Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde

Archiv: Beiträge 2007

Frieda


ACHTUNG: Bitte bis zum im INHALTSVERZEICHNIS angegebenen Datum des Beitrags scrollen.

Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2017 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2016 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2015 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2014 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2013 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2012 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2011 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2010 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2009 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2008 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2007 Link HIER
Beiträge "Frieda" von 2006 siehe unten
Beiträge "Frieda" von 2005 Link HIER

Zur Hauptseite LINK HIER !

Freitag, Dezember 22, 2006

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...

Hi, hier ist wieder einmal Eure Frieda persönlich!


Mama hat mir gesagt, ich soll Euch mal was über Weihnachten erzählen. Ich habe zwar so was "Geschenkiges" noch nicht selbst erlebt, aber nach allem, was ich darüber erlauschen konnte, erwarte ich verdammt viel davon!

Letztes Jahr gab es nur so ein verwirrendes Schnur-Ding. Da kam ich aber durch hartnäckiges Ziehen und Zerren mit klar! Ganz unklar blieb mir allerdings, was an dem Ding LECKER sein sollte. Da war nichts drin und nichts dran! Aber dieses Jahr soll es einen Tannenbaum geben, da ich "schon groß bin hihihi". Mama sagte zu Papa, jetzt würde ich bestimmt nicht mehr die Holztiere vom Baum reißen. Haben DIE eine Ahnung, jetzt haben sie mich richtig neugierig gemacht!

Überhaupt Bäume: ich weiß jetzt, daß die Eichhörnchen dort hinauf vor mir fliehen. Ich rieche sie am Baumstamm, dann stelle ich mich hoch - so wie die Bären das in meiner Heimat Amerika machen, und ich LAUERE!!! Bislang noch ohne Erfolg, aber ich bin zäh und geduldig - in DIESEM Fall! Ob im Tannenbaum auch als Superüberraschung Eichhörnchen für mich drin sind? Ich werde das untersuchen!

Dann habe ich noch erlauscht, daß meine wundervollen Eltern eine GANZE Wurst unter diesem Tannenbaum hinlegen wollen. Meine Vorgängerin Wilma hat geglaubt, sagen meine Eltern, daß Würste am Tannenbaum WACHSEN und Fall-Würste werden. Papa hat gelacht darüber - aber VIELLEICHT hatte Wilma ja Recht: auch das werde ich scharf beobachten!

Zwei Weihnachtsgeschenke habe ich ja schon : TOLLE Spieltiere! Eines davon sieht mir entfernt ähnlich! Mama sagt, das käme von Gloria; und Glorias Papa Angelo hätte dazu geschrieben: "Im sportlichen Jargon bedeuten 2 Boxhandschuhe Kampf-Bereitschaft; der Stoffbulldog besitzt nur 1 Boxhandschuh, und dies bedeutet Verteidigungs-Bereitschaft."

Ja, und Mama sagt die Langschwanzkuh hätten Willie und Berta mir geschickt; die würden nämlich manchmal selbst wie Kühe grasen! Hmmm.

Also, von einem Baum kamen diese Spieltiere jedenfalls nicht, denn die brachte mein Freund der Briefträger! Aber vielleicht hat der sie ja von Glorias Tannenbaum? Willie und Berta haben keinen tollen schenkenden Tannenbaum im Haus, dafür aber die Elche im Garten, die den Nikolausschlitten ziehen. Muß toll sein im Alaska-Schnee!

Und heute kam der Briefträger mit einem wahnsinnig duftenden Paket. Mama machte es auf : ein riesiger geräucherter Aal lag darin. Papa sabberte genauso wie ich, das kann ich Euch sagen, hihi! Der Briefträger hat bestimmt eine Farm von schenkenden Tannenbäumen zuhause versteckt; davon bin ich jetzt überzeugt! Ob man sich da mal reinschleichen könnte, hhhm schleck ... ???

Übrigens hat Mama mir gesagt, ich bekäme etwas von dem Aal ab - schließlich wäre ich in Bezug auf meinen Magen ein vollwertiges Familienmitglied. Ob sie damit etwa meint, in bezug auf meinen Verstand wäre ich es weniger??? Na, wer im Glashaus sitzt usw. : manches kapiere ICH viel schneller als meine Eltern. Zum Beispiel wenn es um mögliche Räuber geht!! Oder um Eßbares unterwegs : ich rieche Gasthäuser schon von GANZ weit und renne dann los und rein!

Nun zeige ich meine gute Erziehung:"Danke Gloria, danke Willie und Berta." Und mein Stückchen Aal verdanke ich Oskar und Yanka, sagt Mama; "Danke Oskar und Yanka!"
Aber ich glaube trotzdem, daß der Tannenbaum dabei eine wichtige Rolle spielt!! Ich weiß nur noch nicht genau, welche.

Meine Eltern warten, habe ich so ein Gefühl, auch auf ein Geschenk von MIR. Wir hatten so viel Fallobst im Garten. Wenn ich noch so einen Apfel finde, ob der was wäre? Ich werde darüber nachdenken ! Oder neue Socken? Aber die müssen sie sowieso kaufen, da ich schon so viele gemopst, ah - gebulldogt habe, hihi.

Euch allen auch VIELE Abenteuer mit Eurem Tannenbaum!

Eure Happy Miss Frieda, hihihi:-)))


Post Scriptum :

Mama sagt, da ich so schön erzähle, solle ich das auch noch über 2 tolle Weihnachtsmann-Bulldogs tun, die wären ja meine Freunde. Also: Mein feuriger jugendlicher Verehrer Connor schickte mir tolle Fotos. Mama Gabi schrieb dazu :

"... meine Männer schlafen alle - ja, tatsächlich 15.30 Uhr - wobei Connor bis zu diesem Zustand 2 weitere Spielzeuge "entwerten" musste. Im Spielzeugkorb sieht es jetzt wirklich recht mau aus. Aber bis Weihnachten müssen sie sich gedulden. In Reserve sind nur noch drei Teile, wenn die kaputt sind, müssen es die Seilknoten tun. Übrigens halten auch alte Jeansbeine nicht wirklich lange ... "

Puhhh, Connor hat Temperament! Und das finde ich, Eure Frieda, umwerfend toll - na, so rhetorisch gemeint. MICH kann er natürlich NICHT umwerfen!"


Dienstag, November 14, 2006

Ungewöhnliche Begegnungen


Am Erntedankfest (1.Oktober) fand in Lichtenau ( in OWL !) ein kleiner Jahrmarkt statt.

Für uns war dort der Höhepunkt ein UHU, den ich auf dem Arm halten durfte, und der sich von mir streicheln und kraulen ließ. Für Frieda war das der Höhepunkt des Beleidigtseins : ein Vogel, der auch noch genau wie sie "gekleidet" war - grrrr. Und er stahl ihr JEDE Aufmerksamkeit - kkkrrrrrr.

Weiter die Dorfmeile entlang : Frieda wurde fotografiert und gestreichelt, wie sie es inzwischen von aller Welt erwartet :-)). Dann kam ein Stand, vor dem gesponnen und gefilzt wurde. Ich verschwand darin und kam mit einem Hut heraus, der eine Kreuzung zwischen "Harry Potter- und Wilddieb-Hut" genannt werden muß ;-)

Ab sofort sah niemand mehr Frieda an :-(((, obwohl sie doch so fein mit ihrer schußsicheren Bullyzei-Weste angezogen war! Ihr Freund und Tierarzt Peter hatte die für sie besorgt! Denn den Leuten fiel nur noch das Kinn herunter (wörtlich), als sie mich in diesem Hut sahen. Ich wurde gleich mehrfach um Fotoerlaubnis gebeten - und Friedachen stand unbeachtet am Rande des Geschehens...


Eine weitere ungewöhnliche Begegnung :

Am nächsten Morgen waren wir zum Frühstücken in ein schönes altes Renaissance-Hotel an den Paderquellen gefahren. Einige amerikanische Hotelgäste frühstückten auch gerade : eine der Damen sprach uns an, weil sie (welch Zufall :-) 2 Bulldogs zuhause hat! Einen aus Virginia und den anderen aus Kalifornien, wie sie erzählte; und sie selbst lebt mit ihren Bulldogs in Hawaii.

Sofort fragte Stu sie nach Jim und Lilly Gribbins, Bulldogzüchtern in Hawaii, die uns 1994, während unseres Urlaubs dort, zu einer Dinnerparty eingeladen hatten; (darüber erzähle ich ein andermal.) Ja, da trifft man mitten in Paderborn Bulldogger aus Hawaii, und hat als gemeinsamen Bekannten auch noch den Bulldogzüchter dort, der die Hunde der Serie "Der Dicke und ich" gezüchtet hatte.

Jim und Lilly sind inzwischen uralt, wenn sie überhaupt noch leben, erzählte die Dame, und ihre Zucht gibt es nicht mehr. Einer der früheren Bulldogs dieser Bulldoggerin war aus Gribbins Zucht. Diese Bulldogs waren tropenfest, das kann ich Euch sagen. Wunderbare typvolle Bulldogs - ohne Atemnot sogar im heißen und feuchten Klima dort!


Sonntag, November 12, 2006

Heute erzählt Gastblogger Stu Savory

Es geht 'runter und 'rüber hier, Leute ;-)


C ornelia ist in Urlaub diese Woche (sie hatte eine Reise in der Türkei gewonnen), also bin ich Strohwitwer und Hundeaufpasser, eine sehr angenehme Pflicht, zumal Rüde Gino für die Woche auch hier zu Besuch ist :-) Hier geht's rund, das kann ich euch sagen!

Nebenbei darf ICH endlich wieder hier einen Blogbeitrag leisten. Dabei wollte ich euch berichten vom Besuch von Gabi's Connor bei seinem Vater Gino (der Gasthund dieser Woche) und wie die beide Racker unsere Flirtmädel Frieda überfallen. Aber dieses Bild sagt mehr als 1000 Wörter ;-)

Sie spielen heftig aber friedlich. Oh, und ich will euch Gabis tolle Sweatshirt nicht enthalten.
Um fair zu sein, muß ich auch sagen, daß es zwischendurch kurze friedliche Pausen auch gibt . . .


Mittwoch, Oktober 25, 2006

Bulldogs und Kakadus


Papageien sollen, neben den Raben, die klügsten Vögel sein. Also eine echte Heraus-forderung für jeden Bulldog ;-) Aber jetzt geht es um die Liebe.

Eine Kölner Freundin von uns, Karin, hatte immer viele Tiere im Haus. Mindestens 3 Hunde, ein Hausschwein, Kleintiere - und damals auch einen schneeweißen Kakadu. Dieser Kakadu saß vorzugsweise auf der stets offenen Küchentür, oder genauer gesagt auf deren zernagten Resten. Wie gesagt, Karin ließ ihren Tieren viel Spielräume. Dieser Kakadu war bei den übrigen vierbeinigen Hausgenossen nicht sonderlich beliebt, weil er so kreischte.

Wir besuchten Karin mit unserer schneeweißen Sarah Blue. Dieser Kakadu sah Sarah - und augenblicklich schlug die Liebe bei ihm ein. Er verließ seinen hohen Türrahmen-Hochstand und sprang vor Sarah auf den Boden. Wir faßten es kaum, er begann Sarah zu umbalzen! Richtige Tanzschritte vollführte er, hob seine Schwingen stolz, drehte und wendete sich vor ihr - er hörte überhaupt nicht mehr auf! Sarah verstand, daß dies sehr freundlich von ihm gemeint war und verharrte einfach still ihm zuschauend. Der Kerl steigerte sich so weit in seine Tanz- und Balzdarbietungen hinein, daß wir schließlich Sarah aus dem Raum zogen. Sofort begann er fürchterlich zu schreien....

Wir haben uns seine Verliebtheit in Sarah mit ihrer Schneeweißheit erklärt. Sie war noch weißer als der Kakadu selbt, sie erreichte wohl sein absolutes Schönheitsideal an Weiß :-))
Und vielleicht wußte er, daß Sarah das Fliegen liebte - so wie er :-))


Jetzt geht es um Futterneid

Bulldog Bulldog Alex lebte mit einem Papagei, genauer gesagt Kakadu, zusammen. Ich bat damals seine Besitzerin, Ingrid Sann, mir diese Story über ihn aufzuschreiben:

Wir haben nicht nur Kinder, Schildkröten, Fische und einen Bulldog, nein, wir haben auch einen Vogel im Käfig, einen Kakadu. Dieser Zimmergenosse ist anspruchsvoll, laut, und es ist manchmal schwierig mit ihm zu leben.

Das findet Alex auch, der viel zu dulden hat, wenn Hugo, der Kakadu, im Zimmer Ausflüge macht. Auch die Eifersucht auf beiden Seiten ist groß. Alex verfolgt, auch wenn der Widersacher im Käfig sitzt, dunkle Ziele; er zernagt Hölzer, die dem Vogel aus dem Käfig gefallen sind; und eines Tages frißt er, als die Büchse mit dem Vogelfutter umfällt, fast das ganze trockene Zeug in sich hinein, als ginge es um die Henkersmalzeit.

Der Genuß dabei war, daß ihm der Kakadu notgedrungen vom Käfig aus zusehen mußte.


Samstag, Oktober 21, 2006

Frieda liebt Doris - Doris liebt Frieda :-)


Doris Ehrenstein hatte ihren Besuch in Deutschland so gelegt, daß sie am Herbst-Treffen des VdFEB teilnehmen konnte. (Siehe unten Beitrag vom 17. Oktober) Sie besuchte uns in diesem Zusammenhang für eine Woche - und verliebte sich ganz und gar in die kleine Frieda. "Die ist ja NOCH lieber als mein Willie!", meinte sie eines Abends.

Frieda ging jede Nacht kurz zwei Etagen tiefer um nachzusehen, daß Doris noch da war und es ihr gut ging. Ein Küßchen, und hopp lief sie wieder nach oben zu uns ins Bett. Morgens weckte sie Doris auf die gleiche Art - sie ist normalerweise ein Spätaufsteher, aber in dieser Woche nicht!

Und abends die große Überraschung für Doris: unmittelbar bevor Frieda sich an meiner Seite langstreckte um in den langen Nachtschlaf einzutauchen, ging sie zu Doris, legte zu einer Umarmung beide Pfoten auf deren Schultern und gab ihr einen mit Sicherheit bewußten Gutenachtkuß zum Abschluß des gemeinsamen Tages!

Doris verwöhnte Frieda im Laufe des Tages immer einmal wieder mit Leckerli - mit der Konsquenz, daß sie selbst mir lachend zum Abschied am Flugplatz riet : "Und speck Frieda wieder um ein Kilo ab :-))"

Doris lernte Frieda gleichzeitig mit mir kennen: als Frieda 9 Wochen alt und noch bei ihrer Züchterin Dianne in Pennsylvania war. (Siehe Beitrag 11. August 2005) Wir glauben, daß sich Frieda an Doris erinnerte: denn als sie Doris´ Stimme bei deren Ankunft hier hörte, da zuckte sie etwas und zögerte irgendwie verblüfft, um dann in einen Freudenrausch auszubrechen :-)


An der Märchenstraße....

Ein paar Fotos vom Ausflug mit Doris zum Dornröschenschloss Sababurg, dem Rapunzel-Gefängnis Trendelburg, beide an der "Deutschen Märchenstraße" in unserer Nähe gelegen. Dort gibt es auch den letzten mitteldeutschen Urwald Reinhardswald und einen weitläufigen Tierpark mit Bisons, Urpferden, Wölfen, Luchsen, Eulen, Ottern ... und Streichelziegen :-)


Sonntag, Oktober 15, 2006

Herbsttreffen der Bulldogfreunde in Marl


Es waren 16 Bulldogs angereist - mit Hilfe ihrer Frauchen und Herrchen :-). Sie kamen nicht nur aus NRW, sondern auch von Berlin, Schwerin, aus der Pfalz, aus dem Schwarzwald und aus Alaska. Das nenne ich Bulldogfreu(n)de :-))).

Es waren auch viele Neumitglieder des VdFEB gekommen. Ein kleiner Bericht über das Treffen ist dort unter "Neuigkeiten" zu lesen. Ausführliche Geschichten über dies schöne Wochenende werden im nächsten "EBI" erscheinen. Bitte alle Fotos vom Treffen an Gabi schicken :-))
Hier noch großen Dank an Andreas Riedel, der dies zauberhafte Wochenende organisierte.

Übrigens: unsere Vereinsbulldogs waren fit! Sich selbst zu schwere, röchelnde Extrembulldogs kamen erst am Sonntag zum allgemeinen NRW-Bulldogtreffen...


Frieda flirtete hingebungsvoll mit Fero

Frieda hatte Gefallen an Fero ;-) Er ist bestimmt noch nie von einer "Mädchen-Tatze" so viel gestreichelt worden :-)

Samstag war Frieda nur zu den Bulldogs, die sie schon kannte, freundlich. Alle anderen erfuhren eine Abfuhr nach dem Motto "Mein Hintern gehört mir!" (O-Ton Gabi ;-) Am Sonntag dann hatte sie sich an das "Meute-Dasein" gewöhnt und war besonders an der hübschen Gloria interessiert :-).


Freitag, September 29, 2006

"Du hast es schwer bei anderen Hunden."


Anfang des Monats machten Stu und ich mit Frieda einen Tagesausflug auf einem Weserschiff - hin zu einem mittelalterlichen Jahrmarkt im Schlosshof von Fürstenberg.

Beim üppigen Frühstück in Bad Karlshafen saß ein sehr hundefreundliches, älteres Ehepaar an unserem Nachbartisch. Der Herr streichelte Frieda mit großer Freude und meinte dann :

"Du hast es schwer bei anderen Hunden. Bei deinem Eckzahn und deiner krausen Nase glauben die bestimmt, du würdest die Zähne fletschen. Dabei bist du der liebste Hund überhaupt!" - Der Herr war ein Hundekenner!
Für einen Bulldog ist es wegen seines "mißverständlichen" Gesichtsausdrucks wichtig, Beschwichtigungssignale gegenüber (dumm-dreisten) Artgenossen zu lernen.

Dieser Tagesausflug war Friedas erste Schiffsreise. Sie benahm sich wohlerzogen und versuchte meist nur bei uns, sich Streicheleinheiten einzuheimsen :-) Frieda zeigte sich zudem geduldig entspannt - wir waren immerhin insgesamt 5 Stunden auf dem Schiff. Dabei waren wir voller Freude, schließlich feierten Stu und ich unseren Hochzeitstag nach! Und das Wetter war nach der spätsommerlichen Regenzeit wieder himmlisch : viel Sonne, aber keine Hitze! Wir bräunten sogar und wurden Frieda somit ein wenig ähnlicher :-))


Jahreszeitlich typische Halsentzündungen beim Bulldog

Frieda hatte sich bei diesem wechselhaften Wetter eine Hals- und Mandelentzündung geholt, (so wie ich auch). Sie konnte plötzlich nicht mehr schlucken. Zunächst gaben wir ihr das hömopathische Mittel "Angin Heel". Nach 2 Tagen schluckte sie dann ihr Futter zwar unbehindert fröhlich wieder herunter, aber sie blieb verschleimt und schniefte ziemlich. Also zu Freund und Tierarzt Peter. Er gab ihr sofort Breitband- Antibiotika.

Halsentzündungen haben, wie Peter erklärte, oft die Neigung chronisch zu werden, wenn man sie nicht gleich zu Beginn sehr energisch, das heißt antibiotisch kappt. Und bei chronischer Halsentzündung bleiben die Mandeln stark vergrößert, und es verdicken sich die Schleimhäute einschließlich des Gaumensegels deutlich. Zudem sondern sie vermehrt zähflüssigen weißen Schleim ab im Versuch, sich selbst von der Entzündung zu befreien.

Für viele Bulldogs bedeutet eine chronische Mandelvergrößerung und Schleimhaut-verdickung mit entsprechender Verschleimung Atemnot! Also sollte man unter keinen Umständen beim Bulldog eine Halsentzündung als Kleinigkeit auf die leichte Schulter nehmen, sondern sofort mit allen Mitteln der Kunst verhindern, daß sie chronisch wird!


Montag, September 25, 2006

"English Bulldog: Rettung einer Rasse"

UNBEDINGT die neue "WUFF Oktober 2006" kaufen!


Gerade ist die neue WUFF erschienen. Wer sich ernsthaft für den Englischen Bulldog interessiert, für den ist diese Ausgabe 10/2006 ein MUSS.

In dieser WUFF 10/2006 wird gleich dreimal auf unseren Bulldog eingegangen :-)). Ich hoffe von Herzen, daß die Artikel in dieser WUFF unserem Bulldog - als Rasse - mithelfen werden in Europa zu überleben!

Der für alle Bulldogger wichtigste Beitrag ist zweifelos der von WUFF-Redakteur Pascal Becker:

"Ist der English Bulldog, so wie er heute vielfach noch gezüchtet wird, nur mehr ein "Auslaufmodell" für ignorante Nostalgiker?" Für Tierschützer bisher Paradebeispiel einer Qualzucht mit lebenslangen Behinderungen, widmen sich einige wenige engagierte Züchter nun der Verbesserung der Gesundheit des English Bulldog."

Um die Spannung ;-) auf diesen längeren, solide recherchierten und klug die Verhältnisse analysierenden Artikel nicht zu mindern, gehe ich hier im "BB" nur punktuell mit ein paar Zitaten darauf ein, welche einen guten Vorgeschmack :-) von der Aufklärungsarbeit in diesem Artikel geben können :

Einerseits wird die Zucht des Bulldogs zu einem "degenerierten Wesen", wie sie die Mehrheit der Züchter speziell im ACEB/VDH trotz gegenteiliger Beteuerungen betreiben, angeprangert. Aber es wird andererseits darauf hingewiesen, daß es "nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die im Verband verbliebenen Züchter gesunder Linien - wie viele vor ihnen - verabschieden und sich einer Zucht ohne VDH-Siegel widmen, da die interne Opposition auf Dauer ermüdend ist und die Nichtberücksichtigung bei einer Prämierung zermürbt."

Die Vereinszielsetzung und die Vorgehensweise des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." wird als "Lobbying für den gesunden Bulldog" sehr positiv bewertet und seine Kritik an den Verhältnissen als "angenehm differenziert" bezeichnet. Ganz persönlich freuen wir Mitglieder des VdFEB uns darüber, daß zwei "unserer" ;-) Bulldogs in dieser WUFF verewigt wurden: Big Jim und Frieda (Am Rande: das "Bulldog-Blog" wird auch kurz erwähnt.)

Pascal Becker klärt auf über Verbotsmöglichkeiten von Zuchten unter den sich verschärfenden gesetzlichen Bedingungen zur Verhinderung von Qualzuchten. In diesem Zusammenhang informiert er auch über verschiedene Rückzüchtungs-Versuche, wie z.B. den "Olde English Bulldog". Er geht auf die vergangene, spezifische Entwicklung des Bulldogs ein und wirft einen Blick in seine mögliche Zukunft : "Angesichts einer lächerlich kleinen Zuchtbasis in Mitteleuropa ... Bezieht man zukünftig jedoch gesunde Linien aus den USA in entsprechende nationale Zuchtprogramme ein, so könnte es für die Erhaltung der qualitativ bestandsgefährdeten Rasse noch nicht zu spät sein."


In der Serie "der Wandel der Hunderassen" ...

... geht Dr. Hans Räber in dieser WUFF 10/2006 auch auf den English Bulldog ein. Er macht besonders die Englischen Verbände und Ausstellungsrichter für den Niedergang der Rasse mitverantwortlich. Hier ein kleiner Auszug daraus.


last not least : ein Leserbrief von mir

Thema : Kommunikation mit Hunden. Ich schreibe von Wilma :-)))

Kauft Euch diese WUFF - Ihr werdet auch von den Nicht-Bulldog-Artikeln ;-) mit Sicherheit angetan sein. Rechtsfragen, Gesundheitsthemen, Tipps jeder Art, Ausflüge in die Geschichte und vieles mehr ...
dieses Hundemagazin WUFF ist wirklich "klasse, super, cool, geil und steil, ..." ;-)))


Sonntag, September 10, 2006

Bulldog - Familienbesuch :-)))


"Floral Garden I´m Connor" besucht seine Cousine "Goomba Happy Miss Frieda"

Gabi Mill-Rogel besuchte uns mit ihrem inzwischen 19 Wochen alten Connor. Er ist jetzt völlig stubenrein, jedenfalls bei uns :-)) Frieda und er sehen sich sehr ähnlich : die Verwandschaft springt sofort ins Auge :-))
Gabi gelang während des Rumtobens der Beiden im Garten ein ganz verrückter und auch leicht rätselhafter "Kopf-an-Kopf"-Schnappschuß der beiden ;-)

Die überwältigende Sensation für Connor war : er entdeckte an diesem Nachmittag, daß es WEIBCHEN gibt.

Zuhause erlebt er ja nur Bruder Hannibal. Und hier hat er mit Frieda einen weiblich duftenden Kumpel unter sich : wie Ihr auf dem Fotos seht fielen ihm darüber vor Begeisterung fast die Augen aus dem Kopf :-)

Und noch eine Riesen-Überraschung für Connor : aus seinem Bauch wuchs plötzlich ein großes rosa Etwas heraus, er starrte es fassungslos an ;-)...
Leider gelang uns kein Foto von diesem Erkenntnisprozess :-)) ... Dann begann es zu regnen und so wurde drinnen weiter gespielt und "exploriert" (Bild unten :-)

So langsam wurden dann beide Bulldogs müde. Connor zeigte (zu Friedas Erleichterung :-) an Stu und mir kein Interesse, sondern nur an IHR. Er verließ den Platz an ihrer Seite NUR, als Gabi zur Toilette ging. Da wartete er heulend vor der Tür, bis Gabi wieder raus kam - er war kurzfristig wieder der Welpe, der Mama vermißt ;-)

Auf der Homepage des VdFEB könnt ihr - etwa ab Mitte der Woche - ein kleines Video von diesem Nachmittag anklicken. Titel : "Früh übt sich, wer ein Meister werden will." ;-)


Mittwoch, August 30, 2006

13km-Wanderung durch´s Bodetal im Harz


Mitte August trafen wir Bulldog-Bekannte (natürlich mit deren Bulldog) im Bodetal. Das Wetter war nur noch warm, nicht mehr so unerträglich heiß, also zum Wandern und Motorradfahren ideal. Stu und dieser Bulldogger, wie Stu Motorradfan, waren deshalb mit ihren Motorrädern angereist, dessen Frau und ich mit Bulldog jeweils in unseren Autos.
"Old Willi" und "Little Frieda" sind wie immer sehr sanft miteinander umgegangen :-)

Unsere Bekannten fuhren einen Tag früher zurück als wir - diesen letzten Tag also nutzten Stu und ich zu einer Wanderung durch das canyon-artige Bodetal zwischen Treseburg und Thale.

Der "über-Stock-und-Stein-Pfad" war 12 km lang - und dann noch 1 km bis zum Bus, der uns zurück zum Auto brachte ! Stu und ich haben noch NIE eine solche höllisch-lange Wanderung gemacht; aber wir dachten, da wir eine völlig gesunde Bulldogge haben, sollten wir ihr auch ein Leben bieten, in dem sie diese Gesundheit ausleben kann ...
... und uns würde es auch mal gut tun :-).

Der Felsenpfad durch die Bodeschlucht führt auf halber Höhe die Steilwand entlang. Atemberaubend wild und unbeherrschbar ist die Bode hier. Dieser Pfad ist einer der spektakulärsten, die es in Deutschland gibt. Ja, ich glaubte gar nicht in Mitteleuropa zu sein... Übrigens sind diese 12 km Teil des großen Harz-Wanderweges "Hexensteig" :-)

Frieda tänzelte uns immer voraus an der Abhangseite links. Wie ein Pfadfinder-Wolf :-) beobachtete sie jede Bewegung im Wind. Ich drückte mich lieber an der Felswand rechts entlang, wenigsten an so manchen engen Stellen; Frieda ist schwindelfrei, ich aber nur so lala. Frieda war nie besorgt um sich, sondern nur um uns : daß wir gut mitkämen. War einer von uns mehr als eine Leinenlänge (8 Meter) zurückgeblieben, dann wartete sie geduldig.

Nun, Frieda wäre am liebsten den ganzen Weg auch zurück gelaufen - aber Stu und ich waren erledigt ! Wir fuhren zum Essen noch ins wunderschöne Quedlinburg - und dann ab zurück und ins Bett : beine-erholend und stolz auf uns selbst :-).


Samstag, August 26, 2006

Besuch von Gloria


Neulich besuchten uns Monika und Angelo Migliorini mit Bulldogge Gloria. Es war ein kurzer, aber herzlicher Ausgleich dafür, daß die Drei nicht zum Mai-Treffen des "VdFEB" hier nach Henglarn kommen konnten.

Stu mag Gloria. Sie ist ein hübsches, sanftes und zurückhaltendes Mädchen. Und wie wir unten links sehen, ist sie auch ein Wasser-Fan. Sie warf sich gleich begeistert in die Altenau :-)

Der Spaziergang ging durch die Spielwiesen der Altenau-Auen.

Das ist ein Spaß :

Gloria leckt sich die geschlossenen Augen vor Freude, Frieda macht vor Genuß die Augen zu, und warum ich hier die Augen zu habe, weiß ich nicht genau ;-))


Donnerstag, August 24, 2006

Ein früher Sonntagmorgen

im schönen Südlichen Eggegebirge, Friedas Zuhause


Bei Bad Willebadessen gibt es wunderschöne Wanderwege, die Eggequelle, Teiche, Wälder über sanfte Hügel hinweg und einen weitläufigen Tierpark.

So früh am Morgen waren wir die einzigen Besucher in diesem Tierpark und freuten uns an den Spätsommer-Blumen und Früchten, dem Tau und den urwüchsigen Bäumen. Das Wetter war sonnig und die leicht bewegte Luft erfrischte. Im Tal stieg der Nebel hoch.

Im Zentrum von Bad Willebadessen kann man im Park des Schlosses/Klosters eine Skulpturensammlung durchwandern, und in den Klosterhallen ist zur Zeit eine Ausstellung der Bilder unserer Freundin Udalrike Hamelmann zu sehen. Übrigens kann man in diesem Schloß/Kloster auch ganz wunderbar - in barocker Fülle - speisen, wie wir es neulich bei Udalrikes Geburtstagsfeier erlebten. Vielen Dank, Udalrike :-)))
(Und am Rande : bei all der Farbenpracht der Bilder wagte ich es, dort sehr bunt zu erscheinen :-)

Ich liebe Udalrikes Bilder in ihrer Intensität und Farbenlust sehr :-) Und Udalrike ist ein großer Hundefreund :-). Lothar, sie und Carlos lieben Frieda-Herzchen :-))) Sie wird ein Bild - mit Frieda drin - malen. Ich bin riesig gespannt und voller Vorfreude darauf.

An diesem frühen Morgen wurde uns wieder einmal dankbar bewußt, wie wunderschön wir hier mit Frieda :-) leben.


Dienstag, August 8, 2006

Frieda : ein Jahr in Deutschland


Am 8. August 2005 landete Frieda mit mir in Deutschland. Das Foto oben links zeigt sie an ihrem 1. Tag in ihrem Zuhause bei uns.

Auf dem Foto daneben ist sie 1 Jahr älter. Es läßt mich immer wieder staunen, wie sich der beeindruckende Bulldogkopf aus so einem "Baby-face" entwickelt !

Und hier das Halsband "Little Dog University", mit dem Frieda anreiste, im Vergleich zu ihrem heutigen !


Sonntag, Juni 25, 2006

Der Name "Frieda" ...

... und was er bedeuten kann :-)


Ein Artikel aus der "BILD" (10. Mai 06) machte uns vor Überraschung lachen! Der ganze Bericht - in wirklich lustigem Zusammenhang - ist hier zu lesen !!!

Der Name "Frieda" scheint speziell für Hunde im Kommen zu sein. (Das liegt vielleicht auch an den Kriegs- und Terrorzeiten, in denen wir mehr und mehr leben.) Ich bin jedenfalls wiederholt auch bei Bulldogs über diesen Namen gestolpert.
Leider - aus meiner Sicht. Denn als kleiner Snob ;-) wollte ich immer sehr individuelle und aus ihrem Sprachursprung heraus bedeutungsvolle Namen für meine Bulldogs.

Wie dem auch sei, der Name "Frieda" hängt (in den germanischen Sprachen) auf den ersten Blick mit "Frieden" zusammen. Er leitet sich aber in gleichem Maße von "Freiheit/Freedom" ab. Dahinter steckt die Einsicht, daß Frieden von Freiheit nicht zu trennen ist. Wer kulturgeschichtlich und psychologisch interessiert ist, für den nun ein kleiner Exkurs:

Im uralten chinesischen Weisheitsbuch "I Ging" ist das Gegenteil von "Frieden" nicht etwa "Krieg", sondern "Stagnation". Zunächst war ich darüber erstaunt, aber nach kurzem Nachdenken ging mir die Wahrheit dieser (nach westlichem Denken ungewohnten) Polarität auf, denn Frieden ist ein dymanischer Prozess und kein statischer Zustand. Ein statischer Zustand, also eine Stagnation, ist das genaue Gegenteil eines per se dynamischen Prozesses.

Frieden braucht Freiheit: Will man (persönlichen oder kollektiven) Frieden haben, so kommt es darauf an den ewigen Wandlungsprozess, in dem sich alles und jeder immer befindet, (bewußt oder instiktiv) so zu gestalten, daß Frieden entsteht oder erhalten bleibt. Aber dies kann nur in äußerer wie innerer Freiheit gelingen. Gewalt, Zwänge, Fundamentalismen, Verdrängung und Dummheit, alles Erstarrungen in praktischer oder mentaler Unfreiheit, erschweren oder verhindern eine friedvolle Gestaltung des stetigen Wandlungsprozesses in jedem Geschehen.
Kollektiv betrachtet: Diktaturen stagnieren in ihren Machtsystemen und brechen deshalb irgendwann in inneren oder äußeren Kriegen, die diese Machtsysteme aufrechterhalten sollen, zusammen.
Individuell betrachtet: Wird die persönliche Entwicklung durch innere Blockaden welcher Art auch immer verweigert, stagniert der Mensch in seinen alten Mustern, so kommt es zu einem Krieg zwischen Teilen seiner selbst und/oder mit anderen. (Beispiele: "Ich hasse es, daß ich rauche!" Oder bei unbewußten Projektionen ist z.B. passives wie aktives Mobbing sehr oft die Folge.)
Allgemein betrachtet: Kommt es also zu kollektiver oder individueller Stagnation, dann bricht sich der immer vorhandene, aber unterdrückte Wandlungsdruck in Kriegen, Revolutionen - oder perönlichen Schicksalsschlägen - einen Weg. So gesehen ist Krieg (auch ein Rosenkrieg :-) die Folge verweigerter Änderungsbereitschaft, oder anders gesagt : verweigerter Weiterentwicklung = Stagnation.
Dieser Zusammenhang "Friede-Freiheit" liegt im Namen "Frieda" verborgen.

Zurück zu meinen geliebten Bulldogs : Der Extrembulldog, vom Mann auf der Straße auch als Qualzucht beschimpft, wird vom Markt verschwinden. Die Stagnation seiner Züchter auf einem alten Idealbild von Masse bis zur Unbeweglichkeit wird auch deren Verschwinden aus dem Markt bedeuten, denn der allgemeine gesellschaftliche Trend geht seit Jahren mehr und mehr "Zurück zur Natur". Aber das Verschwinden des Extrembulldogs wird nie das Verschwinden des Bulldogs bedeuten, denn es gibt einfach zu viele sehr vitale und über alles geliebte Bulldogs auf der Welt! Und ein paar davon können Sie in diesem Blog erleben :-)))
Wie Stu sagt : "Es lebe der Englische Bulldog!"

Grüße von Frieda NACH Sylt,

Grüße von Frieda (vorne im Bild) AUS Sylt :-)


Mittwoch, Juni 21, 2006

Unwetter


Voriges Wochenende tobte nachts ein gewaltiger Gewittersturm über Ostwestfalen. Es blitzte nahezu ununterbrochen und der Donner knallte und schallte von allen Seiten gleichzeitig ohrenbetäubend über unser Haus hinweg...

Wilma hatte mit zunehmendem Alter wachsende Angst vor Gewittern. Sie verkroch sich dann zitternd in die hinterste Ecke der Waschküche unten - und das ist die Dusch-Ecke dort. Sie ließ sich dann auch nicht überreden, mit uns ins Erdgeschoß zu gehen. Also blieben wir mit ihr unten - als Kompromiss auch für sie - im Sommerschlafzimmer.

Der 1. Bulldog meines Lebens, der wundervolle "Bully" meiner Eltern, war das genaue Gegenteil von Wilma : er griff den blitzewerfenden Donnerer himmelwärtsspringend an!

Und unser Friedachen ist wieder ganz anders. Wie gesagt, am letzten Wochende zog nachts ein schweres Unwetter übers Land. Frieda verließ unser Bett. Das ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise bleibt sie - still und tief schlafend wie ein Stein - bis in die späteren Morgenstunden dort liegen.

Sie setzte sich vor den Glasgiebel im Schlafzimmer und beobachtete, mit hohen Ohren den Kopf jedem Blitz nachwendend, das wilde Geschehen. Wir dachten, vielleicht muß sie mal, wenn sie schon auf ist. Also ging ich nach unten und machte ihr die Gartentür auf. Aber sie ging nur zur Matte unter dem Vordach, nahm dort Platz und beobachtete fasziniert weiter den Himmel. Sie wollte nicht mehr reinkommen, sie blieb stur sitzen, um sich nur ja keinen Blitz und Donner entgehen zu lassen...

Das gefiel mir - denn ich bin auch solch ein "Blitz-und-Donner-Anbeter" :-)))


Freitag, Juni 9, 2006

Meine Abenteuer in den Bergen, hi ...

Heute erzähle ich, Frieda Fay, Euch etwas Steiles!


Anfang Mai sagten mir meine Eltern, daß wir in die Alpen reisen, damit ich auf der Alm in den noch ungemähten "paradiiiisischen Blumenwiesen " rumtoben könnte. Das klang so aufregend, daß ich ausnahmsweise mal schlecht schlief, bevor es losging. Endlich dort, da rannte ich gleich ungeduldig in eine solche Wiese hinein : sie duftete sooo verführerisch nach Frühling, und sie war riesenriesengroß! Einmal sah ich nach diesem Rumtreiben in all den Blumen "geschmückt wie ein Pfingstochse" aus, sagte Mama. Sie lachte stolz und so habe ich verstanden, daß dies ein schönes Aussehen sein mußte!

Papa sagt, ich bin ein Wiesen-Champion - oder Champignon ?

Die Anfahrt war ja lang gewesen; es gab mal kurze Pausen, aber davon war nur eine nett: da kam ein Rudel Polizisten auf mich zu, und die klopften mir auf den Rücken und einer sagte sogar beeindruckt: "Du hast aber schöne Zähne!"

Am allerfreundlichsten waren die Leute in Grünau im Almtal, wo wir wohnten, weil Mama die Raben dort zum Spielen verführen wollte. Dabei spiele ICH doch viel wilder und länger mit ihr, als diese schwarzen Flieger! Also, die Wirtin vom "Kirchenwirt" wurde meine ganz besondere Freundin. Wenn sie mich sah rannte sie aus der Küche auf mich zu, ich durfte sie anspringen so viel ich wollte, sie gab mir sogar Küßchen! Mit solchen schönen rollenden Rs rief sie immer wieder:
"Was bist du ein schönes Hunderl, ein allerliebstes Weiberl bist du. Ja wo war denn mein Pupperl heute? Mein Gott, was bist Du steil ! Sooo steil !"

Und am letzten Tag im Wiesendorf erzählte meine Wirtsfreundin:
"Das ganze Dorf spricht von Frieda. Sogar die Männer. Weil sie so ein liebes Hunderl ist." Ich bellte vor Begeisterung.
Mama erklärte mir dann, daß die Berge dort so steil sind, daß es ihr den Atem verschlagen hätte. Und wenn ich "steil" wäre, dann hieße das, ich wäre atemberaubend beeindruckend! Mama und Papa nannten mich dann auch noch ständig "steil"! Naja, ich finde die Beiden auch "steil", nachdem ich weiß, was das heißt! Und dort waren sie absolut supersteil, weil sie jeden Tag mehr als 6 km mit mir liefen!!!

Es ging durch Urwald, am Bach entlang, über Bretterstege, wieder Bäche, sogar am Sumpf entlang, zweimal war ich auch im Schnee - und ich lief an einer vom Schnee ertränkten Hütte vorbei - dann wieder Wald und Blumen, um dreimal! um meinen Lieblingsee herum. Also es war wirklich viel los in diesem Tal, das kann ich euch sagen!

Ach ja, mein Lieblingssee war er, weil ich dort tauchen konnte! Kopf runter und die Wasserwelt betrachten. Stellt euch vor, einmal kam eine schnelle Welle, eigentlich war es aber keine Welle, unter Wasser auf mich zu. Ich versuchte dieses Etwas zu fangen - aber es entwichte. Immer wieder hielt ich danach Ausschau, und zweimal konnte ich es auch wieder entdecken. Ich war langsam wütend, weil es sich nicht fangen ließ.
Später tröstete Papa mich und erklärte, es wäre auch wirklich schwer, Forellen am Schwanz zu packen! Jetzt weiß ich wenigstens, wie dieses wellenartige Etwas heißt! Ich werde weitertrainieren, und irgendwann kriege ich es!

Mama war bei diesen Forellenenttäuschungen nicht dabei. Sie war nämlich schon wieder bei den Raben!
In diesen Raben- und Schweinepark durfte ich nämlich nicht mit rein. Die Wildscheinwelpen, die Wildgänse und die wilden Hirsche würden da nämlich frei rumlaufen. Das wäre zu gefährlich für mich! Die haben ja keine Ahnung dort, das wäre nur gefährlich für alle diese Wildirgendwas geworden!

Als wir Mama von diesem Wildpark abholten, da erzählte sie verwirrt, ein Ganter hätte sie angegriffen und sie sei wie vom Teufel getrieben weggerannt. Und "Gut, daß Frieda nicht dabei war, die hätte dem Ganter den Kopf abgebissen!" Habe ich doch gesagt, ICH wäre die Gefahr für all diese Wilderlinge gewesen!!

Leider hat auch ein Paradies ein Ende. Dies war eine nicht leicht zu bewältigende Erfahrung für mich!! Zurück ging es wieder durch ein anderes Land. Mama sagte : " Nur Wiesen und Wälder - statt Forste und Felder!" Irgendwie war das, als wären wir wieder in einem Paradies. Dann verstand ich noch "Böhmische Dorfer".
Schließlich kamen wir in ein kleines Städtchen mit vielen tollen Kneipen. Das ist wichtig, denn dort bekomme ich immer Leckerli ab. Das wäre hier ein berühmtes Riesenschloß mit einem Barocktheater, sagte Mama und flippte aus: "Mittelalter wie ein Rothenburg o.d. Moldau!"
Ich flippte auch aus : gaaanz viele Leute, wie ich verstand aus Japan, Amerika, Bayern, Holland, Frankreich, die anderen Namen habe ich vergessen. Also, am allerliebsten waren die Bayern und die Amerikaner zu mir. Ich wurde bewundert, gestreichelt, am Bauch gekitzelt, bejuchst. Es war einfach himmlich, wie ich beachtet wurde!!
Papa flippte auch aus : über einer anderen tollen Kneipe war ein Motorradmuseum. Er verschwand strahlend darin. Diese tolle Kneipe hatte aber noch nicht auf, also verschwanden Mama und ich in einer anderen am Fluß. Wir teilten uns ein Eis.

Dann kam nur noch Regen, und Papa wollte deshalb nach Hause.
Und jetzt habe ich Mühe hier zuhause wieder 6 km am Tag zum Laufen zu kommen.
Aber ich kriege sie noch soweit !!! Schließlich bin ich ein ganz hartnäckiger Bulldog !!!

Auf der langen langweiligen Hinfahrt traf ich nette Polizisten, wie ich euch erzählte. Und auf dieser langen langweiligen Rückfahrt traf ich einen seltsam angezogenen Menschen mit weißer Lockenperücke. Der war sehr interessiert an mir, obwohl ich ja keine Perücke aufhatte. Mama lachte : "Das ist Weimar! Du bekommst jetzt ein Thüringer Würstchen:-"
Das Würstchen war SEHR lecker!

Hallo ihr Fans, noch was !

Papa sagt mir, da ich euch dies so bunt erzählt habe, sähe man nicht mehr, wo ich die Bilder alle versteckt hätte.
Also, ich verrate es euch : hinter den lila Worten in meiner Geschichte oben, die in etwas kleineren Buchstaben geschrieben sind, und die beim Anklicken blau werden, hihi ;-)

Eure Happy Miss Frieda Fay


Dienstag, Mai 30, 2006

Frieda feiert heute ihren 1. Geburtstag :-))

... und sie wird langsam richtig erwachsen !


Frieda war als Welpe ein Schalk, der es "faustdick hinter den Ohren" hatte :-)

Auf dem Foto hier sehen wir sie an ihrem 1. Abend in ihrem neuen Zuhause bei uns. Sie war 9 Wochen alt und litt im Gegensatz zu mir nicht an Jetlag ;-) Einen 1-Stunden Flug nach Washington DC, dort Pipimachen auf der Behinderten-Toillette (weil da mehr Platz für einen Hund ist) endlose Gänge in einer Tasche getragen werden, dann der 9-Stunden Flug nach Frankfurt .. all das hat sie locker, meistens an meine Füße gedrückt, verschlafen. Ihr erster Akt auf deutschem Boden war gleich hinter dem Flughafen ein "Big Business" gewesen; gut, daß sie solange damit gewartet hatte !

Der 30. Mai 2005 (Friedas Geburts-Tag) war in den USA (Friedas Geburts-Land) der "Memorial Day". An diesem Feiertag wird der Toten gedacht. Daß sie gerade an diesem Tag geboren wurde, das schien mir wie ein Gruß all meiner verstorbenen Bulldogs an mich zu sein. Ich wußte, sie war die "Richtige" :-)) für uns. Und so wie sie auf mich zukam, schien sie es auch zu wissen.

Frieda war ein durchsetztungsstarker Welpe. Wenn sie schlafen wollte (morgens immer bis in die Puppen :-) und wir sie weckten, dann grollte sie richtig frech mit uns. Ich verstand durch sie, daß das Wort "Welpe" von "Wölfchen" kommt ;-) Vor ihren Milchzähnchen hatte ich richtig Respekt!

Frieda hatte als Winzling Angst vor gar nichts! Beim Frühjahrs-Bullytreffen in Marl kläffte sie mit Piepsstimme alle erwachsenen Hunde milchzähnchenzeigend an : "Ich bin viel gefährlicher, als ich aussehe!" :-)))
Vorsichtig der Welt gegenüber wurde sie erst zur Zeit des Zahnwechsels, das heißt z.B. vor großen, lauten Geräten wie der Motorsäge im Garten. Dem Nachbarn mit der Motorsäge begegnet sie heute noch zurückhaltend, auch wenn er diese nicht dabei hat!

Und Motoradfahrer mit (Klapp-)Helmen waren ihr höchst suspekt. Die könnten Aliens oder Frieda-Fresser sein, bei dem Riesen-Klappmaul! Sogar zu Stu im Helm ging sie auf Sicherheits-Abstand.

Also machten wir Anfang April, zu Beginn der Motorradsaison, eine Desensibilisierungskur :-) mit ihr. Wir stopften Spielzeug in den Helm und legten ihn auf die Fernseh- und Spielliege. Obendrauf auf den Helm kam ein Stück Käse. Dann "vergaßen" wir den Helm. Ganz unbeobachtet, wie sie glaubte :-), näherte sich Frieda diesem Ding - und hupps war der Käse weg! Das Ding hatte sich nicht gegen den Käseraub gewehrt, also schubste sie es mal probeweise um! Das Ding blieb frieda-ergeben still. Jetzt nahm Stu den Helm und setzte ihn sich locker - mit offenem Visier - auf den Kopf. Frieda ging nicht mehr auf 5 Meter, sondern nur noch auf 1 Meter Abstand. Wir sprachen ruhig und lockend mit ihr. Sie überlegte, dann ein Entschluß: vorspringen und Stu durch das "Visierloch" energisch ablecken. Dann tänzelte sie vor Freude ganz aufgeregt herum, begeistert über ihren eigenen Mut und ihr Erfolgserlebnis, dieses Ding durchschaut:-))) zu haben.

Frieda ist außerdem aus sich selbst heraus ein ungeheuer hellhöriger Wachhund geworden. Eichhörnchen und Katzen haben jetzt nur noch eine sehr kurzfristige Aufenthaltschance in unserem Garten. Und jedes ungewöhnliche Geräusch auf der Straße oder im Feld wird uns gleich lautstark und voller gespannter Aufmerksamkeit gemeldet.

Der Gipfel der Aufregung in ihrem bisherigen Leben war das Osterfeuer. Ein haushoher (wörtlich gemeint) Berg von Holz und Stroh war mit Brandbeschleunigern getränkt. Als der auf der Bergkuppe hinter unserem Garten plötzlich kirchturmhoch (wieder wörtlich gemeint) lohte und dicker Rauch herab wehte, da tobte sie los. So laut und wild habe ich einen Bulldog noch nie bellen und warnen gehört.
Was macht man bei solch einer Gefahr ? Wir packten sie ins Auto und flohen mit ihr in die Kneipe :-)) !

Vor vier Wochen, beim Frühlingstreffen der Bulldogfreunde (VdFEB) bei Paderborn, zeigte Frieda im natur-belassenen Wald geradezu indianische Unerschrockenheit.

Über eine schwankende Seil- und Bretterbrücke stürmte sie, Balance haltend, hinweg wie der Wind. Sie ist nicht eigentlich unvorsichtig, aber sie traut sich nach kurzer Prüfung der Sachlage ziemlich viel zu! Stu und ich sind immer wieder beeindruckt!

Wir sind gerade aus Österreich zurück gekommen. Dort rannte sie steile Abhänge runter und auf Wildbäche zu, als seien das die herrlichsten Herausforderungen der Welt - darüber in einem späteren Blog-Beitrag. Ihr könnt in Stu´s Blog vom 21. + 23. Mai aber schon jetzt Bilder von dieser berauschend schönen "Alpen-Natur-Reise" :-) sehen.

Frieda hat unglaublich ausdauernd viel Power, tagelang wenn sie will. Aber typisch Bulldog, sie kann ihr Temperament (oder ihr Adrenalin :-) runterfahren bis zum "den-Tag-verdösen", wenn in Haus und Hof "nichts los ist". DIESER Zustand hält aber NICHT tagelang an ;-) Sie hält uns auf Trapp, und das ist gut!

Mit 7 Monaten war sie läufig geworden - und seitdem ist sie wie ausgewechselt : selten nur noch Trotzkopf, meist schmusig und ständig Küßchen und Pfötchen gebend... Ihr Pfötchen ist ihr "Sesam öffne dich" für Herzen ;-)) und anderes geworden, und zwar ohne daß wir ihr das beigebracht hätten!

Frieda nutzt ihre Pfoten als wären sie Hände. Alles wird von ihr mit den Pfoten so präzise gewendet und gehalten, daß sie mit ihren Zähnen dann feinmechanische ;-) Arbeiten ausführen kann! Im Almsee neulich, sie stand bis zum Hals im Wasser, positionierte sie einen einzelnen Kieselsteine unter all den anderen am Grund mit den Vorderpfoten und mit Ausdauer so griffig, daß sie ihn mit einem ganz kurzen Untertauchen mit dem Maul packen und hochheben konnte.

Auch zur Kommunikation nutzt sie ihre Pfoten ständig. Sehr lustig kam diese Kommunikationsbedeutung ihrer Pfoten bei ihrem Spiel mit "Frenchie Tyson" zum Ausdruck. (-: SIE ;-) schrieb darüber im EBI :
"Mit Tyson habe ich dann geflirtet. Ich mußte ihn immer wieder mit meinen Pfoten kitzeln und klapsen. Papa sagte, ich würde ihn schlagen. Und Tysons Papa lachte, Tyson würde wohl auf Schlägen stehen! Die haben garnichts verstanden: ich habe Tyson nur leidenschaftlich gestreichelt!"

Als ich in die USA abflog um Frieda zu holen, da ermahnte mich Stu noch am Flugplatz:
"Mit einem häßlichen Hund kann ich leben, aber nicht mit einem dummen!"
Und Frieda ist SEHR klug (und schön ist sie trotzdem :-)). Sie will alles lernen, was ich so mache!

Vor ungefähr drei Wochen wollte ich Basilikum-Pflänzchen ins Hochbeet einsetzen und grub dazu kleine Pflanzlöcher; da sprang Frieda aufs Hochbeet drauf und vergrößerte meine kleinen Löcher gleich mit ihren Pfoten ganz gewaltig. Sie grub keine neuen Löcher, sondern half ;-) mir bei meinen zu mehr Erfolg - jedenfalls in ihren Augen :-)) Dann beschnitt ich die Beerensträucher. Sofort kam sie an und begann die abgeschnittenen Astenden energisch weiter zu verkürzen. Nur an die von mir schon bearbeiteten Aststumpen am Strauch ging sie ran - Gärtnerlehrling, nannte ich sie lachtend. Und zwischendurch Füßebeißen, um mich möglichst schnell zu weiteren gärtnerischen Taten aufzumuntern - oder anzutreiben : Pausen unerwünscht! :-)))

Ich bin gespannt, wie sie mir im Sommer beim Beerenpflücken helfen wird ;-) Vielleicht wie damals Alma Joy: diese ging vorsichtig mit dem Maul sogar in den stacheligen Brommbeerstrauch und pflückte sich welche! Und beim Kirschenauflesen war sie so geschickt, daß sie nie von einer der Wespen dort, die auch an den Kirschen Geschmack gefunden hatten, gestochen wurde!

Füßebeißen ist Friedas Leidenschaft.
Als ich vor ein paar Wochen mal den ganzen Tag am Computer saß und nicht wirklich zwischendurch mit ihr spielte, da wurde es plötzlich verdächtig still. Ich ging nach unten ins Erdgeschoß, und da schoß sie mir schon rasend schnell aus dem Souterain entgegen. Das sah nach Ärger aus. Ich ging runter in unser Sommerschlafzimmer (da ist es im Sommer herrlich kühl) - und meinen vier wertvollen Künstlerpuppen fehlten 5 Schuhe - sonst nichts! Haare in Ordnung, Söckchen noch an, nur 5 Schuhe fehlten. Frieda hatte - ich weiß nicht wie - einem Schühchen nach dem anderen die Schnürriemen aufgemacht und die Schuhe sorgsam ausgezogen. Dann ging es aber ganz unsorgsam weiter : allen Schühchen hatte sie die Sohlen abgerissen, mehr aber nicht. Und auf dem altem Kinderschlitten, auf dem die Puppen saßen, da saßen diese nach dem Schuheausziehen immer noch ganz ordentlich! Offensichtlich hatte Frieda sich einen nach dem anderen vorgenommen. Aufbinden, ausziehen, Sohle abbeißen, aufbinden, ausziehen ... Zweifellos alles mit Hilfe ihrer handbegabten Pfoten!

Ich dachte nur, so will sie mich erziehen : spiel mehr mit mir! Sonst spiel ich Füßebeißen mit den Puppen-MENSCHEN ! Als ich dies Doris am Telefon erzählte, lachte die gleich los :
"Das ist doch zauberhaft, was sie sich da ausgedacht hat! Ganz klare Sprache !"
Die Sohlen ließen sich wieder festkleben!!!

Frieda bei Tisch im Garten; wir hoffen auf Tischsitten, wie Wilma sie beherrschte :-)

Mit dem Fressen ist Frieda nicht gierig, aber auch kein Kostverächter. Sie sitzt geduldig am Stuhl neben mir, denn sie weiß ja :"Ich bekomme was ab!"

Bezüglich ihres Trinkgeschirrs hat sie klare Vorlieben : 1. Wahl der moderne Keramiktopf beim Kamin; 2. Wahl der alte Bauernkeramik-Topf im Fernsehzimmer; 3. Wahl der langweilige Topf in der Küche... Wenn wir ihren Wassertopf der 1. Wahl einmal nicht nachgefüllt haben, dann schiebt sie ihn mit aufforderndem Blick und mit den Pfoten vorsichtig, aber zielbewußt in unsere Richtung.
Natürlich springen wir gleich auf und entschuldigen uns für unsere Nachlässigkeit ;-)))

Frieda ist unser Traumhund: nur Schnarchen tut sie immer noch nicht. Versteht Ihr, daß ich das etwas vermisse ? :-) Nun, sie ist noch nicht ausgewachsen - vielleicht kommt das noch!


Montag, Mai 15, 2006

Ein Affen-Theater :-)))


Ich denke immer wieder einmal mit großer Liebe an meine erste Bulldoghündin Ziska. Zuletzt erzählte ich am 3. 2. 2006 von ihr. Heute eine meiner lustigsten Ziska-Erlebnisse : ihre einzige Begegnung mit einem Affen. Die verlief aber ganz anders ;-), als hier gezeigt!

Samstagvormittag, ein Bummel durch Bielefelds Innenstadt. Vor einem Delikatessenladen fällt mir ein, daß ich keine Milch mehr zuhause habe. Ich drücke meinem mich begleitendem Kollegen Ziskas Leine in die Hand und springe schnell in das Geschäft hinein. Als ich wieder herauskomme steht ein riesiger Pulk von Menschen vor der Tür, Ziska und mein Kollege in der Mitte.

Während ich im Geschäft war, kam ein Paar mit einem Affen an der Leine vorbei. Ziska knurrte sofort dies unbekannte Wesen mit steifer Bürste kräftig an. Der Affe erschrak fürchterlich, sprang seinem Herrn auf die Schulter, wollte sich in dessen Haaren festhalten - und hielt ein Toupet in den Händen!

Sein Herr schrie auf, warf seiner Frau den armen Affen mitsamt Toupet an die Brust, bedeckte fluchend seine Hauptesblöße mit den Händen und rannte weg. Übrig blieb die lachende Menge mit meiner verblüfften Ziska mittendrin. Die Frau des Entblößten hatte sich inzwischen still und heimlich mit dem Affen davon gemacht. Und Ziska freute sich über ihren Erfolg und alle die Aufmerksamkeiten, die sie erhielt! Sie tänzelte dann mit uns weiter die Straße entlang ...

Heute vor 34 Jahren wurde meine weiße und wunderschöne "Ziska v.d. Eisenschmelz" in Wien geboren.
Ich liebe "Ziska(-lein), Sonnenschein" heute noch wie damals. Liebe endet nicht :-)


Donnerstag, Mai 11, 2006

1 Jahr "Bulldog-Blog"

Am 11. 5. 2005 erschien das "BB" neu in der Cyberwelt.


Das "Bulldog-Blog" hat durchschnittlich 50 bis 60 Besucher täglich - in den Spitzen sind es doppelt so viele - bis zu 130 an manchen Tagen. Sie kommen aus aller Welt, vorzugsweise aber natürlich aus dem deutschsprachigen Raum. Doch gibt es auch Stammleser in den USA.

In diesem einen Jahr erschienen 129 Beiträge insgesamt (~ 2,5 pro Woche), davon 47 von 14 Gastbloggern; das heißt 82 von mir selbst. Diese 129 Beiträge verteilen sich (11. Mai 2005 - 11. Mai 2006) auf 10/11 Beiträge pro Monat. Die einzelnen Monate können vom Blog-Archiv aus (rechte Spalte) aufgerufen werden.
Ich möchte hier auch noch einmal auf die verschiedenen Inhaltsverzeichnisse hinweisen :
es gibt das chronologische - das nach wichtigen Themen sortierte - und eines speziell über die Gastblogger-Beiträge. Ihr erreicht sie vom Blog Index (rechte Spalte) aus.

Euch Gastbloggern - Andreas Riedel, Bernhard Lorenzen, Doris Ehrenstein, Gabi Mill-Rogel, Gertrud Warner, Jan Peters, Jutta Nolte, Karin Wettstein, Michael Brath, Peter Pongratz, Steffi Schmuck, Stuart Savory und (last not least ;-) Xenia Ramel -
vielen Dank! Ihr habt toll mitgeholfen, das "Bulldog-Blog" lebendig, abwechslungsreich und interessant werden zu lassen.

Mir selbst macht die Gestaltung des Bulldog-Blogs mehr und mehr Freude. Und aus der Informationstechnik habe ich dabei Einiges von Stu dazugelernt. Vielen Dank Stu :-)

Das "Bulldog-Blog" hat in diesem Jahr auch Möchtegern-Nachahmer gefunden, die ihre Blogs aber nicht wie ein Blog, sondern nur wie ein Forum nutzen. Nun, jeder so gut wie er kann ;-)

Extra scharfer Bulldog-Senf : unser Bulldog-Blog ;-)

Noch einmal die Erklärung, was ein "Blog" überhaupt ist. Sein Namens-Ursprung ist "Web Log". Ein "Log" ist ein Schiffstagebuch; ein "Web Log" ist also ein im Internet angelegtes Tagebuch. Indem findige Leute das Blank in "Web Log" einfach versetzten, schufen sie den Begriff "We blog"; das heißt "wir schreiben Internet-Tagebuch". Das "we" fiel irgendwann weg, und so blieb als internationaler Begriff für Web-Tagebücher das Wort "Blog".

Es gab viele positive Rückmeldungen und auch die unterschiedlichsten Fragen (Emails und Telefonate) von Lesern des "Bulldog-Blog". Hier nur ein Beispiel :
"Sehr geehrte Frau Savory-Deermann, seit geraumer Zeit interessiere ich mich für eine Englische Bulldogge und bin in diesem Zuge auch auf Ihren sehr informativen "Bulldog-Blog" aufmerksam geworden. Vorab ein großes Lob für Ihre engagierte und professionelle Arbeit in diesem Bereich! .... "

Unter all den Rückmeldungen gab es nur eine negative, und das war gleich eine persönliche Beleidigungs-Mail von einem ACEB-Mitglied. In Vorschul-Deutsch kam so in etwa die Botschaft über, ich hätte keine Ahnung von nichts ;-) Nun, das sagt mir, daß unsere Kritik hier ins Schwarze traf. Züchterich läßt diese Beleidigungs-Mail aber leider vermuten, daß zumindest bei einigen Mitgliedern im ACEB (dem z.Z. größten deutschen Bulldog-Zuchtverein) eine Erstarrung im "weiter so" mit den Extrembulldogs :-((( vorherrscht.
Glücklicherweise gibt es Züchter-Alternativen.

Das für mich größte und aufregendste Ereignis in diesen Jahr war unser Welpe "Frieda Fay" (Goombas Happy Miss Freda, AKC), den ich (9 Wochen alt) aus den USA abholte. Deshalb habe ich das Bild unten und ein weiteres passendes Foto für heute herausgesucht :

Heute ist Frieda eine wilde Elfmonatige. Sie hat den etwas längeren Hals und längeren Rücken, wie ich es erträumt habe : Kondition und Beweglichkeit bei herrlichstem Bulldog-Wesen :-))

Gemeinsam mit Euch Lesern und Gastbloggern wünsche ich mir weiterhin ein schönes, humorvolles und informatives "Bulldog-Tagebuch". Cornelia Savory-Deermann


Donnerstag, April 27, 2006

Wilma, Frieda, Pferde und die Jungsteinzeit

(((-: and Happy Birthday to Dianne :-)))


Im Bild links ist Wilma mit ihrer guten Freundin "Blümchen" zu sehen. Es war ihre erste Bekanntschaft mit einem Pferd. Blümchen massierte mit ihrer großen Zunge gern und ausdauernd Wilmas Rücken - und Wilma genoss das sehr. Sie räkelte sich dabei richtig genußvoll :-)) Sobald wir Wilma in den Garten ließen, sah sie sich zuerst nach Blümchen auf der Weide hinter dem Gartenzaun um. Und Blümchen seinerseits schaute jeden Tag immer wieder mal am Zaun vorbei, ob Wilma draußen sei. Auf der Weide hinter unserem Garten graste auch Blümchens Mutter. Aber die war völlig uninteressiert an Wilma.

Die Freundschaft zwischen Wilma und Blümchen war ganz individuell von diesen beiden bewußt gewollt.

Wir hatten das Haus damals mit diesem gammeligen Gartenzaun gekauft. Erst als Blümchen verkauft worden war ersetzten wir diesen Zaun durch einen massiveren Holzzaun. Wir hätten es Wilma nicht antun können diesen Maschendrahtzaun zu ersetzen, solange Blümchen noch da war.

Auf dem Sofa ruht der verdiente Stammvater "Machoman" (knapp 10 Jahre alt) von Frieda, Berta, Willie und Birgit Braums Gino-Dreamboy.

Dem Sofa sieht man an, daß Machos Züchterin Dianne ebenfalls Pferde züchtet, und daß sie auch Indianerblut in sich hat :-). Ich habe Dianne ins Herz geschlossen. Sie hat unglaublich viel Humor, Herz und Natürlichkeit.

Die Bulldogs von Dianne sind Pferde gewohnt. Friedas Vater Comanche läuft jeden Morgen mit Diannes Mann Blake die Pferde füttern. Und Friedas Welpenauslauf bei der Küche grenzte gleich an eine der Pferdeweiden. Durch den Maschendrahtzaun wurden dort neugierige Zärtlichkeiten (und Informationen mir fremder Art) ausgetauscht.

Frieda ist regelrecht auf Pferde geprägt. Sie läuft immer hin, wo sie eines sieht - zu unserem Schreck, muß ich zugeben. Beim Anblick eines Pferdes gehorcht sie vor lauter Begeisterung nicht mehr! Sie übernimmt dann die Verantwortung selbstsicher selbst :

Neulich im Wald begegnete uns eine einsame Reiterin. Frieda lief hin, und wir hatten Angst das Pferd könnte sie treten. Aber Frieda blieb 2 Meter vor ihm stehen und sah es nur an. Die Reiterin hatte das Pferd auch angehalten, und das sah wiederum nur Frieda an. Als diese stumme Zwiesprache - worüber auch immer - zuende war, kam Frieda gut gelaunt zu uns zurück:-) Frieda hat es offensichtlich irgendwie gelernt Pferden "richtig" zu begegnen. Erstaunlich, denn sie war doch erst 9 Wochen alt, als ich sie von Diannes Ranch abholte.

Wir vermeiden trotzdem Pferdepfade, sozusagen sicherheitshalber, da WIR keinen Pferde-Verstand haben :-). Das freie Feld ist uns lieber, oder Kistengräber aus der Jungsteinzeit :-))


Friedas Geschwister von Papa "Golden Comanche"

Dianne, your newborn puppies are beautiful! I like most the Frieda-looking, red brindle curious one :-)
Hope you will visit us in Germany soon. Frieda, (and Dreamboy of course :-) and we would be happy :-))

Love to you and all the Goomba Bulldogs, Cornelia, Stu & Frieda

Dianne, I made this banner for your birthday today :-)


Happy Birthday, dear Dianne, Happy Birthday to you! :-)



Dienstag, April 25, 2006

Freude im Garten :-)))

Gestern war hier der 1. sonnige Gartentag im Jahr :-)))


Samstag, April 1, 2006

"Warnung vor den Bullen"

steht auf dem Schild im Foto geschrieben.


Das war im Winter, und wir haben darüber gelacht, weil ich gerade ein "Knöllchen" wegen zu schnellen Fahrens bekommen hatte.

Wir erinnerten uns auch an ein Episode vor Jahren, als wir mit Alma in die damalige DDR einfuhren und uns der unfreundliche Grenz-Uniformierte fragte: "Was ist das für ein Kapitalisten-Hund?" Stu antwortete mit leicht bissigem Unterton: "Das ist ein Bullenbeißer!" Der Uniformierte zuckte und winkte uns noch verbissener durch. Alma starrte ihn nämlich in diesem Sinne an :-))

Vor kurzem bekam diese Warnung vor den Bullen einen ganz neuen Sinn für uns. Frieda war beim ersten Frühlings-Sonnenschein nicht zum Trödeln aufgelegt: beim Wandern haute sie auf einen Acker ab, der zum Umpflügen mit frischem Mist aus dem Kuhstall bedeckt war. Hoffnungslos, sie gehorchte nicht, sondern sah uns nur herausfordernd - zwischen zwei "Leckerbissen" - mit triumphalem Bulldog-Blick ;-)) an.
Also Methode Nr. 2 : wir gingen sie ignorierend weiter. Der Trick klappte, sie vergaß ihren Mist und rannte uns nach. Und da mußten wir sie auch noch loben, daß sie gekommen war !!!

Naja, Mist und Mageninhalt von Vegetariern ist für Fleischfresser wichtig. Frieda wußte das offensichtlich und jetzt stank sie gewaltig aus dem Maul -- nach Bullshit :-))))

Ich befürchtete noch Schlimmeres: all das klein geheckselte Stroh würde wohl mitsamt dem Bullshit nicht in ihrem Magen bleiben... Die Nacht verlief ruhig, ich hoffte das Zeug würde doch durchgehen. Aber zu früh gefreut: Als wir aus dem Badezimmer kamen lag ein großer dicker Klumpen - braun mit curryfarbenem Stroh darin, mitten auf meinem Kopfkissen - und stank nach Bullshit!! Frieda hatte es glücklich ausgekotzt!

Ich war glücklich, daß alles auf dem Kopfkissen gelandet war - und nicht nachts auf meinen Haaren! Außerdem, das Kopfkissen paßt in unsere Waschmaschine. Das Oberbett nämlich (2m x 2,20m) hätte mal wieder in die Wäscherei gemußt. Und da waren wir gerade vor 3 Wochen schon - zum 3. Mal - mit diesem Riesenteil gewesen. Das 1. Mal hatte Frieda, sie war erst seit kurzem bei uns, darauf gepinkelt. Wollte wohl sagen: MEIN Bett!

Das 2. Mal waren während Friedas Läufigkeit Blutflecken, wegen eines verschobenen Höschens, auf diesem Oberbett gelandet - wieder in die Wäscherei damit. Und das 3. Mal hatte Frieda ein ziemliches Stück weichgekauten Kauknochens verschluckt. Und mitsamt Abendessen landete dieses labbrige Ekelstück mitten in der Nacht genau zwischen Stu und mir auf dem Oberbett : also das Oberbett auswechseln und beziehen; wir lachten uns schließlich in den Schlaf - Galgenhumor :-)). Die Frau von der Wäscherei guckte uns nur noch mitleidig an...

Und während ich den letzten Absatz oben schrieb, knallte es laut und wir hatten einen totalen Stromausfall! Bullshit !!!


Sonntag, März 26, 2006

"Mir fehlt die Stunde ... :-( grr ..."


Sommerzeit: Frieda war heute morgen grantig. Sie starrte dösig und unbeweglich aus dem Schlafzimmer-Fenster raus in die Noch-Dämmerung und zankte mit uns sofort los, als sie zum Pipimachen nur erst mal die Treppe nach unten in Angriff nehmen sollte. Wir wunderten uns über ihre ungewöhliche Übellaunigkeit. Weder wir noch der Tag wurden wie sonst fröhlich begrüßt!

Dann fiel der Groschen: "ihr fehlt die Stunde heute!" Statt wie gewohnt 7.00 Uhr Aufstehzeit war es ihrer Meinung nach erst 6.00 Uhr : und das war grundlos gegen die Gewohnheit!!!


Freitag, März 10, 2006

Welch ein Blick ......


Frieda ist auf diesem Bild 8 Monate alt. Man sieht den noch kindlich gewölbten Schädel.

Dies Foto ist eines meiner Lieblings-Bulldogfotos überhaupt. Ein Bekannter machte es als Frieda vor mir im Auto saß.

Friedas Blick ist voll fragender Sanftmut und rätselhaft seelenvoll ... Je länger ich dies Bild betrachte, um so menschlicher erscheint mir dieser Blick - und er hält meinen Blick fest.

Shannon, eine Freundin aus Alaska, die Tibet Mastiffs züchtet, mailte zu diesem Foto:

"She is beautiful!! Such a human like face!! Shanny"
Thanks, Shanny, for the compliments. How are your Tibet Mastiff Maggie and your Pomeranian Taz doing? When I met Maggie 2 years ago, I was deeply impressed by her! She is as large as she is friendly :-) Hope to see her again next winter :-)

By the way for our american friends : the pronounciaton of "Frieda" is "Free-da" ;-)


Donnerstag, Februar 23, 2006

Denken an Wilma


Heute vor einem Jahr starb unsere Wilma plötzlich, aber sanft. (Floral Garden Quality Wilma Queen, geb.: 23. 6. 1994 - gest.: 23. 2. 2005) Unsere Trauer ist großer Dankbarkeit, sie über 10 wunderbare Jahre bei uns gehabt zu haben, gewichen.

Das Leben mit Wilma :-) war ein Jahrzehnt voller Freude. Wir machten wunderbare Reisen mit ihr : bis über den Polar-kreis in Norwegen, mehr-mals nach Schweden und viele Male nach England. Daß wir überhaupt je mit einem Hund nach England würden reisen können, hätten wir früher nie gedacht. Aber dank der EU fiel die Quarantäne. Unterwegs im Auto saß sie immer gerne auf meinem Schoß, und dann hatte ich manchmal das Gefühl, sie sei festgewachsen;-) an mir. Nun, in gewissem Sinn war sie es ja auch...

Immer, wenn ich Wilmas wunderschönes Gesicht ansah wurde
mir warm im Herzen. Ihr Tod machte mir klar, daß ich ohne ein Bulldoggesicht neben mir nicht leben kann und will.
Stu ging es genauso.

Wir machten kurz nach ihrem Tod eine Kreuzfahrt bis zum Nordkapp, es war eine Wilma-Erinnerungsreise. Was wir nun vom Wasser aus sahen, das hatten wir mit ihr per Auto bereist. Wir nahmen Abschied von ihr und begannen uns langsam auf einen neuen Welpen zu freuen. Und so kam vor einem halben Jahr die süße Frieda zu uns.


"Instant happiness"

Bulldogs können glücklich machen - sogar noch über ihren Tod hinaus, wie diese Mail (November 2005) von Helen Brown aus Kalifornien zeigt :

Dear Dr. and Mrs. Savory,

My name is Helen Brown and I live in San Rafael CA which is in Marin County just across the Golden Gate Bridge from San Francisco. I have had a bout of sciatica recently and was trying to think of what would distract me and give me instant happiness... Of course having had 40 wonderful years with English Bulldogs (just for family companions - NOT shows), Bulldogs came to mind. I googled Bulldogs and with a couple of clicks, your beautiful Wilma's photo came up, the one with her rolling on her back on the lawn.

Please accept my sincere sympathy at her death. Having had and loved four Bulldogs, I can in a very small way, imagine how sad you must be at her loss. I hope another Bulldog enters your lives...


Sonntag, Februar 19, 2006

Glückwünsche zum 87. Geburtstag


Heute, Sonntag der 19. 2. 06, wird mein Vater, Dr. Bernhard Deermann, 87 Jahre alt. Er ist ein Bulldogger aus ganzem Herzen. Ich erinnere mich gerne an die alten Zeiten, in denen ein Bulldogrüde in meinem Elternhaus mit meiner Bulldoghündin tobte, spielte und auch schmuste. "Das ist besser als Kino!", lachte meine Mutter dann.


Etwas aus dem "Bulldog-Leben" meines Vaters

Der erste Rüde meiner Eltern (1971) war Bully, (Foto links) ein sehr kluger, schwarz-weißer Rüde von Kari Wolfsjäger.

Bully und meine schneeweiße Ziska waren ein Traumpaar: sie wachte und er kämpfte! Er griff sogar den Donner himmelwärts springend an, wenn Ziska ihn mit aufgeregter Stimme anfeuerte. Meine Mutter hatte Bully wunderbar erzogen. Sie konnte mit ihm zum Metzger gehen - er blieb brav draußen sitzen und ließ sich durch nichts verführen, diesen Platz zu verlassen. Er konnte auch auf Kommando zittern. Das kam so: wenn er baden sollte zitterte er zunächst. "Der Bully zittert ja", sagte meine Mutter mit melodischer Stimme dann immer - und eines Tages zitterte er auf der Stelle los, wenn man genau diesen Satz zu ihm sagte :-) - auch ohne Bad :-(( im Hintergrund. Bully starb mit 6 Jahren den Heldentod: als ein Mofa meinen 91-jährigen Großvater rücksichtslos niedergefahren hatte, griff er dieses sofort voller Wut an. Meine Mutter konnte ihn kaum bändigen. Aber diese Aufregung war zu viel für ihn. Er bekam einen Herzinfarkt und starb. Ziska trauerte sehr um ihn - wie wir alle.

Ein kurzer Ausflug in die Bulldog-Vereinsgeschichte meines Vaters:

Mein Vater trat damals, als er Bully kaufte, in den "Club für Englische Bulldogs" (gegründet 1901) ein. 1976 wurde er dort 1. Vorsitzender. 1976 gründete sich parallel ein 2. Zuchtverein für Bulldogs im VDH, der DKEB. Unter Federführung des VDH gründeten mein Vater, Doris Ehrenstein und weitere Vorstandmitglieder des CEB, sowie einige Vorstandsmitglieder des DKEB 1977 den ACEB (Allgemeiner Club für Englische Bulldogs). Mein Vater wurde dort der erste 1. Vorsitzende. Die Vereine CEB und DKEB wurden aufgelöst. Der CEB allerdings wurde damals nicht im Vereinsregister Dortmund gelöscht.

Zunächst ließ sich die Arbeit im ACEB gut an. Mein Vater und Doris Ehrenstein erhielten für ihren Einsatz die Goldene Ehrennadel des ACEB. Ich selbst erhielt nach der Herausgabe des erfolgreichen 1. Jahrbuches des ACEB die Silberne Ehrennadel und die Mehrheit der Mitglieder wünschte mich daraufhin als Vorstandsmitglied in der Funktion der Schriftleiterin. Auch die bisherige Schriftleiterin war damit einverstanden.

Bald aber gab es ersten Streit im ACEB um die Verkaufs-Praktiken einiger Züchter (z.B. wurde ein Bulldog ohne Schließmuskel an eine alte Dame verkauft und vor Gericht dann gesagt, man habe kein Geld um den Kaufpreis zurückzuerstatten), und es gab Streit um die Richtung, in welche die züchterischen Bemühungen für den Bulldog gehen sollten. Die Verfechter der Massiv-Bulldog-Linie setzten sich (1980) durch; konkret: sie wählten den holländischen Züchter Herrn Steffens zum Zuchtleiter, den mein Vater, Doris Ehrenstein und andere aus dem ehemaligen CEB aber in dieser Funktion ablehnten.

Mein Vater, Stu und ich, Doris Ehrenstein und viele andere verließen nach dieser Zuchtleiter-Entscheidung (1980) den ACEB und gründeten den Verein der Freunde Englischer Bulldogs als NICHT-ZUCHT-VEREIN. Wir wollten unabhängig vom Zuchtgeschäft, unabhängig damit von finanziellen Gesichtspunkten, dem Bulldog als Lobby dienen. Mein Vater war der erste 1. Vorsitzende dieses Vereins, bis er aus Altersgründen dieses Amt abgab. Heute ist er Ehrenmitglied des VdFEB und ich möchte ihm an dieser Stelle für sein Engagement für den Bulldog und für unseren VdFEB von Herzen danken.
Sein erster Bulldog Bully ist übrigens das Modell meiner Schwester Gunda für die Zeichnungen gewesen, die heute noch das Logo des VdFEB bilden.

Dewrie, der letzte Bulldog meines Vaters

Meine Eltern hatten nach Bully für viele Jahre Bulldog Billy2. (Billy1 starb mit 16 Wochen am Wasserkopf-Syndrom). Später, nach dem Tod meiner Mutter, lebte mein Vater dann einige Jahre allein mit Bulldog Dewrie, dem letzten Bulldog meiner Eltern. Der war sehr krank: Gaumensegel zu lang, Gehörgänge ewig entzündet weil zu eng, schiefer Kiefer mit faulen Zähnen, Entropium an beiden Augen, Zwischenzehen-Geschwüre, Akne, Arthrose, Prostataprobleme ... Dewrie war ein trauriger Hund. Alma und später Wilma behandelten ihn wie ihren wehrlosen Prügelknaben :-((. Ich mußte immer eingreifen. Aber Dewrie war "Papas Liebling".

Mein Vater pflegte Dewrie hingebungsvoll und mit großer Liebe, obwohl er gehbehindert ist und damals schon krank war. Das haben wir alle sehr bewundert. Mit 9 Jahren wurde Dewrie zu Hause eingeschläfert; es ging nichts mehr mit ihm. Mein Vater war inzwischen auch selbst zu pflegebedürftig geworden, um noch einmal einen Bulldog zu halten. Er erfreute sich aber immer von ganzem Herzen an Wilma - und jetzt wieder an Frieda.

Also Pa, ganz liebe Glückwünsche von mir und unserer "Bulldog-Gemeinde " zu Deinem Geburtstag!
Und Küßchen von Frieda :-)


Sonntag, Februar 5, 2006

Oversexed ?


Frieda ist zum ersten Mal läufig. Ich verstehe jetzt, warum es "läufig" heißt ;-) - sie würde am liebsten zu Rüden hinlaufen! Ja, wenn wir sie nicht immer an der Leine und abseits jeder (hündischen:-) Bevölkerung hielten. Oversexed ist Frieda nicht, aber auch nicht unter...

Im Haus trägt sie ihr Höschen mit Fassung. Ich habe den Eindruck Frieda war zunächst verwirrt ;-) darüber, was mit ihr los ist. Sie hält seitdem fast ständig Körperkontakt mit uns - außer wenn sie (hoffnungsvolles :-) Bellen irgendwo im Dorf hört ... er könnte ...

Rüdenbesitzer haben in der Regel mehr unter einem (bei Anlaß ;-) oversexed Hund zu leiden. Viele Bulldog-Rüden, die ich kenne, sind gemäßigt in ihrem Trieb. Manche davon - längst nicht alle - wohl auch einfach aus Atemnot und Konstitutions-Schwäche, wie z.B. damals Billy und Dewrie meiner Eltern :-((.

In diesem Sinn : Wenn ich mir so manche übertypisierte VDH-Bulldog-Champions ansehe, dann verstehe ich, warum so viele Bulldogs nicht mehr natürlich decken (können) ...

Ich kenne aber auch ganz schön triebstarke ;-) Bulldog-Rüden. Im Zwinger von Dianne Benham z.B., aus dem die Rüden Dreamboy und Alaska-Willie stammen, wird ausschließlich natürlich gedeckt - und das merkt man den Rüden an. Sie sind ganz "schön drauf", wie man so sagt :-) Doris hat richtig Probleme mit ihrem starken Willie, wenn Berta gelegentlich "wie der Himmel duftet ;-)". Und Berta selbst setzt sich in diesen Phasen sofort unverrückbar fest auf ihren Hintern, wenn Willie ihr nahe kommt; nur hilft ihr das wenig!


Warum ich dies alles schreibe:

Es gibt sehr wirksame homöopatische Mittel gegen einen zu starken Sexualtrieb. Der Tierarzt H. G. Wolff schreibt in seinem Buch "Unsere Hunde gesund durch Homöopathie" (siehe Spalte rechts unter Buchtipps) folgendes über dies Problem. Im zweiten von mir empfohlenen Buch von A. H. Westerhuis stehen die gleichen Empfehlungen für diese Fälle. Ich persönlich bevorzuge das Buch von Wolff, da es für mich als Laien einfacher zu lesen ist. Aber als gute Ergänzung empfehlen möchte ich auch das Buch von Westerhuis.

Im Fall von Willie stellte sich heraus, daß er seltener "Platinum" braucht, als angegeben. Doris sagt, seine Überfälle auf Berta wären seit der Gabe dieser Mittel SEHR viel seltener geworden. Die beiden spielen jetzt Ball statt Sex :-)


Freitag, Februar 3, 2006

Frieda versteht, daß es Rüden gibt ;-)


Vorletzte Woche hatte Frieda Besuch von Hannibal, einem abgeklärten, gerade 8 Jahre alten Rüden. Als er aus Gabi´s Auto stieg und Frieda ihn in die Nase bekam, da begrüßte sie ihn sofort mit einer kleinen, wohlriechenden Pfütze und hielt ihm verführerisch ihr Hinterteil hin. Gabi, Stu und ich lachten schallend und meinten, Frieda wird bald zum ersten mal läufig!

Frieda umgarnte Hannibal mal wild, mal sanft. Aber er wollte eigentlich lieber seine Ruhe haben :-), was Frieda überhaupt nicht verstand! Stu und ich waren richtig überrascht von dieser uns neuen Seite an ihr. Alma und Wilma waren sexuell weniger interessiert gewesen, auch vor ihrer Kastration schon; sie nahmen das Ganze mehr so nebenbei wahr. Und Hannibal, sagt Gabi, war auch schon immer ein eher ruhiger Vertreter seiner Geschlechts.

(Nachtrag 18. Februar: "Ende der Sexschau" ;-)))

Anders als Alma und Wilma war meine (nicht kastrierte) Ziska damals sehr an großen und langhaarigen Rüden interessiert - jedenfalls nach ihrem 1. Wurf. Kleine Rüden übersah sie, wie stets, auch wenn sie läufig war. Und Bulldogs ließ ich zu diesen Zeiten wohlweißlich nicht in ihre Nähe. Einmal während ihrer "Hitze", sie lief an der Leine mit mir um einen nahen See herum, da sah sie vielleicht 300 Meter entfernt einen Collie. Sie blieb stehen, nahm den Blick nicht von ihm weg, ihren Schwanz bewegte sie seitlich aus dem Weg, und ihre Schnalle (Jägersprache für das Geschlechtsteil der Hündin) hob sie hoch; meine ganze Ziska war freudige Bereitschaft....
Unsere Frieda scheint ihr ähnlich zu werden ;-) ....


Montag, Januar 30, 2006

Gedankenverloren ...


Frieda bekommt jetzt zum Frühstück immer eine Scheibe Brot mit Leberwurst. Die wird für sie von mir in kleine Stücke geschnitten und ihr so nach und nach vom Frühstückstisch gereicht. Schließlich soll sie am glücklichen Leben partizipieren ;-).

Gestern sagte ich zu Stu, als er den Frühstückstisch deckte: "Leg bitte für Frieda auch ein eigenes Brettchen für ihr Leberwurstbrot auf - dann habe ich auf meinem mehr Platz." Als ich mich an den Tisch setzte, lag dort für sie ein eigenes Brettchen MIT EIGENEM MESSER. Stu begriff mein Loslachen erst gar nicht, bis ich ihm das Messer zeigte.....
Dann grinste auch er über seine gedankenverlorene Wertschätzung Friedas ...


Donnerstag, Januar 26, 2006

Do you think - Pink ? ;-):-)


In Paderborn gibt es die kleine Stick-Firma "Dorothea Design", die voll computerisiert ist, und die auch 11 Bulldog-Motive im Programm hat. Bulldog-Freundin Gabi gefiel Stu´s Weste so gut, daß sie meinte, ich solle die Firmen-Adresse für Euch Leser raussuchen :-)

Also mailt die Firma mal an (Link oben) und laßt Euch näher über die Motive informieren.

Man kann die Bulldogmotive auf Rucksäcke, TShirts, Lederjacken, Westen, Handtücher und mehr - in verschiedenen Größen und mit beliebig (selbsterdachtem) Begleittext - aufsticken lassen. Die Preise sind moderat und die Qualität der Ware sowie der Arbeit sehr gut.

Die Bulldog-Motive sind naturalistisch oder karikaturistisch, für jeden Bulldogger also nach seinem "gusto:-)". Auch PINK ist möglich :-)

--- Sometimes I think --- purple and pink ---

Wer weiß, wo ich ein "Purple Pink" Halsband für Frieda bekommen kann?
((( "Blau Grün" steht Frieda übrigens auch sehr gut, wie Ihr hier sehen könnt! )))


"Different for everyone, because everyone is different"

Das sind Menschen und auch Bulldogs! Doris Ehrenstein mailte eine Handywerbung mit diesem Spruch und einem witzigen Bulldog als Symbol für diesen ((manchmal pink and purple ;-)) Fakt!

Und einfach weil er so schön ist :
Der Blick aus Doris´ Schlafzimmer auf den Mt. McKinley (rechts) natürlich in "Purple and Pink" ;-)


Dienstag, Januar 10, 2006

Im Fokus: Qualzucht


Qualzucht ist leider ein Thema, mit dem auch - und besonders - wir Freunde der Englischen Bulldogge sich auseinandersetzen müssen.


Politisch und juristisch im Fokus: "Qualzucht"

Im Gutachten der Bundesregierung "zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes ...
Im Gutachten der Bundesregierung "zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen)" (PDF -Datei*) ist die Englische Bulldogge neben anderen Hunderassen, eine derjenigen, die am meisten genannt sind. Und auch in zahlreichen anderen Stellungnahmen kommt der Bulldog zu solch unrühmlichen Ehren. Die Bulldogs, die dann als Beispiel angeführt werden sind durchweg übertypisierte, zu schwere, extreme Exemplare (siehe meine Typeneinteilung u.a. BB 28. Juli 2005). Leider finden genau solche Bulldogs immer wieder die Gunst der Zucht-Richter und sind regelmäßig bei den Siegerehrungen der offiziellen FCI/VDH/ACEB-Ausstellungen zu finden.

Der "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." wendet sich bereits seit 25 Jahren aktiv gegen solche Extremzüchtungen, denn sie widersprechen sogar dem offiziellen Standard des Bulldogs, bzw. sind Überinterpretationen desselben.

... die Einschätzung der politischen und gesetzgebenden Mehrheit ...
Es gibt leider vermeindliche Bulldogliebhaber, die gerade die Über-Interpretation des Standards lieben; warum auch immer. Sie halten die Bezeichnung "Qualzucht" für bösartige Verleumdung und nehmen das Luftschnappen usw. ihrer Bulldogs nicht als starke gesundheitliche Belastung, und erst recht nicht als etwas Quälendes wahr. Sie nehmen aber auch nicht wahr, daß nicht irgendeine subjektive Einschätzung den Tatbestand der Qualzucht bescheinigt, sondern die Einschätzung der politischen und gesetzgebenden Mehrheit; wie beim Thema "Kampfhunde" eben auch.

Gefahr des Zuchtverbotes
Die politische Unterschätzung des Themas "Qualzucht" ignoriert die Gefahr, zumindest aber die Einschränkung der Zucht unseres Bulldogs. Hier der Hinweis eines Bulldogbesitzers: "Der Bundesrat fordert die Bundesregierung im März 2003 ausdrücklich auf, "dass eine Weiterentwicklung der Rechtssetzung im Zusammenhang mit dem Verbot der Qualzucht gemäß § 11b des Tierschutzgesetzes dringend erforderlich sei" und bald praktisch durchgegriffen werden müsse. (PDF*-Datei, Drucksache 36/03)

* PDF-Dateien mit Adobe Acrobat lesen, ggf. von Adobe kostenlos herunterladen.

Die Rolle des ACEB ...
Die Blindheit insbesondere des ACEB gegenüber der offensichtlichen Tierschutzrelevanz besondes von Zucht-Champions ist für uns nicht nachvollziehbar. Auch im finanziellen-geschäftlichen Sinn ist diese Ignoranz kurzsichtig, also auf Dauer selbstschädigend.


Ich weiß leidvoll, wovon ich rede!

1981 starb unsere Sarah Blue mit nur 4 Jahren an Nierenversagen. In der Tierklinik Hannover hielt man sie noch ein paar Tage am Leben, dann war Ende...

Sarah war ein Qualzucht-Ergebnis. Sie hatte einen oft entzündeten eingewachsenen Schwanz. Wie ich zu dieser Zeit erfuhr: ihre Mutter mußte wegen eines inoperablen eingewachsenen Schwanzes eingeschläfert werden. Ihre dadurch bedingten Entzündungen waren nicht mehr zu beherrschen gewesen...

Sarah hatte auch schlimme Augenprobleme: Nickhaut und Lidfehlbildungen. Ich weinte oft, wenn ich ihre ewig entzündeten Augen versorgte. Ich liebte Sarah auf eine verzweifelte Art, denn auch ihr Wesen war gestört. Sie war angstvoll, verschlossen und nicht an Menschen interessiert.

Meine Liebe zum Bulldog und mein Leiden mit und um Sarah Blue hat mich zu einer Kämpferin für die Gesundheit dieser so wunderbaren Rasse gemacht.


Sonntag, Januar 8, 2006

Wirklich riesig!



Fortsetzung HIER!

English Bulldog
Treffen
NRW
Infos + Berichte



Impressum

Tel.: 05292 1291
Stus Blog
Wohnort

Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
Herkunft der Blog Leser



Unser Tierarzt und
Bulldog Spezialist

Tier-Gesundheitszentrum Peter Söhl
Lichtenau/Paderborn




Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009



Cornelia´s Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"










"Kosmo Key Feeling Free"











Cornelia´s Bulldogs aus Künstler-Sicht




English Bulldog
Welpen

Wichtige Hinweise zur Welpensuche
und von Zeit zu Zeit Vorstellung guter Würfe:

Update: 21. 3. 2008

Allgemeiner Hinweis:
Betrugswarnung



Rechtsberatung Tierrecht

Kanzlei Fries



Zum Abonnieren empfohlen :

Tasso Newsletter
Kostenloses Online-Abo, alles für Hunde und den Tierschutz allgemein Wichtige erfahren Sie hier sofort!




Buchtipps
Unterhaltung, Gefühl, Kultur und Kunst

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek


Buchtipps
Haltung, Zucht und Gesundheit

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek



Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen!

Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright.

Cornelia Savory-Deermann


Site Meter