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Archiv: Sherlock + Csöpke

von Zsuzsa Feldenkirchen


ACHTUNG: Bitte bis zum im INHALTSVERZEICHNIS angegebenen Datum des Beitrags scrollen.

Beiträge "Sherlock und Csöpke" von 2017 bis 2014 siehe unten
Beiträge "Sherlock und Csöpke" von 2013 bis 2010 Link HIER

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Montag, Januar 23, 2017

Heute grüßt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlock und Csöpke geht es gut

und sie grüßen.


Budapest, 22.12.16: Liebe Cornelia, ... Ich habe mit Sorge über Friedas Gesundheitszustand gelesen, Gott sei dank , dass es ihr jetzt gut geht. Ihre Fotos sind einfach umwerfend :-)

Ich habe schon lange Zeit keine Nachrichten von uns gegeben. Es ist zwar keine Ausrede, dass ich viel arbeite, ich weiss. Aber mindestens zwei Tage in der Woche habe ich seit Monaten auswärts zu tun. Jetzt aber habe ich endlich 2 Wochen Urlaub, da geht´s ein wenig ruhiger zu. Sonst bei uns ist alles in Ordnung, mein Mann hält Haus und Hunde in Ordnung.

Die beiden Bulldogge sind okay. Sherlock ist inzwischen ein ausgewogener Bulldog geworden mit den ersten grauen Haaren rund um der Schnauze, na ja, nächstes Jahr wird er 6 Jahre alt sein. Aber er geht sehr gerne über Stunden auf Wanderschaft, ihn interessiert alles, steht mit seinen vier Beinen mittendrin im Leben. Manchmal bin ich wirklich sehr traurig, dass er keine Nachwuchs hat. (Anmerkung: es gab keine wirklich gesunde und fitte Hündin in der Umgebung.) Echt Schade für diesen Prachtkerl.

Der Csöpke geht es mindestens seelisch gut. Im Herbst habe ich bei ihr einen kompletten Gesundheitsscheck machen lassen, die Ergebnisse sind verheerend. Fortgeschrittene Artrose bei beiden Hüften, teilweise auf beiden Seiten absolut abgenutzte Oberschenkelköpfe und Hüftgelenkdysplasie. Sie bekommt jetzt Medikamente, ab Januar auch Massage-Therapie um die Schmerzen zu lindern. Und diese Krankheiten hat sie wohl wahrscheinlich als Erbkrankheiten, und sie hat das als Gebärmaschine auch weitervererbt… Anderseits ist sie putzmunter und lieb.

Wir wünschen ruhige, friedliche Feiertage. LG Zsuzsa, Martin ud die Bulldogbande

Budapest, 31.12.16: Liebe Cornelia, ich glaube, langsam tut es wirklich gut, dass dieses Jahr zur Ende geht. Besonders wegen all der schreckliche Ereignisse, die passierten,...

Ich wollte über die Feiertagen einen kleinen Blogbericht schreiben, dann am 24. Dezember hatte ich einen Unfall, der alle meine Pläne (inc. Weihnachten ) ad Acta gelegt hat. Es war Eisregen, alles eine fürchterliche Rutschpartie und ich hatte noch die Hunde meiner Freundin - die wie jedes Jahr in Berlin bei ihre Tochter war - zu pflegen, ich musste unbedingt zu ihnen gehen und dann passierte es. Ich bin gefallen, einen schönen Salto mortale und am Kopf gelandet: die Ende war Notambulanz, ... mit 5 genähten Stichen am Kopf. Jetzt geht es mir viel besser.

Ich freue mich sehr, dass es mit Frieda wieder bergauf geht, armes Mädchen, diese blöde Virusinfektion hatte ihr gerade gefehlt. Sie hat so starke Gene, dass sie in ihrem hohen Alter auch das noch überwunden hat. Sie ist eine Superheldin! Wir wünschen ihr weiterhin gute Besserung und noch viele Jahre.

Mit unseren Beiden ist alles in Ordnung. Gestern vor einem Jahr kam die Csöpke zu uns. Es ist wunderbar zu beobachten, wie sie sich verändert hat. Der verunsicherte, scheue Hund ist passe, sie kommt direkt auf uns zu, sie fordert regelrecht Aufmerksamkeit, holt sich ihre Streicheleinheiten. Momentan bewegt sie sich auch noch sehr gerne, trotz ihrer Hüftprobleme. Sherlock ist der alte, wie ihn Du kennst. Immer dabei sein, immer der Erste sein.

Schöne Grüsse auch für Stu, hoffentlich erholt er sich schnell nach der OP und plant für das nächste Jahr wieder Motorradtouren. Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Prosit Neues Jahr! Die Feldenkirchens

Nachtrag: Budapest 25.1.17: Liebe Cornelia, der Beitrag ist toll wie immer! Mir geht´s schon gut, die Narbe wächst langsam zu. Seit einem Monat haben wir massive minus Temperaturen, manchmal deutlich unter 10 Grad Celsius. Sherlock lässt sich davon nicht stören, ihm ist egal wie kalt draußen ist, Hauptsache er darf spazieren.

Diesen Snapschuss (Bild oben) habe ich vor ein paar Tagen gemacht, ausnahmsweise blieben die Beiden ruhig, solange ich das Telefon rausgekramt habe. Ich hoffe bei Euch ist alles okay, liebe Grüße von uns allen.


Freitag, April 15, 2016

Heute berichtet Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Neues von Sherlock und Csöpke


Budapest, 28. 3. 2016: Liebe Cornelia, ... Ich las mit viel Spass Deine letzten Berichte, und was die Geburtstagkinder (Kosmo, Chilli Kaskades) anbelangt, wir hatten auch eines im Haus: unser Sherlock feierte am 22. März seinen 5. Geburtstag.

Wie immer, bekam er auch seine geliebte Haferhacktorte. Allerdings in diesem Jahr wurde die Torte drei geteilt: ein Drittel für Csöpke, ein Drittel für Nathalie (Bullterrier meines Sohnes) und ein Drittel blieb ihm. Sein Alter sieht man ihm aber nicht an, er ist genauso fit und fidel wie früher (und genauso stürmisch und unüberlegt, für jedwede Dummheiten immer bereit :-))

Heute Vormittag sind wir beide auf eine grosse Wanderung gegangen, über 2 Stunden bergauf-bergrunter, er meisterte die ganze Tour mit viel Spass (allerdings seit dem Mittagessen ist nichts von ihm zu hören, er schläft nur.)

Die Beiden (Sherlock und Csöpke) kommen immer besser miteinander aus, das am Anfang so nervige "ich bin der Mann" Spiel hat auch deutlich nachgelassen.

Csöpke fühlt sich bei uns pudelwohl, sie hat sich vollkommen integriert. Interessant ist aber, dass die Bezugsperson für sie mein Mann geworden ist. Wenn sie sich "vernachlässigt" oder sonst irgendwie ungerecht behandelt fühlt, geht sofort wegen Streicheleinheiten zum Martin. Morgens will sie zuerst vom ihm begrüsst werden. Sie will gar nicht auf das Sofa, aber abends soll ihr Bett neben/vor Martin's Sessel sein, dann legt sie sich hin und schlummert sofort ein.

Vor ungefähr einem Monat hatten wir Kontrollbesuch bei unserer Augenärztin, sie war sehr zufrieden mit ihr. Ihre rechtes Auge ist deutlich klarer geworden, die Entzündung ist abgeklungen, die Tränenproduktion - wenn auch noch nicht in vollständigem Ausmaß - ist wieder da. Man merkt es auch bei der Bewegung, sie muss nicht mehr ständig in den letzten Minuten stoppen oder ausweichen, weil sie nichts vor sich Stehendes gesehen hat. Also alles geht - zwar langsam - aber kontinuierlich auf dem Weg der Besserung.

Sie ist ganz ganz lieb, und auf ihre grobmotorische Art zeigt sie es auch, dass sie sich wohlfühlt. Unter grobmotorisch soll man sich eine Dampfwalze vorstellen, wenn sie einmal loslegt, muss man aber höllisch aufpassen.

Ihr Gewicht normalisiert sich langsam auch, als sie zu uns kam, wog sie um die 28 Kilo, jetzt ist sie 24,3 Kilo runter. Ich denke so um die 22 Kilo wird ihr Idealgewicht sein. Ich merke es schon jetzt, dass ihre Hinterbeine ziehmlich schwach sind, da muss man noch die Muskulator ein wenig aufbauen, oder einfach trainieren.

Und da sind wir bei dem Punkt, wo ich leider gar keine Fortschritten machen konnte, und zwar das Ziehen an der Leine.

Man muss es sich aber nicht wie einfache Ziehen vorstellen, sie gibt Kraft und zieht und zieht und zieht. Ich habe schon Vieles ausprobiert, leider bisher ohne Ergebnissse. Manchmal gelingt es hundert Meter normal zu gehen, dann schaltet irgendwas bei ihr ein, ohne - mindestens für mich erkennbare - Ursache, und sie legt los. Am Ende ist sie todmüde, hechelt, kann kaum mehr gehen.

In diesen Fällen zeigt sich auch eindeutig, wie schwach ihre Hintebeine sind. Da bin ich momentan ziehmlich ratlos, auch deswegen, weil sie sehr gern gehen würde, sie interressiert sich für Alles, was bewegt, was sonst auf der Strasse passiert, und ich würde sehr gerne mit ihr auch öfter nach draussen ausser Haus gehen, momentan aber geht es nur früh morgen einmal am Tag. Und wenn ich es im Garten versuche mit ihr an der Leine zu spazieren, geht es vorbildlich.

Am besten ist, wenn die kleine Bullterrierdame zu Besuch ist, dann legen die Damen los, sie sind den ganzen Tag im Garten - egal wie kalt es ist, nur regnen soll es nicht.

Wir wünschen Euch alles Gute und schöne Frühlingstage. Drück mal Omi (Frieda) und Onkel (Kosmo) schön. LG Zsuzsa und die Bulldogbande


Mittwoch, Februar 3, 2016

Heute Mails von Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlock hat wieder eine Csöpke :-)


Vorbemerkung: Sherlock ist einer unserer Blog-Stars, und seit seiner Kumpanin Csöpkes Tod (siehe Beitrag vom 29. Oktober 2014) vor einem Jahr langweilt er sich :-(. Frauchen Zsuzsa Feldenkirchen suchte zunächst nach einer Welpin, die wie Sherlock dem neuen Standard entspricht und keine Linien-Inzucht ist. Das gestaltete sich als äußerst schwierig.

Parallel hielt sie auch nach einer Nothündin in Budapest Ausschau, wo sie leben. Und nun fanden sie eine "neue" Csöpke (Csöpke heißt deutsch "Zwerg"), eine Not-Bulldogge, deren gesundheitliche Probleme noch zu bewältigen sind. Zsuzsa mailte:

Budapest, 18. Dezember 2015: Liebe Cornelia, .... Vorgestern bin ich mit Sherlock ins Tierheim gefahren, dass er auch die Dame kennenlerne. Es ging prima, die Beiden haben sich ordentlich beschnuppert (sie ist noch nicht sterilisiert, das passiert nächste Woche), so war etwas Vorsicht angesagt. Sie ist 5 Jahre alt, ist erst seit kurzem (Ende November) in dem Tierheim.

Ein ziemlich bulldoggiges Wesen hat sie, sehr mobil trotz ihrer molligen Statur. Sie spielt sehr gerne mit dem Ball und spaziert auch gerne, also an ihren Pfunden können wir noch arbeiten.

Sonst ist sie der alte Typ von Bulldoggen (bischen ähnlich, wie unsere Csöpke), ziehmlich breit und niedrig. Was soll ich noch sagen: sie hat mein Herz im Nu erobert und sie verdient es wirklich ein eigenes Sofa zu haben :. (und Sherlock auch eine Kumpanin) Sie zieht am 28. Dezember bei uns ein, dann habe ich noch eine Woche frei mit dem Beiden gemeinsame Unternehmungen zu machen....

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, aber bis dahin mailen wir bestimmt noch. Liebe Grüsse für die ganze Familie: Zs+M+Sh

Budapest, 31. Dezember 2015: Hallo liebe Cornelia, hier sind die ersten Bilder von ihr hier bei uns. Ausser ihrem rechten Auge - dem Umständen angemessen - ist sie in einem relativ guten Gesundheitszustand.

Momentan sieht sie allerdings mit dem rechten Augen nur Licht, aber es ist noch ein wenig therapierbar. Was ich im nächsten Jahr unbedingt operieren lassen möchte, ist ihr Gaumensegel. Das stört, wie man hören kann, bei der Atmung auch im normalen Zustand.

Sherlock ist in Ausnahmezustand, so können wir die Beiden nur kurz zusammenbringen. Wenn das Spiel zu ernst wird, dann müssen wir sie trennen. Sonst ist sie eine richtige Schmusedampfwalze. Wir wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue jahr. LG Zsuzsa, Martin und die Bulldoggen

Budapest, 14. Januar 2016: .... ich weiss nicht wo mein Kopf steht, die beiden sind gut miteinander, inzwischen sind die Betten schon umgetauscht, bzw. zusammengelegt. Womit ich sehr viel zutun habe, das ist ihr Auge. Momentan eine vereiterte Entzündung, 6mal Tropfen und ständig aufpassen, dass sie nicht daran reibt.

Langsam erkennt Sherlock, dass die Dame nicht zum Liebhaben da ist, das war auch nicht einfach!! Ja und das Wichtigste: sie heisst Csöpke! Der Namensgeber war mein Mann, als er sie gesehen hat, sagte er "die Csöpke ist zurück gekommen!" So einfach. Gleich kommen Bilder. LG Zsuzsa und die Bulldogbande

Budapest, 17. Januar 2016: Liebe Cornelia, morgen wird es 3 Wochen sein, seit die Csöpke bei uns ist. Sie ist Tag zu Tag offener, sucht unsere Nähe, was jetzt eine andere Aufgabe zum Lösen sich mitbringt: Sherlock fängt an eifersüchtig zu sein.

Besser gesagt, er will und soll immer im Mittelpunkt sein, und wenn er anwesend ist, sollte man gefälligst mit keinem anderen Hund schmusen. Heute Abend hatten wir ein wenig Krach deswegen, aber in Grund genommen funktioniert das Ganze, siehe das Wrestling-Video. Sie ist eine wirkliche Schmusedampfwalze, auf ihre grobmotorische Art freut sie sich über jede Streicheinheit, für jedes gutes Wort.

Ihrem Auge gehts auch besser, morgen bekommt sie noch diese antibiotischen Tropfen, und dann nur die normale Salbe für trockene Augen.

Ihr Gewicht ist jetzt schon weniger, fast 1 Kilo hat sie abgenommen (na gut, sie wiegt immer noch fast 26 Kilo, genau wie der Sherlock. Ich möchte bis auf 22-23 Kilo runter, ich glaube es wird gehen, sie bewegt sich sehr gerne.

Den richtigen Leinengang muss sie aber noch erlernen, momentan sind unsere gemeinsamen Spaziergänge recht lustig für die Aussenwelt, sie zieht fürchterlich. LG Zsuzsa und die Bulldogbande

Nachtrag: 3. Februar 2016: Liebe Cornelia, ich habe wieder mit viel Freude den neuen Beitrag gelesen. Csöpke hat sich inzwischen gut in die Familie integriert, das eine oder andere Probleme kommt zwar vor, aber was das Wichtigste ist: sie hat sich für Herrchen entschieden, und er ist ohne Zweifel mein Mann.

Es ist lustig zu beobachten, wie sie ihn auf Schritt und Tritt verfolgt, wie sie mit ihm schmusen will und ihren Willen auch durchsetzt. Ich freue mich sehr darüber, Sherlock kann damit auch besser umgehen, und unsere Abende sind auch ein wenig ruhiger geworden. LG Zsuzsa und die Bulldogbande


Donnerstag, Dezember 17, 2015

Heute Mails von Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Natalie, Ernährungslage und die Presse


Budapest, 24. Oktober 2015: Liebe Cornelia,... Letztes Wochenende war mein Sohn mit seinem Mini-Bullterrier wieder zu Hause: Sherlock hatte viel zu tun :

Budapest, 30. 11. 2015: Guten Morgen allerseits! Ich muss jetzt unbedingt von meiner neuen Spielkameradin berichten: sie ist ein Mini Bullterrier Mädchen, heisst Natalie ist 6 Monaten alt.

Ihr Herrchen ist der Sohn von Frauchen. Sie lebt in Bayern, dort wo die normale Bulterrier als Listenhunde eingstuft sind, deswegen darf er (Herrchen ) nur ein Miniding haben, die nicht höher als 38 Zentimeter wird.

Endlich jemand, die weiss, wie Bulldoggen spielen. Sie ist zwar klein und sieht zerbrechlich aus, ist sie aber nicht.

Leider lebt sie nicht bei uns, sie kommt nur zur Besuch, dann aber spielen wir wie verrückt. Sie ist sehr kräftig, und hat sie schon ein Taktik entwickelt, wie sie mich ausser Gefecht setzen kann: ganz einfach klettert sie auf meinem Dickkopf. Nach einer Spielstunde bin ich absolut K.O., so unermüdlich wie sie ist, könnte aber noch Stunden weiterspielen. Schönen Tag noch, dicke Bussi für Omi und Onkel: Sherlock

PS: Noch zwei Fotos über meine (manchmal) unbefriedigende Ernährungslage..... oder ???

Budapest, 3. 12. 2015, Zsuzsa schreibt: Hallo liebe Cornelia, mir ist was Interessantes aufgefallen: solange Csöpke lebte, in ihrem letzten Jahren durfte Sherlock nicht auf die Sofa, solange sie da lag. Hatte es Sherlock doch noch probiert, wurde er angeknurrt und runtergeschupst. Da war das grosse Ego des jungen Mannes in Eimer, er musste sich revangieren.

Letztendlich hatte er es sich im Armsessel bequem gemacht, jeden Abend, wenn Csöpke auf die Sofa kam, sprang er auf dem Sessel. Blieb aber Csöpke in ihrem Körbchen, fand auch Sherlock keinen Grund den Abend im Sessel zu verbringen. Und seitdem Csöpke von uns gegangen ist, sass er nie wieder im Sessel.

Und jetzt die Neueste: ich habe schon geschrieben, dass das Bullterrier-Mädchen ihm ganz schön Paroli bietet, trickst ihn aus, und im Laufen, Springen etc. ist sie sowieso weit vor ihm. Nun, welch Wunder, die letzten Abende verbrachte Sherlock wieder im Sessel : Mag Zufall sein, aber ich glaube sein Ego brauchte wieder ein Pflästerchen. LG Zsuzsa und Sherlock

Noch etwas: ich denke dies Foto ist ein eindeutiger "Missbrauch" eines der Unseren durch die Presse: LINK HIER. Liebe Grüße Sherlock, auch für Oma und Onkel


Dienstag, Dezember 1, 2015

Stille Bulldog-Gedanken und der Schlaf :-)


Zsuzsa Feldenkirchen machte schöne Portraitfotos von Sherlock, die eine herrliche Vorlage für Bulldogweisheiten sind.

Zsuzsa meinte noch, dass Sherlock nur gut zu fotografieren sei, wenn er mal stillhält, und das bedeutet, wenn er endlich müde ist :-)

NICHT VERPASSEN: LINK zu 27 lustigen, und davon einigen fast unglaublichen Fotos, die beweisen, dass der Bulldog wirklich ÜBERALL schlafen kann :-)
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Montag, November 9, 2015

Besuch bei Sherlock in Budapest


Anfang Oktober besuchte ich Sherlock, Zsuzsa und Martin Feldenkirchen in Nagykovcsi bei Budapest. Ich hatte Wetterglück: die Sonne schien warm.

Wie auf der Karte zu sehen, liegt dieses alte Schwabendorf inmitten von hügeligen, wasserreichen Wäldern. Hier läuft Zsuzsa jeden Morgen eine lange Tour mit ihm.

Zsuzsa hatte mich abends vom Flughafen abgeholt, und als wir bei ihr zuhause ankamen, da schlief Sherlock schon so fest, dass er einige Minuten brauchte um festzustellen, dass Besuch da war, und sich ein Runterkommen aus dem Schlafzimmer lohnen würde :-)

Sherlock erkannte mich sogleich wieder, und ich stellte fest, dass er zwar wie Frieda aussieht, aber sich wie Kosmo benimmt, also "umwerfend" stürmisch :-)

Am nächsten Morgen konnte ich Sherlocks Zuhause bewundern: ein Anwesen mit einem schmalem, aber sehr tiefem, wunderbarem Landschaftgarten, der einen Kalkgestein-Abhang hochführt. Kleine, grasbewachene und von Bäumchen überschatteten Terrassen überraschen beim Hochsteigen.

Die nächsten Tage zeigte mir Zsuzsa Budapest: eine bessere "Reiseführerin" hätte ich mir nicht vorstellen können. Sie informierte mich zu Allem über die historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe, von der Vorgeschichte an, über die Kelten, Römer, Awaren, Magyaren, Türken, Österreicher/Deutschen und Russen. Danke Zsuzsa, ich habe jetzt viel darüber verstanden, was das heutige Ungarn ausmacht!

Ein paar meiner Fotos: Die Burg in Buda, 1.Teil, eigentlich ist es ein ganzes Burgviertel mit Museen und wundervollen Cafe´s auf dem Burgberg. 2. Teil, und noch ein 3. Teil. Die eigentliche City liegt in Pest, also auf der östlichen, flachuferigen Donauseite. Ich war Anfang der 70er Jahre schon einmal in Budapest - es ist verglichen mit damals eine überaus prächtig anzusehenden Stadt geworden :-)

Zsuzsa zeigte mir ihr schönes "Bulldogsammelsurium": Erinnerungsbilder an Csöpke, Bulldoggiges, das mit Essen zu tun hat, und diverse Figürchen.

Die große ungarische Porzellanmanufaktur HEREND hat auch einen Bulldog im Programm, Art. Nr 15839000; ich hatte Glück, ein Herend-Geschäft bei der Burg hatte ihn vorrätig. Er kostete mich circa 100 Euro; das ist für einen handbemalten Porzellanbulldog vergleichsweise wenig. Frieda und Kosmo inspizierten später diese Neuerwerbung wohlwollend :-) Für Liebhaber von Porzellan-Figuren: HEREND bietet auch teurere Bulldogs im Fischernetz-Muster an.

Zurück zu Sherlock: er dosierte seine Begrüßungsbegeisterung, wenn Zsuzsa und ich aus der Stadt zurück nach Hause kamen, nach meiner "Aktualität" ;-)

Am 1. Tag galt mir vielleicht 70 % seiner Begrüßungsfreude, am 2. Tag 60 %, und ab dann bekamen Zsuzsa und ich, wenn wir zur Tür herein kamen, jeweils ungefähr die Hälfte seiner Wackel- und Schmuseeinheiten gewidmet. Ich hatte den Besucherbonus verloren und schrumpfte sozusagen auf Normalmaß ;-)

Zsuzsa mailte mir, als ich wieder zuhause in Henglarn war: "Sherlock war traurig, traurig..." Nun, Frauchen und er planen mich im nächsten Sommer hier zu besuchen :-)


Donnerstag, April 9, 2015

Heute schreibt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlocks Nachrichten aus Ungarn


26. Juli 2014: Hallo liebe Tante Cornelia, ich bin's, der Sherlock aus Ungarn.

Es ist höchste Zeit wieder mal Nachrichten von uns zu senden. Die wichtigste ist: am 22. März bin ich 4 Jahre alt geworden, und somit eine erwachsene Bulldogge. Sagt mindenstens Frauchen, dass es höchste Zeit ist, mich als Erwachsener zu benehmen und nicht immer an Dummheiten zu denken. Ich verstehe es gar nicht, ich bin doch so ein lieber (und schöne Hi-Hi-Hi) Bulldog, ich kann mich gar nicht schlecht benehmen.

Meine Geburtstagstorte war - wie immer - sehr lecker, und ich durfte soviel essen wie ich wollte (den Diätwahn meines Frauchens kennt Ihr schon). Ich weiss es überhaupt nicht, warum findet Frauchen immer wieder etwas wegen meines Astralkörpers zu meckern? Bulldoggen dürfen überhaupt nicht in Magerwahn fallen, und es ist gut so und basta! Ich glaube, meine Fotos sind mehr als überzeugend.

Na und gleich nach meinem Geburtstag kam Ostern, und das ganzes Haus duftete wieder verführerisch. Frauchen erzählte mir, dass man in Deutschland man gar nicht solche Osterbräuche kennt wie wir in Ungarn. Also berichte ich mal kurz davon (Onkel Kosmo, aufpassen und bitte sofort importieren!)

"Husvét", so lautet der ungarische Name für Ostern, und er bedeutet wörtlich übersetzt "Fleischnahme". Dies soll auf das Ende der Fastenzeit aufmerksam machen, da man zu Ostern wieder Fleisch essen darf.

Die verschiedenen Osterbräuche haben in Ungarn eine lange Tradition. Zu erwähnen ist vor allem das sogenannte "Ostergießen" von Mädchen und Frauen am Ostermontag, auf Ungarisch "locsolás" genannt. Die Männer gehen zu den in Tracht gekleideten Frauen bei Verwandten oder Freunden und begießen sie traditionsgemäß mit einem Eimer Wasser, was heutzutage noch hier und dort in ländlichen Regionen gemacht wird. Inzwischen findet dieser Brauch, zumal in den Städten, in einer sanfteren Form Anwendung: Man beträufelt die Frauen mit Parfüm.

Die Männer müssen aber vorher einen Reim aufsagen, um die Frauen um Erlaubnis zu bitten. Ein Beispiel von den in vielen verschiedenen Varianten vorkommenden Reimen wäre: "Kis erd?ben jártam, kék ibolyát láttam, elakart hervadni, szabad-e locsolni?", was auf Deutsch übersetzt Folgendes bedeutet: "Ich ging im kleinen Wald, sah ein blaues Veilchen, es wollte verwelken, darf man es gießen?" Wie man aus dem Reim herauslesen kann, hat diese Tradition als Ziel die Fruchtbarkeit der Frauen zu bewahren und ihre Schönheit wieder aufblühen zu lassen. Anschließend bekommen die Männer zumeist ein rotes Ei geschenkt." (Quelle)

Und darum geht es! Hund darf Fleisch essen! Na gut, die schönen bunten Eier sind auch lecker, aber die Schinken, die schmecken prima. Und ich durfte jeden Tag eine Scheibe essen! Unsere haben wir schon längst aufgegessen, deswegen hier ein Link, wo diese Leckerlies zu sehen sind. Na, ist das nicht eine auch für Bulldoggen nennenswerte Osterspeise?

Ja, was ist noch zu berichten? Ich bin immer noch allein, von dem versprochenen Bulldogbaby weit und breit keine Spur, der Frühling in diesem Jahr fällt aus (wir haben jeden Morgen immer noch Minustemperaturen), Frauchen geht jeden Tag - wie sie sagt - arbeiten und ich darf nicht mit.

Also, ich habe entschlossen, dass in jedem zweiten Monat mein Geburtstag ist, dann im jeweils folgenden Monat möchte ich Ostern feiern. 12 Monate: das bedeutet 6X Geburtstage und 6X mal Ostern. Ist doch eine prima Idee, oder? In diesem Sinne schöne Grüsse an Euch alle, auch für meine Omi Frieda.


Freitag, Februar 20, 2015

Heute schreibt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Mein "heiliges Bulldog-Sammelsurium" ;-)


26. Juli 2014, ... Mehr zum Erweb des Sammelsuriums:

Den singenden und tanzenden Bulldog habe ich von meiner Dresdner Freundin bekommen. Sie meinte in Urlaub Bulldogen zu vermissen, das ist ein Unding, deswegen schenkte sie mir dieses Plüschexemplare. Der Iphone Cover ist ein Weihnachtsgeschenk meines Sohnes

11. August 2014, Liebe Cornelia hier ist meine neue Skulptur, nett, aber das Schwänzchen hat der Künstler noch nicht im Griff...."

Diesen Motor-Bulldog habe ich letztes Jahr auf Madeira in einem Lotteriegeschäft gefunden und den Inhaber überredet zu verkaufen :-)

Ich schicke noch paar Fotos von Bulldogfiguren: den grossen Welpen bekam ich von meinem Mann (noch Jahre vor Sherlock), weil ich mir immer und immer wieder einen Welpen wünschte.

Die kleine Porzellanbulldog eine extra Anfertigung für mich aus der Porzellanmanufaktur von Herend, und die heilige Bulldogfamilie stammt aus der Schweiz (witzig dabei, dass der kleinere der Rüde ist).

Wir waren jetzt auch in Meissen in der Manufaktur, da sah ich auch Porzellanbulldoggen, einer davon für den stolzen Preis um die 1000€.

Liebe Grüsse für die ganze Familie Savory: Zsuzsa

12. August 2014: Bulldogen in Stein und in Natura !!


Mittwoch, Oktober 29, 2014

Die alte Csöpke fand früh ihr Glück



Csöpke Feldenkirchen starb am 21. Oktober, kurz nach

ihrem 12. Geburtstag. (Siehe Geburtstags-Beitrag vom 9. Oktober weiter unten.)

Man kann vom Kopf her noch so gut auf den Tod vorbereitet sein, vom Herz her ist man es nie... Liebe Zsuzsa, wir fühlen mit Dir und Martin!

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Csöpke war eine Nothündin, wahrscheinlich aus einer ungarischen Puppy-Mill in einem Budapester Tierheim gelandet. Bei Zsuzsa Feldenkirchen und ihrer Familie hatte sie dann schon in jungen Jahren das Glück ihres Lebens gefunden.

Dieses Foto schoß Zsuzsa von ihr. Ich liebe es wegen seines Ausdrucks von Liebe und Vertrauen:

Csöpke wurde für eine Bulldogge richtig alt - und das verdankte sie der liebevollen und in den letzten Jahren auch intensiven Pflege ihrer Feldenkirchen-Familie.

Mehr über Csöpskes Schicksal erfahren Sie im Beitrag vom 2. Oktober 2013.

Hier nur soviel: Sie hatte in ihren letzten Jahren den jungen Sherlock als Hausgenossen. Auch er wird auf seine Art trauern - und ebenso auf seine Art trösten.

27. Oktober, Zsuzsa mailt:

"Liebe Cornelia, danke für Dein Mitgefühl. Der kleine Mann findet auch keine Ruhe. Er hatte die Möglichkeit Abschied zu nehmen, ich ließ ihn mit Csöpke allein. Ich habe all die Sachen, die sie benutzt hat gründlich gewaschen, aber eine Hundenase kann man nicht austricksen. Am Freitag habe ich ihre Asche da zerstreut, wo sie im Sommer so gerne lag. LG Zsuzsa"


Dienstag, September 9, 2014

Heute berichtet Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlocks 1. Restaurantbesuch


Als Cornelia mir vorgeschlagen hatte, am Abend essen zu gehen und dabei eventuell neue nette Bulldogliebhaber kennen zu lernen, habe ich spontan ja gesagt, das Nachdenken kam erst später.

Zu Hause ist es überhaupt kein Problem Sherlock allein zu lassen, er ist von Anfang an daran gewöhnt, zieht sich irgendwo zurück im Haus oder im Garten und wartet, bis wir wieder zu Hause sind. In Ungarn dürfen nämlich die Hunde überhaupt nicht mit ins Restaurant (außer in ein paar Gartenlokale); auch nicht in Läden, nicht in Einkaufpassagen. Das ist nicht gut, aber Tatsache.

Anderseits, Fakt ist es auch, dass Hunde, die überall mitdürfen, sozial gut erzogen sein müssen. Na, da hapert es noch bei uns. Es gibt inzwischen aber auch in Ungarn immer mehr und mehr Frauchen und Herrchen, denen dies wichtig ist, und die ihren Hunden nicht nur beibringen zu apportieren und Befehlen zu gehorchen, sondern die sie auch sozial erziehen.

Für Cornelia war es selbstverständlich, dass Sherlock mit ins Restaurant kommt, und für mich, dass ich ihn nicht allein lasse. Also dachte ich, bleibt nichts anders übrig, als souverain die Situation zu meistern und so zu tun, als ob das nichts Besonderes sei…

Cornelia holte uns abends wieder ab, und wir sind nach Bad Wünnenberg gefahren, in ein sehr schön gelegenes Waldhotelrestaurant.

Sherlock hat sich den ganzen Abend vorzüglich benommen, brav unter meinem Stuhl gelegen, ab und zu Streicheleinheiten und lobende Worten über einen wohl erzogenen Hund einkassiert, so als wäre nichts gewohnter für ihm, als in Lokalen zu verweilen.

Wir trafen dort Ina und Stephan Lindig, ihr Bulldogjunge Stan war zu Hause geblieben (hoffentlich sind seine Pfoten wieder geheilt). Es war ein entspannter, unterhaltsamer Abend.

Am Dienstag wollten wir ein wenig die wunderschöne Umgebung kennen lernen, aber das Wetter wollte es nicht, es regnete und regnete, also machte ich nur kurze Spaziergänge im Ort Atteln. Dann am Abend fuhren wir mit Cornelia nach Dalheim, nach einem Waldspaziergang ging es in das wunderschön gelegene Gartenrestaurant 'Gasthaus am Königsweg'. Sherlock wie "gewohnt", er hat sich brav hingelegt und nur geguckt.

Dann am Mittwoch war es so weit: Abschied nehmen, und es geht nach Hause. Es sind jetzt 10 Tage nach der OP, (siehe vorigen Beitrag) und Sherlock geht es blendend, er reibt und kratzt seine Augen nicht, die OP-Wunden heilen schön. Es hat sehr gelohnt die lange Fahrt nach Lichtenau zu machen, wir sind sehr zufrieden. Danke Cornelia und auf Wiedersehen in Ungarn! Zsuzsa und Sherlock

PS: Sherlocks Lidränder 3 Wochen nach der Distichiasis-OP :-)


Sonntag, September 7, 2014

Heute berichtet Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlock´s Besuch

und die Wimpern-OP in Lichtenau :-)


25. 8. 2014: Sherlock's OP-Termin (Siehe Beitrag vom 12. August 2014) war auf Montag, den 18ten August festgelegt, dass hieß Start von Ungarn nach Deutschland am Samstag, da ich die Reise mit einem Zwischenstop geplant habe. Die Reise war problemlos, Sherlock fährt leidenschaftlich gerne Auto (auch in der Transportbox), und trotz des grossen Ferien-Rückreiseverkehrs hatten wir keine grossen Staus.

Ankunft in Lichtenau-Atteln am Sonntag Nachmittag, wo wir bei Frau Agnes Laumann in ihrer Ferienwohnung Morgentau logiert haben, sehr empfehlenswert auch für Urlauber, Wanderer und Co. Nach einem aufregenden Erkundungsspaziergang (Sherlock sah erstmalig in seinem Leben Kühe, Häuser und Gärten ohne Zäune, wo er aber trotzdem nicht hin- und reingehen darf) machten wir es uns bequem in unserem Feriendomizil.

Am Montag holte uns dann Cornelia ab, und wir fuhren nach kurzem Spaziergang nach Lichteanu ins Tiergesundheitszentrum zu Doktor Peter Söhl. Sherlock hat keine Angst vor Ärzten, mit unseren versteht er sich prima, er ist sowieso ein idealer Patient, was er auch diesmal bewiesen hat: bei der Routine-Voruntersuchungen auf dem Tisch "schlief" er ganz einfach in der Händen der Schwester ein.

Ergänzung von Cornelia:
Ich möchte hier unbedingt etwas einfügen, über etwas berichten, das ich vorher noch NIE erlebt habe!

Sherlock saß auf dem Untersuchungstisch und die Tierkrankenschwester Anne hielt den Arm um ihn. Sie begann sanft seinen Kopf zu streicheln. In genau dem Augenblick ließ er seinen Körper auf den Tisch und seinen Kopf in Annes Arm sacken! Er schloß die Augen und fiel in eine Streichelnarkose! Zsuzsa streichelte nun mit. Aus diesem Trance-Zustand wachte er erst auf, als das sanfte und leichte Kopfstreicheln endete.... Vertrauen total!

Dann war es soweit, auf Wiedersehen und bitte nach 13 Uhr anrufen. Ein bisschen war es mir doch schon mulmig im Bauch, außer Impfungen und Wimpernzupfen war noch nie was Ernsthaftes mit ihm, und außerdem musste ich ihn noch nie allein beim Arzt zurücklassen.

Aber die Zeit unter Cornelias "Fittichen" verging schnell, und wir konnten ihn abholen. Die OP war kein Problem gewesen, allerdings war die Zahl der zu entfernenden Augenwimpern schokierend, je 25 Stück an den Oberliedern und so um die 10 an den unteren.

Als ich ihn wiedersah taumelte er noch ein bisschen nach der Narkose, aber er war schon voll auf den Beinchen. Bei den allgemeinen Untersuchungen unter Narkose hatte Doktor Söhl festgestellt, dass sein rechtes Ohr entzündet ist, es wurde ausgespüllt und behandelt. Sonst ist alles in Ordnung mit ihm, auch das Gaumensegel, ein perfekter Bulldog eben, ganz unser Stolz (danke Oma Frieda!)

Doktor Söhl erklärte mir, was ich mit ihm in den nächsten Tagen zu tun habe (Augen salben, Ohren tropfen usw), und der für mich auch sehr wichtige Satz: wenn er nicht stark seine Augen reibt, dann barucht er keinen Kragen zu tragen. Juhhhheee! Und in der Tat, er musste bis heute gar keinen Kragen haben, und ich hoffe es bleibt auch so, bis die OP-Wunden vollkommen geheilt sind. Nochmals ein Dankeschön an Doktor Söhl und sein Team, es hat sich wirklich gelohnt soweit zu reisen.

Am OP-Nachmittag hat er dann zuerst einmal ausgiebig geschlafen, geschlafen, geschlafen, und am Abend ging der Hund von Welt ins Restaurant. Dazu muss ich aber ein bischen ausführlicher sein. Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag.

Nachbetreuung der Laser-Operation an den Augenlidern

Sherlocks Augen zwei Wochen noch der Lidoperation: man sieht nichts mehr davon :-)


Dienstag, August 12, 2014

Besuch aus Ungarn: Bulldoggerin Zsuzsa


Anfang Juli besuchte uns Zsuzsa Feldenkirchen für zwei Tage. Sie wollte Oma Frieda, Onkel Kosmo und deren Menschen einmal persönlich kennenzulernen. Sherlock und Csöpke waren bei Herrchen zuhause in Ungarn geblieben.

Unsere Frieda war gerade frisch am Knie operiert worden (siehe Beitrag vom 11. Juli) und mußte sich beim Spielen mehr zurückhalten, als sie es sowieso schon tut. Zsuzsa nannte sie eine "feine Dame" und schloß sie ins Herz ;-)

Und Kosmo, naja, er nutzte seine uneingeschränkte Hauptrolle schamlos aus! Auf Zsuzsas selbstgebackene Leckerli (Ei, Honig, Haferflocken...) stürzte er sich gleich so verlangend wie ein Süchtiger ;-) Zsuzsa lachte und verwöhnte ihn seinem Wunsch gemäß mit Aufmerksamkeit :-)

Auf der Fahrt vom Bahnhof zu uns nach Hause hatte mir Zsuzsa unter Anderem erzählt, dass sie mit Sherlock Probleme wegen Wimpern in den Augenlidern hat. Ihr Tierazt zuhause meinte, es seien zu viele, um sie mit einem Laser zu entfernen; er wolle deshalb die entsprechenden Bindehautteile herausschneiden. Wir beide meinten, dann reibt statt der Wimpern die Narbe die Hornhaut wund :-(...!

Spontan waren wir also zuerst zu unserem Bulldog-Spezialisten Peter Söhl gefahren und hatten Glück, dass er gerade einmal nicht operierte und gleich zu sprechen war. "Das geht nie gut", meinte er genau wie wir zu dieser Schneide-Methode. Mit speziellen Lasern kann man die Wimpernwurzeln narbenfrei veröden, auch wenn es viele sind. Zsuzsa wird also Ende August noch einmal herkommen - mit Sherlock zur Laser-OP! Ich freue mich auf sie und ihn!


28. Juli 2014, Zsuzsa Feldenkirchen schreibt:

Als ich erstmals die "Patenschaft", dann aber auch die "Frauchenrolle" einer Notbulldogge im Jahre 2005 übernehmen sollte/wollte, (siehe Beitrag vom 2. Oktober 2013) stand ich da ohne nennenswerte Kenntnisse über diese Knautschgesichtrasse.

Einen Hund hatte ich schon früher (Kerry Blue Terrierdame Alberta, den wohlerzogersten Hund, den ich je hatte :-)) Aber eine Bulldogge, sogar ein Nothund? Kurz und gut: Frau googelte und wurde fündig: seitdem bin ich Leserin von Cornelias Bulldog Blog.

Kennen gelernt und "verfallen" in diese Rasse, kam dann im Jahre 2011 Sherlock zu unserer Familie - und zwar auf Rat und Empfehlung Cornelias - was wir nie eine Sekunde bereut haben :-) Nochmals danke schön, Cornelia, für die guten und wertvollen Tipps beim Welpenkauf. (Die Laufbahn dieses Wonneprroppens konnten die Bloglesern verfolgen.)

Im Juli war ich wieder in Deutschland, und ich schaffte es in Henglarn die Familie Savory zu besuchen. Frieda war noch gerade in ihrer Rekonvaleszenszeit nach ihrer ernsthaften Knie OP, nichts destotrotz war das überhaupt nicht an ihr zu erkennen. Kosmo war so naturburschig, wie man ihn über den Blog kennt, Cornelia und Stu liebe Gastgeber, zum es kurz zu fassen, ich danke für die schönen Tage bei Euch.

Ende August sind wir wieder da: Friedas Enkel (mein Superbulldog) Sherlock hat zunehmende Problemen mit seinen eingewachsenen Augenwimpern, Doktor Söhl wird ihn operieren. Drückt uns die Daumen: von Nagykovácsi (Ungarn) bis Lichtenau (DE) sind es 1200 km, der Junge hat noch nicht so lange im Auto gesessen. (2011, von der Nähe Potsdam aus, wo er geboren wurde, waren es weniger als 1000 km.)

Teil 2 also nach der OP Ende August. Zsuzsa und die Bulldogbande


Fortsetzung HIER!

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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