Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde

Archiv: Willie III + Paula

von Doris Ehrenstein


ACHTUNG: Bitte bis zum im INHALTSVERZEICHNIS angegebenen Datum des Beitrags scrollen.

Beiträge "Willie III und Paula" von 2015 bis 2013 Link HIER
Beiträge "Willie II und Berta" von 2012 bis 2010 Link HIER
Beiträge "Willie II und Berta" von 2009 bis 2005 siehe unten

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Donnerstag, Dezember 10, 2009

Stolz auf drei Fotos :-)


In Zeiten digitaler Kameras gelingt jedem immer wieder mal ein besonders gutes Bild - einfach weil man damit typischerweise so viele Fotos macht. Dass solche besonders gelungenen Fotos von einer Zeitung (Anchorage Daily News) veröffentlicht werden, macht allerdings schon ein wenig stolz: so geht es Doris Ehrenstein und mir ;-)

Von diesem LINK aus auf "Dog Shots" weiterklicken. Viele der Fotos dort sind sehr gelungen. Ansehen lohnt sich :-)))


Montag, November 2, 2009

Heute berichtet Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Willie: "Ich darf jetzt auf Bertas Sofa!"


Hallo Frieda, Hallo Kosmo,
für Euch ist es ja nichts besonderes gemeinsam auf der Couch zu liegen. Für mich war es ein ganz tolles Erlebnis. Ihr müßt wissen, Berta liegt immer auf dem roten Plüschsofa und ich auf dem weißen Ledersofa. (Natürlich jeder mit Decke.) Berta will nicht, dass ich auf ihrer Couch sitze. Wenn ich hinauf springe, springt sie hinunter. Wir liegen und sitzen viel nebeneinander, aber auf dem Boden. Nun ist es mir gelungen gemeinsam mit Berta auf der Couch zu schlafen. Ich war richtig glücklich. Vielleicht darf ich jetzt öfters zu ihr auf´s Sofa. Ich werde es Euch berichten.
Liebe Grüße, Euer glücklicher Willie


19.10. 2009: Hallo Cornelia,
im Beitrag vom 15. Oktober (siehe Link unten) erzählte ich Euch von dem Hermelin "Gecko", der für den Winter unter unserer Außengarage eingezogen ist. Es ist schon schneeweiß und fällt furchtbar auf, denn der Schnee läßt noch auf sich warten...

Ich füttere es, aber seine Vorliebe gilt trotzdem Klaus. Hier ein paar Bilder von heute. Wenn Klaus raus geht und spricht mit ihm, kommt es unter der Garage raus. Komme ich mit Fleisch, bleibt es versteckt! Und Willie hat es noch nicht entdeckt. Der sitzt am Zaun und wartet auf seine Elche... ;-)
Bis bald, liebe Grüße, Doris


Donnerstag, Oktober 15, 2009

Heute Mails von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Willie und der Herbst


27.9.09: Guten Morgen Cornelia und Stu,
hier ein paar Bilder mit den herrlichen Farben des Herbstes. Willie sitzt gerne im Garten und guckt allen fallenden Blättern nach. Die Tundra-Schwäne sind immer noch hier. Das ist der kleine See auf dem Weg nach Talkeetna... Euch einen schönen Sonntag und liebe Grüße, Doris

27.9.09: Hier noch ein paar Bilder, Berta und Willie warten auf Besuch. Nach dem Essen geht Willie immer zum Tisch in der Hoffnung, er bekommt was. Liebe Grüße, Doris

29.9.09: Hallo Stu, Klaus machte gestern diese beiden Fotos von unserem Wiesel im Garten. Ich finde sie ganz toll! Liebe Grüße, Doris


Dienstag, August 18, 2009

Heute Lustiges von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Willie: "mein Trecker" und mehr....


12.8.2009 Bulldog Willie mailt Bulldog Caligula :

Hallo Caligula, Klaus hat gestern wieder einige Stunden Gras gemäht. Aber mit dem Trecker ist es ja nicht so anstrengend. Ich habe ihm ja auch geholfen. Du kannst mich ja nun auf dem Trecker sehen.

Berta will nicht auf dem Trecker sitzen, sie steht daneben und bellt mich immer an. So ein dummes Mädchen! Zum Glück ist es jetzt nicht mehr so heiß, und ich kann wieder mit in den Ort Touristen begucken. Die stellen vielleicht "doofe" Fragen. Sie gucken mich an und dann sagen sie, ist das der Vater von dem kleineren Hund? Sie meinen Berta; dabei bin ich doch 1 Jahr jünger!! Nun, für heute wär's das, ich lege mich nun schlafen und hoffentlich kann ich morgen wieder mit und bekomme dann ein Eis (ich esse so gerne Vanille Eis) !
Gute Nacht, Dein Willie -
Grüße von Berta und natürlich von Doris auch an Deine Menschen-Eltern


(Am Telefon:) Willie war gestern mit im Dorf. Cornelia, Du glaubst nicht, wie er dort losrennt, nicht läuft, rennt! Zum "Nagley", da bekommt er ja immer ein Eis. Ich kann ihn kaum halten... er stürmt rein, schubst alle Leute beiseite von der Theke, stellt sich mit den Vorderbeinen dran hoch und stiert die Eisbox an...

Nagley gibt ihm das Eis auch prompt in einem Joghourtbecher, Willie fängt noch auf der Theke an daran zu lecken... die Leute lachen und staunen... "eigentlich darf ja kein Hund hier rein.... aber das ist eigentlich ja auch gar kein Hund..."

Und er liebt es jetzt nicht nur die Vögel im Busch zu beobachten, er hat es nun mit den Fröschen! Unten am Bach gibt es ganz viele. Er läuft ständig hin und sieht sie sich an... die kleinen Frösche springen immer wieder ziemlich plötzlich auf, dann stemmt er sich zurück, angespannt, ob die ihn wohl treffen... und dann wieder den Kopf lang vor, was die nun machen... Berta erfreut sich lieber an der Aussicht von der Terrasse, da ist mir ein lustiges Foto gelungen.... überhaupt lieben die Beiden die Terasse...


Samstag, August 8, 2009

Dritte Zähne


Dritte - eigene! - Zähne kommen in der Natur gelegentlich als spontane Mutation vor :

Berta Ehrenstein ist jetzt 6 Jahre alt. Als junger Hund hatte sie wundervoll korrekte untere Vorderzähnchen: wie beim Wolf mit "dem Linieal gezogen". Seit nunmehr einem Jahr verschieben sich diese Zähnchen zur Mitte hin. Doris meinte zunächst, das läge wohl am vielen Kauknotenziehen.... Dann fielen die seitlichen Vorderzähnchen aus. Und dann waren sie wieder da.....

Bertas Arzt stellte fest: sie bekommt die 3. eigenen unteren Schneidezähnchen!!

Die Vorderzähnchen außen links und rechts sind schon die Dritten! Und die restlichen drei alten (siehe verlinktes Bild) - auf einen Knubbel zusammengedrückten Vorderzähnchen - haben schon die neuen Keimlinge unter sich und werden - durch deren Druck nach oben - auch noch ausfallen und ersetzt werden !!!

Übrigens gibt es dieses Phänomen auch bei Menschen:
Einem entfernten Vetter von mir mußten als Vierzehnjährigem alle Vorderzähne gezogen werden, da von unten ein neuer, dritter Satz Zähne nachwuchs und die zweiten nach außen drückte, sodass er den Mund gar nicht mehr richtig schließen konnte. Diese dritten Zähne verlor er später durch einen Reitunfall.... ein 4. Satz wuchs nicht mehr nach...


Mittwoch, Juli 1, 2009

Heute Fotos und Grüße von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

"Kauer Willie" und "Modell Berta" :-)


Im April ist Willie schon 5 Jahre alt geworden. Hier ein paar Bilder von seinem Geburtstag.

Der Plüsch-Labrador war sein Geburtstagsgeschenk. Willie spielt nie. Aber wie Ihr auf den Bildern seht bearbeitet er den Plüschhund. Dann war er so müde und ging in sein Bett.

Nach einer Woche war der Plüschhund im Mülleimer.


Spezielle Grüße von Berta an Euch:

Immerhin ist das Jahr schon halb rum, also kann man an den neuen Kalender denken.

Heute hat Klaus Steigler Geburtstag.
Ganz liebe Wünsche von uns allen - und viele dicke Fische :-) für Dich, Klaus!
.


Donnerstag, April 16, 2009

Heute erzählt Gastbloggerin Doris (Willie) Ehrenstein

Begegnung mit einem Elch am Gartenzaun


Hallo, hier ist Willie!

Wir haben seit einer Woche wieder ein "Hausmoose" (Elch). Es frisst und schläft bei uns im Wald. Wenn ich im Garten bin, kann ich es wegen des vielen Schnees nicht sehen. Der liegt nämlich immer noch sehr hoch.

Heute war ich im Garten, wir haben dort wieder unseren Weg durch den Schnee frei geschaufelt bekommen zu unserem Potty-Platz am Zaun. Und siehe da, auf der anderen Seite des Zaunes stand das Moose. Ich konnte seinen Kopf über dem Schnee sehen!

Es war ganz nah und guckte mich an und legte die Ohren zurück. Das ist kein gutes Zeichen. Ich stand auf zwei Beinen am Zaun und guckte auch, machte einen langen Hals, aber ich bellte nicht. So guckten wir uns an. Ich denke, das Moose hat sich sehr erschrocken, als es mein Gesicht sah. Hat sicherlich noch nie einen Bulldog gesehen. Ich hätte so gerne länger dort gestanden und das Moose begrüßt und geküßt, aber Klaus kam aus dem Haus gelaufen und jagte das Moose den Abhang hinunter. Er sagte, es ist zu gefährlich, immerhin ist es ein wildes Tier und die treten ganz fürchterlich.

Nun, ich war enttäuscht und lief ins Haus. Aus dem Wohnzimmerfenster sah ich das Moose nicht, zu hoher Schnee vor dem Fenster. Also nach oben ins Schlafzimmer. Dort ans Fenster, und von so weit oben konnte ich es wieder sehen. Es frass, und dann legte es sich hin.

Nun gucke ich jeden Tag am Zaun ob es wieder da ist. Wenn ich es nicht sehe, dann lauf ich sofort wieder nach oben ins Schlafzimmer, vielleicht sehe ich es ja von dort wieder.

Ich bin froh, das Berta es nicht gesehen hat. Ich sage ihr auch nichts, denn sie bellt sofort. Und das würde mein Moose verschrecken. Nun, ich habe jetzt keine Zeit mehr, ich muss wieder raus nach meinem Moose gucken! Liebe Grüße Euer Willie.



Dienstag, März 31, 2009

Heute ein Foto von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Wer hier ist echt ?


Die Bulldogs rechts :-) Aber der linke aus Stein sieht Willie verblüffend ähnlich. Hatte mich sehr gefreut diese Figur zu finden!


Freitag, Februar 13, 2009

Doris und Berta feierten auch!


Doris Ehrenstein und ihre Berta feierten BEIDE am 8. Februar ihren Geburtstag! Berta wurde schon 6 Jahre alt. Und bei Doris gibt es auch solch ein "schon" ;-)

Der Stoffbulldog vor Berta (Foto links) hat in seinem Höschen einen kleinen Motor und ein Chip mit Rock ´n Roll Musik. Stellt man diese an, so rockt der Bulldog ausgelassen los - mit Hüftschwüngen a Elvis Presley!

Berta bekam aber noch mehr! Neben lieben Glückwünschen, wie hier :-), erhielt sie von Doris und Klaus noch einen großen Karton: alleine das Auspacken war schon geschenkwürdig - aber erst mal der Inhalt! Ein achtbeiniger Polyp; 8 Beine zum Dranziehen, schierer Luxus!

Ende des Monats kommt Doris zu Besuch zu uns. Dann wird IHR Geburtstag nachgefeiert :-)


Mittwoch, Januar 14, 2009

Heute schreibt uns Gastblogger Willie (Doris) Ehrenstein :

Pottymachen bei -40 Grad !


Hallo Frieda und Kosmo,
Berta und ich wollen Euch mal erzählen, wie fürchterlich kalt es hier ist. Seit 7 Tagen schon haben wir -35 bis -38 Grad. Laut Wetterbericht soll es noch mindestens 6 Tage so bleiben, es soll sogar noch kälter werden, d.h. -4o bis -45 Grad.

Klaus zeigte mir eine Zeitungsbild: sogar die Schlittenhunde frieren! Das ist ja jetzt bei uns wie am Polarkreis! Dabei wohnen wir, wie Klaus sagt, 4 Breitengrade südlich davon! Wir haben jetzt bereits - 40 Grad. Seit 1999 hatten wir nicht mehr diese Kälte; aber da lebte ich ja noch nicht!

Also, wenn wir mit Doris einkaufen fahren haben wir unsere "Uniform" an. Wir sitzen dann stolz im Auto und frieren nicht, aber der Motor wird auch nicht abgestellt, wenn wir draußen warten müssen. Autofahren ist eins unserer Lieblingsbeschäftigungen. Wir warten gerne und gucken uns die vermummten Gestalten an.


Nun kommen wir zum Potty machen.

Doris macht die Wohnzimmertüre auf, damit wir in den Garten können. Wir zucken - und gehen zurück. Pippi anhalten ist angesagt. Dann erneut an die Türe, Berta läuft als erste. Blitzschnell ist sie wieder im Haus. Um nicht ausgelacht zu werden, laufe ich auch raus.

Dann erledige ich ein paar schnelle Tropfen meines kleinen Geschäftes. Sofort zurück ins Haus, ich renne mehrere Male durch das Wohnzimmer, zwischendurch halte ich kurz am Kaminfeuer an, so werde ich wieder warm! Dann renne ich erneut raus zum Pottyplatz am Gartenzaun. Ich sage Euch, auf das Markieren verzichte ich zur Zeit! Ich mache mich so schnell und so gründlich leer, wie es geht. Dann habe ich bis abends Ruhe!

Alles erledigt, komme ich mit Speed wieder ins Haus. Sofort renne ich zum Cookie Topf. Ich erwarte eine Belohnung. Wer geht schon bei -40 Grad hinaus derartige Geschäfte erledigen! Ich glaube Berta kann die Kälte besser aushalten als ich. Jedenfalls tut sie so.

Nun sitze ich am Kamin und wärme mich gründlich auf. Berta liegt auf dem Sofa und schnarcht. Für heute wär's das, liebe Grüße, Eure Berta und Willie


Montag, Oktober 6, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin (Berta ;-) Doris Ehrenstein

Mein neuer Freund !


Ihr habt lange nichts mehr von mir gehört, aber jetzt muß ich Euch mein neues, tolles Erlebnis erzählen.

Ich bin jetzt 5 1/2 Jahre alt und war zum Glück noch nie krank.

Aber zum Tierarzt mußte ich immer zum Fußnägel schneiden, auf all dem Schnee hier nutzen die sich nämlich nicht ab. Und wenn Doris diese Zange in die Hand nimmt, dann laufe ich weg. Das könnte entsetzlich wehtun, das Nägelschneiden damit. Vielleicht würde ich auch noch den ganzen Fuß verlieren! Sicher ist sicher, meint ihr nicht auch?! Willie ist sehr leichtsinnig, er läßt Doris seine Nägel schneiden. Ich zittere dann für ihn mit!

Mein Tierarzt, Bob, wohnt in Anchorage, und die Autofahrt hin- und zurück beträgt 4 1/2 bis 5 Stunden.

Also, Bob war bisher der einzige, der meine Naegel schneiden durfte, allerdings nur in unserem Auto. Ich wollte einfach nicht, knurrte und biss als Warnung in die Luft. Aber er sprach immer so nett mit mir (sogar in deutsch), und ich ließ es mir dann auch gefallen, er musste sich jedoch beeilen!!

Inzwischen haben wir hier im Ort einen Tierarzt, er heißt Doug. Ich fuhr mit Doris dort hin. Willie durfte im Auto bleiben, ich leider nicht!

Ich durfte im Haus zuerst auf das Sofa, und mir wurden ganz wunderbar von Doug und seiner Frau meine Lefzen gekrabbelt. Dann wurde ich auf den Behandlungstisch gehoben. Ich dachte, jetzt geht das Krabbeln weiter und ließ mir in dieser Erwartung von Doug die Nägel schneiden! ...

Doris war fassungslos und meinte dann: "das war ein Überraschungseffekt, warten wir es mal ab." ... Nun, vor ein paar Tagen sagte Doris zu Klaus: "Berta riecht aus dem Mund, das mag ich nicht." Sie rief meinen neuen Freund Doug an und hatte sofort einen Termin. Wir fuhren hin.

Dort angekommen ging ich allein und selbstverständlich sofort zur Praxis und sprang aufs Sofa. Eine Massage- und Schmusepraxis ist schließlich ganz etwas anderes als eine Tierarztpraxis! Doug setzte sich zu mir, streichelte mich, sprach mit mir, ich legte meinen Kopf an ihn und entspannte.

Er hob mich auf den Tisch und dann, mit Hilfe seiner Assistentin, wurde mein Mund aufgemacht, Zunge herausgezogen, jeder Zahn wurde angeguckt und auch das Zahnfleisch. Ich hörte "fantastisches Gebiss und Zahnfleisch". Und dann kam die Lampe, er guckte in meine Ohren und meine Augen. Ich habe nicht geknurrt, ich war lieb. Doris fielen die Augen vor Staunen fast aus dem Kopf, aber Doug sah bei ihr nicht nach: nur ICH war ihm wichtig!

Alles OK. Nun kam mein schöner Popo dran, Gummihandschuhe, Creme. Ich sah das wohl, blieb aber ruhig und voller guter Erwartung. Doug drückte an meiner Analdrüse, es roch ein wenig, aber Popo auch OK! Herz, Lunge, alles ok, nichts zu finden. Wenn ich in einer Woche noch aus dem Mund rieche, soll ich wiederkommen.

Ich habe mir auch die Fussnägel wieder schneiden lassen. Ich bekam 1 Cookie und durfte wieder mit Doug auf dem Sofa sitzen und wundervoll schmusen. Wir waren beide sehr glücklich. Ich glaube, ich habe alle sehr beeindruckt, sie waren sprachlos. Das Wichtigste jedoch ist, ich habe mit Doug einen neuen gaanz lieben neuen Freund!
Eure Berta

Ich war erneut bei Doug, denn ich roch noch immer aus dem Mund.

Willie ging auch mit. Er sprang sofort auf die Couch im Wartezimmer. So konnte er alles überblicken, um dann überall herumzulaufen. Er bekam ein Cookie, und nun saß er ganz still auf der Couch und guckte interessiert, was wohl mit mir passieren würde.

Also, nach ausgiebiger Entspannungsmassage und Schmusen wurde erneut in meinen Mund geguckt, das gleiche Spiel von Neuem. Und nun fand mein Freund Doug die Ursache: ich hatte Bläschen und rote Flecken unter meinen Oberlefzen. Nach Abstrich und Angucken unter dem Mikroskop sagte mein freund: "Keine Milben oder sonstiges!" Es war eine Infektion, woher auch immer. Nun darf ich kein Gras mehr fressen. Vielleicht kommt es davon. Willie frisst mehr Gras als ich und hat nichts.

Ich bekomme für zwei Wochen Antibiotika. Seit drei Tagen sind die Bläschen weg und nun rieche ich wieder gut, sagt Doris. (Schon wieder bekam ich die Fussnägel geschnitten, naja, warum so oft?... Und, wie das wackelige Foto zeigt, war Doris dabei aufgeregt, aber ICH NICHT!!!) Eure Berta.


Samstag, Juni 14, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin (Berta) Doris Ehrenstein

Ein toller Fang!


7. 6. 2008, Talkeetna, Alaska
Wie in jedem Jahr (Anfang Juni) warten Angler (Einheimische und Touristen) auf die ersten Königslachse. Und heute ging auch Klaus angeln. Er kam nachmittags zurück mit einem Königslachs von 35 Pfund.

Berta schreibt uns :

Liebe Freunde, die letzten Tage war nichts los. Ich hatte meine gewünschte Ruhe, aber Willie war es langweilig. Dann überlegt er immer wie er mich zanken kann! Ich kenne ihn: meine Ruhestörung nennt er spielen!

Heute dann:
Irgend etwas Aufregendes war im Garten. Willie lief an der Terrassentüre hin und her. Na, mal sehen was los ist. Ich schicke Willie immer zuerst los in den Garten. Willie hat nie Angst. Ich bin etwas vorsichtiger und nähere mich allem Unbekannten sehr zögernd.

Doris machte die Türe auf. Willie stürmte hinaus, ich hinterher.

Im Garten lag ein großes Tier; es war ein Fisch.

So etwas hatte ich noch nie gesehen und gerochen. Kurz, ich überholte Willie (was sonst nicht meine Art ist) und war als erster dort. Sofort schnupperte ich und gab dem Fisch Küßchen. Willie biss ihn in den Schwanz.

Wir waren beide sehr aufgeregt und liefen immer um den Fisch herum. Aber wir mussten dann ins Haus und später bekamen wir auch gebratenen Lachs.
Liebe WauWau Grüße, Eure Berta


Mittwoch, April 23, 2008

Heute eine Mail von Gastbloggerin Doris Ehrenstein ;-)

Nächtlicher Spuk...


2. April 2008: Hallo Kosmo, Tante Berta und ich (Dein Onkel Willie) gratulieren Dir ganz herzlich zum Geburtstag. Wir müssen Dir jetzt eine aufregende Geschichte erzählen.

Gestern Abend - immer um 22 Uhr müssen wir ins Bett - und Du mußt wissen, Berta kennt die Uhr. Sie steht um 22.00 Uhr auf vom Sofa und geht an die Türe um Potty zu machen, ich werde gerufen und muss natürlich mit, ob ich will oder nicht. Dann geht´s in unser Zimmer, jeder bekommt ein Cookie und ab ins Bett. Dieses Ritual ereignet sich jeden Tag/Abend.

Dieses Mal war es jedoch ganz anders: Nach vielleicht 10 Minuten im Bett begann Berta zu bellen, sie bellt sonst nie, wenn sie im Bett ist. Doris kam zu uns und ließ Berta nochmal heraus, mich natürlich auch. Wieder zurück - Doris ging, Berta bellte wieder.

Ich hörte, "sei still", aber Berta gab nicht auf. Nun kam Klaus, "was ist denn nur mein armes Mädchen!" ... und Berta war erneut im Wohnzimmer auf dem Sofa. Ich ging auch mit, diesmal freiwillig.

Doris und Klaus durchsuchten den ganzen Raum, denn etwas konnte nicht stimmen. Sie fanden nichts, nur ab und zu ein kleines Piepsen, vielleicht vom Wind, oder eine Maus draußen, oder....

Wir mussten erneut in unser Zimmer, aber nicht für lange, Berta bellte wieder.

Inzwischen wurde Doris ärgerlich und sagte zu Klaus, "lass ihre Zimmertüre auf, dann können beide im Haus herum laufen." Es war inzwischen Mitternacht. Das Licht wurde ausgemacht und es hiess "Gute Nacht". Ich legte mich zu Berta aufs Wohnzimmersofa und schlief.

Nach einiger Zeit lief Berta wieder im Haus herum, bellte aber nicht, sondern legte sich vor Doris´s und Klaus´s Schlafzimmertüre. Ich ging in unser Zimmer und in mein Bett. Mir war das Piepsen egal, was immer es auch war.

Gegen 4,30 Uhr hörte ich erneut, "sei still, ich will noch schlafen". Berta bewachte die Türe. Endlich, gegen 7 Uhr stand Doris auf, Berta war überglücklich, blieb wohl im Wohnzimmer. Ich war noch müde und wollte weiter schlafen.

Es piepste wieder, nicht nur bei uns im Zimmer, auch jetzt im Wohnzimmer. Berta lief - Kopf zum Schnüffeln hoch - erneut überall hin. Klaus ging durchs Haus und suchte das leise Piepsen. Er fand es:

Es war Doris´s Handy, die Batterie war leer, und darum piepste das Ding. Es war in Doris´s Tasche in unserem Zimmer! Das Piepsen im Wohnzimmer war Klaus´s Handy, da war eine Message drauf, die piepste!

Da nun alles geklärt und wieder Stille im Haus war, legte sich Berta hin und schnarchte fast den ganzen Tag. Ich glaube, sie hatte in der Nacht kein Auge zugemacht! Ja Kosmo, wir Männer sind schon handfester!! Nun wünschen wir Dir noch eine schöne Geburtstagsfeier und liebe Grüße von Deinen Verwandten aus Alaska.

PS: Ich habe noch ein Bild angehängt, damit Du, Kosmo, sehen kannst, wie sich Berta hinter mir versteckt!!

PPS: Doris sagt, ich soll Dir diese Werbung noch mitschicken. Und dieses Titelbild. Es geht um unsereins, natürlich!

PPPS: Und dies auch noch, es geht selbstverständlich wieder um uns und ums Geld für uns. Dabei sind wir doch sowieso völlig unbezahlbar!

PPPPS: Wer will mich hier in Alaska besuchen von Euch? Die Lufthansa hat eine brandneue Extra-Lounge für uns! Die schreiben dazu, wir gingen auch nicht - wie ein Koffer - unterwegs verloren, sondern würden wie VIP´s und wie Särge behandelt. Also, das mit den Särgen ignoriere ich jetzt mal! Diese Ignoranten !
"Vor allem in einem Punkt müssen die Tierbegleiter zuverlässiger sein als ihre für normale Fracht zuständigen Kollegen: Hier darf nichts verloren gehen. 'Bei Särgen und lebenden Tieren sollte das möglichst nicht passieren', sagt Nils Haupt, Sprecher von Lufthansa Cargo. Darum bekommen alle Tiere einen Service, den bei Menschen nur Erste-Klasse-Passagiere genießen. Sie werden mit einem Wagen direkt und als letzte Fluggäste auf das Vorfeld gefahren oder abgeholt."


Donnerstag, Januar 10, 2008

Heute erfreut uns Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Willie rettet einem Vogel das Leben


Mail aus Alaska vom 8. Dezember 07:
Guten Morgen Cornelia,
nachdem wir gestern morgen telefoniert hatten, wollte Willie in den Garten. Berta war bereits dort. Dann hörte ich einen Knall, und ich wusste, dass ein Vogel an die Scheibe geflogen war. Ich lief hinaus, aber Willie war schneller. Gefolgt von Berta rannte er auf die Terrasse und stand vor dem Vogel. Er nahm ihn ins Maul und lief damit zurück ins Wohnzimmer.

Der Vogel schrie fürchterlich in Willies Maul, und Berta sprang immer gegen Willie, sie wollte den Vogel auch haben. Es war nicht zu glauben, Willie knurrte sie an (es war das 1. Mal, dass ich Willie knurren hörte) und lief zu mir. Er gab mir den Vogel vorsichtig in die Hand. Der Vogel schrie immer noch. Ich war schon den Meinung, Willie hätte ihn verletzt. Aber er hatte nur einen Schock: ich möchte auch nicht in so einem großen Maul sitzen.

Jetzt lief ich mit dem Vogel in die Garage (Doggies hinterher) und holte einen Karton. Dort saß nun der Vogel - weiter schreiend - drin. So habe ich vorher noch nie einen Vogel schreien gehört! Ich trug ihn in die Küche, legte ein Kuchengitter über den Karton und gab etwas Vogelfutter hinein. Er frass nicht, hörte aber endlich auf zu schreien. Circa 1 Stunde liess ich ihn in der warmen Küche. Dann ging ich mit dem Vogel hinaus und hob das Gitter hoch. Und siehe da, er flog davon!

Willie sitzt nun an der Türe und guckt, wo sein Vogel ist. Dauernd will er hinaus, und dann geht er an die Stelle, wo er ihn aus der Kälte (-15 Grad Celsius) gerettet hat. Leider konnte ich kein Bild machen als Willie mit dem Vogel kam, da ich meinen Fotoapparat im Auto hatte. Also ein altes Fotos von einem meiner Winter-Gartenvögel, ein "Pine Grosbaek" - und ein neues Foto von Willie an der Stelle, wo er den Vogel rettete, und die er immer noch im Auge hat.
Liebe Grüße, Deine Doris

Mail aus Alaska vom 15. Dezember 07:

Guten Morgen Cornelia,
Heute Nacht waren es -30 Grad Celsius. Du glaubst nicht wie schnell Berta und Willie sich leermachen;-) und wieder ins Haus zurück rennen. Nur wenn ich das Vogelfutter verteile, bleibt Willie mit mir draußen. Ich glaube er würde es am liebsten selbst den Vögeln geben!

Die beiden hoffen bei jedem Außen-Geräusch auf eine erneute Vogel-Begegnung (oder wenigstens auf einen Elch). Meist ist es aber nur die Kälte, die die Bäume knacken läßt : das heißt dann weiterschlafen und weiterträumen!

Morgen soll es schneien, dann wird es wieder etwas wärmer.... Liebe Grüße, Deine Doris


Anmerkung:
Willie ist ein großer Vogelliebhaber. In einer Mail (siehe BB-Beitrag vom 7. Januar 2007) schreibt er selbst darüber. Und Willie hatte einen Raben zum Freund, der bellen konnte : siehe BB-Beitrag vom 6. Juni 2005) Dieser Rabe ist leider irgendwann verschwunden. C.S.D.



Samstag, November 3, 2007

Heute eine Mail von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Es liegt am Leder ;-)


Bulldogs beißen in Leder, besonders gern in Autoleder!

Als Willie ganz jung war, ließ ich ihn mal im Auto und ging für vielleicht 5 Minuten im Geschäft, und als ich heraus kam und in mein Auto einsteigen wollte traute ich meinen Augen nicht. Der Deckel der Mittelkonsole war sozusagen aufgefressen (vielleicht hat Willie Frau Holle gespielt) aber das war nicht genug, der linke Ledergriff an der Fahrerseite war zur Unkenntlichkeit zerfressen. Inzwischen ist alles wieder neu, aber nach Deinem Bericht (über einen Bulldog, der einen Mercedes ledermäßig ausräumte !) bin ich fast der Meinung es liegt nicht am Bulldog, nein es liegt am Duft von Auto-Leder!!!.

Nun kommen wir zu den Lederknöpfen. Als ich mir vor 2 Jahren mit Cornelia in Paderborn eine neue Lederjacke mit Lammfell gekauft hatte (Alaska ist kalt) und sie bei meiner Ankunft hier zuhause ueber den Stuhl gelegt hatte, waren nach einigen Minuten keine Lederknoepfe mehr vorhanden. Auch hier liegt es wohl an den Knoepfen!!.

Allerdings moechte ich sagen, beide Bulldogs haben bis heute eine Vorliebe, Lederknoepfe, Lederriemen, Reissverschluesse, Plastikutensilien ect. zu zerbeissen. Ebenfalls wird dauernd Jagd auf Schuhe gemacht.

Unbekannterweise meine herzlichsten Gruesse aus dem z.Z. leicht verschneiten Alaska (- 10 Grad C), Doris, Berta und Willie


Samstag, Oktober 6, 2007

A(uto) + B(ulldog)


Doris schickte uns diese Geschichte: Auto mit Bulldog 1902

Die 1. Querung Nordamerkas mit einem Auto (1902) wurde mit einem Bulldog an Bord vollbracht. Diese Tour war damals noch hochabenteuerlich und gefährlich. Bulldog Bud + Fahrer wurden danach als große Pioniere gefeiert! Hier der Text in Deutsch.

Willies und Bertas Auto...

... aber Kutschen sind immer noch am gemütlichsten ;-)


Sonntag, September 16, 2007

Ein Bulldog-Gemälde


Doris Ehrenstein schenkte ihrem Mann Klaus Steigler, zum Geburtstag am 1. Juli, dieses Gemälde ihrer Bulldoggen Willie und Berta :-)

Der Gesichtsausdruck der beiden Bulldogs trifft ihr Wesen beeindruckend gut:
Willie - der Träumer, der Beobachter und auch der Lustige.
Berta - die Entschlossene, die Skeptische und auch die Wachsame.

Besonders beeinduckt mich an diesem Gemälde, wie "buchstäblich" der Künstler die Ausstrahlung der Beiden, hintergrundfüllend, realisiert hat! Im letzten Beitrag (siehe unten) sind Fotos von Berta und Willie, so daß man gut feststellen kann, wie gelungen der Gesichtsausdruck von Beiden in diesem Gemälde eingefangen wurde.

Der Künstler lebt ganz und gar naturbezogen im Busch, ohne Telefon, ohne TV, dafür bei Brunnenwasser und mit Tieren. Seine malerische Thematik basiert im Allgemeinen auf der symbolhaften, ornamentalen Kunsttradition der Indianer Alaskas. Er lebt im Umland von Talkeetna in Alaska, an dessen Peripherie auch Doris, Klaus, Willie und Berta leben.


Freitag, September 14, 2007

Heute Fotos von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Warten ... oder Bulldog-Mimik ...



Mittwoch, August 1, 2007

Willies Späße :-)


"Willie ist ein Clown!", so beschreibt Doris ihn in Kurzfassung. Sie erzählt gern seine neuesten Späße. (Berta ist dagegen eine mehr zurückhaltende Hündin, die Doris, Klaus und Willie nicht so auf den Arm nimmt. Deshalb erzeugt sie auch weniger Storys :-).


Runden drehen

Willie läuft gerne erst mal in den Busch hinaus, wenn er ins Auto soll. Deshalb kommt er für die paar Schritte zum Auto in der Regel an eine "Transfer-Leine". In letzter Zeit war er aber meist brav, und so verzichtete Doris neulich einmal wieder auf diese Transfer-Leine. Das war ein Fehler : Willie gab Gas - und war im Busch verschwunden. Das ist gefährlich nicht nur wegen der Bären und der Stachelschweine, sondern da sind sogar manche Pflanzenbegegnungen übelst. Die "Bärenkralle" hat z.B. unter ihren riesigen Blättern Widerhaken, die jede Brennessel als Spenderin von Streicheleinheiten erscheinen lassen!

Also rief Doris so gespielt jämmerlich nach ihm, als sei IHR schon etwas zugestoßen. Dann kommt er nämlich meistens angerannt um durch Lecken zu heilen und zu helfen! Diesmal nicht. Er kam nur bis zum Buschrand, sah heimlich und vorsichtig durchs Blattwerk zu Doris, ob sie noch stehen konnte - und verschwand wieder. Hatte die Finte durchschaut. Doris lief ihm nach. Erfolglos. Dann ging Doris überlegend, was sie tun könnte, wieder zum Vorhof zurück. Und jetzt kam er wie aus dem Nichts angedonnert, rempelte sie im Vorbeirasen wie ein übler "Formel 1 Fahrer", und das bei 3 Runden dreimal! Bei der 4. Runde beschloß er, dies sei das Finish und sprang in einem hohen Satz bei vollem Tempo ins Auto hinein. Höchstzufrieden. "Das war der Sieg", sagte sein Miene!

Bulldogs müssen manchmal all ihre Kraft voller Lust heraustoben. Frieda neigt zu ähnlichen Leistungssport-Übungen wie Willie, um dann mit Kosmo selig einzuschlafen.


"Fernsehen, wozu?" meint Herr Willie.

Doris und Klaus sehen selten fern - aber wenn - dann wollen sie auch ungestört etwas sehen. Das passt Herrn Willie aber in aller Regel nicht! ER möchte beachtet werden, schließlich gibt er sich große Mühe, mit seinen Clownereien Doris und Klaus zu unterhalten!

Neulich war wieder einmal solch eine Fernseh-Situation. Willie schnappte sich ein Quietschtier und machte los, provokativ und ausdauerd. Klaus stellte den Fernseher lauter, um was verstehen zu können. Und sogleich nahm Willie ein anderes Quietschtier, das lauter quietschen konnte. Klaus stellte den Fernseher noch lauter, und Willie quetschte dem Quietscher noch lautere Töne ab! Dann sprang er mit dem Quietscher auf´s Sofa, wo Berta friedlich ruhte. Er stopfte ihn ihr aufdringlich ins Maul - und Berta sprang keifend runter vom Sofa.

An Fernsehen war jetzt nicht mehr zu denken.... Das Rampa-Zampa war noch lauter als der laute Quietscher! ...

Als Doris dann vom Sofa aufstand, da legte sich Herr Willie zufrieden auf den Boden, und Berta setzte sich - mit sichtbar weniger zufriedenen Gefühlen - neben ihn. Auch ihre Sofa-Fernsehabend-Gemütlichkeit war endgültig dahin. ;-)


Eine Stuhlbenutzung anderer Art :-)

Mail vom 2. 7. 07 : Guten Morgen allen 4 Savory's,

So liegt er jetzt jeden Abend unter dem Tisch und tut als ob er schläft. Jedoch nur während wir essen. Sobald ich aufstehe ist er blitzschnell hinter mir und rennt in die Küche. Dort erwartet er den Vorspülgang zu erledigen, bevor die Teller in die Spülmaschine kommen.
Liebe Grüße, ich gehe schlafen. Doris mit Klaus, Willie und Berta

Kosmo hat´s auch mit dem Spülen - aus seiner Sicht "Leckerli-Vernichtungs-Vorgang" :-))


Dienstag, Mai 29, 2007

Willie, der Kinderfreund


bDebbie, die Angestellte von Doris, hatte im Herbst ihre zwei Enkel zu Besuch, die Hunde gewohnt sind. Debbie selbst hat eine sehr liebe Bullterrierhündin namens "Mama".

Der größere der beiden Kleinen verliebte sich gleich in Willie und wollte dessen geheimnisvolle Erkundungsgänge, wie wir links sehen, unbedingt mitmachen.

Der ganz kleine Enkel allerdings war zunächst sauer auf Willie, weil dieser ihn so sanft wie entschlossen auf der Gartenbank beiseite gedrückt hatte, um in der Mitte zwischen den beiden Kindern thronen zu können. So ein Platz in der Mitte ist nämlich immer der beste! Das fand der ganz Kleine auch und brüllte laut aus Protest :-)) Der nützte ihm aber nichts, wie wir auf den Fotos unten sehen können. - Ich glaube, Willie fühlt sich manchmal selbst wie ein Kind, ein natürlich nicht unterpriviligiertes, wohlbemerkt :-))


Dienstag, April 17, 2007

Typische Spielsequenz von Berta und Willie


Als ich im Februar diesen Jahres Doris und Klaus in Alaska besuchte (einiger der Alaska-Erlebnisse findet ihr im Februar- und März-BB) fotografierte ich diese so schöne wie typische Spielsequenz zwischen Berta und Willie. Die beiden sind übrigens aus der gleichen US-Zucht wie unsere Frieda und Gino-Dreamboy von Birgit Braum.

Willie wird im Mai 3 Jahre alt und Berta ist schon 4. In mancher Hinsicht ist Willie noch ein verspieltes Kind. Berta dagegen kennt schon den Ernst des Lebens :-)

Das "Zanken" um diesen mit seinen langen Seilbeinen zum Zanken sehr geeigneten Elch geht oft lange und lauthals hin und her. Es flog auch schon mal ein Sofatisch dabei um :-).

Jedenfalls ist es spannender den Beiden zuzusehen als im Fernsehen dem "Animal Planet" Kanal. Nebenbei ist das Bertas und Willies Liebslings-Kanal. :-)))

Gewöhnlich ist es Berta, die mit resolutem Dominanzrubbeln das Spiel beendet. Sie ist die Chefin. Auseinandersetzungen um diese Chefrolle gab es nie zwischen den beiden, da ein Gentleman-Rüde, wie Willie einer ist, ein Weibchen immer respektiert. (Auch wenn dieses mal zickig sein sollte. ;-)


Donnerstag, April 5, 2007

"Wells Fargo", die freundliche Bank


Vor ein paar Tagen kam diese Mail von Klaus Steigler aus Alaska, Herrchen von Berta und Willie. Manchmal schreibt Klaus in Englisch, so wie diesmal. Ich lasse es unübersetzt, da die meisten Deutschen etwas Englisch verstehen - die wenigsten Amerikaner aber Deutsch. Und wir haben viel amerikanische "BB-Leser / BB-Angucker" :-)

Die Amerikaner sind eine ganz ungewöhnlich hundeliebende Nation! Für sie bedeutet (kollektiv gesehen) "Hund=Lebensqualität".

Good morning Stu & Cornelia,
Today Doris did visit our house bank in Wasilla (Wells Fargo), she stopped at the DRIVE THROUGH (Autoschalter, der per Rohrpost und über Sprechanlage funktioniert). The teller (Bankangestellter) ask her "you have a pet in your car", after Doris did answer "yes, I have two" she was handed out two little packages with two cookies in it & a note (business card size) "a treat for our canine customers". Berta & Willie enjoyed the extra treats from Wells Fargo.
Have a nice day, Klaus

Anmerkung : "Wells Fargo" ist eine der größten Banken der USA. Autoschalter an Banken sind in Amerika - anders als bei uns - üblich.


Freitag, März 16, 2007

Die immer persönliche Art, seinen Bulldog

zu verwöhnen


Klaus Steigler, Herrchen von Berta und Willie, schlug eine kleine Serie - mit dem obigen Titel - für das BB vor.

Klaus und ich sind gespannt, welche Bulldog-Verwöhnungs-Geschichten demnächst von dem einen oder anderen Leser von Euch hier erscheinen :-))

Klaus hat für Berta und Willie ein ganz besonderes Mittags-Ritual kreiert. Er teilt das Brot mit Rentierwurst gerecht zwischen den beiden, und zum Abschluß gibt es immer eine halbe Banane für jeden. Besonders die stets hungrige Berta besteht!!! auf diesem Ritual ;-)

Und dieses Gute-Nacht-Ritual ist einfach immer wieder ... ;-)

Aber Klaus verwöhnt seine Bulldogs nicht nur mit Delikatessen.

Berta und Willie haben ein tolles Auto: so einen alaskatauglichen "Mercedes ML500", in dem hinten statt einer 3. Sitzbank ganz viel Platz für sie ist.

Leider war diese hintere Auto-Wohnhöhle aber so tief gelagert, daß die beiden nicht aus dem Fenster schauen konnten. Und die Welt aus dem Auto heraus vorbei rauschen zu sehen, das ist schließlich eine Riesenfreude.

Klaus schuf Abhilfe! Er schreinerte hinten ein Holz-Podest ins Auto, damit Berta und Willie hoch genug sitzen, um 'People-Gucken" zu können ;-) Noch einen Nutzen hat dieses Podest : Wassertopf, Leinen, Leckerli und anderes Hunde-Zubehör ;-) findet darunter seinen Platz. Und im Winter liegen noch Daunendecken auf dem Ganzen, um sich schön einkuscheln zu können, was besonders Willie liebt!

Wir hoffen und freuen uns, über Eure persönlichen Verwöhn-Modelle demnächst hier lesen zu können. Klaus und Cornelia


Freitag, Februar 16, 2007

Besuch bei Berta und Willie in Alaska


Talkeetna, 9.2. Liebe Bulldog-Fans,
jetzt bin ich bei Berta und Willie in Alaska - bei Doris und Klaus natürlich auch :-).

Die Hinreise war diesmal abenteuerlich! In Amsterdam stand kein Flieger bereit, der ganze Flug nach Seattle fiel aus. .... Aber über all diesen Stress will ich hier nicht berichten. Einen Tag später dann am Flughafen Takoma/Seattle : ich hatte mein neues Sweatshirt mit diesem tollen Bulldog auf dem Rücken an. Eine Amerikanerin rief schon auf mich zulaufend "I have a Bulldog too!!!"
Sie war begeistert, und gleich kam noch eine weitere Bulldoggerin und wir zeigten uns Fotos unserer Bulldogs... ein tolles Gefühl von Freude und Vertrautheit, Mitglied dieser "Bulldog-family worldwide" zu sein!

Dann endlich nach fast 2 Tagen bin ich zuhause bei Doris in Talkeetna am Fusse des Mt McKinley, dem höchsten Berg des gesamten Kontinents. Berta überfiel mich schon in der Garage mit Küssenwollen so begeistert, dass der sonst eher sich vordrängende Willie mit grossen Augen daneben stand. Berta begrüsste mich immer wieder - und sie machte vor Aufregung ein Bächlen. Doris sagte, "das hat sie noch NIE getan.... Sie erkennt Dich wieder!" Vor genau 3 Jahren spielte ich mit der damals gerade 1-jährigen Berta viel Ball und Balgen. Das hat Bertamädchen all die Zeit nicht vergessen.... Und "Herr Willie" wollte natürlich nicht nachstehen. Er tat so, als wäre er auch ein alter Freund von mir - obwohl er vor 3 Jahren noch nicht geboren war :-)).

Talkeetna, 10.2.
Berta und Willie sind 2 sehr unterschiedliche Persönlichkeiten :-) Willie ist Frieda im Verhalten sehr ähnlich : füssekitzeln, rumrollen mit allen 4en in der Luft, passende Gelegenheiten zum Balgen erspähen, beobachten und NICHTS verpassen :-) so erlebe ich ihn.

Berta ist stiller und verhaltener. Sie lebt das Motto "die Klügere gibt nach" Willie gegenüber perfekt. Wenn Willie sie zum Balgen verführenen will, indem er ihr ihr Spielzeug wegzunehmen versucht, dann lässt sie es ihm ganz einfach und nimmt sich ein anderes. Diese Erfolglosigkeit seiner Verführungen zum "Zanken" macht Willie immer wilder. Zuletzt entschliesst er sich gewöhnlich sie einfach umzurempeln, damit sie mitbalgt. Manchmal tut sie ihm fuer eine ganze Weile diesen Gefallen, aber manchmal macht sie kurzen Prozess und sagt mit scharfer Stimme ein knappes "Nein". Dann gibt er auf und lässt sich von einem von uns Menschen krabbeln und trösten. Berta hat das Sagen hier. Sie lässt Willie lange rummachen, aber wenn sie ihre Ruhe haben will, dann pariert er auf ein einziges Wuff-Kommmando von ihr.

Talkeetna, 12.2. Liebe Freunde,
von Berta und Willie kann ich was lernen : über das Leben mit einem Pärchen :-)

Berta begrüsst mich immer noch täglich mindestens dreimal mit Küsschen und mit Quietschfrosch, ihrem der derzeitigen Lieblingstier. Diesen Frosch stopft sie mir nahezu ins Ohr, damit ich ihn nur ja nicht überhöre :-).

Willie wird von ihr immer sanft abgedrängt, wenn er zu mir kommt. Er gehorcht ihr klaglos. Oder nur scheinbar klaglos? Heute morgen waren beide mal wieder in meinem Zimmer, und ich schob sie raus, um zu baden. (Aus Vorsicht, denn vor den beiden ist keine Sache sicher, nicht mal in 1m Höhe. Berta erwischte ich schon mal mit meinem Pass im Maul!) Willie jedenfalls hatte sich im Bad versteckt, als ich Berta rausschob. Kaum war Berta draussen, da schoss er vor und beschmuste mich umwerfend (wörtlich). Er war ausgelassen vor Freude, nun mal die Nr.1 zu sein. Das hörte Berta vom Wohnzimmer aus, schob mit ihrem dicken Kopf die Schiebetür beiseite und war drin in meinem Zimmer. Besser gesagt fast drin, da schoss nämlich Willie vor und prügelte sie wieder raus. So grantig hatte ich ihn noch gar nicht erlebt.

So ein Bulldog-Pärchen liebt sich zwar inbrünstig, aber der Mensch steht immer noch in höchstem Kurs bei jedem der Beiden. Ich werde Willie heute mal heimlich ;-) alleine zu mir nehmen, er ist doch auch eine Nr.1 !!

Das war's fuer heute; ich knutsch euch aus Alaska.
Eure Cornelia, und Grüsse von Doris, Klaus, Berta und Herrn Willie.


Sonntag, Januar 7, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Doris Ehrenstein :

Willie´s vermasselter Auftritt ;-)

Willie schreibt am 5. Dezember 2006


Guten Morgen Frieda, Cornelia und Stu,
ja, es war mal wieder soweit: Heute Morgen, es war noch dunkel, legte Doris dicke Decken ins Auto, Berta und ich wurden mit Avocado-Oel eingesprueht, Nasen eingerieben und dann ins Auto gesetzt. Wir fuhren los.

Doris sagte, wir müssen jetzt 1 1/2 bis 2 Stunden fahren, es ist glatt und kalt : -20 Grad! Das war uns egal. Wir lagen warm im Auto, und kaum waren wir auf der Hauptstrasse, machte Doris das Radio an und wir begannen zu schnarchen. Wir übertönten das Radio, bis es schließlich abgeschaltet wurde. So ein Krach am frühen Morgen!

Wo ging es hin, ich ahnte Schreckliches. Und ich hatte Recht : ins Dog Studio! Es ging um die nächsten Kalender 2008 und 2009.

Am Studio angekommen wurden wir schon herzlichst begrüßt. "Der Willie ist aber gross geworden! Und wie schön er aussieht." Alle guckten diesmal mich zuerst an, dann streichelten sie Berta. Randi (die Fotografin) sagte: "Dieses Mal fangen wir mit Willie an." Berta kam in den Kennel, da sie dauernd herumlief und alles beschnuffelte.

Ich wurde zwischen zwei Pumpkins gesetzt, die Scheinwerfer gingen an, und ich war auf und davon. Nach längerem Fangenspielen gaben Randi und die beiden Helfer auf, ich hatte gewonnen. Ich schüttelte die Stoffenten, dann kaute ich auf einer Plastikkuh, und Randi sagte: "Er soll sich erst etwas ausruhen, ich glaube er ist unter Stress und das darf nicht sein." So, dachte ich, sie versteht was von Bulldogs und legte mich auf den Boden und schnarchte.

"Also, fotografieren wir erst Berta." Berta kam an die Reihe, und ihr glaubt es kaum, sie tat alles was man ihr sagte. Ich war sauer, wir wollten doch so richtig toben bei den tollen Spielsachen.

Randi meinte: "Berta sieht einmalig aus, wir nennen sie "Little Princess." Berta genoss es. Dann gab es eine große Schüssel Doggie-Bisquits, ich schoss direkt darauf los, sie waren aber aus Plastik. Nun war ich endgültig beleidigt. Ich dachte mir, ich werde aber auch überhaupt nichts tun, was sie zu mir sagen. Und ich hielt Wort.

Berta war inzwischen fertig, 4 ganze Filmrollen wurden verbraucht. Genüsslich legte sie sich aufs Sofa. Nun sagte Randy: "Wir machen einen neuen Versuch mit Willie." Ich dachte, versuch's mal!!!

Sie setzte mich wieder auf so ein doofes Bettuch mit Herzen und Blumen, und als sie näher kam, um mich zurecht zu rücken, da habe ich ihr erstmal so richtig ins Gesicht genießt. Anschließend machte ich "Shake", damit sie nicht böse war. Aber Randi war unermüdlich, sie setzte mich doch wieder auf dieses fürchterliche Bettuch. Da habe ich mich rumgedreht und an die Wand geguckt. Sollte sie doch meinen Rücken fotografieren.

Sie meinte nach fast 5 Stunden fotografieren, Requisiten hin- und herräumen : "Hören wir für heute auf." Sie packte die Kamera ein und knipste die Scheinwerfer aus. Da habe ich mich rumgedreht und mich langgestreckt genüsslich auf das Bettuch gelegt.

Randi meinte : "Bulldogs sind was besonderes, ich soll tun was sie wollen, alle anderen Hunde tun was ich will."

Da sie aber unbedingt Bilder von mir machen will, muss ich im Januar wiederkommen, aber zu AUSSEN-AUFNAHMEN IM SCHNEE. Das gefällt mir schon besser. Ich werde mich auch dann ordentlich benehmen. Also, Ihr werdet von mir hören, wie der nächste Termin abläuft. Ich bin nun müde und will schlafen und schnarchen. Berta auch!
Liebe Grüße, Euer Willie

Willie schreibt am 6. Januar 2007

Guten Morgen Frieda, Cornelia und Stu,
jetzt ist es mir zu kalt für Außenaufnahmen! Doris sagt, es sind -41 Grad Celsius. Ich renne nur so schnell ich kann zwei Meter zum Pipimachen raus. Und sofort wieder rein. Die bunten Vögel beobachte ich lieber drinnen vom Sessel aus. Ich wandere dazu von Sessel zu Sessel.

Bei Euch ist es nicht so kalt, sagt Doris. Frieda, du kannst noch Eichhörnchen draußen jagen, das ist toll! Hier haben wir Erdhörnchen, und die bauen sich Tunnel und Höhlen mitten im Schnee. Ich glaube die machen das, weil es ihnen draußen auch zu kalt ist. Unter dem Schnee kann ich sie nicht mehr beobachten. Nur im Sommer kann ich das. Dafür habe ich jetzt so viele Vögel hier wie sonst nie, Doris sagt 50! Ich glaube, sie füttert die Vögel für mich!

Sonst ist es jetzt langweilig hier, so nur im Haus. Deshalb habe ich mir ein neues Ballspiel überlegt. Mit meinen Pfoten schupse ich den Ball weg. Dann springe ich mit allen 4en hoch und werfe mich drauf, um ihn zu erwischen. Doris sagt, ich bin geschickt wie eine Katze! Ich denke aber, ich bin geschickt wie ein Tiger!!
Liebe Grüße, Euer Willie


Mittwoch, Oktober 25, 2006

Bulldogs und Papageien


Papageien sollen, neben den Raben, die klügsten Vögel sein. Also eine echte Heraus-forderung für jeden Bulldog ;-)

Berta und Willie sind noch jung; sie sahen zuvor noch keinen Papagei. Willies Vogel-Freund ist ein Rabe, der mit ihm gemeinsam bellt. Das ist wirklich wahr: (Beitrag 6.6.05).
Doris erzählte mir nun neulich am Telefon (und schrieb es auch für EBI Nr.3):

Ich besuchte mit Berta und Willie Freunde, die Tiere sehr lieben. Sie haben 3 Mastiffs und 3 große Vögel. Einer davon ist ein 20jähriger Papagei. Er ist völlig bunt und höchst sprachbegabt. Er plappert nicht nur nach, sondern versteht Situationen, die er dann kommentiert - auch wenn er dabei anderen ins Wort fällt. So einen Papagei habe ich noch nie erlebt, geschweige denn Berta und Willie. Berta sieht die Vögel und verläßt erst einmal sicherheitshalber das Zimmer. Willie soll die Sache zunächt mal prüfen :-). Das tut er auch!

Er schleicht geduckt wie eine Katze auf den Papagei zu. Zwei Schritte vor, einen zurück, man weiß ja nie... wie wahr : Der Papagei sagt laut und deutlich "Bad Boy!" Willie bleibt aprupt stehen und denkt nach. Dann geht er entschlossen weiter vor. Das will der Papagei aber nicht, denn jetzt sagt er in Kommandoton: "Sit!" Willie setzt sich. Der Papagei: "Down!" Willie macht Platz und sieht mich nur verwirrt an: "Wer ist der? DARF der kommandieren??"

Schließlich sage ich "Komm Willie". Er springt auf und folgt mir rückwärts, diesen Oberkommandierer nicht aus den Augen lassend. Berta begrüßt uns im Flur mit der Miene: "Das hätte ich euch gleich sagen können; der ist doch nicht geheuer!"


Humor (aus Florida):

Ein Anstreicher soll, während die Hausbesitzer zur Arbeit aus dem Haus sind, deren Wohnzimmer neu streichen. Ein Papagei steht dort in seinem Käfig, und ein Bulldog liegt dösend auf dem Sofa. Bevor er geht ermahnt der Hausbesitzer den Anstreicher noch eindringlich : "Der Papagei kann zwar sprechen, aber Sie dürfen unter gar keinen Umständen etwas zu ihm sagen!" Der Mann wundert sich darüber. Nach zwei Stunden beginnt er sich beim Anstreichen zu langweilen und meint, es könne doch nichts ausmachen mit dem sprechenden Papagei ein paar Worte zu wechseln. "Hallo boy," beginnt er, als der Papagei ihn unterbricht: "Tyson, fass!!"


Samstag, Oktober 7, 2006

Ein Bericht von Gastblogger "Willie" (Doris) Ehrenstein :

Besuch im Foto-Studio (2005)


Guten Morgen Wilma,
Doris hatte herausbekommen, daß einer der Fotografen, die regelmäßig Kalenderbilder für den tollen Hundekalender-Verlag "BrownTrout" machen, in Alaska in unserer Nähe wohnt: Randi Hirschmann. Sie telefonierte mit Randi und ein Fototermin wurde ausgemacht; wie ich heute abend weiß : für heute morgen!

Es war ein sooo aufregender Tag. Der begann damit, dass Berta und ich Vaseline auf die Nase bekamen. Wir bekommen dies niemals morgens, sondern immer abends. Also, irgend etwas war los. Wir wurden ins Auto gehoben und Doris fuhr mit uns, kurz nach 9,00 Uhr, los.

"Können diese Bulldogs denn allein hierauf.... ?"
Es dauerte ca. 2 Stunden, und dann waren wir mitten im Busch vor einem wunderschönen Loghaus (Blockhaus). Daneben war noch ein kleineres, allerdings war dort eine riesige Treppe (außen), um nicht zu sagen, eine breite Leiter. Eine sehr nette Dame stand oben auf der "Leiter" und meinte: "Können diese Bulldogs denn allein hierauf oder sollen wir sie tragen?" So etwas zu sagen, wo wir doch so sportlich sind! Im Nu waren wir oben. Aber genau wie Berta habe ich nicht zwischen die Stufen (Sprossen) geguckt.

"Noch nie habe ich ein so schönes Gesicht bei einem Bulldog gesehen."
Und dann kamen wir in ein ganz tolles Zimmer. Du kannst Dir nicht vorstellen, was da tolles Hundespielzeug war, und es roch so gut. Wir haben zunächst nur geschnüffelt. Ein netter Herr kam auch herein. Dann wurden 4 Scheinwerfer angemacht, Berta lief weg, guckte um die Ecke und langsam, ganz langsam war sie wieder da. Nun, Randi (so hieß die Dame) saß auf der Erde und streichelte Berta. Und weißt Du, was sie sagte? "Noch nie habe ich ein so schönes Gesicht bei einem Bulldog gesehen. Faszinierend." Da war ich sauer und dachte, warte mal ab, was ich alles kann.

Er machte Geräusche wie ein Wolf, ...
Nun ging es los, Berta wurde in einen Korb gesetzt, dann blitzte es, sie sprang raus. Der nette Herr hob sie wieder rein. Er machte Geräusche wie ein Wolf, oder Ente - da lief ich los, Kopf runter, der Korb fiel um, Berta raus, ich biss rein und rannte weg. Alle lachten und meinten, wir nehmen jetzt auch Willie. Ich wurde zu Berta in einen Wäschetopf reingesetzt und siehe da: "Was hat Willie einen tollen Gesichtsausdruck, und er hält seine Ohren so nett." Ich war beruhigt.

Sie saß wie ausgestopft.
So ging es 4 Stunden. Berta und ich zusammen auf ein Hundesofa, dann hatte ich einen großen Knochen, herrlich, ich rannte wieder weg, legte mich hin und schnarchte. Berta war wieder dran. Sie kam in einen Korb mit roten Rosen und hatte eine rote Schleife an. Sie saß wie ausgestopft. Mit mir ging gar nichts, ich biss in alles, was ich anziehen sollte. Also wieder Berta: Sonnenblumen auf dem Kopf, an der Wand, auf dem Fussboden, ja so richtig was fuer Mädchen. Dann kam das Osterbild, Ostereier rund um Berta, ich wurde festgehalten und stell Dir vor, sie hatte lange Bunny-Ohren auf dem Kopf. Und sie war so stolz.

Der nette Herr spielte Hampelmann, ...
Allmählich wurde es mir zu langweilig, ich durchwühlte alles, was in dem Zimmer war. Das war wie in einem tollen Krimi. Ich war wieder sauer, immer nur Berta, Berta. Der nette Herr spielte Hampelmann, Berta sollte den Kopf zur Seite legen, aber das war meine Chance, ich biss ihn in die Füße, das mache ich zu Hause auch, wenn ich spielen will. Er lachte und sagte, "Du bist ein ganz toller Boy, und du bekommst gleich ein Treat (Leckerchen)." Nicht gleich, ich wollte es sofort. Ich machte "Shake" (Pfötchen geben), immer und immer wieder, im Sitzen und dann auch im Stehen. Ich bekam was ich wollte und wurde dann auf eine ganz flauschige Decke gesetzt mit Hundepfoten. Eigentlich was für Babies. Aber ich ließ es geschehen.

Von mir haben sie 3 oder 4 Filme gemacht. Aber von Berta das doppelte.

Ich kann nun nicht mehr schreiben, ich bin so müde. Berta schnarcht schon - ich habe bereits im Auto ein Nickerchen geschnarcht - Doris wird mit Cornelia telefonieren und den Rest erzählen.

Dein Freund Willie, und Grüße von Berta

PS:
Als wir nach Haus fuhren hörte ich noch: "Was sind das tolle Bulldogs. So gut erzogen, die raufen nicht und sind so schön." Da war ich auch mit gemeint! ((Haha, "raufen", sie haben uns noch nicht in Action zuhause gesehen !))


Fotos von zuhause, Willie 9 Monate alt:

Willie findet es toll, mal oben von Berta zu sein :-)) Und im Bild unten sehen wir eine Lieblingsposition der Beiden :-). Willie liegt links.

Doris am nächsten Tag (Februar 2005) am Telefon:

... Der Bulldogkalender 2006 von "Brown Trout" ist allerdings, wie Randi sagte, schon zu 80 % fertig - aber im Kalender 2007 werde Berta mit Sicherheit erscheinen. ... Ich stimmte zu, daß Bertas Bilder auch als Werbeträger eingesetzt werden dürfen. ... Berta als Model :-)))! Sie eignet sich gut dafür, da sie vor Schreck, wenn man ihr etwas anzieht, wie zur Salzsäule erstarrt stehen oder sitzen bleibt. Willie nimmt das lockerer, zu locker vermutlich für ein Model :-)... Ich habe selten so viel gelacht wie heute...

Doris am Telefon, 4. Oktober 2006 :

... ich habe mit Randi vereinbart zu ihr zu fahren - sobald ich von Euch zurück bin - diesmal um vorzugsweise Fotos von Willie zu machen. Er ist erwachsen und kann nun auch ruhig sitzen :-)) ...
Jetzt muß ich los nach Anchorage zum Flugplatz, wir sehen uns übermorgen, Freitagmorgen, am Düsseldorfer Flugplatz :-)))


Donnerstag, Oktober 5, 2006

Bulldog-Kalender 2007


Wie schon im Juli angekündigt, ist in den Bulldog-Kalendern 2007 von Browntrout Publishers "Berta Ehrenstein" verewigt.

Dieses lustige Bild links ist das April-Bild im großen Wand-Kalender "For the love of Bulldogs".

Und hier die Rückseite dieses Wand-Kalenders gesamt. (Siehe zu diesen Kalendern auch in der grauen Spalte rechts)

Im etwas schmaleren Wand-Kalender "Bulldogs" ziert Berta als Valentinsgirl :-) das Februar-Bild, wie an all den Herzchen im Bild (auf der Kalender-Rückseite) zu erkennen.

Für Mitglieder des 'VdFEB' haben wir einen kleinen Vorrat an Kalendern da, den Doris uns zugeschickt hatte. Die Kalender können aber auch in Buchhandlungen oder bei "www.amazon.com" bestellt werden. Unabhängig von Berta sind diese Kalender sehr schön und auch oft lustig in ihrer Motivauswahl.

Die Geschichte der Foto-Session bei der Tierfotografin Randi Hirschmann, die in Alaska lebt, kommt im nächsten Blog-Beitrag.
UND : ab 2007 kann man "Browntrout-Kalender" auch direkt in Deutschland kaufen!


Willie und Berta gestern in der Herbstsonne

In Talkeetna, wo Willie und Berta leben, hat es den ganzen September nur geregnet. Doris mailte: Endlich wieder Sonne für einen Dorfbesuch und ein Outdoor-Leben :-))


Donnerstag, August 10, 2006

Heute erinnert sich Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Nelli: Was ein Bulldog will, das tut er !


Talkeetna, 29. Juli : Guten Morgen Cornelia, Stu und Frieda,

wie ich aus den Nachrichten erfahre und lese, habt Ihr immer noch schreckliche Hitze. Dabei fallen mir zwei nette Episoden mit meinen früheren Bulldogs Anka und Nelli ein. Es liegt schon Jahre zurück, ich lebte zu der Zeit in der Nähe von Köln. Und es herrschte auch sehr heißes Wetter ...


Luftmatratze ...

Es war sehr heiß und schwül, und ich fuhr mit meiner Tochter und meinen beiden Bulldogs Anka und Nelli zum Schwimmen.

Wir fuhren an einen See in der Nähe und setzten uns zunächst ans Ufer. Dann begaben wir uns zum Wasser : aber Nelli blieb wie angewachsen am Uferrand stehen und schrie ! Sie war nicht zu bewegen auch nur einen Meter näher ans Wasser zu gehen.

Anders jedoch Anka : ehe ich mich umgesehen hatte schwamm sie bereits - ich hinter ihr her. Sie schwamm sehr zügig auf etwas großes Grünes weiter draußen im Wasser zu. Und siehe da, das "Grüne" war eine Luftmatratze, auf der sich eine junge Frau sonnte. Anka versuchte auf die Luftmatratze zu klettern. Die schwankte, die junge Frau schrak auf und sah Ankas Gesicht direkt neben sich aus dem Wasser gucken und schrie los ... Anka ließ sich auch durch dieses Schreien von nichts abhalten. Sie startete einen neuen Versuch und ... es ging alles so schnell, die Frau fiel ins Wasser, und Anka ruhte sich auf der Luftmatratze aus.

Ich entschuldigte mich. Die junge Frau und ich schwammen nun zu der noch immer schreienden (nicht bellenden) Nelli zum Ufer. Inzwischen hatte sich die Frau beruhigt und sagte, sie wäre starr vor Entsetzen gewesen, sie glaubte ein schnaufendes, blasendes Ungeheuer wäre aus dem See aufgestiegen.


... und Paddelboot

An einem Sonntagnachmittag fuhren wir zum "Haus am See" in Köln. Ein sehr nettes Restaurant und Cafe. Bei der Hitze saßen alle Gäste auf der Terrasse oder fuhren Tret- oder Paddelboot. Ich stand mit Anka und Nelli am feuchten Ufer.

Diesmal ergriff Nelli die Initiative, rannte los über den Steg und sprang in eines der Paddelboote rein. Das wäre weiter nicht tragisch gewesen, wenn nicht die Dame im weißen Kostüm und der Herr in weißer Hose und Hemd schon darin gesessen hätten. Nun saß Nelli zwischen ihnen in der Mitte des Paddelbootes ! Die Bekleidung der beiden Bootsfahrer war jetzt weiß mit dunklen Punkten. Sie stiegen leicht benommen aus.

Ich rannte zum Steg, entschuldigte mich bei den Herrschaften, gab ihnen meine Adresse und bat sie, die Kleidung in die Reinigung zu bringen. Sie waren immer noch stumm vor Schreck ...

Nelli war jedoch nicht aus dem Boot zu bewegen; schließlich zog ich meine Schuhe aus, ging ins Wasser und zerrte sie aus dem Boot. Eine Rechnung habe ich nie bekommen.

Dies sind die beiden Geschichten, über die wir so oft gelacht haben. Liebe Grüße, wir telefonieren, Doris

Cornelia, heute steht in der "Anchorage Daily News", daß ein Bulldog mit Namen "Tank" aus Soldotna (wir waren dort vor 2 Jahren) ein 15-jähriges Mädchen vor der Entführung rettete! Hier der Zeitungsausschnitt.
Meine Nelli hat mich ja auch mal vor einem Überfall gerettet. Darüber ein andermal.


Dienstag, Juli 11, 2006

Futterspiele - oder Neues von Willie :-)


Doris Ehrensteins Willie hat kein so ausgeprägtes Interesse am Futter wie seine Cousine und Hausgenossin Berta. Fressen ist Bertas Schwachstelle - das weiß Willie genau. Also macht er sich einen Spaß daraus :

Abends stellt Doris Berta und Willie ihre Futtertöpfe bereit. Berta leert ihren Topf hungrig in "0,nichts", während Willie ihr dabei zuschaut, ohne seinen eigenen Topf anzurühren. ABER : sobald Berta fertig ist, beginnt ER langsam und genüßlich schmatzend seinen Topf zu leeren. Berta tanzt sofort so gierig wie aussichtslos um den demonstrativ seligen Willie an seinem Topf herum. Doris meint:
"Er ist nicht fresselig - er ist machtselig sie zappeln zu lassen!"

Vielleicht ist dies Futterspiel aber auch nur : "Rache ist Blutwurst !!!!!!!!"

Als Willie ein kleiner Welpe war und noch in seinem Kennel schlief, da beobachtete Doris ähnliche Tricks bei Berta: Sie steckte Willie von den 8 Armen eines Stoff-Polypen immer nur einen durch das Kennelgitter; und der arme Willie zog und zog daran, natürlich völlig aussichtslos, der ganze Polyp paßte nicht durch. Und das wußte Berta genau - sie sah ihm nämlich grinsend zu ;-))) Jaja, Bulldogs sind cool und clever - Berta mehr das Zweite :-)

Ein weiteres Futterspektakel von Willie:

bei Eiscreme (und Käse) wird er schwach, da verliert er seine Coolness :-)

Neulich ging Doris mit ihm durch Talkeetna (an dessen Rand sie wohnt) spazieren, da Willie Menschen so liebt. Im Sommer laufen nämlich Tausende Touristen durch dieses alte alskanische Pioneer-Dorf. Und Willie ging auf jeden zu, begrüßte sie alle, wurde geklopft und bewundert - aus der geplanten Viertelstunde wurde auf diese Weise eine ganze.

Der Höhepunkt dieses "Menschen-sind-toll-Entertainment" drehte sich um Eiscreme:

Drei junge Rücksacktouristen saßen auf der Eingangs-Holzstufe einer der Blockhäuser in der "Historical Area" und schleckten Eiscreme. Willie kam von der Seite auf diese Drei zu und schleckte dem ihm Nächsten kurzentschlossen von der Seite an dessen Schokoladeneis, just als dieser dasselbe von vorne tat. Der junge Mann erschreckte sich so gewaltig über die Riesenzunge neben seiner, daß er das Eis fallen ließ - sehr zu Willies Freude. Aber die Drei waren nicht etwa böse, sondern sie hatten solchen Spaß an diesem freundlichen Eis-Fan, daß sie ihm noch ein weiteres Eis spendierten! :-)))


Donnerstag, Juni 1, 2006

Heute gratuliert Gastbloggerin Berta (Doris Ehrenstein) ;-)

Happy Birthday liebe Frieda !


Nun bist Du ja 1 Jahr alt und schon ein bißchen erwachsen.
Cornelia hat das schön über Dich geschrieben.

Ja es dauert eben lange bis man vernünftig ist. Ich habe jeden Tag Ärger mit Willie, er ist 2 Jahre alt, aber dauernd rennt er mich um, wenn ich gar nicht daran denke. Er schleicht sich ran und dann springt er los. Gestern sollten wir in die Badewanne. Doris meinte es wäre mal wieder Zeit. Willie sprang direkt hinein. Ich natürlich nicht. Ich gehe doch nicht mit einem Jungen gleichzeitig in die Wanne. Ich gehe überhaupt nicht in die Wanne. Habe kurz um die Ecke geguckt und dann war ich weg.
Schade, dass wir uns nicht sehen können, es wäre schon toll, denn dann könntest Du mir helfen.

Vor 4 Wochen waren wir beim Tierarzt. Ich musste Pfotenpflege haben, und was mit Willie war, weiss ich nicht, er blieb mit Doris fast eine Stunde in der Praxis. Dann kamen beide heraus und Willie war noch sehr müde. Doris sagte mir, er würde jetzt nicht mehr hinten auf mich draufspringen und mich festklammern.
Eine Woche benahm Willie sich recht gut und dann ging es los. Überfälle von hinten auf mich drauf, das läßt er jetzt, aber dauernd will er spielen oder raufen oder was er am liebsten tut, mich zanken. Dann müssen wir beide in den Garten, und das Schlimmste ist, er rennt jetzt genauso schnell wie ich.

Z.Zt. ist es hier so heiß, wir haben seit einer Woche 28 - 30 Grad Celsius, und da ist es zum Spazierengehen zu heiß. Irgendwo sind auch Waldbrände, ich rieche das. Doris sagt es sind sogar 2 große Brände. JT soll den Busch um uns herum noch mehr roden, das wäre sicherer, sagt Doris auch noch. Vonwegen kaltes Alaska.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Geburtstag - und ein herzliches WauWau von Deiner Cousine Berta aus Talkeetna in Alaska.

PS. Willie weiß nicht, dass ich Dir geschrieben habe.
PPS. Wenn wir genug gespielt haben, dann ruhen wir uns auf der Treppe nach oben aus. Hier liege ich oben, manchmal ist auch Willie auf der Top-Dog-Stufe. Ich erlaube ihm das!


Mittwoch, Mai 17, 2006

"JT"; Willie und Berta sind sein Fan-Club :-)


"JT" ist Doris Ehrensteins "Handyman", das heißt er sorgt für Haus und Hof - und spielt mit Willie und Berta. Im Winter schaufelt er ihnen immer wieder Labyrinthe frei durch den Schnee im Hof, damit sie eine "Rennbahn" haben und nicht sofort bis über die Ohren im Schnee versacken. Willie und Berta LIEBEN ihn, himmeln ihn geradezu an, und umgekehrt !
Nach allem was ich weiß ist JT mit Gold nicht aufzuwiegen :-))

JT spricht mit den Bulldogs - ganz vernünftig redet er mit ihnen. Die folgende Episode wurde Doris von der Pferde-Ranch-Nachbarin ihres Choco-Laden :-) erzählt. Doris erzählte sie mir dann lachend am Telefon weiter. Diese Nachbarin bekam die Szene hinter ihrer Hecke zur Koppel zufällig mit :

"Berta, Doris hat gesagt wir gehen zum Fluß. Und wenn Doris das sagt, dann meint sie es auch so. Jetzt bist du ein gutes Mädchen und gehst weiter mit... Am Fluß kannst Du fein mit Steinen spielen... Da ist es wunderbar still um das 'Big Buisiness' zu machen.... Berta, du bist doch ein vernünfiges Mädchen, du weißt, daß wir Doris gehorchen müssen.... Und ein Dickkopf nützt dir auch nichts... wir gehen jetzt weiter ..."

Die Nachbarin wunderte sich über diese freundlichen Worte und sah über die Hecke herüber : JT hatte Berta auf den Arm genommen und trug sie zum Fluß !

Ein intimes Gespräch zwischen Willie und JT :

Im Winter hatte Willie (vermutlich vor Langweile : bei 2m hohem Schnee und -20 Grad läuft das Leben mehr häuslich ab :-) einen Sexrausch. JT ging mit dem hocherregten Willie raus in den Tiefschnee - wohl in der Hoffnung, daß die Kälte ihr Übriges täte.

Doris hörte durch die offene Hoftür JT´s tiefe und sanfte Stimme :

"Willie, sowas gehört sich nicht! Du kannst die Berta doch nicht einfach immer überfallen. Und so läuft man auch nicht rum! Stell Dir vor, ich würde so mit offener Hose im Dorf einer Frau nachrennen! Willie, das tut man einfach nicht. Du bist so ein kluger Bulldog, das kannst Du doch bestimmt begreifen... Willie, jetzt setzen wir uns beide mal in den Schnee. Das hilft oft... "

Doris verschluckte sich fast vor Lachen, als sie mir dies erzählte.
OK, mehr über einen angenehmeren und langanhaltenderen Umgang mit einem unerwünschten Sexrausch könnt Ihr im Beitrag 3. 2. 2006 lesen :-)

Die Fotos oben sind von Mitte April, jetzt ist Mitte Mai und es liegt nur noch wenig Schnee hier in Alaska, dafür aber viel Schneematsch - und morgens immer Glatteis ... Jedenfalls war das 1. Sonnenbad auf der Terrasse für Berta und Willie möglich :-) Die beiden sind ganz ausgelassen - und wieder ausgelastet ;-) bei diesem Frühlingswetter! Das nur hinter der Scheibe sitzen und Erdhörnchen beobachten ist endlich vorbei !!!


Sonntag, April 23, 2006

Noch einmal Gastblogger Willie (Doris Ehrenstein ;-)

Meine neue Riesen-Freundin Diva


Ich muß Euch noch einmal was Tolles erzählen!

Vor ein paar Tagen habe ich eine schöne, langhaarige neue Freundin bekommen. Die ist erst 3 Monate alt und schon so groß wie ich. Aber ich weiß viel mehr als sie. Ich werde schließlich 2 Jahre alt!

Meine neue Freundin heißt "Diva". Ich finde sie sieht auch umwerfend wie eine Diva aus! (Richtig umwerfen kann sie mich natürlich nicht. Dazu bin ich viel zu stark!) Shanny, das ist Divas Frauchen, war ja schon immer meine Freundin. Shanny züchtet solche Riesen-Hunde ! Als Doris mich im vorigen Winter, da war ich noch VIEL jünger als jetzt und Doris ließ mich nicht den Elch hintern Haus verjagen :-(, also als Doris mich im letzten Winter auf einer Schau ausstellte, da hat Shanny mich vorgeführt. Ich wurde Sieger!

Diva kommt aus Rom, eigentlich ja aus Tibet, aber in Rom ist sie geboren. Ich glaube Diva ist sehr mutig, da sie so eine Flugreise gemacht hat. Mit Umsteigen!! Doris hat mir nämlich erzählt, daß ein Bulldog, sogar ein Namensvetter von mir, nach einem Flug von New York nach San Francisco im Airport gestorben ist. Das waren böse Menschen dort, die haben ihn einfach über 5 Stunden in einer Frachthalle vergessen! Und sein Herrchen belogen!

Aber Diva hat einen tollen Flug gehabt: von Rom nach Atlanta, dann nach Seattle, und dann zu uns nach Anchorage in Alaska. Shanny hat Diva in Seattle abgeholt und durfte im gar nicht ungemütlichen Spezial-Frachtraum sehen, wie diese kleine Diva standesgemäß untergebracht wurde.

Ich bin ja auch mit 3 Monaten über den Kontinent geflogen. Aber ich erinnere mich nur an Doris, die mich auf dem Schoß hatte. Der Pilot hat das erlaubt, weil ich so ein lieber Bulldog bin!

Euer guter Freund Willie.

Berta grüßt Euch auch. Das nächste Mal will SIE wieder schreiben.



Freitag, April 21, 2006

Heute schreibt uns Gastblogger Willie (Doris Ehrenstein ;-)

Eine Hunde-Geburtstagsfeier


Guten Morgen Cornelia, Stu und Frieda!
Heute muss ich, Euer guter Freund Willie, was ganz Tolles berichten. Ich war auf einer Hundegeburtstagsfeier eingeladen. Penny wurde 91 (13) Jahre.

Ich glaube Ihr kennt Penny und Doc Yates schon: im Winter tragen beide einen Bärenfell-Parka auf dem Snowmobil. Da hab auch ich gestaunt! Aber meine Pferdedecke gefällt mir besser!

Ihr müßt wissen, hier in den USA dürfen Hunde nicht in Restaurants oder Hotels, und deshalb war es besonders aufregend nicht privat, sondern in einem PUB zu feiern. Doc Yates hat deshalb gleich den ganzen Pub für uns gemietet. Und Kauknochen zwischen die Luftballons an die Decke gehängt. Das war dumm, denn da kam ich nicht dran !

Doris hatte eine Geburtstagstorte für Penny gebacken (das Rezept hierfür schreibt sie am Schluss), und wir fuhren zum WEST RIB PUB. Ich war so aufgeregt, dass ich mich ganz geduckt, wie ein Tiger, leise in den großen Raum schlich. Ich hatte Recht vorsichtig zu sein, denn ich bekam ein Hütchen aufgesetzt! Doris meinte auf meinen kritischen Blick, das sei in Amerika so. Und es stünde mir gut! Und Doris hat fast immer Recht!

Da waren viele Menschen und Hunde. Alle Hunde hatten so ein Hütchen auf. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich beschnüffelte Penny und sie bekam die Torte. Die Würstchen darauf schenkte sie ihrem Herrchen Doc Yates, alles andere teilte sie mit uns. Das war nett von ihr! Auf ihrem Halstuch stand geschrieben: "If you can read this, pet me!" Natürlich kann ich inzwischen mit meinen fast 2 Jahren lesen und schreiben! Also habe ich ihr noch ein Küßchen gegeben.

Dann guckten mich die Menschen an und tuschelten; ich konnte nichts verstehen. Aber Doris sagte, das ist "Pretty Boy Floyd", aber ihr könnt auch Willie zu ihm sagen. Und dann sah ich so viele Hunde, Labradore, Schäferhunde, Border Collies - um nur einige zu nennen. Jedenfalls hatten alle lange Schnauzen und ich dachte, so wie die aussehen, bin ich doch etwas Besonderes. Wir waren insgesamt 26 Hunde. Jeder bekam einen HOT DOG zu essen, einige bekamen 2, auch ich durfte 2 essen. Das war gut so, denn von Doris´ Kuchen sind wir 26 Hunde nicht ganz satt geworden. Bei mir ist das ja selbstverständlich, aber auch von den anderen Hunden hat keiner gebellt oder gezankt, um einen Hot Dog zu bekommen!

Anschließend habe ich jeden Menschen begrüßt und fast alle Hunde beschnüffelt. Doc Yates mag ich am liebsten, deshalb ging ich immer wieder zu ihm. Er sah mich lange und freundlich an und dann sagte er: "Ich weiß warum Willie immer zu mir kommt, ich sehe ihm ähnlich : klein und breit!" Alle lachten; ich auch, denn so hatte ich das noch nicht betrachtet.

Da wir alle friedlich waren und keiner von uns bellte, durften wir auch von der Leine. Ich habe auf dem Barstuhl an der Theke gesessen, Kopf an Kopf mit den Menschen, so eine Party ist jedoch sehr aufregend, und ich wollte wieder auf den Boden und mich ein wenig ausruhen. Das bedeutete laut schnarchen. Alle lachten, ich war wieder wach.

Wer wollte, durfte auch etwas Bier trinken, habe ich auch probiert, schmeckte mir aber nicht (die Langschnauzen-Hunde tranken alle Bier).

Inzwischen war es 22.30 Uhr und ich war seit 19 Uhr da. Doris meinte, wir müssen nun nach Hause fahren, denn Berta war ja zuhause bei Klaus geblieben. Nach diesem tollen Ereignis bin ich heute noch müde, habe fast den ganzen Tag geschlafen. Ich hätte niemals gedacht, daß eine Party so müde macht. Doris schimpft mit der Kamera, weil das Starbild von mir mit Penny nicht scharf ist. Wenn sie will, zerbeiße ich die Kamera sofort für sie !

Liebe Grüße, Euer Willie.
PS: Jetzt schreibt Doris Euch das Rezept für diesen tollen Geburtstagskuchen auf.

Zutaten: 500 gr Rindergehacktes (mager), 1 Ei, klein gehackte Petersilie, 2 Möhren geraspelt, Haferflocken. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und den Teig in eine Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 -35 Minuten backen. Erkalten lassen und dann aus der Form nehmen. Als Kerzenersatz den Kuchen mit Cocktailwürstchen bestücken - in der Anzahl der Geburtstagsjahre.


Mittwoch, Januar 4, 2006

Schnee und Katzenstreu


Doris erzählte mir gestern am Telefon:

Wir haben -20 Grad in Alaska, da zog ich Willie seine Pferdedecke zum Wandern über. Berta "Stubenhockerin" wollte heute mal wieder nicht mit :-). Aber Willie läuft ja richtig gern und stolz in seiner Thermo-Pferdedecke herum. Er findet sich dann schön :-).

Der Fußweg am Parks-Highway ist vom Schnee frei geräumt. Also ging es darauf entlang, an den inzwischen schon meterhohen Wällen von beiseite geschaufeltem Schnee vorbei. Diese Schnee-Wälle sind nur von den Abzweigungen der durch den Busch führenden Privatstraßen unterbrochen, die zu abgelegenen Häusern führen.

Ein Trooper-Wagen (Polizei), der uns gerade überholt hatte, wendete plötzlich und hielt hinter uns an. Ich drehte mich um und fragte: "Kann ich Ihnen helfen?"
Der Trooper lachte: "Ich hab noch nie so ein kleines Pferd gesehen; das gibt es doch gar nicht, sagte ich mir! Das Pferd wollte ich mir ansehen !?! ---
Ein wunderschöner Bulldog ist das. Wo haben Sie seine tolle kleine Pferdedecke her?" "Aus Deutschland, Geschenk von meiner Freundin",
erklärte ich auch lachend.

Der Trooper hatte nur Willies Beine unter der Pferdedecke beim Vorbeifahren gesehen. Ich hatte mit ihm gerade eine abzweigende Privatstraße überquert, und sein Kopf wurde von dem auf der gegenüber liegenden Seite weiter geführten Schneewall gerade schon wieder verborgen.

Anschließend Siesta! :-) Verwirrende Perspektive: von der Galerie obenhalb des Zimmers ;-)

Tipp der Alaskaner: Katzenstreu gegen Glätte

Jede Familie in Alaska hat Hunde und viel Schneeglätte. Salz schadet den Hundepfoten, kommt also nicht in Frage. Was dann? Katzenstreu saugt Nässe auf und gefriert nicht so schnell. Vor allen Dingen ist sie pfotenverträglich! Auch wir werden jetzt welche für unseren Fußweg zur Straße kaufen.


Foto von einem alaskanischen Winter-Unikum ;-)

Kein Bulldog, aber Hund!

Dr. Yates, der Arzt in Talkeetna, wo Doris lebt, fährt im Winter - in einen bärenfellgefütterten Parka eingehüllt - mit seinem Motorschlitten durch die Kälte.

Und sein Hund Penny fährt mit, auch in einen Bärenfell-Parka gehüllt.

Berta und Willie waren zuerst ganz von der Rolle, was das für ein Bärenhund wohl sei :-). Nicht weniger von der Rolle sind alle Leute, die dies "Gespann" zum ersten Mal sehen, auch ich :-))). Nun, in der winterlichen Eiswüste Alaskas sind Hunde eben zum Überleben oft so wichtig wie Menschen! Wahre Kameraden eben!


Montag, November 21, 2005

Herbst hier und Herbst in Alaska


Heute morgen, besser heute vormittag, Frieda ist von klein an eine Langschläferin ;-), schoben wir sie auf die Gartenwiese zum Pipimachen. Dort steht ein schöner großer Apfelbaum, der spät im Herbst immer noch einige rote Äpfel trägt. Unter ihm lagen drei seiner leckeren Äpfel, und eine Amsel frühstückte zufrieden an dem dicksten davon.

Frieda sah die Amsel - erwachte augenblicklich zu voller Aufmerksamkeit - sprang fast auf die Amsel drauf - diese flog verschreckt davon - und Frieda pinkelte erhobenen Hauptes auf jetzt IHREN Apfel !

Ganz anders der Herbst bei Berta und Willie in Alaska.

Heute morgen kamen zwei Bilder per Mail an. Die Zufahrt zur Straße muß schon jeden Tag mit dem Traktor, der ist mit Schneepflug-Hydraulik ausgestattet, freigeschaufelt werden, damit Doris überhaupt autofahren kann, um ins Dorf zu kommen.

Berta (Bildmitte) und Willie (vorne im Bild) tragen schon ihre Mini-Thermo-Pferdedecken, denn es ist morgens zur Zeit immer so um die -25 Grad Celsius kalt. Brrrrrrrrrr...

Liegt der Schnee im Winter richtig meterhoch (2 bis 4 Meter im Durchschnitt), dann werden den Beiden von ihrem Freund "GT" (Helfer bei Doris) Wege durch den Schnee gegraben, in denen sie ihre Runden drehen können; und auch ein größerer Pottyplatz wird schneefrei gehalten. Die beiden würden sonst bei hartem Eis-Schnee über den Zaun in den Busch hinaus laufen können; oder aber bei weichem Neuschnee komplett darin versacken :-))). Gerade mal Elche schaffen es mit ihren riesenlangen Beinen dort noch durchzustapfen. Und Luchse haben ein Fell wie Schneeschuhe zwischen den Zehen...

Willie und Berta grüßen Euch alle. Den beiden gefällt das Wetter: Schneeballwerfen ist toll, man kann die Dinger schließlich gleich verschlucken ;-)) Und deshalb wünschen sie unseren Bulldogs hier auch viel Schnee zu Weihnachten!


Freitag, Oktober 14, 2005

Heute unterhält uns Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Mit dem Kopf durch´s Eis ;-)


Guten Morgen Frieda,

liebe Grüße aus Alaska sendet Dir Dein Vetter Willie. Ich soll Dich auch ganz herzlich grüßen von unserem Opa Macho und Deinem Papa, Onkel Comanche. Und von der gerade frisch geborenen Verwandschaft auch.

Ja, hier bei uns ist Herbst. Alle bunten Blätter fallen von den Bäumen, aber ich fange die Blätter nicht mehr. Das habe ich voriges Jahr getan. Jetzt bin ich ja schon 15 Monate alt. Das Foto links ist vom April, da war hier noch Schneeballspielen angesagt.

Ich muss Dir erzählen was mir heute morgen passiert ist.

Ich trinke täglich viel Wasser, am liebsten ganz kalt. So gehe ich immer auf die Terrasse, da steht auch ein Topf mit Wasser. Und weisst Du was, ich konnte das Wasser sehen - aber nicht trinken. Nur lecken. Das gefiel mir gar nicht. Also ich habe noch mal geleckt und geleckt. Doris sagte: 'Komm rein, das Wasser ist gefroren. Es ist Eis.'

Ich war fürchterlich ärgerlich und kurz entschlossen habe ich dann meinen Kopf kräftig in den Topf gestoßen. Und siehe da, das Wasser kam wieder, und ich konnte trinken und das Eis essen. Nun kam auch meine Cousine Berta, ja, die hatte es einfach. Sie konnte gleich Wasser trinken. Alle Vorarbeiten hatte ich ja gemacht. Ich will nun abwarten, was morgen früh passiert. Ich schicke Berta zuerst auf die Terrasse! Ich muss Schluss machen, das Auto läuft und wir fahren zur Post.

Herzlichst Dein Willie


Montag, Juni 6, 2005

Raben und andere Vögel :-)


Tierliebe einmal anders

Willie beeindruckt mich besonders durch seine Tierliebe! Vögel, Erdhörnchen und im Winter die Elche am Haus sind sowas wie interessante Zeitgenossen für ihn. Er bedrängt sie nie, sondern er beobachtet sie ganz konzentriert, lange und oft geduldig wartend, immer vorsichtig und aus angemessenem Abstand heraus.

Im Winter ist sein Beobachtungsposten die Terrasse : hier im Bild bestaunt er einen an der Fensterscheibe abgeprallten kleinen Vogel, bis der sich erholt hatte und wegflog. Jetzt im Sommer will er immer auf dem Rasenstück am Rande das Busches (Urwald, würden wir sagen) hinter dem Haus sitzen. Eine Stelle, an der einmal ein Erdhörnchen herauskam, vergißt er nie. Er behält sie hoffnungsvoll im Auge; ebenso die Vogelnester, die er ausgemacht hat. Er ist 'typisch Alaskaner', eben ein Naturbursche.
Berta ist mehr der häusliche Typ, sie bevorzugt ganz klar das Sofa ;-)


Rabenbesuch

Heute morgen erzählte mir Doris am Telefon:

... Auf einem der Pfosten des Terrassengeländers saß ein Rabe -
und bellte ...
Sie war gerade oben im Bad, und die Bulldogs lagen in ihrer Nähe im Flur oben. Da bellte es von unten, von der Terrasse her. Willie und Berta bellten gleich aufgeregt zurück. Wieder ein Bellen von draußen, wieder die Antwort der beiden, die jetzt nach unten zur Terrassentür stürmten. Doris war neugierig, welcher Hund bloß so weit zu ihnen gelaufen sein könnte. Aber vor der Terrassentür stand kein Hund ! ???
Auf einem der Pfosten des Terrassengeländers saß ein großer Rabe - und bellte !

Offensichtlich beobachtet Willie nicht nur Tiere, sondern er versucht auch mit ihnen zu kommunizieren. Und dieser Rabe hat offensichtlich Spaß an Gesprächen (und Spielen) mit Willie! Er übernahm dessen 'Sprache', das Bellen, um ihn heraus zu rufen... (Dieses Erlebnis hätte sogar Konrad Lorenz fasziniert!)


Rabenspiele

Vor vielen Jahren besuchte ich mit Ziska meine Schwester Gunda in Berlin. Es war Sommer und wir lagen auf einer Parkwiese mit Käse, Weißwein, grünen Äpfeln und tiefsinnigen Gesprächen über die Liebe ;-) beschäftigt.

Ziska wanderte auf der Wiese herum. Es dauerte nicht lange, und ein Kolkrabe flog herunter und landete 1 Meter vor ihr. Beide fixierten sich, Ziska machte sich ganz klein, um sich ihm zu nähern, ohne daß er Angst vor ihr bekäme, dachte sie ;-) Sie war gerade bis auf 10 cm an ihn heran, da erhob er sich lässig und landete sofort wieder - unweit von ihr weg. Er fixierte sie, und sie fixierte ihn. Ganz klar, er spielte 'Fang mich' mit ihr !

... Ganz klar, er spielte 'Fang mich' mit ihr ! ...
Immer wieder ließ er sie bis auf Tuchfühlung an sich heran - und hops, saß er einige cm weiter weg, hinter ihr, neben ihr, aber nie über ihr. Ziska bekam den Frust, sie bellte und sprang und rannte schließlich im Kreis, erfolglos. Dann beschloß sie einen Abgang in Würde. Sie kam auf unsere Liegedecke, machte klar, daß sie ein Stück Käse wollte, und dann spielte sie - demonstrativ - wild mit uns herum. In die Richtung des Raben, der lange auf einem Ast saß und abwartete, schaute sie den ganzen Nachmittag - extra - nicht mehr hin !


Wer hat da die Gans gestohlen ? ;-)


Mittwoch, Juni 2, 2005

Kopfstand


Doris rief heute morgen an und erzählte vom Kopfstand der Beiden : Gestern war wieder 'Adventix' (Antimückenmittel von Bayer, hoch wirksam!) fällig, alle 4 Wochen muß das dort sein. Berta haßt ja Medizin, besonders wenn diese nach Chemie stinkt:-( . Sie rennt weg, sobald Doris nur die Schublade aufmacht. Willie dagegen genießt alles, wenn er dabei nur im Mittelpunkt von Doris´ Aufmerksamkeit steht :-)

Also Berta austricksen! Sie ist verfressen, das ist ihr Schwachpunkt. Und den mußte Doris ausnutzen. Die Flasche mit Adventix also schon eine Stunde vorher rausgeholt, geöffnet und neben der Spülmaschine griffbereit versteckt. Dann Teller, mit ganz viel Fleischsauce drauf, mehr hinten in die Spülmaschine gestellt - und schwups war Berta halb darin im Gerät und mit Ablecken abgelenkt. Sofort und blitzschnell bekam sie in dieser fluchtungünstigen Lage ihre Portion Adventix über den Rücken. Dann ging es los: sie rannte wie eine Wilde herum, zitterte, wütete, warf sich auf den Rücken um all dies Stinketeufelszeug abzurubbeln ...

Dann kam Willie dran: der staunte über Berta, normalerweise rennt er mit, wenn sie so drauf ist. Aber er hielt still, denn Rückenmassage - und sei es mit Adventix - ist doch schließlich sooo schön. Als Doris fertig war, beschloß er Bertas Rasespiel mitzumachen.

...Berta sprang nun auf das Sofa und machte dort einen Kopfstand : alle vier Beine in der Luft...
Berta sprang nun auf das Sofa und machte dort einen Kopfstand : alle vier Beine in der Luft, den Rücken dabei an der Sofalehne abreibend. Und, Doris glaubte es kaum, Willie fand das eine spannende artistische Herausforderung! Er sprang auf das andere Sofaende, machte auch einen Kopfstand, hielt auch alle Viere in die Luft, rieb auch den Rücken an der Lehne... Doris konnte nur staunen und bedauern, daß kein Fotoapparat griffbereit lag.

Ich fragte Doris, ob Berta ihr denn diesen medizinischen Angriff verziehen hätte.
Doris lachte: 'Sie ist ganz stolz, ... daß sie nicht gestorben ist!'


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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