Nicht nur Menschen (fr)essen aus Langeweile...

    Es gibt kein "Idealgewicht" für den Bulldog an sich. Der Standard empfiehlt für Hündinnen 22 kg und für Rüden 25 kg. Aber das ist nur als Richtwert zu verstehen, denn großrahmige Bulldogs wiegen an sich schon mehr als kleine.

    Ein Bulldog ist dann zu dick, wenn man seinen Rippenbogen (siehe die Kreuzchen auf dem Fotos von Willie) nicht mehr klar erkennen kann! Man könnte auch sagen, wenn er keine Taille mehr hat.

    Links ein neues Foto von Frieda (an ihrem 3 1/2. Geburtstag aufgenommen :-), auf dem man auch ihren Rippenbogen deutlich sehen kann.

    Den Bulldog unten entdeckte ich bei "YouTube". Ein Video war es aber nicht, nur ein Dauerstandbild - kein Wunder, wenn der Foto-Bulldog per Computer "aufgeblasen" wurde.... Die Pfoten lassen eine Fälschung vermuten: sie müßten bei einem so monströs fetten Bulldog durch die Gewichtsbelastung gespreizt sein.... Was meinen Sie?

    Gefälschtes Bild oder wirklich monströs fett ?

    Allerdings sind manchmal Menschen, Hunde und Katzen tatsächlich so überfettet, dass sie sich kaum noch bewegen können. Ich kannte ein Paar, das seinen viel zu dicken Bulldog durch stetige weitere Überfütterung - trotz besserer Einsicht - "ruhigstellte". So etwas ist Tierquälerei und seelisch krank...


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    Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

    Cornelia
    Savory-Deermann
    , geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

    Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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    Update: 21. 3. 2008

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