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Archiv: Beiträge 2021

Clara


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Sonntag, August 1, 2021

Unsere Abendrunden zum Sonnenuntergang


Tagsüber gehe ich jetzt im Sommer mit Clara nur in den Buchenwald auf den Höhen, denn dort ist es kühler als im offenen Land. Und manche der uralten Hainbuchen beeindrucken mich sehr: ich liebe sie in ihrer Kraft und Individualität.

Auf die Felderhöhe oberhalb unseres Hauses gehen wir zur Zeit nur in der Abendkühle

Anfang Juli war der Raps dort so reif, dass er durch das Regenwetter schon leicht nach Fäulnis roch. Clara sah sich einem undurchdringlichen "Raps-Urwald" gegenüber ;-)

Zur Mittsommerzeit geht die Sonne bei uns erst zwischen 22 und 21 Uhr unter. Clara genießt das sehr, so viel später als zu allen anderen Jahreszeiten noch mal raus in die Natur zu kommen. Und ich auch :-)

Sonne und Erde erschaffen an vielen Abenden jeweils neue, gewaltige Lichtspiele miteinander.

Dieser Anblick ist für mich so bewegend schön, dass ich einfach einen Liedvers meiner Kindheit singen muß: "Goldne Abendsonne, wie bist du so schön. Nie kann ohne Wonne, deinen Glanz ich sehn." Clara sieht mich dabei mit großen Augen still an.... ;-)

Noch ein Lied, ein alter Kanon, zu diesen schönen Spaziergängen an Sommerabenden: " Abendstille überall, nur am Bach die Nachtigall, singt ihre Weise klagend und leise durch das Tal..."

Dämmerung, Zeit des Zwielichtes, Zeit für den Weg nach Hause.

Ein mich faszinierendes Foto der Abendsonne schoß Evelyn Riesen in Bingen am Rhein. Ich nenne es "Sturmvogel". Humor ist auch aus der Sonne zu gewinnen :-)

Ein anderes sehr beeindruckendes Foto von ihr zeigt die Germania am gegenüber liegenden Rheinufer mitten in einem unheilvollen tiefen und dichten Nebel. Kurz darauf überfluteten unweit die Wasser ganze Dörfer ...


Mittwoch, Juli 28, 2021

Schafe, Raben, Gänse, ein Schwarzstorch

und eine zornentbrannte Clara :-)


Ende Juni ging ich mit Clara einmal mehr um das renaturierte, frühere Rückhaltebecken der Altenau bei Husen herum. Und wir erlebten eine Überraschung:

das gesamte Gebiet war von einer bestimmt einige hundert Schafe starken Herde bevölkert. Es blökte und blöckte laut die ganze Zeit durch das Tal, mit tiefen Tönen antworteten die Mutterschafe auf die hellen Rufe ihrer Lämmer, und umgekehrt. Eine Idylle.

Clara wollte sie durch das Trennnetz beschnuppern, das heißt begrüßen, aber... näher als bis auf zwei Meter kam sie nie an die heran: das war deren Fluchtdistanz, die liefen dann weg! Clara versuchte sie über ihre Annäherungsabsicht zu täuschen, aber erfolglos :-((

Am Teichrand standen drei der seltenen Kolkraben (INFO über Kolkraben) im Gras. Sie flogen nur gelegentlich kurz auf, ich hatte den Eindruck, sie suchten die Nähe der Herde. Und, zu meiner unglaublichen Freude, sah ich am Rand der Teichinsel einen Schwarzstorch stehen! Bevor ich das Handy aus der Tasche hatte, stieg er in die Luft auf und flog davon... Ich war sicher mich nicht getäuscht zu haben und blieb dort bestimmt 20 Minuten wartend stehen. Vielleicht kam er zurück.
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Clara amüsierte sich sill in meiner Nähe im Gras und in den Wiesenblumen. Ihre Geduld mit mir ist einfach großartig :-))... Der Storch kam zurück, aber er landete zu weit von mir entfernt, um ihn fotografieren zu können. Hier einige Infos über ihm: LINK. NABU schreibt, dass der Bestand in Deutschland zugenommen hat, und dass es z.Z. 800 bis 900 Brutpaare gibt, davon circa 120 Paare in unserer Gegend.

Fast jeden Tag gehe ich seitdem um den Piepenteich herum. Die Schafherde war übrigens nur zwei Tage lang dort verblieben. An einem Tag überraschte mich unsere stets Konflikte meidende Clara, sie zeigte eine bislang verborgene Seite ihres Wesens:

Ich stand auf dem alten Dammweg und wartete, wartete auf den Schwarzstorch... Da kam ein PKW unerlaubter Weise dort bis ans Ufer gefahren! Ich war böse und wütend, denn er würde die Gänse verunsichern und den Schwarzstorch fernhalten! Clara stieg in meinen Zorn ein und drohte zum ersten Mal in ihrem Leben, und das richtig ernst mit Bürste und gebleckten Zähnen tief grollend. Sie stellte sich hoch aufgerichtet mit breiter Brust dem PKW entgegen... der wendete und fuhr zurück. Sie sah mich zufrieden an: "Der gibt auf!" Ich lobte und küsste sie :-)
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Den Schwarzstorch sah ich einige Male mehr über mir fliegen. Ein alter Einheimischer erzählte mir dort, seit über 20 Jahren hätten die Schwarzstörche auf einer der Höhen ihr "Stammnest" in sehr alten Buchen. Welche Freude dies zu hören! Stu und ich sind dankbar hier in OWL (Ostwestfalen-Lippe) zu leben. Mehr über unsere schöne Umgebung: LINK

Außer den Schafen ließ sich auch das hier lebende Gänspaar mit seinen zwei Gösseln gut fotografieren.


Donnerstag, Juli 22, 2021

Eine dicke Freundschaft: Clara und Teddy


Sommertags lese ich gerne in der Gartenlaube und Clara döst oft unterm Hollunderbaum im Gebüsch hinter den Gräbern. Welche Freude, wenn dann Teddy zu Besuch kommt!

Teddy ist ja noch ein Welpe, Clara läßt ihn also geduldig und mit Freude auf sich rumhopsen. Und wir Menschen lachen dazu aus vollem Herzen, besonders als Teddy begeistert entdeckt, dass er ein Junge ist ;-)

Nach solchen Spielstunden sind beide nur noch müde. Das sind dann die ruhigsten Nächte für uns Menschen ;-)


Montag, Juli 19, 2021

Clara´s Trink- und Badestellen


Direkt bei unserem Dorf Henglarn gibt es eine für Clara (und meine Füße) gut geeignete Badestellen in der Altenau: weitgehend frei von Zecken und Bremsen. Übrigens geht sie in Seen nicht hinein, nur in Bäche, wo sie das gegenüberliegende Ufer GUT sehen kann ;-)

Als ganz kleine (von Anglern ausgesetzte) Forellen vor ihrer Nase rumflitzten war sie nur erstaunt. Nun, die waren auch schon wieder weg, bevor sie zu einem Einschätzung gekommen war, was mit Fischen gemacht werden könnte ;-)

Clara geht nie weiter als bis maximal zum Bauch ins Wasser. Das reicht als Abkühlung, gibt sie mir zu verstehen ;-). Und sie trinkt daraus auch nur bei echt heißem Wetter.

In der Regel reicht ihr eine Pfotenkühlung, so wie hier (Bild oben) in der Altenau bei Husen.

An einem sehr schwülen Tag Anfang Juli fuhr ich mit ihr einmal wieder in den Glasebruch. Schattiger Wald, kühler Bach, herrlich, denn nicht nur nebenbei gesagt: hier gibt es ebenfalls keine Zecken- und Bremsenkolonien. Fingerhüte und Brombeerblüten schmückten den Wald mit kühlem Lila und Pink.

Clara kühlte sich bei dieser Hitze tatsächlich bis zum Bauch. Und sie fand das Wasser im Schatten der Holzbrücke besonders erfrischend :-)

Am Ende des Weges kamen wir an Weiden mit prächtig gehörnten Rindern vorbei. Und sofort bedrohte mich dort eine Bremse... ab zum Auto, dachte ich nur noch!


Freitag, Juli 16, 2021

Sommer - Wasser - Bremsen & Co


Dieser Sommeranfang brachte auch Regen; gut für Felder, Gärten und die Bäche. Ich freute mich für Clara, dass sie nicht alle trocken fielen, so wie in den letzten Jahren. ABER: ich hatte vergessen, dass viel Wasser auch vielen Mücken das Leben erleichtert... und schlimmer: den Bremsen (Blinde Fliegen) auch!

Am ersten heißen Junitag fuhr ich mit Clara zum Lichtenauer Dorf Blankenrode, und dort zu meiner Lieblingsweg im Altenautal. An vielen Stellen war der direkte Zugang zum Bach allerdings frisch zugewachsen...

Ich hatte Wassersandalen an und ging mit Clara bei einer kleinen Wandererbrücke sogleich in den kleinen, plätschernden Bach hinein. Der Spaß war für mich nach 5 Minuten vorbei:

Diese Riesenstecher - und Borreliose übertragenden Bremsen - kamen im Schwarm aggressiv blutdürstig zielsicher auf mich geflogen... eine stach mich sogar durch die Jeans! Ich schlug um mich und sprang so schnell ich konnte beiseite ans Ufer... Clara wunderte sich über mich, aber ging ein Stück vor mir auch gleich zurück an Land...

Hier weiden gelegentlich Kühe weiter unten im Tal, von dort kommen diese Viecher wohl her, dachte... Arme Kühe... Im Wald sind die selten, also gehen wir jetzt weiter durch´s Tal und dann tiefer in den hinein, beschloß ich!

Dies ist ein schöner Weg vorbei an filigranen Gräser zwischen Brombeergebüsch und leuchtenden Waldblumen. Und tatsächlich waren hier im Buchenwald keine jagenden Bremsen, sondern nur wenige, rumschwirrende Mücken unterwegs. Die sind vergleichsweise harmlos...

Ein paar Kilometer weiter bachabwärts gingen Clara und ich von einer zur Zeit leeren Weide aus wieder ans Wasser. Clara verlustierte sich hingebungsvoll im und am Ufergras ;-)

Wenn auch zur Zeit nicht als Rinderweide genutzt, so kam nach vielleicht 5 Minuten die erste Bremse "angedrohnt" und wir flohen fort ;-)

In der Nähe von Bächen sind Rinder oder Pferde "Blutbanken" für Bremsen & Co. Wir werden deshalb Gewässer in Weiden den Sommer über meiden!


Dienstag, Juli 13, 2021

Im Wald


Bei uns im Paderborner Land gibt es kleine, geschützte Waldstriche, meistens wachsen sie auf steilen Hängen, die wirtschftlich eh nicht auf einfache, billige Art genutzt werden können. Mein Lieblingswaldpfad ist der Hainberg-Kammweg von der Kahlen Platte aus:

Gelbe Blumen beherrschten Ende Mai / Anfang Juni den Saum der schmalen Pfade durch den Wald - neben Waldmeister noch und noch. Eine Freude sie alle zu fotografieren :-)

Clara mag solche Waldpfade, denn die Sicht und die Erkundung nach rechts und links in den Wald hinein ist ihr nur gelegentlich durch Brombeergestrüpp versperrt oder besser gesagt verwehrt. Oder durch das Gelände, wie eben auf dem Kamm des Hainberges.

In diesem naturbelassenen Buchenwald kann man erstaunliche bis groteske, sogar lustige, die Phantasie beflügelnde Baumgestalten entdecken. So ähnlich muß das ganze "Paderbörner Land" noch bewaldet gewesen sein, als die Gebrüder Grimm hier einge ihrer Märchen von einer alten Frauen erzählt bekamen.

Dann gibt es hier bei uns auch noch ganz unwirtliche Waldwege. Den "Pfad" im Totengrund direkt am meist trocken gefallenen Bach entlang entdeckte ich als solch einen. Wenn ich nicht an einem Sonntagmittag eine Reitergruppe da heraus hochkommen gesehen hätte, wäre ich nicht auf die Idee gekommen dort einmal herzugehen, denn aus Sicht von oben endete dieser Weg nach vielleicht schon 50 Metern.

Fast 2 km weiter die Straße hoch gab es einen ähnlichen Kurzweg abwärts zum Talgrund. Ich war ihn mit Clara schon mal gegangen, bis er sehr bald nur noch Reifenmatsch war; er war eigentlich nur eine mehr oder weniger lange Treckerspur, die keinen Wanderspaß hergab. Nun, die Reiter hatten eine Verbindung dieser zwei Stichwege zum Talgrund bewältigt, also würde mir das mit Clara auch gelingen. Kleine Abenteuer sind ja manchmal ein Vergnügen :-)

Wie stets lief Clara vor und wartete alle Nase lang geduldig auf mich. Wenn ich ihrer Meinung nach zu lange Blumen oder Bäume fotografierte, lief sie auch wie immer zurück um mich ans Wandern zu erinnern ;-)

Wir gingen den von Treckern geschaffene Schlammweg diesmal weiter, aber der endete auch nach einer Weile, und zwar in hohem Gras.

Dieser Grasweg hatte seine Tücken: wir stolperten gleich in alte Reifenfurchen, sie waren vom hohen Gras völlig überwachsen und nicht erkennbar. Das wirklich Schwierige war aber, dass über die tiefsten Furchen irgendwann einmal Stöcke quer gelegt worden waren, um sie zu überbrücken. Die waren ebenso wenig im hohen Gras sichtbar wie die Furchen selbst. Ich geriet mit einem Fuß dazwischen und hätte ihn mir wohl ohne meine hohen Wanderschuhe verrenkt.

Clara ging nach einer ähnlichen Erfahrung auch sehr vorsichtig, sie bedachte ihre Schritte genau dort, wo der Boden weicher und matschiger wurde und sie also wieder mit solchen Stöcken rechnen mußte. Dann trat sie gezielt auf diese drauf oder umrundete die Stelle.

Der Weg änderte sich irgendwann einmal mehr: vor uns öffnete sich überraschend eine Lichtung voller Wildrhabarber. Der Weg war hier kaum noch ein Wildwechsel zu nennen, höchstens für Kaninchen... Aber es gab keine zugewucherten Furchen mehr!

Clara versankt im Rhabarber und war froh, als sich am Ende der Lichtung wieder ein ganz normaler Waldweg vor uns auftat. Und wir sahen gleich dahinter die Brücke und etwas weiter die schmale Strasse an der Stelle, wo wir zwei Wochen vorher die Reiter aus dem Grund herauskommen gesehen hatten!

Zurück gingen wir über die Straße hoch zum Auto. Das ging viel schneller als abwärts den Wildpfad entlang :-)


Samstag, Juli 10, 2021

Mit Clara im Frühsommer unterwegs

in Feld und Flur


Hier im Paderborner Land sind nahezu alle Feldwege asphaltiert und somit auch schlechtwetter-geeignet. Zur Zeit mag Clara diese Wege nicht so gerne: sie kann nämlich durch das hoch stehende Getreide ihre nähere Umgebung nicht einsehen.

Spaß machen ihr jetzt auf diesen Asphalt-Feldwegen nur die kleinen Wiesenflecken an den wenigen Sitzbänken unterwegs.

Alte, ausgefurchte Feldwege sind schon spannender für Clara und mich, denn diese wenigen durchziehen in unserer Gegend nur sehr abgelegene Fluren - so wie in der Nähe des jungsteinzeitlichen Steinkistengrabes bei Etteln.

Dies ist die einzige mir bekannte Stelle des Dorfverbundes "Stadt Lichtenau", von wo aus über 180 Grad des Horizontes windradfrei ist. Ich erlebe diesen weiten Blick als uneingeschränkte Freude.

Anders als die Felder sind die Wiesen und Weiden im Frühsommer schon gemäht, das Heu eingefahren. Hier kann Clara nun nach Herzenslust rumrennen, und sie genießt es!

An diesen abgelegenen, unplanierten Feldwegen sind meist die Hecken erhalten geblieben und eine Vielfalt von Blumen, die den Begriff "Flur(=Flora)" noch rechtfertigen.

Außer Mohn und Kamille fand ich hier Ackerwinden und Kornblumen sowie Johanniskraut und Klee. Jetzt zum Mittsommer wechselten sich entlang des Weges der Duft der Hollunderblüte mit dem der Wildrosen ab.

Noch mehr als Slalom- liebt Clara das Hürdenlaufen. Und dies wiederum ganz besonders bei den Galmeiveilchen im NSG Blankenrode.

Das letzte Mal waren wir Anfang Juni dort, um uns an den in diesem Jahr ersten dieser weltweit nur hier auf dem Schwermetallboden wachsenden Violetten Galmeiveilchen zu erfreuen.

Es herrschte im Juni über mehrere Tage eine ausgeprägte Hitzwelle. Da zog es Clara und mich nur noch in die stets etwas kühleren Wälder. Darüber erzähle ich im nächsten Beitrag.


Donnerstag, Juli 1, 2021

Clara drängt sich nie Hunden oder

anderen Tieren (inklusiv Menschen) auf


Clara kann man nicht provozieren. Ich schrieb schon einige Male darüber, dass Clara Hunde, die ihr begegnen, je nach deren Verhalten und Signalen ignoriert und umgeht - oder freundlich beschnuppert und mit ihnen zu spielen beginnt. Wir mußtenh ihr das nicht beibringen; wie unsere Freundin Ulrike sagt: "Clara kam schon erzogen auf die Welt :-)"

Ihr Verhalten anderen Tieren gegenüber ist auch immer angepasst an deren Stimmungen. Deshalb sind Spaziergänge und Wanderungen mit ihr auch so entspannt.

Anfang Juni, noch vor der Hitzewelle, wanderte ich mit Clara einmal wieder durch das Wildgehege Hardehausen. Ich hoffte, dass inzwischen die Bergwisente und die Wildpferde wieder auf den Weiden wären. Sie waren es :-)

Als Ein- und Zweijährige zog Clara mich schwanzwackelnd hier an der Leine zum Zaunrand in der Hoffnung, diese Pferde kämen (so wie Kühe) neugierig an um sie zu begrüßen. Diese Tarpane sahen zwar zu ihr hin, wohl weil sie direkt am Zaun stand - aber gelangweilt wandten sie sich gleich wieder dem Gras zu. Das hat sie sich gemerkt!

Jetzt, 3 Jahre alt und erfahren, blickte sie nur kurz prüfend auf die Pferde, und als diese wieder keine Anstalten machten sie auch nur wahrzunehmen, ging sie jetzt ihrerseits uninteressiert den Weg ohne Unterbrechung weiter. So im dem Sinne: "Ich dränge mich nie auf!"

Weiter ging es zu den Wildschweinen, aber die waren im Gelände unterwegs oder hielten Mittagsschlaf. Clara war enttäuscht, denn Schweine kennt sie als verspielt und an ihr interessiert. Ihr Schwanzwackeln beendete sie nach einiger Zeit: "Heute sind die langweilig!"

Wir gingen weiter durchs Tal bis zu der großen Herde der Bergwisente. Wir rochen sie schon von Weitem - sie rochen wie Kühe!

Clara mag ja Kühe, sie lief etwas schneller voraus zum Geruch hin. Und die ganze Herde Bergwisente trottete zum Zaun zu Clara hin. Die Alten voran, die Kälber hinterher.

Clara hüpfte vor ihnen am Zaun in und her und wieder weg und wieder hin. Aber diese Art "Kühe" waren Stoiker, sie ließen sich nicht zu - aus ihrer Sicht sinnlosen - Jagdspielchen verführen. Ich freute mich, dass sie immerhin zu Clara an den Zaun gekommen waren.

Wir spazierten weiter auf die Höhe der gegenüber liegenden Talseite zum offenen Gelände der riesigen Flachlandwisente. Sie grasten, rieben sich in einem Sandloch die Zecken aus dem Fell und dösten, alles nicht weit hinterm Zaun:

Diese kolossalen Wisente übersahen Clara wie gewöhnlich. Sie fraß vom hohen Gras am Zaun und sagte mir so: "Sonst ist bei denen nichts los. Lohnt nicht zu bleiben, die kommen doch nicht nah!"

Clara differenziert auch innerhalb einer Art. Zum Beispiel ist Pferd nicht gleich Pferd, trotz des wohl gleichen Grundgeruchs. So wie sie diese Tarpane ignoriert, eben weil die sie ignorieren, so ist sie interessiert an den Pferden im Glasebruch, denn die zeigten sich interessiert an ihr.

Menschen gegenüber ist sie besonders abwartend, die müssen sich bewähren. Leckerli werden erst mal abgelehnt! Vertrauenswürdig von Anbeginn sind nur Menschen mit einem Hund dabei :-)


Fortsetzung HIER!

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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